ich habe Anlage, mit 2 Wagoklemmen. Diese geben eine DC Spannung von 30-80V aus (oder keine). Weiters weiß ich nicht, da das ganze Mobil ist), welche Flussrichtung ich habe.
Ich würde gerne mit einem ESP32 detektieren ob eine Spannung anliegt oder nicht. und ich stehe da komplett an, wie ich das umsetze.
Bei einer mobilen Anlage die mehrfach am Tag an verschiedenen Orten angeschlossen wird, ist ein Optokoppler anzuraten, um Masseschleifen auszuschließen.
Um ein Verpolen vorzubeugen, kann sogar noch ein vollwertiger Brückengleichrichter vor die Optokoppler LED geschaltet werden. Spannung (30-80V) ist ja genug vorhanden.
Um ein Verpolen vorzubeugen, kann sogar noch ein vollwertiger
Brückengleichrichter vor die Optokoppler LED geschaltet werden. Spannung
(30-80V) ist ja genug vorhanden.
Die von Steve vorgeschlagenen OC bräuchten den Brückengleichrichter aber nicht da sie zwei antiparallele LEDs haben. -> wieder ein Bauteil gespart ;-)
Naja, der laut DB wird das spannend: "The H11AA1 has a minimum CTR
of 20 %". Und mit 30V/15k = 2mA auf der Senderseite bleibt da auf der Transistorseite grade noch ein halbes mA. Das reicht nicht zum ausreichenden Durchsteuern.
Für die gewählten Widerstände braucht es einen Optokoppler mit
mindestens 50% CTR.
Die Empfängerseite ist dann mit 1mA Kollektorstrom bei 3V3 und 4k7 aber mitten im linearen Bereich und noch ein gutes Stück weg von "Sättigung". Für Sättigung (= Schaltbetrieb) übersteuert man einen Transistor merklich.
Mit 6k8 und damit mindestens 4,4mA und maximal 11,7mA ist man LED-seitig gut im grünen Bereich. Und 10k Pullup sorgen dann zusammen mit den 2mA Kollektorstrom zu einem brauchbaren Low-Level.
Je nachdem wie oft da geschaltet wird, fände ich ein kleines Koppelrelais einfacher zum umsetzen. Für mich hört sich das verdächtig nach einen Zählimpuls an?
Es gäbe auch Halbleiterrelais und Reihenklemmen mit Optokoppler. Wenn man jetzt Hardwaretechnisch nicht so versiert ist, wäre es evtl. einfacher hier was fertiges rauszusuchen, wo man nur noch 2x2 Leitungen anklemmen muss.
sorry, wenn ich so dumm Frage...
aber müsste ich nicht an pin 1 und pin 2 jeweils einen 15k widerstand geben... oder verrenne ich mich da wieder in etwas?
es wird nichts gezählt... es geht quasi darum, dass das Signal, was Empfangen wird, eine WS2812led einschaltet in Abhängigkeit von der GPS-Koordinaten und Tageszeit ändert sich das Muster der LED.
aber müsste ich nicht an pin 1 und pin 2 jeweils einen 15k widerstand
geben.
Überlege dir, wie der Stromkreis verläuft. Da genügt ein Widerstand, egal in welche Richtung der Strom läuft. Zwei Widerstände würden den Strom doppelt ausbremsen.
es wird nichts gezählt... es geht quasi darum, dass das Signal, was
Empfangen wird, eine WS2812led einschaltet in Abhängigkeit von der
GPS-Koordinaten und Tageszeit ändert sich das Muster der LED.
Verstehe ich das richtig:
Es ist nicht ein einzelner Impuls sondern eher ein Telegramm welches 0,1s dauert? Wäre eine kuriose Spannung für sowas. Aber egal: dann wäre ein Optokoppler grundsätzlich erstmal die bessere Lösung.
Sollte es doch ein Impuls sein, dann ist es egal, ob du den Impuls zählst, oder irgendeine LED irgendwie damit schaltest.
es geht quasi darum, dass das Signal, was Empfangen wird, eine WS2812led
einschaltet
Eine WS2812 kann nicht so einfach ein oder ausgeschaltet werden. Dazu muss der ESP ihr schon ein paar mehr Takte erzählen. Außerdem lassen sich lange nicht alle WS2812 direkt mit den 3.3V des ESP ansteuern.
das mit den LEDs habe ich schon geklärt, das System funktioniert jetzt schon ... nur mit einem Taster ... es geht mir jetzt nur um das externe Ein/Aus Signal.
Falls der CTR oder der LED-Strom bei Doppeldiodenoptokopplern Schwierigkeiten machen, dann könnte man doch wieder einen Singledioden-OK wie den LTV817C (THT) oder IS181C (SMD SOP-4) mit 200-400% nehmen und dann einen Gleichrichter direkt vor die LED bauen.
Erstens benötigt der Gleichrichter keine hohe Sperrspannung (weil direkt vor LED) und zweitens genügt dann ein 22k Metallfilmwiderstand mit 0,6 Watt in Serie direkt am Eingang.
SFH628A-4 ist ein AC-Koppler, der für 1mA LED-Strom spezifiziert ist.
Man kann auch 2 Koppler anti-parallel schalten und so den Gleichrichter sparen. Mit 2 Kopplern in einem Gehäuse fällt das kaum auf und da gibt's z.B. den HCPL-4731 (notfalls ACPL-K73A). Der kommt bei Zimmertemperatur mit 10µA LED-Strom aus, für Leute, die mit einem 0603-Widerstand auskommen wollen ;)
Hier mit noch einem zusätzlichen Widerstand weil er nicht gleich bei 1.5V an gehen sollte, und der Beschaltung sm Ausgang damit eine LED leuchtet wenn ein Signal erkannt wird.
Falls der CTR oder der LED-Strom bei Doppeldiodenoptokopplern
Schwierigkeiten machen, dann könnte man doch wieder einen
Singledioden-OK wie den LTV817C (THT) oder IS181C (SMD SOP-4) mit
200-400% nehmen und dann einen Gleichrichter direkt vor die LED bauen.
Man muss sich nicht unbedingt an dem erstschlechtesten AC-Optokoppler orientieren, der einem begegnet.
Ein VOS628A kommt auf ein CTR von 125%, wenn man ihn nicht gerade mit hohen Strömen ärgert.
https://www.vishay.com/docs/83466/vos628a.pdf
ok, mit einem Bauteil ist es halt doch noch geiler...
bis jetzt schauts mal so aus..
12v kommt von einer Spannungsquelle (Batterie, Auto, Netzteil) wird in 3.3 für den ESP umgewandelt.
Theoretisch sollte ich eine Spule noch beim Output hingeben .. aber ich muss noch das richtige Teil finden (ich bin da bei jlcpcb etwas überfragt)
aber ist die überhaupt wichtig?
Wenn du dich damit schon schwer tust, dann sicher auch mit dem Layout. Kaufe besser eine fertiges Spannungswandler-Modul. Und berücksichtige dabei, dass die chinesischen Billigprodukte höchsten halb so viel Last aushalten, wie versprochen wird.
Die Spule ist zentraler Bestandteil des Spannungswandlers.
Der Stepdown lagert im 1. Schritt Energie in das Magnetfeld der Spule ein und im 2. Schritt gibt er diese Energie wieder so aus, dass die gewünschte Spannung herauskommt.
Und da kann man dann auch nicht irgendeine Spule nehmen, sondern eine für Hochfrequenz geeignete magentisch geschirmte Spule ("shielded power ckoe"):
Wenn du dich damit schon schwer tust, dann sicher auch mit dem Layout.
Besonders, wenn da so ein kleines MHz-Biest ist. Aber auf der Seite 15 des DB gibt es eine wirklich gute Layoutempfehlung mit 6 zu beachtenden Punkten. Das ist dann aber auch kein "so könnte man es machen", sondern ein "so muss man es machen". Und an Vin sowie Vout wird dann die Spannungsquelle bzw. die Last angeschlossen. Und zwar genau dort.
schnapp dir ein kleines Koppelrelais oder ein
fertiges Optokopplermodul.
Sowieso und gerne, aber kennst du eins, das von 30 bis 80V funktioniert? Und, wenn's mechanisch ist, Gold-Kontakte hat? Und wo sitzt dann der Gleichrichter?
Und was den MHz-Spannungswandler angeht: denk' nicht einmal dran, den selbst zu bauen. Noch dazu, wenn der im Auto funktionieren soll und mehrere Watt für die LEDs liefern muss.