Netzteil fürs Grobe

Gast #4656381
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Martin S. schrieb:
> Fürs Grobe habe ich Dieses hier:
>
> 
http://www.reichelt.de/Labornetzgeraete/HCS-3602-USB/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=132419&GROUPID=4952&artnr=HCS+3602+USB

hab ich auch. ist aber wirklich nur fürs grobe.

zu beachten ist, das die vorderen 4mm buchsen nur bis 5A gehen (warum 
auch immer), höhere ströme müssen an den buchsen hinten am gehäuse 
abgegriffen werden.
#4656624
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Schau mal nach Servernetzteilen. Zu den HP DPS-600PB gibt es massig 
Informationen und wenn man bei einem die Sekundäre Erdung aufhebt (keine 
Panik, das Netzteil selbst bleibt trotzdem weiterhin geerdet!!) kann man 
sie auch in reihe schalten und bekommt so 24V. Wenn man noch die 
Spannung etwas erhöht könntest du wenn du auf der sicheren Seite bleibst 
auf rund 26..27V kommen.
Es gibt auch 24V Servernetzteile mit viel Leistung. Musst mal zu diesem 
Thema Modellbauforen durchstöbern.
Gast #4656633
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> zu beachten ist, das die vorderen 4mm buchsen nur bis 5A gehen (warum
> auch immer),

Dünnnere Verkabelung von den hinteren Buchsen zu den vorderen, zumindest 
ist das bei meiner etwas älteren Peaktech-gelabelten Version so (damals 
noch ohne USB). Den Preis finde ich durchaus in Ordnung für fast 1kW.
#4656654
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c.m. schrieb:
> zu beachten ist, das die vorderen 4mm buchsen nur bis 5A gehen (warum
> auch immer), höhere ströme müssen an den buchsen hinten am gehäuse
> abgegriffen werden.

Daß an den Frontbuchsen nicht der volle Strom genutzt werden kann, ist, 
bei 'dicken' Labornetzteilen, oft so. Liegt vielleicht dran, daß gute 
Hochstrom-Buchsen teuer sind, und die Verwendung billiger 
Bastel-/Modellbau- Stecker/Buchsen nicht sicher genug ist, und der 
Netzteil-Hersteller da keine Verantwortung für übernehmen will.

Zu den Vorschlägen mit Steuertrafos, und PC-/Server-Netzteilen: 
Vorsicht! Da hat man keine definierte, und einstellbare, 
Strombegrenzung. Bei Basteleien in diesem Leistungsbereich halte ich 
Diese für unbedingt erforderlich. Da hantiert man ja oft mit Bauteilen, 
deren magischer Rauch recht teuer ist, der sollte doch, wenn möglich, im 
Bauteil bleiben. Mal ganz abgesehen von den Unfallgefahren bei solchen 
Strömen. Ein weiteres Problem mancher Behelfs-Lösung ist, daß 
Steuertrafos, und PC-/Server-Netzteile sich nicht immer zuverläsig 
selbst schützen, was passiert z.B. bei 10% Überlast? Einen Steuertrafo 
habe ich bei solchen Spielchen schon mal geschrottet, wenns nach Strom 
riecht, vermutet man die Ursache erstmal in dem eigenen Testaufbau, bis 
man merkt, daß es doch der Trafo ist, ist's eventuell schon zu spät. Ein 
zusätzlich angebrachter Termoschalter hätte den Trafo vermutlich 
gerettet, aber an soetwas denkt man halt oft erst hinterher.

Mit freundlichen Grüßen - Martin
#4657107
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Was ist denn da nicht nachvollziehbar? Die maximale Leistung beträgt 
15kW. Ausgangspannung bzw. Maximalstromstärke lassen sich nur in einer 
Kombination einstellen, so dass U * I = 15kW ergeben. Das ist gang und 
gäbe bei solchen Netzteilen, dass die maximale Ausgangsleistung nicht 
dem Produkt der maximalen Spannung oder Stromstärke entspricht.
Gast #4657110
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Inkognito schrieb:
> Toni Tester schrieb:
>> Multiplikation, vermutlich?
>>
>> Bei gleichzeitigem konsequentem Überlesen der Angabe von "PN = 15kW"
>> eine Zeile unter "Ausgangsstrom max.", nehme ich an...
>
> 15KW sind aber bei den Nenngrößen 200V und 210A nicht
> nachvollziehbar. 42KW dagegen schon.

Das ist doch nun wirklich schon ein alter Hut.
200V oder 210A, beides gleichzeitig geht bei vielen Netzteilen nicht.
Da gibt es z.B. welche mit 60V/60A, aber max. 900Watt.

Old-Papa
#4657394
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● J-A V. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Zu den Vorschlägen mit Steuertrafos, und PC-/Server-Netzteilen:
>> Vorsicht! Da hat man keine definierte, und einstellbare,
>> Strombegrenzung.
>
> ähm...fürs Grobe?

Ja! Wenn man bastelt, und experimentiert, macht es Sinn, bei ersten 
Tests erst mal vorsichtig zu sein. z.B. ein BLDC-Motorcontroller: Strom 
erst mal begrenzen, Gerät in Betrieb nehmen, bei unbelastetem Motor. 
Erst wenn das richtig funktioniert die Strombegrenzung hochdrehen, und 
Tests unter Last machen.

Mit freundlichen Grüßen - Martin
#4657898
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g457 schrieb:
>> Könnte man das auch zum laden von lipos verwenden? Oder lieber nicht..?
>
> Natürlich, mit einem entsprechenden Laderegler.

CC/CV Ladung kann jedes vernünftige Labornetzteil ohne Zusatzardware. 
Strom passend einstellen, Spannung einstellen, Spannung, ohne 
angeschlossenen Akku, mit Multimeter kontrollieren, eventuell 
nachstellen. Soetwas sollte man aber nicht unbeaufsichtigt machen. Das 
Lade-Ende muß man halt, durch beobachten des Stroms, selbst festlegen.

Mit freundlichen Grüßen - Martin
Gast #4657941
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> CC/CV Ladung kann jedes vernünftige Labornetzteil ohne Zusatzardware.

Aber nicht jedes vernünftige Labornetzteil ist für jeden Einsatzzweck 
geeignet. Der TO schreibt z.B. nicht, was für LiPos er laden will, also 
darf man gerne vom schlechtmöglichsten Fall ausgehen: Nur eine Zelle 
ohne Schutz mit sehr geringer Kapazität und vollladen auf nahe 100%. 
Obiges Gerät lässt sich in der Front nur mit einer Auflösung von 100mV 
einstellen, wird schwierig damit 4.2V +/- ein paar 10 Millivolt zu 
treffen. Und die Einstellauflösung für die Strombegrenzung liegt bei 
100mA, eine kleine Zelle mit z.B. 35mAh mit 1C laden - viel Spaß beim 
Feuerlöschen.

Soll nicht heissen, dass man mit obigem Gerät ohne Laderegler 
grundsätzlich keine LiPos laden kann. Aber mit isses wesentlich 
entspannter. Und die Akkus freuen sich auch.

Nix für ungut.
#4657960
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mario schrieb:
> Das hcs 3402 wirds werden.

Ich bin bei auf niedrigen Preis getrimmten Netzgeräten immer etwas 
skeptisch bezüglich der Funktion (Ripple, Überschwinger, 
Einstellgenauigkeit, Reaktionszeit,...) und Langlebigkeit.

Ich bevorzuge daher lieber gebrauchte Markengeräte. Wenn mans nicht 
eilig hat, kann man in Ruhe seine Suchfilter bei ebay setzen oder hier 
im Forum im Marktbereich schauen.

Gerade erst hier im Forum:
Beitrag "[V] EA PS 7032-200 0-32V, 0-20A Netzteil, Raum München"
Da ist wohl allerdings nen bischen Reparatur angesagt, das reduziert 
dann aber den Preis auch gleich merklich im Vergleich zu 
funktionsfähigen Geräten.

Auch von HP gabs in dem Leistungsbereich nen paar schöne Geräte nach 
denen man auf die Suche gehen kann.

Ich selbst hab in dem Leistungsbereich nen TTI QPX1200SP:
http://info.aimtti.com/go/qpx/
Aus ner Firmenauflösung in GB, für nen Bruchteil des Neupreises über 
ebay.
#4657968
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@g457 (Gast):

Bei kleineren Zellen hast Du natürlich Recht, aber da könnte man ja auch 
ein kleineres Labornetzteil nehmen, da habe ich hier Etwas stehen, da 
lässt sich die Spannung in 10mV Schritten einstellen. Hier ging es ja um 
die 'dicken' Dinger. Die Spannung sollte man auf jeden Fall nachmessen, 
da haben viele Netzteile so ihre Eigenheiten, und es kommt nicht immer 
genau das raus, was das Display anzeigt.

Wer vorallem Akkus laden möchte ist mit Festspannungs-Netzteil, und 
Modellbau-Lader wohl besser bedient. Wenn aber jemand gezielt nach Laden 
am Labornetzteil fragt, gehe ich davon aus, daß es um gelegentliche 
Einzelfälle geht, bei denen man nichts anschaffen oder bauen möchte.

Mit freundlichem Gruß - Martin
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4659399
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Martin S. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Martin S. schrieb:
>>> Zu den Vorschlägen mit Steuertrafos, und PC-/Server-Netzteilen:
>>> Vorsicht! Da hat man keine definierte, und einstellbare,
>>> Strombegrenzung.
>>
>> ähm...fürs Grobe?
>
> Ja! Wenn man bastelt, und experimentiert, macht es Sinn, bei ersten
> Tests erst mal vorsichtig zu sein.

Also...
"fürs Grobe" heisst für mich eher:
Trafo auf ein Brett spaxen, Brückenglsichrichter und Elko ran.

Feiner wirds, wenn dann noch ein Abgriff für 13,8V da wäre.

Restwelligkeit? pff, Hauptsache Strom

das ist grob.
#4659410
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g457 schrieb:
> Aber nicht jedes vernünftige Labornetzteil ist für jeden Einsatzzweck
> geeignet. Der TO schreibt z.B. nicht, was für LiPos er laden will, also
> darf man gerne vom schlechtmöglichsten Fall ausgehen: Nur eine Zelle
> ohne Schutz mit sehr geringer Kapazität und vollladen auf nahe 100%.
> Obiges Gerät lässt sich in der Front nur mit einer Auflösung von 100mV
> einstellen, wird schwierig damit 4.2V +/- ein paar 10 Millivolt zu
> treffen. Und die Einstellauflösung für die Strombegrenzung liegt bei
> 100mA, eine kleine Zelle mit z.B. 35mAh mit 1C laden - viel Spaß beim
> Feuerlöschen.

Da hast du sicher recht aber das hätte auch was von mit dem dicken 5 kg 
Hammer einen 2x20mm Nagel in die Wand hauen zum Bilder aufhängen.
Oder anders gesagt: Ich glaub ja nicht, dass jemand sich ein 
Labornetzteil "fürs Grobe" kauft um damit später "Feinstarbeit" zu 
verrichten ;)
Gast #4659421
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Paul H. schrieb:
> Wie schnell regeln diese Manson 32V 20A Schaltnetzteile eigentlich
> aus?
> Sind die auch als Labornetzteil halbwegs geeignet oder zerschießt man
> sich damit regelmäßig bei Lastsprüngen seine Elektronik?

lastsprünge habe ich bei dem netzteil nicht gemessen, aber es hat 
einen deutlich sichtbaren strom überschwinger beim einschalten (led + 
vorwiderstand: gerät einschalten, voreinstellung "spannung hoch (~12V)", 
"strom 1A").

deswegen: fürs grobe.

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