Hi,
es gibt noch eine sehr elegante Möglichkeit :
Lade bei www.linear.com das FilterCAD Programm runter, dann kannst Du
die Filter sehr gut simulieren und berechnen lassen und den Schaltplan
ausdrucken lassen. Aber Achtung : Bausteine von LT (LTC1562 ist sehr
gut, bis 9. Ordnung) sind schwer zu beschaffen und teuer. Dafür aber
auch wirklich gut und dank der Software für nahezu alle Frequenzen
dimensionierbar.
- SC Filter bieten viele Vorteile. Für präzise Messaufgaben eignen sich
diese aber nicht. (Kondensatoren können sich aufladen und dann in dem
System eine Totzeit hervorrufen).
- Bei der Entscheidung welche Filtertechnik Du einsetzen willst
solltest Du auch berücksichtigen, dass
a) es nicht möglich ist eine konstante Phase und einen sehr
steilflankigen Amplitudengang zu erreichen - evtl. f. Audio
wichtig
b) SC - Filter einen Takt benötigen, der u.U. das Analogsignal stört
und diese Kondensatoren besitzt - und so simple ist dies unter
Umständen auch nicht
c) Analoge Filter aus Operationsverstärkern zwar Aufwändig zu bauen
sind (aber mit QUAD OpAmps hält sich auch dies in Grenzen), dafür
auch sehr leicht mathematisch beschreibbar sind (leicht ist
relativ und personenabhängig), wohingegen diese
Maxim und LT Filter für andere, nicht in den Datenblättern
angegebene Eckfreqenzen nur schwer umzurechnen sind (wenn es das
CAD Tool von LT nicht gäbe, hätten unsere Geräte nur OPAMP Filter)
d) Deine 3 kHz ja fast Gleichspannung ist und von daher meiner
Meinung nach die diskreten, aktiven RC Filter mit
Operationsverstärkern die beste Lösung ist
gruss