ich habe gerade folgendes Problem wenn ich zwischen dem Neutralleiter und der Erde (PE), mit dem Duspol messe erhalte ich ein Spannung von ca. 7V. Mein Steckdosentester (Parkside PSSFS 2 A3) zeigt "rot grün grün" an. Alle anderen Steckdosen in meinem Haus zeigen den eigentlich richtigen Wert "Aus grün grün" an.
Spannend wird es wenn ich direkt hinter dem FI messe erhalte ich keine Spannung, nach ca. 8 m Zuleitung ohne was dazwischen, erhalte ich diese Spannung mit dem Duspol.
Lose Klemme?
Mit wieviel Strom ist der Kreis während der Messung belastet?
Am Ende mal einen 2kW Heizlüfter einstecken, aber aufpassen ob schon eine Klemme kokelt.
PE-N Spannung wenn die Sicherung abgeschaltet ist?
Das Interessante zeigst du leider nicht.
Was hängt da sonst noch am Stromkreis?
Wie stark ist er belastet? (Strom/Leistung der aktiven Geräte)
Wurde das mit der Lasttaste des Duspols gemessen?
Super, und das verrätst du uns eine Stunde später.
Funktioniert denn die Stichsäge an einer andern Steckdose?
Was misst du mit eingesteckter und eingeschalteter Stichsäge zwischen N und PE und zwischen N und L und zwischen PE und L (ohne Last, dafür sorgt ja die Stichsäge)?
Spannend wird es wenn ich direkt hinter dem FI messe erhalte ich keine
Spannung, nach ca. 8 m Zuleitung ohne was dazwischen, erhalte ich diese
Spannung mit dem Duspol.
Eine 8 Meter lange Leitungsader mit 1,5 mm² hat circa 0,1 Ohm. Damit da 7 Volt abfallen, braucht es einen Strom von 70 Ampere ...
Also ist da doch irgendwas dazwischen: Schluss, Unterbrechung, Abzweig.
Oder das Messergebnis stimmt nicht. Hast du vergessen, den Duspol auf niedrigen Innenwiderstand umzuschalten?
ehrlich gesagt überfordert mich das Ganze jetzt und ich rufe lieber nen
Elektriker.
Das ist überhaupt keine Schande.
Ich hatte vor einiger Zeit ein paar Lampen in einer Studentenwohnung anschließen wollen. Den neuen Duspol, den ich im Kundendienstwagen hatte, mitgenommen. Hat auf einigen Leitungen 67 Volt angezeigt, Wechselschaltung konnte ich zeitweise gar nicht ausschalten (so als wäre die Wohnung drüber mit angeklemmt).
Da ich dem Duspol so nicht vertraute, da ich den ja noch nicht richtig kannte, habe ich dann die Finger davon gelassen und gesagt, dass der Elektriker, der das Haus betreut, dort gucken soll.
Ich kenne mich eigentlich recht gut aus, mit der Hauselektrik, aber da habe ich ja nur auf die Wohnung Zugriff gehabt und wollte auch "nur ein paar Lampen anklemmen", deshalb war ich dann raus.
Wichtiger ist immer, dass man seine Grenzen kennt und dann besser jemanden dazu holt.
Da ich dem Duspol so nicht vertraute, da ich den ja noch nicht richtig
kannte
Mit einem normalen Digital-Multimeter hättest du dieselbe Fehlmessung gemacht. Solche Messgeräte sind hochohmig und zeigen deswegen auch kapazitiv oder induktiv eingekoppelte Spannungen an.
(Im Gegensatz zu normalen Digital-Multimetern kann man den Duspol allerdings per Tastendruck auf niederohmig schalten, da hätte er wahrscheinlich korrekt null Volt angezeigt.)
Genau diese Möglichkeit steht nicht auf dem Tester, genau die
Kombination das alle drei LED leuchten ist nicht erwähnt.
Einfache Tester funktionieren nur in einer Stellung, je nachdem, ob L links oder rechts in der Dose angeschlossen ist. Wenn dein Tester eine "unmögliche" Kombination anzeigt, dreh ihn mal um. Wenn er dann eine "mögliche" Kombination anzeigt, stimmt die Anzeige wahrscheinlich.
Sollte in der Anleitung stehen, aber Anleitungen sind heutzutage Glücksache, besonders bei Billig-Produkten aus dem Supermarkt.
Stimmt, dass mit dem Umdrehen zeigt der Tester normalerweise durch die rote Led an. Also links rot und die mittlere Led grün, dann den Tester drehen und im Normalfall zeigen dann die beiden rechten Led grün und alles wäre ok.
(Im Gegensatz zu normalen Digital-Multimetern kann man den Duspol
allerdings per Tastendruck auf niederohmig schalten, da hätte er
wahrscheinlich korrekt null Volt angezeigt.)
Hatte es nicht. War zwar weniger, aber immer noch zu viel.
So ganz unbedarft bin ich dann doch nicht.
Aber allein die Wechselschaltung, die ich nach den Messwerten nicht ausschalten konnte und die plötzlich dann doch aus war.
Also links rot und die mittlere Led grün, dann den Tester
drehen und im Normalfall zeigen dann die beiden rechten Led grün und
alles wäre ok.
Wenn man nur einfache LEDs/Glimmlampen unterstellt, wäre das einfach je Kombination eine Lampe (# für AN):
rot N-PE
grün L-N #
grün L-PE #
Da N-PE ~0V sind, bleibt die aus. Wenn Vertauscht, gibt es folgende Kombi:
rot L-PE #
grün N-L #
grün N-PE.
Dadurch, dass N nicht angeschlossen ist, aber beide grüne Lampen verbindet, liegen L-PE an beiden grünen in Reihe an. Sie könnten daher vielleicht deutlich dunkler sein.
Aber das ist natürlich egal, da die Lampe "Vertauscht" ohnehin beachtet hätte werden sollen und dann alles richtig angezeigt wird.
Wenn man nur einfache LEDs/Glimmlampen unterstellt
(...)
Dadurch, dass N nicht angeschlossen ist, aber beide grüne Lampen
verbindet, liegen L-PE an beiden grünen in Reihe an. Sie könnten daher
vielleicht deutlich dunkler sein.
Glimmlampen würden dann vermutlich gar nicht zünden können. Sie wären aber IMHO ohnehin nicht empfehlenswert: Lügenstift-Fehlanzeige.
ehrlich gesagt überfordert mich das Ganze jetzt und ich rufe lieber nen
Elektriker.
Das ist überhaupt keine Schande.
Ich hatte vor einiger Zeit ein paar Lampen in einer Studentenwohnung
anschließen wollen. Den neuen Duspol, den ich im Kundendienstwagen
hatte, mitgenommen. Hat auf einigen Leitungen 67 Volt angezeigt,
Wechselschaltung konnte ich zeitweise gar nicht ausschalten (so als wäre
die Wohnung drüber mit angeklemmt).
Da ich dem Duspol so nicht vertraute, da ich den ja noch nicht richtig
kannte, habe ich dann die Finger davon gelassen und gesagt, dass der
Elektriker, der das Haus betreut, dort gucken soll.
Ich kenne mich eigentlich recht gut aus, mit der Hauselektrik, aber da
habe ich ja nur auf die Wohnung Zugriff gehabt und wollte auch "nur ein
paar Lampen anklemmen", deshalb war ich dann raus.
Wichtiger ist immer, dass man seine Grenzen kennt und dann besser
jemanden dazu holt.
Hi, ist zwar ein etwas älterer Thread, aber ich habe ein ähnliches Problem:
Im Rahmen von einigen Reparaturen hat der erste Elektriker (bzw. wohl Handwerker mit Zusatz-Quali?) einige Kabel zwischen Schaltern, Steckdosen und Leitungen zu elektrischen Rolläden ersetzt und in einer neuen Verteilerdose wieder angeschlossen. Daraufhin war das Licht auf Dauer-an bzw. Wechselschalter schalteten das Licht nicht mehr, sondern die Steckdosen und den Strom für die Rolläden...
Im Nebenzimmer hat der nächste Elektriker dann festgestellt, das auf dem Neutralleiter bei einem Wechselschalter eine "höhere" Spannung anliege. Ich habe es später noch mal mit dem Multimeter nachgemessen, und es wurden ca. 80V (gemessen zwischen N und PE) angezeigt...
Die Verkabelung erfolgte beim Umbau des Hauses in den Jahren 1979/1980. Alle Kabel sind unter Putz verlegt. Bis jetzt hatte alles problemlos funktioniert.
Der Elektriker kommt in ca. 10 Tagen nochmals. Hat jemand einen Tip, was der Elektriker mal prüfen soll? Sind ggf. die Kabel in der Verteilerdose falsch verbunden? In der Verteilerdose möchte ich selber nicht mit dem DMM nachmessen.
Besten Dank!
Im Rahmen von einigen Reparaturen hat der erste Elektriker (bzw. wohl
Handwerker mit Zusatz-Quali?) einige Kabel zwischen Schaltern,
Steckdosen und Leitungen zu elektrischen Rolläden ersetzt und in einer
neuen Verteilerdose wieder angeschlossen. Daraufhin war das Licht auf
Dauer-an bzw. Wechselschalter schalteten das Licht nicht mehr, sondern
die Steckdosen und den Strom für die Rolläden...
Von Qualifikation ist da nicht viel zu sehen. Wieso hat er das Haus überhaupt in diesem Zustand verlassen?
Der muss doch wohl mindestens prüfen, was er da verzapft hat.
Daraufhin war das Licht auf
Dauer-an bzw. Wechselschalter schalteten das Licht nicht mehr, sondern
die Steckdosen und den Strom für die Rolläden...
Im Nebenzimmer hat der nächste Elektriker dann festgestellt, das auf dem
Neutralleiter bei einem Wechselschalter eine "höhere" Spannung anliege.
Steht schon fest, wer welche Kosten und Haftung üpbernimmt?
Einen "Plan" zu der Verkabelung/Verdrahtung gibt es leider nicht. Das Haus wurde 1979/1980 komplett saniert. Das Kabel von einem Wechselschalter scheint wohl auch zu L1 der gegenüberliegenden Steckdose zu führen. Nun gerade beim Schreiben dieses Satzes überlege ich, ob dann nicht auch L1 an dem Wechselschalter falsch angesteckt ist??
Die Kabel entsprechen leider farblich nicht der aktuellen Norm. Die Elektriker (beide) sind von einem Bauunternehmen, das die Wand neu verputzt hat. Der Elektriker, der in 10 Tagen nochmals kommt, ist wohl zumindest ein "echter" Elektriker, und hatte zumindest erst mal den Fehler mit der Stromzuführung zu den Rolläden gefunden...
M.E. müsste der Elektriker dann L1 am 1. Wechselschalter prüfen (s.o.)? Und dann am anderen Wechselschalter? Und von dort zur nächsten Steckdose, und schliesslich in der Verteilerdose (von wo aus m.E. die Leitung zu den Rolläden weiter verläuft)? Wäre das logisch?
Ich bekomme nächste Woche ein "richtiges" DMM (mit meinem aktuellen China Billig DMM prüfe ich nur sehr ungerne Leitungen mit möglicherweise > 30V ...). Damit werde ich mal zusammen mit dem Elektriker dann noch mal alles nachmessen lassen (falls er nur mit Duspol unterwegs ist...).
Allerdings scheint das aber nicht die Frage zu beantworten, wie 80V auf N liegen können?
PS: Ich werde darauf hingewiesen, diesen Thread nur für die urspüngliche Frage zu beantworten. Falls ein erfahrenes Mitglied in diesem Forum meint, dass ich doch einen neuen Beitrag erstellen soll bitte ich um einen kurzen Hinweis (auch dazu, wie ich ggf. dann die letzten Beiträge verschieben kann).
Einen "Plan" zu der Verkabelung/Verdrahtung gibt es leider nicht. Das
Haus wurde 1979/1980 komplett saniert. Das Kabel von einem
Wechselschalter scheint wohl auch zu L1 der gegenüberliegenden Steckdose
zu führen. Nun gerade beim Schreiben dieses Satzes überlege ich, ob dann
nicht auch L1 an dem Wechselschalter falsch angesteckt ist??
Bei Altbau und zwei Wechselschaltern wäre dringend festzustellen, ob das eine so genannte Hamburger Schaltung war/ist. Sollte bei der Sanierung eigentlich aufgefallen sein, aber wer weiß!?
Bei Altbau und zwei Wechselschaltern wäre dringend festzustellen, ob das
eine so genannte Hamburger Schaltung war/ist. Sollte bei der Sanierung
eigentlich aufgefallen sein, aber wer weiß!?
Da würde der Spass aber aufhören. Das wäre dann auch eine heftige Belastung für die Wechselschalter, weil es durch den Abreisslichtbogen öfters zu einem Kurzschluss kommen kann, es sei den, es wären noch die alten Drehlichtschalter, wie z. B. der Marke "Dickhäuter".
Die Kabel entsprechen leider farblich nicht der aktuellen Norm.
das entsprechen sie nie. Bzw. darf man sich darauf nicht verlassen. Man darf sich auch nicht darauf verlassen, dass die Farbe, die hier abgeht, auf der anderen Seite auch ankommt. Egal ob das Haus vor dem Krieg gebaut wurde oder vor 20 Jahre.
Wenn ein Eli was umklemmt und danach funktionieren Dinge nicht, die vorher funktionierten, dann der Eli M*st gebaut. Das heisst, man kann sich auf gar nix mehr verlassen, da zumindest einer nicht wusste, was er tat.
Und einen Plan findest Du (von überambitionierten Heimwerkern mal abgesehen) in keiner Privatwohnung.
man kann
sich auf gar nix mehr verlassen, da zumindest einer nicht wusste, was er
tat.
Um diese Ausnahme zu ergründen, müsste man ja wissen ob jemand wusste was er tat, und das stellt man ja erst fest wenn vielen nicht mehr geht, was vorher ging. Dann ist einem damit aber nicht mehr geholfen, als wenn man jemanden hatte der wusste was er tat, als er tat was er tat...abgesehen davon das viele ja meinen zu wissen was sie tun, obwohl das offensichtlich nicht der Fall ist...
@ Gerald, mach bitte das nächste Mal einen neuen Thread auf - man liest sonst den ganzen alten Müll bevor man zu deinem Problem kommt...