> 1600x1024 hebe ich noch nie gesehen.
Vor etwa zehn Jahren gab es von SGI den 1600SW, einen 17.3"-TFT-Monitor
mit dieser Auflösung. Dank des Weltstandards* OpenLDI, der für die
Verbindung Monitor-Graphikkarte verwendet wurde, waren diese Displays
nur recht eingeschränkt nutzbar. Adapter, die den Weltstandard auf DVI
umsetzten, waren noch vor zwei Jahren zu bekommen - und teurer als ein
neuer Monitor ähnlicher oder höherer Auflösung.
Die Monitore wurden vor zehn Jahren für (umgerechnet) über 3000 EUR
verkauft.
> Da bei den "modernen" Programmen der Trend zu immer mehr Menü-, Toolbar-
> Tab- und Statusleisten geht, ist meiner Meinung nach die vertikale
> Auflösung eines Monitors wichtiger als die horizontale.
O ja, das ist der Grund, warum ich mit einem 20"-UXGA-Display im
Portrait-Modus arbeite und in meinen Notebooks schon seit 2001 keine
geringeren Auflösungen als UXGA bzw. WUXGA nutze.
> Einen 24" mit 1920x1080 kostet
> bspw. deutlich weniger als ein 20" mit 1600x1200.
Das liegt aber auch an der abnehmenden Verbreitung von 4:3-Monitoren.
24"-Displays mit 1920x1200 sind auch schon für unter 200 EUR zu bekommen
(wenn sie auch dank TN-Panels eher lausig sind, aber das ist Jammern auf
hohem Niveau).
Ärgerlich ist der Trend zum 16:9, der die Vertikalauflösung reduziert,
statt die Horizontalauflösung zu erhöhen.
Es gibt von Samsung einen 16:9-Monitor, der mit 2048x1152 Pixeln
immerhin fast an die 1200 Pixel der 16:10-Monitore herankommt, das ist
die höchste über Single-Link transportierbare Auflösung.
Ein 16:9-Panel, das mir gefallen könnte, ist das im 27"-iMac verbaute,
das hat eine Auflösung von 2560x1440 Pixel - spiegelt aber.
*) Wie sonst soll man einen Standard nennen, der genau einmal umgesetzt
wurde?