Gast
#3914653
Hallo Zusammen, auch wenn das Thema schon etliche male diskutiert wurde, hänge ich gerade an der Berechnung eines Transimpedanzverstärkers für eine optimale SNR. In der Rückkopplung sollen 10Meg hängen und die Bandbreite bei 200kHz liegen. AD hat ein prima Web-Tool, um PD Vorstufen zu berechnen: http://www.analog.com/designtools/en/photodiode/#/circuitDesign Ich zweifel jetzt an meinen Berechnungen, weil das Tool in Sachen rauschen vollkommen andere Ergebnisse liefert. Beispiel: Als PD sind als Parameter 4pF Kapazität und 5GOhm Widerstand angegeben. Um bei 86nA Photostrom auf 10V Ausgangsspannung zu kommen, wird mir ein zweistufiges Design mit einem ADA4817-1 vorgeschlagen. Copy Paste von der Berechnung des Rauschens laut Tool (ich hoffe die Formatierung geht nicht flöten): Stage 1 Stage 2 Op Amp Voltage 4.2m Op Amp Voltage 280u Op Amp Current 170u Op Amp Current 1.6n RF 2.8m RF 8.5u RIN 1.7u RG 27u RFILTER 17u Stage 1 Total 5m Stage 2 Total 290u Abgesehen davon, dass das Rauschen viel zu hoch ist, komme ich beim Rechnen von Hand auf total andere Ergebnisse. Allein das thermische Rauschen vom 10Meg Widerstand: ich hab mit sqrt(4kTBR) 174µV ausgerechnet, nicht 2,8mV. Auch Strom- und Spannungsrauschen: ich habe für den Eingang berechnet: Uu=sqrt(200kHz)*4nV/sqrt(Hz)= 1,8uV Ui=10MOhm * 2.5fA/sqrt(Hz)*sqrt(200kHz)=11µV Ist es wirklich so, dass das Rauschen des Widerstands im Verhältnis zum Rauschen des OPVs so groß ist? Im Vergleich zu der Berechnung mit dem Web-Tool - habe ich überhaupt richtig gerechnet? Wie komme ich mit den Werten des Eingangsrauschen auf das effektive Ausgangsrauschen? Ich würde mich über Hilfe von euch freuen. Viele Grüße Achim
