Funktioniert Pegelminderung so?

Gast #924570
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Hallo!

Ich habe eine Frage zur obrigen Schaltung. Wird das so funktionieren 
oder schwäche ich damit nur die obere Halbwelle des Audiosignals ab? 
Steuert der Transistor T3 auch auf, wenn am Kollektor eine negative 
Schwingung anliegt?

Gruß,

Alex
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Gast #924645
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So wie ich das sehe koppelst Du einen Gleichspannungsanteil mit rein und 
damit funktioniert der BC847 (sofern der Gleichspannungsanteil groß 
genug ist), richtig? Wenn ich über ein C zum Schluß auskopple sollte die 
Qualität doch stimmen, oder? Ohne C würde der LS gebacken denk ich mal.
Gast #924674
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@ Alexander Schmidt
Ich vermute aber, dass du da einen Gleichspannungssprung erhälst, das 
führt zu unangenehmen Knacken.

Da Alex ja recht kräftig runterteilen will, sind die Signale am 
Transistor recht klein. Trotzdem muss man dafür sorgen, dass die Basis 
im Aus-Zustand immer am negativsten bleibt. Mit einer negativen 
Hilfsspannung scheint das ganz gut ohne Verzerrungen zu gehen, obwohl 
der Transistor da invers betrieben wird.
Siehe Anhang, mit recht großem Eingangssignal (30V Amplitude) simuliert. 
Über R2 und R5 wird die Basis dann auf -1.8V gezogen, für die kleiner 
Dämpfung.
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Gast #924679
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nach Möglichkeit würde ich gerne auf eine negative Spannungsquelle 
verzichten, da die Platinengröße doch sehr begrenzt ist und jetzt schon 
knapp ist. Kann mir jemand sagen, wie man den Koppelkondensator richtig 
berechnet? In meinem Beispiel habe ich ja den 50k gegen Masse. Bedeutet 
dies, dass ich mit

C=1/(2 x Pi x 20Hz x 50000) den Kondensator mit rechnerisch 159nF 
einsetzen muss? Was passiert wenn ich die Lautstärke vermindere? Dann 
würde sich der Eingangswiderstand der Folgeschaltung halbieren. Ich 
könnte einen 1uF Kondensator nehmen - egal was ich da an Lautstärke 
dämpfe müsste es dann halbwegs passen, dass Frequenzen bis 20 Hz 
durchkommen. Vielleicht mache ich aber auch einen Denkfehler.
Gast #924712
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Berechtigte Frage.
Er macht mehr Sinn, wenn zwischen ihm und der Basis noch ein paar kOhm 
sitzen. Dann kann er dafür sorgen, dass die Umschaltung etwas weicher 
abläuft und keine Sprünge im Signal vorkommen. Der C könnte auch 10u 
haben.

>nach Möglichkeit würde ich gerne auf eine negative Spannungsquelle
>verzichten
Verstehe ich. Wenn du eine Lösung dazu hast, lass es uns wissen. 
Natürlich geht die von Alexander Schmidt. Aber sie hinterlässt im Signal 
einen DC-Sprung, der sich als Knacken herausstellen wird.
Je nach Stromversorgung kann die negative Spannung vielleicht leicht 
gewonnen werden.

>In meinem Beispiel habe ich ja den 50k gegen Masse.
Wenn der Transistor ein ist, dann sind es 25k.

>Bedeutet dies, dass ich mit
>C=1/(2 x Pi x 20Hz x 50000) den Kondensator mit rechnerisch 159nF
>einsetzen muss?
Der C ist in Serie zum 1Meg, und erst wenn er dessen Impedanz relevant 
ändert, spielt er eine Rolle. ('1u' ist halt im SWCad schnell getippt 
...) 10n würden auch (noch) gehen.

>Was passiert wenn ich die Lautstärke vermindere?
>Dann würde sich der Eingangswiderstand der Folgeschaltung halbieren.
Nein.
Es halbiert sich der Ausgangswiderstand dieser Schaltung. Das mag für 
die Folgeschaltung Konsequenzen haben - je nachdem, wie sie aussieht.
#924812
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Hallo,

laß in Deiner ersten Schaltung den Transistor ganz weg. Lege den 50k 
Widerstand von der Verbindung 1M/50k direkt zum Pin PC0.

PC0 als Eingang ohne PullUp (hochohmig) kein zusätzlicher Teiler,
PC0 als Ausgang auf L -> 50k an GND.

NF-Spannung am 50k darf natürlich nicht allzu hoch sein, ist sie nach 
Deinen Angaben auch ja nicht. Kaputt geht auch bei höheren Spannungen 
nicht, 50k und die AVR-Schutzdioden verhindern daß, merkliche 
Verzerrungen gibt es auch erst ab ca. 3Vss am AVR-Pin, das wären aber 
dann 60V am oberen Teilerende...

Gruß aus Berlin
Michael

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