12v LED an Computernetzteil ?

OP #4947622
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Hallo zusammen,

Ich würde gerne fünf 10w LED parallel an ein Computernetzteil 
anschließen.

Die LEDs brauchen je 12V bei 900mA.

Brauche ich noch Vorwiderstände für diese Schaltung damit die LED nicht 
zu viel Strom abbekommen? die Spannung aus dem Computernetzteil passt ja 
schon mit 12V.

Vielen Dank für die Antworten
Gruß
#4947629
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Hallo!

Die Spannung einer Spannungsquelle passt nie so ganz "genau", auch wenn 
es gerade so scheint. Eine LED arbeitet nämlich in erster Linie mit 
Strom, der dort eingeprägt wird, und daraus resuliert eine gewisse 
Spannung.
Du brauchst immer, zumindest einen kleinen, Reihenwiderstand, um das 
ganze etwas zu stabilisieren.

Gruß
Gast #4947707
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Ralf schrieb:
> Das heißt dann für Deinen Fall pro 10W LED einen 1 Ohm bis 2,2 Ohm
> Widerstand aus Sicherheitsgründen vorschalten. Am Widerstand fallen dann
> ca. 1-2 Volt ab

wenn es 12V LEDs sind, dann sind dort zu 99% schon Widerstände oder 
sogar Stromquellen drin.

Oder kennt jemand 12V LEDs?

einfach anschließen und gut ist.
Gast #4947736
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Ralf schrieb:
> Dennoch hat Peter vermutlich recht 12V sind 12V. Es wird zu 99% nix
> schlimmes passieren, auch ohne Widerstände.

Und 900mA sind 900mA. Es fehlt die genaue Temperaturangabe. Sonst ist 
das System überbestimmt, weil die LED abhängig von der Chip-Temperatur 
ihren eigenen Willen hat. Anders sieht es natürlich aus, wenn die "10W 
LED" nicht nur eine LED ist.
#4947740
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Peter II schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Leds benötigen IMMER eine Strombegrenzung über Vorwuderstände oder durch
>> eine KSQ.
>
> ja, nur haben das 12V LEDs schon "intern".

Nein, haben sie nicht. Diese Powerleds mit 10 Watt benötigen eine KSQ.
Bei 900mA stellt sich eine Spannung von um die 12 Volt an der Led ein.
Wenn die Leds ohne KSQ oder Vorwiderstand an 12 Volt angeschlossen 
werden haben kleinste Spannungsänderungen große Auswirkungen auf den 
Strom. Die Leds gehen kaputt.
Gast #4947762
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Du brauchst für die LED´s immer eine Stromquelle welche die angegebene 
Spannung erreichen, besser überschreiten kann.

Bei LED ist der Strom eingeprägt.

Schau dich bei den cn - Händlern auf ebay um. Da gibts das alles. Billig 
auch noch.

Du kannst z.B. nach "CC CV" und "LM2596" ebayen (nicht googeln).
#4947773
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Don A. schrieb:
> es handelt sich hierbei um diese LEDs:
>
> 
http://www.ebay.de/itm/6-Stk-High-Power-10-W-LED-Chip-ww-9-12V-Neu-900-Lm-COB-Aquarium-Fluter-/162439315149?_trksid=p2141725.m3641.l6368

Ja, der Klassiker. Direkt an 12 Volt geht sie kapputt. Ein kleiner 
Vorwiderstand ist auch nicht ratsam weil die Spannung vom PC-Netzteil 
nicht superkonstant ist. Kleine Spannungsänderungen bewirken bei kleinen 
Vorwiderständen große Stromänderungen.
Gast #4947778
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Die habe ich auch. Da brauchst Du das passende Vorschaltgerät.
Zum Ausprobieren kannst Du dein Netzgerät auf 12V oder 14V stellen und 
langsam den Strom hochdrehen.

Vorsicht Temperaturprobleme.

Zum ausprobieren geht es so. Da passiert nichts.

Strom beobachten.
#4947787
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tomtom schrieb:
> Die habe ich auch. Da brauchst Du das passende Vorschaltgerät.
> Zum Ausprobieren kannst Du dein Netzgerät auf 12V oder 14V stellen und
> langsam den Strom hochdrehen.
>
> Vorsicht Temperaturprobleme.
>
> Zum ausprobieren geht es so. Da passiert nichts.
>
> Strom beobachten.

Ohne Kühlung ist die Led ruckzuck kaputt. Die wird auch schon bei 
deutlich unter 900 mA so heiß das sie den Hitzetod stirbt.
OP #4947797
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ich habe sie schon auf einen Kühlkörper montiert, dieser sollte 
ausreichend groß sein wenn nicht würde ich sie noch aktiv kühlen.

ich habe leider nur ein Computernetzteil zur Verfügung an dem ich leider 
weder Strom noch die Spannung einstellen kann.
#4947819
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Don A. schrieb:
>> Du brauchst immer, zumindest einen kleinen, Reihenwiderstand, um das
>> ganze etwas zu stabilisieren.
>
> Das heißt dann für meinen Fall?

Das heißt: Ins Datenblatt schauen, wieviel Spannung bei welchem Strom 
abfällt, minus den Anteil durch die Erwärmung. Das ziehst du von der 
Versorgungsspannung ab und erhältst die Restspannung, mit der du dann 
deinen Vorwiderstand auslegen kannst. Wenn kein Datenblatt vorhanden: 
Selber nachmessen mit Labornetzteil und realistischen Kühlkörperaufbau 
und dann wieder entsprechend den Vorwiderstand auslegen.

Grundsätzlich: LEDs immer lieber mit 2/3 des Maximalstromes betreiben, 
wenn man einen guten Kompromiss aus Wirkungsgrad, Lebensdauer und Kosten 
haben will. Bei irgendwelchen Noname-LEDs sowie generell immer stark 
unterbestromen.

Ich würde dir von diesen LEDs abraten. Du weißt nicht, welche Chips dort 
verbaut sind mit welchem Leuchtstoff und ob sie überhaupt den 
Nennlichtstrom erreichen, der in diese Fall sowieso mickrig ist für 10W. 
Nimm lieber Cree, Nichia, ProLight Opto, Citizen Lightning etc.
Gast #4947831
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Erschwerend kommt noch hinzu, dass bei der erforderlichen 
Unterbestromung die Lichtfarbe ansteigt. Die angegebenen 2800-3200K 
steigen dann evtl. auf 3500K an und das bedeutet, dass das Licht 
grünlicher wirkt. Um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, sollte die 
Lichtfarbe ca. 2200-2400K betragen.
#4947848
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tomtom schrieb:
> ok. Dann bestelle
> Ebay-Artikel Nr. 192012924005
> fünfmal.
>
> Da kannst Du den Strom begrenzen. Die Spannung kann dann ruhig viel
> höher sein.

Der wird nur bedingt funktionieren da am Eingang nur 12 Volt zur 
Verfügung stehen. Der Regler brauch ja selbst auch was.


tomtom schrieb:
> Die Sache mit dem Vorwiderstand ist natürlich auch gut. Der muss
> dann aber 50W abkönnen oder fünf mal 10W.

Damit wäre der To auf der sicheren Seite, aber soviel müssen die 
Widerstände nicht "verbraten".


E. S. schrieb:
> Don A. schrieb:
>>> Du brauchst immer, zumindest einen kleinen, Reihenwiderstand, um das
>>> ganze etwas zu stabilisieren.
>>
>> Das heißt dann für meinen Fall?
>
> Grundsätzlich: LEDs immer lieber mit 2/3 des Maximalstromes betreiben,
> wenn man einen guten Kompromiss aus Wirkungsgrad, Lebensdauer und Kosten
> haben will. Bei irgendwelchen Noname-LEDs sowie generell immer stark
> unterbestromen.

Ja, in diese Richtung würde ich bei der Verwendung von Vorwiderständen 
auch gehen. Und dann sind die Leds noch hell genug.
#4947925
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Wolfgang schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Mit den 10 bzw. 50 Watt ist er aber (deutlich!) auf der sicheren Seite.
>
> Eben - wer betreibt eine Power-LED schon so, dass die halbe Spannung am
> Widerstand verlustig geht. Bei einer "9-12V LED" an 12V dürfte es
> allerdings bei vollem Strom zumindest "schwierig" werden ;-)

Genau. Und bei halber Spannung am R, ausgehend von 12 Volt, fließt 
vermutlich so gut wie kein Strom.

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