Hallo allerseits,
ich wollte mich mal erkundigen, ob ich ein Monoflop für meine Zwecke
nutzen kann.
Ich möchte den Lowimpuls eines, per Uart, gesendeten Zeichens bei
19200Bauds "quasi" verlängern.
Sobald der uC ein Zeichen empfängt (pegelwechsel) soll der monoflop für
einige millisekungen auf low schalten. Ist das eventuell mit dem NE555
als monoflop möglich? Ich möchte das verlängerte Lowsignal dann als
INT0-Interrupt nutzen. Oder gibt es für solche zwecke eventuell
logikbausteine?
Vielen Dank im Voraus
MFG Elektrolyt
ich bekomm ihn aus dem schlaf nicht mehr hoch, weil der lowpegel zu kurz
ist (wie oben beschrieben)
Wäre für jede hilfe und jeden vorschlag sehr dankbar...
mfg Elko
Gehen tut das sicher schon. Ich würde dafür aber keinen NE555 nehmen,
da dieser so viel Strom braucht, dass du den µC statt dessen genauso
gut weiterlaufen lassen kannst. Besser ist ein etwas in CMOS: 74HC121,
-123, -221, -223 oder etwas in der Art. Soviel ich weiß gibt es auch
vom NE555 eine CMOS-Version, habe aber gerade keinen Namen und erst
recht keine Daten im Kopf.
PS:
> ich bekomm ihn aus dem schlaf nicht mehr hoch
Vor dem Einschlafen einfach eine dieser blauen Tabletten einnehmen
SCNR
NE555 ist nicht flankengetriggert.
Besser nimmst du ein Monoflop wie 74HC4538.
Die sind je nach belegung positiv oder negativ flankengetriggert.
Gruss Helmi
Danke für die antworten...
brauche ich dafür retriggerbare monoflops? Da ja quasi nur auf die erste
(fallende in dem fall) Flanke reagiert werden soll, wäre es in meinem
fall doch sinnvoller eine nicht retriggerare zu nehmen oder?
@yalu;-)Weisst du wie die blauen tabletten von innen aussehen?
MFG Elko
@ Elektrolyt (Gast)
>brauche ich dafür retriggerbare monoflops?
Nein. Ein normales Monoflop tut es. Aber es geht noch einfacher.
Eine Diode (4148), ein R (1 M) und ein C (10nF) reichen. R als Pull-Up
an den INT0 Pin, C gegen Masse. Die Diode mit der Anode an den INT0 und
mit Kathode an deinen UART RX Ausgang. Damit kann dein UART das Pin
schnell auf LOW ziehen, nach high wird es nur vom hochomigen R geladen.
Fertig.
MFG
Falk
Vielen Dank Falk,
allerdings habe ich das vorhin probiert und es klappt leider nicht. Was
für ein C wäre sinnvoll? Elko oder Kerko? funzt beides leider nicht... C
von int0 gegen Masse meintest du oder? ? Aber komisch finde ich, dass
wenn ich den C vom board entferne und wieder draufsetze, dann tut sich
was.
Kannst du mir die sache näher erläutern? Wäre nämlich super wenn das mit
den gegannten bauteilen funktioniert.
LG Elko
> Elko oder Kerko
Elko mit 10nF?
Zur Schaltung von Falk:
Die Uart schafft es eventuell nicht den C schnell genug zu entladen.
Vielleicht testweise mal einen Transistor oder ein kräftiges CMOS-Gatter
davorschalten.
@ Elektrolyt (Gast)
>allerdings habe ich das vorhin probiert und es klappt leider nicht. Was>für ein C wäre sinnvoll? Elko oder Kerko? funzt beides leider nicht... C
10nF gibt es nur als KerKo.
>von int0 gegen Masse meintest du oder?
Ja.
>Kannst du mir die sache näher erläutern? Wäre nämlich super wenn das mit>den gegannten bauteilen funktioniert.
Bei 19k2 dauert ein Bit ca. 52 us. In der Zeit muss dein Treiber, meist
ein MAX232, den 10nF entladen haben. Mal rechen. Sagen wir mal, der
Treiber hat 100 OHm Ausgangswiderstand, das ist recht konservativ. Macht
10nF x 100 Ohm = 1us. Sprich nach ca. 5us ist der C entladen. Sollte
passen.
MfG
Falk
Das Problem ist jetzt, dass der sender des zeichens ein handy ist. Wenn
ich in der Simulation die zeichen manuell sende, wacht der controller
brav über den int0 auf. Allerdings funzt das ganze nicht wenn das handy
die zeichen sendet, obwohl nach einem manuellen wecken an int0 der
usart_rx_vect auch vernünftig und einwandfrei läuft. Ich will ihn doch
nur durch ein zeichen also durch den uartRx wecken, mehr will ich doch
nicht und seit tagen bin ich am probieren und tüfteln und verzweifeln
:-(
Warum in der simulation per tastatureingabe ja und in der realität
leider nein, trotz selben uarteinstellungen :-/
Vielen Dank für eure Mühe und zeit
...und nerven
elko
Ich habe gerade festgestellt, dass es auch mit dem handy funktioniert,
allerdings wenn ich den kondensator abziehe und wieder draufstecke...
dann wird auch ein int0 erzeugt, aber warum wie es eigentlich
funktionieren soll, ohne abnehmen und draufsetzen des C´s... zu den
10nF, mein fehler... elko mit nF :-) hab ein 10 uF elko in der hand
gehabt und euphorisch drauf rumprobiert, klar überflüssige frage...
mfg elko
schönen guten tag,
hat keiner eine idee, wie ich das noch realisieren könnte??? irgendwie
funktioniert das nicht wie ich mir das vorstelle. Ich müsste doch quasi
"nur" den lowpegel des Signals bzw der zeichen, die über die uart
ankommen, verlängern. Quasi sowas wie ein PT1-Verhalten auf die
steigende Flanke (oben beschriebene-RC-Glied) einsetzen, um die
Zeitkonstante zu erhöhen, sehe ich das richtig? Wieso funktioniert die
schaltung so nicht? Die Pegel werden über eine Z-Dioden/Widerstand und
Transistorschaltung reguliert. Von 3.3 auf 5V mittels 2 Tansistoren und
von 5V auf 3.3 mit Zdiode und Widerstand. Was mache ich Falsch???
Hat jemand eine idee?
ist der Ausgangswiderstand meiner Schaltung bzw des Handys zu groß?
wäre für jede hilfe dankbar...
mfg Elko
Falk Brunner schrieb:
> Sagen wir mal, der Treiber hat 100 OHm Ausgangswiderstand, das ist> recht konservativ.
Elektrolyt schrieb:
> Von 3.3 auf 5V mittels 2 Tansistoren und von 5V auf 3.3 mit Zdiode> und Widerstand.
Das riecht irgendwie danach, dass eine Signalquelle einen
Innenwiderstand von deutlich mehr als 100 Ohm hat, so dass die
Überlegung von Hagen nicht mehr stimmt. Vielleicht bleibt tatsächlich
zu wenig Zeit, den C zu endladen.
Am besten postest du deine Pegelkonverterschaltung zwischen dem Handy
und dem µC und schaust mal im Datenblatt nach, bei welchen
Schwellspannungen der Eingang des µC von H auf L bzw. von L nach H
schaltet. Dann kann man das Ganze durchrechnen und evtl. sagen, wie
Widerstände und Kondensator dimensioniert werden müssen.
Vielen Dank für deine Mühe Falk...
Also Schwellspannung bei dem Mega sollte bei ca 3V liegen bei 5V
vcc.(werd gleich mal genauer schauen). Die schaltung sollte soweit alles
wiedergeben, wobei ich die int0 beschaltung einfach mal weggelassen habe
(da sollte dann ja, das von dir erwähnte RC hängen). Ich hatte auch eine
Brücke zwischen RxController und INTO allerdings war das alles ohne
erfolg (hab die brücke in der schaltung mal angedeutet)
Ich verstehe nicht wieso das nicht klappt. Hab soviel probiert, nix
hilft. Ich stehe dem Verzweifeln nahe...
Ich hoffe, du könntest nochmal reinschauen?
Schönes Wochenende
LG ELko
Der Widerstand R2 sollte zwischen AVR und Z-Diode liegen und nicht
zwischen Handy und Z-Diode. Dürfte sonst ein ziemlich hoher Strom
fliessen. An der Basis von T1 solltes du noch einen Widerstand gegen GND
schalten (so um die 27K).
Kann es sein das da noch eine Signalinvertierung zwischen Handy und AVR
fehlt ?.
RS232 Treiber invertieren normalerweise den Pegel.
Gruss Helmi
Vielen Dank Helmi,
das mit den widerständen mache ich sofort, ansonsten ist kein
signalinverter nötig denke ich, da im polling und ohne interrupts die
Signale korrekt detektiert und ausgewertet werden. Nur im Tiefschlaf
(PWR_DOWN Mega8) kommt er einfach nicht aus den knien mit einem
eintreffenden signal an Rx bzw INT0,
LG ELko
> Also Schwellspannung bei dem Mega sollte bei ca 3V liegen bei 5V
Ein ATmega also. Der hat eine leichte Hysterese an den Eingängen mit
den Schwellen bei etwa 1,8V (L->H) und 1,4V (H->L).
Zu deiner Schaltung: Die hat zwei Fehler, die sich normalerweise
wahrscheinlich nicht bemerkbar machen aber trotzdem korrigiert werden
sollten.
1. Was, während ich dies schrieb und dann unterbrochen wurde, von
Helmi schon genannt wurde: R2 sollte rechts und nicht links von D1
liegen. Wenn TXMEGA8 auf H liegt, fließt der jetzigen Schaltung der
maximale Ausgangsstrom des Mega8 über die D1. R2 begrenzt diesen,
aber nur, wenn er auf der Seite liegt, wo der Strom her kommt.
2. D2 ist überflüssig. Ich vemute, dass dein Handy eine serielle
Schnittstelle mit 3,3V-Pegeln hat (wenn nicht, würde die Schaltung
überhaupt nicht funktionieren). Ist der Ausgangspegel des Handys
oberhalb von 2,7V leitet D2, begrenzt die Spannung, und es fließt
ein hoher Ausgangsstrom aus dem Handy, ähnlich wie in Punkt 1 aus
dem AVR. Auf der 3,3V-Seite muss aber gar nichts begrenzt werden,
also lass D2 einfach weg.
Sonst sieht die Schaltung aber richtig aus und sollte auch mit Falks
Vorschlag "kompatibel" sein, weil der L-Pegel am Kollektor von T2
niederohmig ist und damit den Kondensator schnell entladen kann.
Vielleicht machst du die beiden Korrekturen und zeichnest auch Falks
Bauteile in die Schaltung ein. Vielleicht hast du seinen Vorschlag
falsch verstanden.
Hast du zufälligerweise ein Oszi? Dann könnte man die Lade-/
Entladekurve des Kondensators betrachten und das Problem leichter
aufspüren. Wenn nicht, kriegen wir das aber trotzdem hin :)
Hallo Elektrolyt
Ich habe mal 2 verschiedene Monoflop Schaltung an deine
Eingangsschaltung angehaengt. Einmal mit 2 Schmitt-Trigger Inverter und
einmal mit einem Monoflop. Versuchs einfach mal damit. Die Zeit betraegt
ungefähr ca. 0.5 S
Bedenk aber das das erste Zeichen aus dem Handy nicht richtig empfangen
wird weil der Prozessor halt noch im Tiefschlaf liegt.
Gruss Helmi
Ich danke euch allen vielmals für eure kompetente hilfe.
Ich werde mir gleich morgen mal die benötigten bauteile besorgen, habe
leider kein monoflop und auch kein schmitt-trigger da (dummerweise!!).
Dann werde ich das ganze mal durchtesten und abends mal posten.
Mit dem Monoflop war auch meine erste idee, allerdings wusste ich nicht
ob ich damit erfolg haben werde. Aber jetzt bin ich mir schon um einiges
sicherer dass "moin" ein erfolgreicher tag sein wird :-) Besonderen Dank
an Falk, Helmi und Yalu.
Schönen Samstag abend
Elko
Falks Variante unterscheidet sich von Helmis in den folgenden Punkten
(auch ein Versuch wert, und vielleicht reichen dafür deine Teile
noch ;-)):
- Ersetze die Inverter IC1A und IC1B durch Leitungen
- Dreh D1 (die 1N4148) um.
- Verbinde das untere Ende von R5 (1M) mit VCC statt mit GND.
- C1 (470n) sollte kleiner sein (Falk hat 10n vorgschlagen), sonst
wird möglicherweise das Empfangssignal zu stark verunstaltet. Bei
Helmis Variante stellt sich diese Problem natürlich nicht, da der
Inverter dazwischen liegt.
Da die Eingänge des AVR eine leichte Hyterese (0,4 bis 0,5V)
aufweisen, sollte es auch ohne die Schmitt-Trigger gehen.
Schönen guten Tag,
also ich habe mir mal die bauteile besorgt und gestern ein paar versuche
gemacht (ausschliesslich mit dem 4538) und festgestellt, dass der
interrupt bei einigen kondensatorwerten gut ausslöst und bei einigen
werten quasi in der int0routine "hängt".
bei 10n bis 100n passiert nix, der int0 löst bei aktivität an Rx nicht
aus. Bei 470n hänge ich in der INT0-routine als wäre der int0 ständig
ausgelöst, obwohl Rx ständig high ist. irgendwo zwischen diesen werten
läuft es so halbwegs.
Außerdem habe ich festgestellt, dass mein monoflop in der nähe meines
Magnetstablötkolbens "kippt", wenn die Lötspitze ein- oder abschaltet???
ist das normal? Das spricht ja nicht wirklich für eine sichere
Schaltung. Werde ich diesen nebeneffekt irgendwie los? Ich werde das
heute mal mit den schmitt-Triggern versuchen, ob ich die selben
unerwünschten effekte erreiche.
Wäre für jede Hilfe sehr Dankbar...
MFG Elko
Fuer Zeitbestimmende C setzt man am besten Folie ein.
Zu deinem Loetkolbenproblem.
Ist dein 5V mit 100nF Kondensatoren abgeblockt ?
Eventuell an der Basis vom 1. Transistor nach Masse einen Kondensator
von ein paar nF schalten.
Ist dein Interrupt auf negative Flankentriggerung eingestellt ??
Gruss Helmi
Danke Helmi,
Ich hab grad mein code umgebastelt und werd gleich mal den kondensator
an die basis von transistor1 schalten (quasi parallel zu den 27K???),
wenn alles wieder so läuft wie vorher. Bei PWR_DOWN und INT0 trigger ich
auf den lowlevel. Meinst du die 5V an den Transistoren? Die kommen
direkt von der AVR Spannungsversorgung, betrieben mit 7805 und klar die
100nF dazwischen.
Schönen Sonntag
LG Elko
>an die basis von transistor1 schalten (quasi parallel zu den 27K???),
Richtig genau dorthin . Damit werden Spikes am Eingang unterdrueckt.
Aber bitte auch nicht zu gross machen sonst kommen die Daten nicht mehr
durch.
>Bei PWR_DOWN und INT0 trigger ich auf den lowlevel.
Schlecht wenn er aus der Service routine rauskommt steht der Interrupt
immer noch an und er laeuft wieder in die Routine. Besser ist negative
Flanken triggerung (Oder Positive dann must du den anderen Ausgang vom
Monoflop nehmen)
>Meinst du die 5V an den Transistoren? Die kommen>direkt von der AVR Spannungsversorgung, betrieben mit 7805 und klar die>100nF dazwischen.
Genau die meine Ich.
Berichte weiter obs geklappt hat
Schönen Sonntag
Helmi
ich nochmal,
>>Bei PWR_DOWN und INT0 trigger ich auf den lowlevel.>Schlecht wenn er aus der Service routine rauskommt steht der Interrupt>immer noch an und er laeuft wieder in die Routine. Besser ist negative>Flanken triggerung (Oder Positive dann must du den anderen Ausgang vom>Monoflop nehmen)
als ausgang vom monoflop nehme ich den, den du auch in deinem schaltbild
eingezeichnet hattest, ist die Fallende Flanke. Allerdings ist der INTO
auf LowLevelINT programmiert, da nur der den Mega aus dem Tiefschlaf
holt. Oder meintest du was anderes?
gruss Elko
Wenn nur der Lowlevel ihn aus dem Tiefschlaf holt ist das ein Problem.
Dann must du in deiner Serviceroutine mit einem Ausgang das Monoflop
loeschen und zwar mit einem Lowimpuls am Eingang 3 des Monoflops.
Dann wird sobalt die Serviceroutine angesprungen wird die Bedingung
zurueckgenommen. Es wird also so quasi eine Flankentriggerung erzeugt.
Probiers mal aus.
Lowimpuls ------____------ an Pin 3 von Monoflop
Gruss Helmi
Um die wiederholte Auslösung eines Interrupts nach Verlassen des
Interrupthandlers zu vermeiden, müsste es doch genügen, wenn man im
Interrupthandler einfach den externen Interrupt im GICR-Register
sperrt. Bevor man den Controller das nächste Mal schlafen legt, muss
er natürlich wieder freigegeben werden.
Die zusätzliche Portleitung zum Löschen des Monoflops entfällt dann.
Oder denke ich jetzt gerade verkehrt?
Der Interrupt muss nach dem Aufwachen sowieso gesperrt werden, da
sonst während der Datenübertragung ständig störende Interrupts
ausgelöst würden.
Hallo zusammen,
ich habe das problem mit dem auslösen des monoflops, wenn mein lötkolben
schaltet immernoch. Woran könnt das liegen und wie beseitige ich das?
kondensator hilft leider nicht...
wäre sehr dankbar für eine antwort...
MFG Elko
Hast du die unbenutzten Digitaleingänge des 4538 (insbesondere auch
die des zweiten enthaltenen Monoflops) auf definierte Pegel gelegt?
Sonst passieren da manchmal seltsame Dinge. Also, falls noch nicht
geschehen, Pins 11, 12 und 13 auf GN legen.
ich grabe mein thread mal wieder aus... der ist aus extremen Zeitgründen
untergegangen...
Also ich würde lieber ein video machen, ist weitaus interessanter...
Folgende kleine Erkenntnis seit den letzten wochen :-)
ich habe die Schaltung mit dem HC4538 wieder einmal aufgebaut und nach
langer zeit mal wieder rumprobiert. diesmal habe ich PIN zusätzlich auf
High "gezogen" per pullup (82K)
Lötkolben war an und der Stab auch dauernd am schalten, allerdings hatte
ich den bösen nebeneffekt mit dem "Kippen" nicht mehr (den unbenutzen
monoflop habe ich auf definierte Pegel gelegt) die Schaltung lief
testweise mehrere Stunden und es trat kein fehler auf...
So mit der dunkelheit dachte ich schalteste per Fernbedienung mal das
licht an, und siehe da beim tastendruck hat die kippstufe geschaltet.
Ich konnte die LED auf meinem Breadbord mit einer Funkfernbedienung
steuern
:-]
War aber nicht Sinn und Zweck meiner Kippstufe... hat denn irgendeiner
eine Idee, wie das passieren kann und wie ich was dagegen machen kann?
Lohnt es sich nach anderen Monoflops zu suchen? Oder könnten da die
effekte auch auftreten. Bin langsam am verzweifeln, da die Kippstufe
schon sehr wichtig für meine schaltung ist und zuverlässig arbeiten
sollte...
Hoffe wieder auf kompetente hilfe und würde mich über jeden Vorschlag
und Ratschlag freuen.
MFG Elko
Ist es nun die HF Einstreuung durch deine Ferndienung oder das Schalten
deiner Lampe die das MF triggert ?
Gegen die HF-Einstreuung helfen eventuell ein paar kleine Drossel in der
Versorgungsspannung und den Eingaengen gefolgt von einem kleinen C gegen
Gnd.
Wie gesagt poste mal dein Schaltplan und ein Foto von deinem Aufbau wie
er jetzt ist. Dann kann man vielleicht etwas mehr dazu sagen.
Gruss Helmi
Hi Helmi,
benutzen tue ich die Anordnung, wie du (helmi) sie hochgeladen hast und
das ganze auf dem Breadboard (meinst du es könnte am Breadboard
liegen???) Anstatt der Transistorstufe am Triggereingang habe ich ein
Taster, welcher mir den Trig.Eingang auf Low zieht. Am Ausgang habe ich
eine LED, die mir das "kippen" anzeigt.
Verwunderlich ist es ja, dass der selbe Effekt schon mit dem Lötkolben
auftrat (Beim schalten des Magnastabes)
Leider habe ich keine Drossel hier... doch ich habe schon jede menge
Elkos zwischen Vcc und GND geschaltet, alles ohne erfolg. Ich habe die
Anordnung mit dem HC14 getestet und das funktioniert bis jetzt ohne
Probleme. kann die Fernbedienung bedienen und den lötkolben daneben
stellen und da wird nix gestört. Werde dann wohl bei der Anordnung mit
den schmitt-triggern bleiben, wenn ich keine andere Lösung finde.
Allerdings muss ich das dann wohl noch mal mit der transistorstufe davor
testen, ob es wirklich zum wecken des controllers reicht. Ich hoffe...
Nur macht es mich "kirre" dass ich nicht weiss woran es liegen könnte.
Das ist ja nicht sinn und zweck der kippstufe, dass er bei jedem "pups"
schaltet, obwohl das ding korrekt verschaltet und unbenutze Eingänge auf
definerten Pegel liegen.
PS: wenn du jetzt noch auf ein Bild bestehst werde ich wohl oder übel
die cam auspacken müssen. Aber was willst du darauf erkennen?
vielen Dank nochmal für deine Hilfe
MFG Elko
Auf ein Bild besteh ich nicht.
Allerdings wenn dein Aufbau auf einen Breadboard besteht kann es schon
sein das durch die Leitungen die Störungen aufgenommen werden.
Also entnehme ich deinem Text das das mit HC14 funktioniert und es mit
dem MF zu Störungen kommt.
Du kann noch folgendes testen . Leg mal ein kleines C parallel zu R3. So
um die 100pF .. 1nF. Vielleicht kommen die Störungen da rein.
Gruss Helmi
Die transistoren sind in dem aufbau noch nicht enthalten... Also können
die Störungen da nicht reinkommen. Nur der MF und ein Taster am
TriggerInput sind in Betrieb.
Bei der zweiten schaltung mit dem HC14 ist auch nur der hc14 ohne
transistoren in betrieb. Am Eingang auch nur ein Taster. Die störungen
können nur von dem Breadboard oder der Versorgungsspannung kommen. Oder
die 4538er haben alle einen schaden, aber gleich 3 stk auf einmal???
Eher unwahrscheinlich.... Auf jedenfall funzt es mit dem hc14 und bis
jetzt macht es auch noch keine "zicken" und mit dem 4538ern leider
nicht...
MFG Elko
Hast du auch einen Pullup Widerstand am Taster vorgesehen und wie gross
ist der ? Eventuell den Eingang mit einem kleinen C abblocken. Grösse
wie im vorigen Posting.
Gruss Helmi
Wie genau meinst du das? Mein aufbau sieht zur zeit so wie im anhang
aus... tut mir leid wegen der paintzuzeichnung aber um halb 1 eagle
nochmal starten etc -.-
Danke für deine Mühe
Gruss Elko
Was macht der 1 MOhm in reihe zum Taster ?
Mach die Widerstände mal niederohmiger so im Bereich unter 10KOhm.
Ich glaube durch diese hochohmigkeit fängst du dir viele Störungen ein.
Gruss Helmi
der jetzt ins Bett geht
>meinst du den serienwiderstand am taster auch kleiner machen? oder soll>der komplett weg?
Weg damit.
>Wäre doch beim tasten dann ein kurzschluss?
Wieso ? Der zieht dir doch nur den 82K nach Gnd. Ist doch kein
Kurzschluss . 1-> 0 Flanke zum trigger des MF.
Mach diesen 82 K mal niederohmiger so um die 4.7K.
Keine Angst um den Stromverbrauch. Da fliesst nur beim drücken des
Tasters Strom.
Denk daran:
Lange Leitungen und hochohmige Widerstände sind Kandidanten für
Störungen.
Hochohmige Widerstände nur da einsetzen wo es nicht anders geht.
Gruss Helmi
Vielen Dank nochmal Helmi,
bin leider jetzt erst dazu gekommen deine nachricht zu lesen... und werd
mal durchtesten... hast ja recht, ist kein kurzschluss :-)
Apropos strom, ich bin aus den datenblättern nicht ganz schlau geworden,
aber vielleicht weisst du ja was die ICs Monoflop und hc14 so
verbrauchen bei 5V Vcc, wenn kein triggersignal anliegt, also die
schaltung quasi im standby ist und der triggereingang auf high liegt???
Mega im PWRDWN ist klar, laut datenblatt...
MFG Elko
Da beide ICs CMOS Typen sind setzt sich der Stromverbrauch aus einem
statischen und einen dynamischen Anteil zusammen.
Der statische Teile sind die Leckströme im IC. Bei beiden IC so um die
2uA.
Parameter im Datenblatt quiescent supply current.
Der dynamische Anteil ist der Frequenzabhängige Teil. Er fliesst nur
wenn das IC umschaltet und dadurch die parasitären Kapazitäten umladen
muss.
Um das auszurechnen steht im allgemeinen dazu im Datenblatt eine Formel.
Aber da deine Schaltung recht wenig Umschaltflanken entstehen maximal
ein paar Khz kannst du diesen Anteil vergessen. Also verbraucht die
Schaltung in beiden ein paar uA.
Na dann probier das mal aus und berichte weiter.
Gruss Helmi
Hi,
wieder verhindert gewesen...
so wie es aussieht funktionierts jetzt so langsam. Ich danke dir nochmal
Helmi...
ich habe jeweils 1nF an den triggereingang und gegen masse und am
ausgang des monoflops auch nochmal 1nF gegen masse geschaltet und
natürlich die widerstandswerte geändert (nach Helmi). Es kommen soweit
keine störungen mehr rein. kann ich die Kondensatoren da so bedenkenlos
dran lassen oder hat das irgendwelche nachteile?
LG Elko
Hi Elektrolyt
Schoen das es jetzt funktioniert. Die beiden Kondensatoren kannst du
drin lassen . Die flankensteilheit der negativen Flanke die ja das MF
triggert ist bedingt durch den Taster oder Transistor ja sowieso viel
steiler als die positive Flanke. Von daher duerfte das keine Probleme
machen. Also kannste drin lassen.
Gruss Helmi
ich werde die tage das ganze mal mit den transistoren und unter realen
bedingungen testen und berichten... vielen dank nochmal für deine mühe
und kompetenten rat. Ohne deine hilfe, wäre ich noch bei der wahl des
richtigen MF´s :-)
mfg Elko