Brother Wp-1 Röhre ansteuern

OP #2847777
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Hallo liebe MikroController Begeisterte,

ich bin eigentlich fast immer mit Google ans Ziel gekommen, jedoch hatte 
ich bei diesem Problem keinen Erfolg:
Ich hab einen alten, funktionsuntüchtigen, Brother WP-1 zerlegt und da 
ist mir die Idee gekommen, man könne ja mal versuchen die 10" Bildröhre 
anzusteuern. Leider habe ich keine Ahnung, wie ich meinen µC an das 5 
Polige Verbindungskabel zwischen "Mainboard" und "Röhrenplatine" 
anklemme.
die 2 äußeren Kabel sind Masse und die 3 anderen laufen über eine Spule 
zu einem HD74LS80P.
Ich freue mich über eure Antworten und versuchen ggf weitere Bauteile, 
die mitbeteiligt sind zu nennen.

LG Joel
Gast #2847872
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Willst uns wohl austricksen? Ich sehe einen 74ls08!
Also auf jeden Fall normale TTL Signale.
Such dir am besten ein AVR Video Projekt das Horizontal- und 
Vertikalsync und Bildsignalausgang hat. Dann kannst Du ein bischen 
Würfeln und wenn Du glück hast zeigt sich etwas ;-)
OP #2848026
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hp-freund schrieb:
> Was ist eigentlich kaputt? Besteht überhaupt die Möglichkeit das die
> Röhre noch etwas anzeigt?

Es ist nur das Schreibwerk des WP-1 defekt, er meldet also den Fehler 
Grafisch

hp-freund schrieb:
> Noch etwas: prüf zuerst einmal ob alle drei Leitungen tatsächlich an
> Ausgängen des 74ls08 liegen. Könnte ja auch Fremdsynchronisiert sein...

Wie man auf dem Bild mehr oder weniger gut erkennen kann, laufen die 3 
Leitungen über die 3 Spulen und die 3 darunterliegenden Widerstände zum 
IC.

Gurkensalat schrieb:
> Regt sich gar keiner mehr über die Bildformate auf? Dann tu ich das mal,
> Aaarhg!

Meine Absicht das Bild möglichst groß zu halten lag darin, besonders 
viele Informationen auch den Bild zu entnehmen

Ich danke für eure Hilfe und werde mich bei Gelegenheit mal drannsetzen
Persönliche Seite #2848037
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hp-freund schrieb:
> Ich würde erst mal was simples nehmen und falls sich irgendetwas zeigt
> das Programm anpassen.
>
> http://www.serasidis.gr/circuits/AVR_VGA/avr_vga.htm

Das Timing passt ziemlich sicher nicht. Dieses Gerät hier wird mit recht 
hoher Wahrscheinlichkeit mit "Fernseh-Timing", also etwa 16 kHz 
Zeilenfrequenz und 50 oder 60 Hz Bildwechselfrequenz betrieben.

Das aber kann man --wie ich schon beschrieben habe-- mit einem 
Oszilloskop leicht herausfinden.
Persönliche Seite #2848047
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Jemand, der sich damit wirklich auskennt, mag das hinbekommen. In 
Anbetracht des Alters der Kiste (Ende 1988, laut Datecodes auf den ICs) 
bin ich mir mit meiner Annahme recht sicher; es ist praktisch vollkommen 
ausgeschlossen, daß das Ding VGA-Timing verwendet.
Auch EGA-Timing mit 18 kHz Zeilenfrequenz halte ich für wenig 
wahrscheinlich, wenn auch nicht völlig ausgeschlossen.
Gast #2848050
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Joel D. schrieb:
> Wie man auf dem Bild mehr oder weniger gut erkennen kann, laufen die 3
> Leitungen über die 3 Spulen und die 3 darunterliegenden Widerstände zum
> IC.

Es ging mir mehr um die Richtung der Signale. Also am Ausgang vom IC.
Pin 3,6,8 oder 11.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Dieses Gerät hier wird mit recht
> hoher Wahrscheinlichkeit mit "Fernseh-Timing"

Das verlinkte Projekt unterstützt beides...
(Firma: matzetronics) #2848195
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Dieses Gerät hier wird mit recht
> hoher Wahrscheinlichkeit mit "Fernseh-Timing", also etwa 16 kHz
> Zeilenfrequenz und 50 oder 60 Hz Bildwechselfrequenz betrieben.

In Anbetracht des spassigen Formates der Bildröhre (die hat ja 
mindestens 16:9, hehehe) sind da noch exotischere Werte denkbar. Ein 
Oszi an den Synchronsignale ist m.E. unumgänglich, um erstmal 
rauszufinden, was da abgeht. Graustufendarstellung könnte sowieso ein 
Problem werden.
(Firma: matzetronics) #2848653
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Entweder gibt es da keine, oder aber die vermuteten
> separaten Synchronsignale sind doch zusammengefasst und es gibt zwei
> Bilddatenleitungen.

Es bleibt die Hoffnung, das die Videoendstufe einigermassen linear ist 
und sie mit einem NE592 o.ä. anzusteuern wäre. Damit hätte man gleich 
noch einen Kontrastregler und sowohl negative als auch positive 
Videosignale für die wahrscheinlich invertierende Videoendstufe.
Leider ist in den alten Röhren oft die Benutzeroberfläche eingebrannt, 
da die Jungs an Bildschirmschoner nicht gedacht haben und sie 
stundenlang im Büro angeschaltet liefen.
Die Nachfolger bei Brother hatten ein schönes LCD im gleichen Format, 
welches hier prima an einen uCSimm mit ucLinux läuft.

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