Hi.
Ich suche einen USB Hub, der bei Herunterfahren des Host PC's auch
wirklich die Slave Ports abschaltet. Alle Hubs, die ich gekauft habe,
lassen die Spannung vom NEtzteil bzw dem Host USB Port auch dann durch,
wenn der Host PC ausgeschaltet ist.
Der PC gibt wegen "USB Ladefunktion" oder wegen sonstwas auch im Standby
5V auf den USB Ports aus, die dann auch aus dem USB Hub wieder
rauskommen.
HAbe nur einen Uralt-Hub, der die Slave Ports nur einschaltet, wenn er
vom PC aktiv erkannt wurde.
Aber genau dieser Hub nimmt es auch mit den angeschlossenen Geräten sehr
genau. Ein UMTS Stick lässt sich daran nicht betreiben, wegen zu hoher
Stromaufnahme.
Kennt Ihr aktuelle USB Hubs, die ausschalten, wenn sie vom PC nicht
aktiv erkannt sind?
Im Prinzip würde mir auch schon reichen, wenn es eine Status LED gibt,
die nur an ist, wenn der Hub vom PC aktiv erkannt wurde.
Die kann ich dann ja auch auswerten und die Verbaucher selber schalten,
da ich wegen der Leistungsaufnahme wahrscheinlich sowieso "frickeln"
muss.
oszi40 schrieb:> M. schrieb:>> auch im Standby>> 5V auf den USB Ports aus,>> Schon genauer ins Bios gesehem?
Ja, aber selbst wenn ich den Punkt USB Standby ausschalte, ist immer
noch die Spannung vom Netzteil da. Sowohl die Power LED vom Hub als auch
die Slave Ports sind an.
Ein älteres Modell was ich habe, schaltet ab, wenn der Hub nicht
"enumeriert" ist, egal ob Spannung vom Netzteil oder Host PC anliegt.
Die neueren nicht mehr, die lassen einfach Strom durch, sobald er da
ist.
Aber grade der alte USB Hub mosert bei meinen UMTS Sticks auch als
erstes herum. "Stromaufnahme überschritten" Meldung bei Windows.
>>>> Ich suche einen USB Hub, der bei Herunterfahren des Host PC's auch>>>> wirklich die Slave Ports abschaltet. Alle Hubs, die ich gekauft habe,>>>> lassen die Spannung vom NEtzteil bzw dem Host USB Port auch dann durch,>>>> wenn der Host PC ausgeschaltet ist.>>> Der PC gibt im Standby 5V auf den USB Ports aus, die dann auch aus dem>>> USB Hub wieder rauskommen.>> Schon genauer ins Bios gesehem?> Ja, aber selbst wenn ich den Punkt USB Standby ausschalte, ist immer> noch die Spannung vom Netzteil da.
Laut USB-Spezifikation ist das auch erlaubt, deswegen nennt man es ja
StandBy, bzw. im USB-Jargon Suspend. Das heisst dass dein Uralt-Hub
nicht USB-konform ist.
Was genau stört dich denn daran? Ich hab noch nicht erfassen können,
warum das ein Problem darstellen sollte.
Ralf
M. schrieb:> Aber grade der alte USB Hub mosert bei meinen UMTS Sticks auch als> erstes herum. "Stromaufnahme überschritten" Meldung bei Windows.
Dann ist das einer der wenigen guten USB-Hubs, der tatsächlich auf der
Einhaltung der USB-Spezifikationen besteht.
Die meisten aber sind Rotz, der die Stromaufnahme angeschlossener Geräte
überhaupt nicht kontrolliert, oder gar irgendwas ein- oder ausschalten
könnte.
Ob beim ausgeschalteten PC noch Säft aufm USB liegt entscheidet auchn
Jumper aufm Mainboard neben dem USB Anschluss.
Nur erschließt sich mir nicht so ganz der Vorteil eines UMTS Stick an
einem Hub, der Buspowered ist.
500mA sind 500mA.
Ich verwende eine Master-Slave Steckdosenleiste um die Netzteile von USB
Hubs und Monitoren vom Netz abzuklemmen wenn der PC aus ist. Die
Spannungsversorgung vom USB Host her , kann man teilweise im BIOS
einstellen. Oder am besten gleich den ganzen PC vom Netz trennen. Gibt
den geringsten Strom verbrauch.
Ich würde mal das Thema wieder aufgreifen wollen.
Hintergrund:
Mein Panasonic Fernseher hat eine USB3.0 wo eine 1TB-Festplatte fürs
TimeShift dran hängt. Der Port ist also belegt.
Dann gibt es noch 2 weitere USB 2.0 Ports. An dem einen hängt eine
Wireless Tastatur mit Maus. Also belegt.
An dem anderen 2.0-Port soll eine weitere Festplatte mit 2TB ran, von
der dann Videos abgespielt werden sollen.
Dumm ist, dass diese 2TB-Platte so viel Strom zieht, dass der
Fernseher-Überlastungsfehler bringt.
Der Gedanke ist nun, einen USB-Switch mit externer Spannungsversorgung
zwischen Fernseher und der 2TB Platte zu hängen, um diese (welche eine
2.0/3.0 Platte ist) mit Strom zu versorgen.
Aber auch hier: ist der Fernseher aus, dann wird die Platte weiter mit
Strom über den Switch versorgt und dreht und dreht und dreht. Die 5V am
USB des Fernsehers sind dabei aber schon aus.
Eine MasterSlave-steckdosenvariante fällt aus, da der Fernseher auch
ohne eingeschaltenen Panel einschalten kann, um ein Video aufzunehmen.
Die da vom TV "verbrauchte" Leistung reicht nicht aus, um die Slaves
zuzuschalten. ;-(
Hat jemand evtl. doch noch einen aktuell käuflich zu erwerbenden Typ,
der genau die Abschaltfunktion beherrscht?
Wenn nicht, müsste man sich doch eine Art PowerBox bauen, welche mir die
Platte mit Strom versorgt, sobald die 5V über den USB vom TV kommen.
Ein Y-Kabel kann ich nicht verwenden, da alle 3 USB-Ports benötigt
werden...
Mhhh.
Wollte eigentlich nicht erst eine extra PowerBox basteln und eine
Platine bauen. Wenns aber gar nicht anders geht... Aber vielleicht habt
Ihr ja noch eine Idee???
Einen Sitecom-Switch habe ich schon "geschlachtet" um die 5V für die
zusätzlichen Ports des Switches zu unterbrechen, geht auch. Aber sobald
ich die 5V vom Fernseher von den 5V des Switches auf der Platine intern
trenne funktioniert der Switch nicht mehr. Schalte ich das wieder
zusammen geht alles wieder. Warum ich das mache? Fällt das Netzteil vom
Switch mal aus, würde sich die Platte wieder den Strom vom Fernseher
ziehen --> die Folge: Überlastung....
Danke schon mal.
Ciao
rj.2001 schrieb:> Dumm ist, dass diese 2TB-Platte so viel Strom zieht, dass der> Fernseher-Überlastungsfehler bringt.
Dann nimm halt eine Festplatte mit eigenem Netzteil. An USB2.0 sind
maximal 500 mA zulässig, und jede 2.5"-Festplatte braucht --zumindest
kurzzeitig-- deutlich mehr.
Wenn die 2-TB-Platte eine USB3-Platte ist, kannst Du sie ja an den
USB3-Port hängen, der liefert 900mA, was zwar immer noch zu wenig für
eine 2.5"-Platte ist, aber schon deutlich besser. Vielleicht kommt ja
die 1-TB-Platte mit weniger Strom aus, immerhin dürfte bei der die
bewegte Masse kleiner sein, da sie weniger Magnetscheiben enthält.
Für das Timeshifting sollte auch die geringere Datenrate des USB2 völlig
ausreichend sein.
Ach so: Und achte auf die Querschnitte der Stromversorgungsadern im
USB-Kabel, die stehen bei besseren Kabeln auf der Isolation drauf. Die
sind als AWG-Werte angegeben, je kleiner der Wert, desto größer der
Querschnitt. Üblich ist eine Angabe wie 2p 28 AWG / 2c 24 AWG (das
dünnere Paar sind die Datenleitungen, die dickeren Einzelleiter die
Stromversorgung). Größere Werte (also 26 oder gar 28) solltest Du
vermeiden.
Du willst nicht den USB-Hub abschalten, sondern die Festplatte in Idle
schicken.
Gehäuse, die das können, gibt es. Manche Festplatten kann man auch an
den PC anschließen, dort ein "Spindown nach 15 Minuten" einstellen (z.B.
mit hdparm) und die merken sich das. Aber nicht jeder
USB-Wandlerchipsatz lässt solche Befehle durch.
Richtig, die Festplatte soll aus gehen.
Das mit dem Idle macht die Platte von sich aus, wenn nach 10Min kein
Zugriff mehr erfolgte.
Nur dachte ich mir, dass ein komplettes Ausschalten der Platte auch der
Lebenszeit zu Gute kommt.
Ciao
> Nur dachte ich mir, dass ein komplettes Ausschalten der Platte> auch der Lebenszeit zu Gute kommt.
In Servern gehen Festplatten meist kaputt, wenn man sie aus schaltet.
Ich habe auch so ein Notebook, das an einem USB Port dauer-Spannung
abgibt. meine externe Festplatte schaltet sich aber dennoch ab, wenn ich
das Betriebsystem runter fahre. Also kommt es wohl tatsächlich auf den
Controller (zwsichen USb und Festplatte) an.
Du könntest ein Relais an den USB Port des Fernsehers anschließen,
welches das Stromkabel vom Zusatz-Netzteil unterbricht.
Oder nimme ine Master-Slave Steckdosenleiste. Wenn der Fernseher an
geht, geht auch das Netzteil an. Bei diesen Teilen kann man einstellen,
ab welcher Stromaufnahme die Slaves eingeschaltet werden sollen.
Mit der Master-Slave werde ich mir mal anschauen...
Mal sehen ob diese so fein abstufbar sind (es muss zwischen 25W und 50W
unterschieden werden)...
Danke erst mal für den Tipp.
Ciao