5-24V Eingänge am Mikrocontroller

OP #608243
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Hallo,
ich möchte an einen Atmega8 verschiedene Eingänge Nutzen. Allerdings 
sollen diese Eingänge mit 5 - 24V angesteuert werden können. Da der 
Atmega aber bei 24 V garantiert beschädigt wird muss ich die Spannung 
irgendwie verkleinern. Am Atmega sollen später nur 5V anliegen. Eine 
idee von mir wäre ein 5V Festspannungsregler zu benutzen. Wie seht ihr 
das? Gibt es eine elegantere Methode?
Gast #608331
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Wenn man einen so hohen Vorwiderstand nimmt, macht man sich damit nicht 
schon fast die gesamte Spannung über dem Pin zunichte? Der Vorwiderstand 
bildet ja mit dem Eingangswiderstand einen Spannungsteiler, je grösser 
der Vorwiderstand desto kleiner die Spannung über dem Pin.
#608340
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Tut er auch.
Der Eingangswiderstand des uC ist so hoch, dass am Vorwiderstand nur 
eine kleine Spannung abfällt. Der Sinn dieses R ist die Strombegrenzung, 
damit die Internen Schutzdioden des uC nicht abbrennen. Diese Leiten 
Spannungen über VCC+0.5V ab, können das aber nur für Ströme unter 1mA.

Gruß
Fabian
#608341
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Hallo? Z-Diode? Vorwiderstand?
Klassischer Fall für einen Spannungsteiler.
Pro Eingang 2 Widerstände, die das Signal in den Richtigen Bereich 
bringen.
Wobei R1 zur Masse geht und R2 zum Signal, dazwischen ist dann dein 
Ausgang.
R1+R2 sollte nicht so klein sein, dass deine Quelle überlastet wird, 
aber auch nicht zu Gross da es sonst zu sehr Rauscht. Ich würde R1 so um 
die 10kOhm wählen und R2 dann anpassen. (e.g. für 25V->2.5V(V_ref) 
R1=10k, R2=90K, I=25V/100k=0.25mA, damit sollte die Quelle klar kommen).
Z-Dioden kannst du einsetzen um den Bereich anzupassen, wenn du z.B. 
Werte zw. 20V und 25V hast, eine Z-Diode mit V_z=20V und dann R2=10k, 
R1=10k um wieder auf die 2.5V zu kommen.
Selbstverständlich gilt für digitale Signale das selbe. -wiebel
Admin Persönliche Seite #608361
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Der Vorwiderstand bildet mit dem Innenwiderstand einen Spannungsteiler. 
Da der Vorwiderstand sehr viel kleiner ist als der Innenwiderstand 
ergibt das eine Spannung die annähernd der Eingangsspannung entspricht, 
also 5 oder 24 V. Jetzt kommt die interne Diode ins Spiel: sobald die 
Spannung am Spannungsteiler 5.x V überschreitet wird sie leitend und 
sorgt dafür dass die Spannung nicht weiter ansteigt. Wegen dem 
Vorwiderstand fließt nicht so viel Strom dass das irgendwie gefährlich 
wäre.
#608363
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Dann hab ich das falsch verstanden. Sauber fände ich ein 10k Widerstand 
und eine 4.*V Z-Diode nach Masse, was Holger mit seinem ersten Beitrag 
wohl auch meinte. Da die AVR aber so stabil sind dürfte die Variante mit 
dem Vorwiderstand wohl auch klappen, find ich aber unsauberer. Naja, 
dann will ich mal nicht weiter Unsinn verbreiten. ;) -wiebel
Gast #608406
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Naja 470K sind für LowPower-Designs noch ok, zumindest wenn man was 
gegen die HF tut. Viel schlimmer finde ich immer die 
"Standard"-Beschaltung die man oft sieht mit einer Diode nach Vcc und 
einer von Gnd zum Eingang...kommt bei HF immerwieder prima....wenn 
Dioden dann bei Bedarf wechselstrommäßig überbrücken.....
#608436
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Stefan wrote:
> wie sieht's denn mit negativer Eingangsspannung aus ?
> Mal angenommen, jemand schliesst eine negative Eingangsspannung an -
> braucht's da noch eine Diode im Eingang ?
Die Pins sind mit zwei Clamp-Dioden versehen, eine gegen VCC (Anode am 
Pin) und eine gegen GND (Kathode am Pin). Für negative Spnnungen gilt 
das gleiche wie für positive Spannungen, die größer als VCC sind.
#608477
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hi,
470K überlebt keinen emv-test. wir haben in unserer steuerung auch 
signale aus ungeregelten spannungsquellen, nennspannung 24v, in der 
praxis liegen aber auch mal 36v an, wenn dem netzteil nix an leistung 
abverlangt wird. 'ne praxisbewährte lösung ist 5k6 mit zpd4,7 gegen gnd. 
sicher wird hier auch leistung vernichtet, meist unnötigerweise, aber 
die betriebssicherheit geht eindeutig vor. grüssens, harry
Gast #608490
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Ich würde auch sagen mach das ganze mit Optokopplern, da hast du keine 
EMV oder Potenzialprobleme und die ganze Sache wird "kugelsicher".
Wenn du dir wirklich mal einen Eingang zerschiesst: Optokoppler wechseln 
und gut ist. Man kann auch auf der Eingangsseite der Optokoppler prima 
noch LEDs in Reihe schalten, da hat man auch gleich ´ne Kontrolle, über 
den Zustand. Und um etwas Platz auf der Platine zu sparen gibt´s ja die 
Optokoppler, in denen mehrere in einem Gehäuse sind z.B. PC847..
Gast #608496
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Ja, und als Strombegrenzung kannst du nen BF245C nehmen, da ist es egal, 
welche Spannung 5..24V ankommt:

5...24V----------
                |            |/
              Optokoppler => |   zum µC
                |            |\
               LED
                |
                |
           G |---D
           --|        BF245C
           | |---S
           |    |
           |    R     R, so dimensionert, dass etwa 10mA fließen
           |    |    (Konstantstromquelle)
0----------o----o
#608584
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hi,
genau richtig so. ein pulldown von 50-100k parallel zur z-diode tät 
hübsche dienste, wenn mitteldicke störungen an den eingang gelangen 
wollen, dessen eingangswiderstand ist ja so elend hoch, dass der jeden 
pups als gültiges signal interpretiert.
@matthias: na deshalb eben

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