Strom durch Kondensator

Gast #1571342
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Hallo zusammen, ich habe da eine Anfängerfrage.

Ich habe heute einen Kondensator (40 V, 4700 uF) an eine 24 V 
Spannungsquelle angeschlossen. Durch den Kondensator floss dabei 
dauerhaft ein Strom von 6 A, solange bis er richtig heiss wurde. Was 
genau mache ich falsch, sollte der Kondensator nicht irgendwann 
aufgeladen sein und dann kein Strom mehr fließen?

Viele Grüße Lisa
#1571350
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Lisa T. schrieb:
> Hallo zusammen, ich habe da eine Anfängerfrage.
>
> Ich habe heute einen Kondensator (40 V, 4700 uF) an eine 24 V
> Spannungsquelle angeschlossen. Durch den Kondensator floss dabei
> dauerhaft ein Strom von 6 A, solange bis er richtig heiss wurde. Was
> genau mache ich falsch, sollte der Kondensator nicht irgendwann
> aufgeladen sein und dann kein Strom mehr fließen?
>
> Viele Grüße Lisa

Es wird besser wenn Du die Polarität der Spannungsquelle  richtig an den 
Elektrolytkondnsator anschließt ;-)
Gast #1571358
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Lisa T. schrieb:

>Durch den Kondensator floss dabei dauerhaft ein Strom von 6 A,
>solange bis er richtig heiss wurde. Was genau mache ich falsch,
>sollte der Kondensator nicht irgendwann aufgeladen sein und dann
>kein Strom mehr fließen?

Sei einfach froh, daß das Ding nicht direkt vor deiner Nase hoch ging, 
und geh mal einen neuen kaufen. Vielleicht bekommt man ihn noch 
einigermaßen wieder hin, wenn man ihn mit richtiger Polung an geringeren 
Strömen wieder zu formieren versucht.

Sowas machten wir früher als Azubis als Gag, den Kondensator an einem 
langen Kabel falsch gepolt raus auf den Balkon legen. Der geht 
irgendwann hoch wie ein China-Böller, macht aber mehr Schmutz...
Gast #1571531
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...viel besser und schneller geht´s mit Überspannung...und wenn zuvor 
CDELAHO B CCCP, oder Made in GDR drauf stand, dann hat´s an ground zero 
kurioserweise deutlichst nach Erdnüssen gestunken! ;-)
Gast #1572359
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> Ich habe heute einen Kondensator (40 V, 4700 uF) an eine 24 V
> Spannungsquelle angeschlossen.

Du hast einen Kondensator auf dem + und - für die Polung draufsteht,
der also für Gleichstrom ist,
an eine WECHSELstromquelle angeschlossen ?

Du kannst von Glück sagen, der er nicht explodiert ist und dir die Hand 
weggerissen hat.

Leute, schaut halt vorher mal auf die Dinger drauf, lernt lesen!
Gast #1572368
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Die Elektrolyte bestehen meist aus irgendwelchen Cocktails aus der 
Grundsubstanz und Additiven zur Verbesserung der Eigenschaften. Da 
erfährt man nichts genaues, das sind Geheimrezepte der Hersteller.

Wie ich auch erst später erfuhr, sind Elkos PCB-haltig. Das ist ein 
schlimmes Gift, erbschädigend und einiges mehr. Mit Explosionen aus Spaß 
und Freude, und auch mit der Entsorgung, ist also etwas Vorsicht 
geboten.
#1572852
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@ferkes-willem

PCB-haltige Elektrolytkondensatoren sind ein Widerspruch in sich. Das 
wasserabstoßende und sehr gut isolierende Clophen (oder andere 
PCB's)würde den Kontakt der Kondensatorplatten mit dem wasserhaltigen 
Elektrolyten verhindern oder sich vom Elektrolyten trennen und, völlig 
unwirksam, sich irgendwo im Kondensator ablagern.

Wer den Unterschied zwischen PCB-isolierten Papierkondensatoren und 
Elektrolytkondensatoren nicht kennt, sollte sich auf die Tastatur setzen 
damit er nicht solchen Stuss schreibt wie oben.

@Lisa
Was den Defekt des Elko angeht :

-Falschpolung
- Überspannung
- bereits vorher defekter Kondensator
- Wechselspannung am C anstelle Gleichspannung

sind mögliche Ursachen.
Gast #1573037
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Nein nein, es wurde jahrelang darüber berichtet, das besonders 
Elektrolytkondensatoren PCB-haltig sind. Ich bin jetzt kein 
aufzeichnungswütiger Doku-Heini, habe auch keine Links, da muß man die 
Presse-Fuzzis fragen.
Gast #1573121
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na das ist doch die einfache Lösung: offensichtlich ist das Elektrolyt 
in Lisas Kondensator von ganz besonderer Leitfähigkeit gewesen...;-)

Womit mir aber noch nicht klar ist, warum sich hier so viele über ihr 
Halbwissen aus dem Chemiebereich zu profilieren versuchen...
Gast #1574525
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Was ist eigentlich Adipinsäure? Ein Gift?
Anektode: In meinem Betrieb (DDR) wurde diese Säure zum reinigen von 
Formen mit Chlornaphtalinwachs (HW-Wickel SW-Fernseher) benutzt. Das 
wurde über ein Rohr in den Wald entsorgt. Ja, ja, es gab damals auch 
schon "Umweltschützer", die einen Ortstermin vereinbart hatten. Dort hat 
der Betriebsdirektor zum Entsetzen aller aus dem Fass mit Adipinsäure 
eine Hand voll genommen und in den Mund gesteckt.
Adipinsäure klingt entsetzlich giftig, aber es ist der Grundstoff für 
Backpulver.
Gast #1574612
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so isses, Desoxyribonukleinsäure wurde damals selbst bei der Marine 
eingesetzt, um tieffliegende Schamlippengeschwader u.ä. 
abzuwehren...aufgrund der unzureichenden Sattdampfenthalphie ist man 
aber schnell zu Xylometazolinhydrochlorid übergegangen, welches 
neuerdings sogar zur symptomatischen Behandlung von Rhinoviren 
Verwendung findet. Habe sogar von geheimen Absprachen gehört, nach denen 
Polyethylenterephthalat für genormte Getränketransporteinheiten 
verwendet werden soll!! Weiß jemand Genaueres?

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