Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner TrekStor Pico SSD.
An einem HP Notebook funktioniert sie problemlos an USB 3.0.
An dem Desktop PC nur ab und an über 3.0 aber immer über 2.0.
Am Panasonic Fernseher funktioniert sie über 3.0, schließe ich sie
allerdings über eine Verlängerung (1m) an, geht wieder nur 2.0.
Ab und an setzt sie auch am Fernseher bei 2.0 aus.
Die Festplatte ist neu und lief wie, gesagt an diversen Notebook 3.0 und
2.0 problemlos.
Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte?
Verschiedene USB Kabel, sowie Verlängerungen (3.0) habe ich probiert.
Danke und Gruß
Hi, nur zur Info:
Du benötigst für USB3.0 ein anderes Verlängerungskabel. Wenn dieses ein
USB 2-Kabel ist, kann die HDD logischer Weise nicht mit USB3.0 betrieben
werden.
Wieviele USB3.0-Ports hast du denn am Desktop? schließst Du die HDD
immer auf die gleiche Art und Weise an?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass USB3.0 Kabel recht empfindlich
sind, vor allem die USB3.0-Microstecker mit der Nase in der Mitte lassen
sich gerne schräg stecken...
Es handelt sich um eine SSD mit Micro USB 3.0 und dem passenden 3.0
Micro USB Kabel. Dieses ist natürlich an einer 3.0er Verlängerung
(ebenfalls mit zwei Stück probiert, eine davon neu).
Am Desktop PC sind 4 USB 3.0 Slots, an keinem funktioniert die SSD.
Der Ton und die Meldung "neue Hardware gefunden" kommt allerdings!
"USB3-Verlängerungen" sind aus gutem Grund in der Spezifikation nicht
vorgesehen. Die zusätzlichen Steckkontakte verbessern die kritischen
Signaleigenschaften nicht.
Durch die Verlängerung wird auch die Stromversorgung ein Problem - die
Spannung, die am anderen Ende des Kabels noch ankommt, hängt von der
Kombination aus fließendem Strom und Leiterquerschnitt sowie Kabellänge
ab - diese "USB-SSD" wird natürlich über den Bus mit Strom versorgt, und
ob die noch funktioniert, wenn statt 5V nur noch 4.5V oder sogar noch
weniger ankommen.
Lass' die Verlängerung weg. Nimm so kurze und dicke Kabel wie möglich.
Nimm keine "Front-USB"-Anschlüsse normaler PCs, weil diese bereits im
PC-Gehäuse mit Verlängerungen aufgebaut sind und daher den direkt auf
das Motherboard gelöteten USB-Buchsen unterlegen sind.
Ich hab mir einen 7-fach USB-Hub mit Netzteil auf dem Monitorfuß
festgeklebt, damit ich nicht immer unter den Tisch kriechen muß.
Sticks und HDDs laufen daran einwandfrei mit USB 3.0.
Direkt an den Frontanschlüssen des PCs hatte ich aber auch Probleme mit
einem HDD-Gehäusetyp.
Peter D. schrieb:> Ich hab mir einen 7-fach USB-Hub mit Netzteil auf dem Monitorfuß
USB 3.0 ?
Kanns ja alles geben, aber gesehen hab ich noch keinen.
Was ist denn da fuer ein Netzteil dran ?
Gruss Asko.
Ich habe mir kürzliche einen Monitor gekauft, in den ein 5-fach-USB3-Hub
eingebaut ist. Nicht sonderlich praktisch, da alle Anschlüsse nur auf
der Rückseite des Monitors untergebracht sind, also das Anschließen
eines USB-Sticks nur genauso praktisch geht wie bei einem iMac ... Aber
tatsächlich fünf USB3-Ports.
Nein, ich habe nicht nachgesehen, wer den Hub-Controller hergestellt
hat.
Mit meinen Gedankengaengen war ich auch ein wenig
voreilig. Ich dachte da an 7 mal 2 Ampere. Aber das
ist ja bei USB 3.1. USB 3.0 geht ja nur bis 900 mA
pro Port. Aber immerhin -- 35W Netzteil fuer einen
Hub ist nicht ohne.
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> Mit meinen Gedankengaengen war ich auch ein wenig> voreilig. Ich dachte da an 7 mal 2 Ampere. Aber das> ist ja bei USB 3.1. USB 3.0 geht ja nur bis 900 mA> pro Port. Aber immerhin -- 35W Netzteil fuer einen> Hub ist nicht ohne.
und wo steht das jeder Port gleichzeitig 900mA liefern kann?
Die Geräte müssen den Strom anmelden, und das kann auch abgelehnt
werden.
du kannst auch nicht na jeder Steckdose zu Hause 16A ziehen.
@Daniel
Danke fuer den Link.
Ich hatte bisher noch keinen gesehen. Ich hab auch
nicht wirklich dolle gesucht. Dachte, wenn dir mal so
ein Teil ueber den Weg laeuft, legst Du dir einen zu.
Damit man nicht untern Tisch krabbeln muss wenn
man etwas neues einstecken will.
Aber 4 Ports wuerden mir reichen.
Mit einem 7-port USB2-Hub habe ich aber schon
mal schlechte Erfahrungen gemacht. Der Hub selber
durfte eingesteckt bleiben, aber wenn am Hub etwas
angeschlossen war, bootete der Rechner nicht mehr.
Aus diesem Grund hab ich den auchnichtmehr in Betrieb.
Gruss Asko.
>Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte?
An der verbauten USB-SATA Bridge oder dem Host, da gibts in beiden
Lagern ziemliche Gurkenmodelle. Wasn im HP-Notebook und Desktop verbaut?
Was steckt im Fesplattengehäuse?
>Verschiedene USB Kabel, sowie Verlängerungen (3.0) habe ich probiert.
Daran liegst meist nicht, wenn oben schon beschrieben wird dass es nicht
mal an USB2 richtig geht.
USB ist schwul schrieb:> Was steckt im Fesplattengehäuse?
Undi nicht nur da.
Was ist denn im PC für ein Controller verbaut.
Wenn das ein VIA Chipset ist könnte das auch daran liegen.
NEC RENESAS und FRESCO LOGIC sind da schon problemloser.
Die Treiber und die Firmware sollten ebenfalls aktuell sein.
Am PC kann man für einen Versuch mal die Eenergieverwaltung
deaktivieren.
Ha
Als es mit USB2 losging habe ich mir eine PCI-Karte
mit VIA-Chipset gekauft.
Ich dachte in meinem jugendlichen Wahn, das sollte
funktionieren, wenn beide Chipsaetze vom selben
Hersteller kommen. (Rechner hatte VIA-Chipsatz)
Aber denkste, die Via-Karte funktionierte gar nicht,
nachdem ich eine NEC-Karte gekauft hatte funktionierte
alles wie man sich das vorstellt.
Soweit zum Thema: Funktion innerhalb einer
Familie.
Gruss Asko.
Hallo
das darf doch nicht wahr sein.
Die letzten beiden Aussagen von Andi und Asko sind leider wahr und gar
nicht mal untypisch.
USB 3 ist sehr komplex, viele Werte sind aus physikalischen und
Datenverarbeitungsgründen sind sehr kritisch.
Aber das zu beherrschen ist die alleinige Aufgabe der Hardware- und
Treiberhersteller, als Kunde und Endanwender hat man verdammt noch mal
das Recht ein fertiges und funktionierendes Produkt zu erhalten was die
Leistung zu Verfügung stellt mit das es beworben wird.
Liebe Treiber und Hardwarehersteller:
Es ist keine Schande ein Produkt umfassend und langfristig zu entwickeln
es ausführlich zu testen und das sich die Entwicklergruppe
untereinander, auch Firmenübergreifend austauschen.
Der Markt ist groß genug das alle satt werden und der Endkunde wartet
auch lieber mal einige Monate länger bis ein neues Produkt auf den Markt
kommt wenn es dafür aber sicher und den beworbenen Daten entsprechend
funktioniert.
Es ist auch keine Schande im Klartext und an nicht versteckter Stelle
der Produktbeschreibung z.B einer USB3 Verlängerung (auch direkt auf den
Verkaufskarton )zu schreiben das es zu Problemen kommen kann und die
Funktion eingeschränkt sein kann.
Und liebe Firmen allgemein (nicht nur die aus der Computerbranche):
Hört doch endlich mit den blöden Vorankündigungen auf die Kunden erst
mal "heiß" zu machen sie dann aber Monate (bei bestimmten Produkten und
Branchen sogar jahrelang) warten zu lassen, oder sogar gar nicht zu
liefern und sich nicht mehr dazu zu äußern.
Entwickelt eure Produkte fertig, testet sie und erst dann last eure
Marketingabteilung los schreien, der Kunde wird es euch über längere
Sicht Danken und letztendlich werdet ihr mehr Geld einnehmen.
"Vom Hersteller XY kommt zwar selten was neues es ist auch nicht
besonders billig, aber man kann sich darauf verlassen das es sicher
funktioniert und hochwertig ist"
Wäre doch eine Aussage die euch sicherlich gefallen wird und dafür sorgt
das ihr im Geschäft bleibt und langfristig viel Gewinn macht.
"Schon wieder was neues was sowieso nicht funktioniert - warum einigen
sich die nicht endlich mal auf einen festen Standard der wenigstens
funktioniert?"
Ist dagegen eine Aussage die in der Praxis viel öfter vorkommt und auf
euch alle und insbesondere auf besonders auffällige Hersteller nur ein
schlechtes Bild wirft und dafür sorgt das deren Produkte (auch die guten
aus den Sortiment) gemieden werden was letztendlich nur Verluste bringt,
aber Ihr (Firmen) wollt doch letztendlich Geld verdienen?!
Endanwender
Asko B. schrieb:> Aber denkste, die Via-Karte funktionierte gar nicht,
Ich habe Via und es funktioniert.
Es gibt 2 Effekte, mit denen man aber leben kann:
1. Der Hub stört etwas. Ich mußte den Empfänger für Tastatur/Maus von
hinten am PC nach vorne umstecken, sonst gab es Aussetzer.
DECT und WLAN sind nicht betroffen, sitzen 1m vom Hub entfernt.
2. Ein Treiber-Bug führt dazu, daß der Via-Chipsatz komplett
verschwindet nach einem Warmstart (Windows-Update). Der PC muß
runtergefahren werden, damit er wieder auftaucht. Der Effekt ist
bekannt, aber ein Update ist äußerst unwarscheinlich. Gigabyte schiebt
den Fehler auf Via und umgekehrt.
Den Standbymodus überlebt der Via und das ist die Hauptsache für mich.
Bisher hatte alle meine PCs und Geräte kleinere Macken.
Ein 100% fehlerfreies System wird es wohl nirgends geben.