Fertiger Feuchtesensor für die Erde

Gast #1293232
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Hallo,

ich suche einen fertigen Feuchtesensor für die Messung der 
Erdfeuchtigkeit (im Blumentopf). Er soll an ein Arduino Board 
angeschlossen werden.

Ich habe die Foren schon durchstöbert, aber nur Selbstbaulösungen 
gefunden.

Kennt jmd. einen fertigen Feuchtesensor, den man in die Erde stecken 
kann?

Danke!
#1293249
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hallo

beschäftige mich auch damit.
hatte mal was in einem elktor heft gefunden und dann in eagle 
gezeichnet, hat zu beginn recht gut funktioniert dann hatte ich probleme 
damit.
das problem ist aktuell, dass er immer genügen durchgang misst, erst bei 
staubtrocken beginnt er zu blinken.

kannst es gerne mal nachbauen ich werde mich melden sobal ich 
weitermache (zeit habe), brauchen würde ich sowas auch, denn ich möchte 
auch meine pflanzen automatisch bewässern, hab mir hierfür schon ein 
passendes ventil für meine pumpe bestellt.


zur schaltung:
bei trockenheit: led blinkt
kann man übers poti einstellen.

tipp: an den bauteilwerten würde ich mich halten, habe auch einige 10% 
daneben genommen und dann hat nix funktioniert

mfg
low
Angehängte Dateien:
Gast #1293591
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Ist schon toll wenn sich einer die Mühe macht, aber vielleicht sollte 
man auch die Eagle Version mit angeben. Es gibt hier im Forum auch 
Anwender die mit einer gekauften älteren Version arbeiten.
Gast #1293755
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Der einfachste fertige Sensor wäre z.B. eine Streifenleiterplatte.

Problem beim Erd-Sensor ist, daß er möglichst nicht mit Gleichstrom 
betrieben werden sollte (elektrochemisches Element) und Erde von Sand 
bis Lehm unterschiedliche Widerstände haben wird.
#1293924
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Ich arbeite derzeit an einem projekt mit dem Vegetronix VG400, der 
funktioniert hervorragend, die 0..100% Feuchte werden ziemlich linear 
auf eine analoge Ausgangsspannung umgesetzt, Betrieb mit U > 3.3 V und I 
< 1 mA.

http://www.vegetronix.com/Products/VG400/

Wir hatten vorher einige Versuche mit resistiven Sensoren gemacht, also 
Änderung der Leitfähigkeit - das geht auf Dauer in die Hose: weil alle 
metallischen Kontaktmaterialen irgendwan korrodieren (bis auf Gold und 
Platin) und ausserdem der Salzgehalt im Medium einen ziemlich störenden 
Einfluss hat.

Was halbwegs geht, ist Kohle als Kontaktmaterial - das hat man meistens 
bei diesen 10-Euro-Lecksensoren die man neben die Waschmaschine stellen 
kann. Diese verwenden eine dünne Kunststofffolie, auf diese sind 
Kohle-Leiterbahnen aufgedruckt; die sind aber eben auch nicht dauerhaft 
der Feuchtigkeit ausgesetzt. Es gibt auch Leute, die allen Ernstes die 
Kohle-Elektroden aus normalen Batterien herausgezogen haben....

Der VG400 arbeitet kapazitiv, innerhalb der grünen Platine befinden sich 
zwei Leiterbahnen (ca. 4 mm breit und ca 15 cm lang). Durch die 
umgebende Feuchtigkeit ändert sich die Dielektrizität (Luft=1, 
Wasser=81) und somit kann man einen Schwingkreis damit variieren, die 
Schaltung befindet sich fix und fertig im "Griff" des VG400. Sowas kann 
man sicher auch selbst aufbauen.

matthias
#1294645
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also dieser sensor würde mich auch interessieren!!!


ich hab ein bisschen gegoogelt und preislich dürfte der bei 30$ liegen. 
schon recht hoch, wenn ich pro pflanze einen sensor bräuchte.

vielleicht hat wer noch genauere infos drüber.

mfg


ps. hab beim googlen diese seite gefunden
forum in englisch mit ein paar links zu ähnlichen schaltungen wie oben 
schon mal gepsotet.
http://www.arduino.cc/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1241791578

nachtrag

oder soeinen
http://www.farnell.com/datasheets/34209.pdf
#1299461
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Den VG400 haben wir uns von einem Bekannten aus den USA mitbringen 
lassen, bisher scheint es keinen europ. Händler zu geben.

Wenn man den VG400 mit der Faust umschliesst, dann liefert der denselben 
Wert wie in feuchter Erde. Der HCH-1000 ist für die Messung feuchter 
LUFT konzipiert, den würde ich so nicht in die Erde stecken wollen.

Der Sensor beim VC400 besteht daraus, dass die Elektroden innerhalb der 
Platine liegen, also laminiert sind. Wenn man auf eine normale Platine 
zwei Leiterbahnen ätzt und diese mit Lack überzieht, sollte das 
denselben Effekt haben - wenn ich dazu komme, probier ich das mal aus...
#1299532
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>> Weisst Du wie es mit Silber/Zinn aussieht?

Ich will's mal so sagen: wenn es funktionieren würde, müsste keiner mehr 
Silberputzmittel kaufen und Zinnbecher würden nicht anlaufen....die 
Oxydschichten verändern den Widerstand, so dass eine Messung mehr als 
nur ein bisschen ungenau wird. Und nochmal, der Salzgehalt in der 
Blumenerde (je nach Gießwasser, Düngung, Kalkbelag usw) spielt auch eine 
grosse Rolle.

Man kann zwar recht einfach einen sehr feuchten Boden erkennenen, aber 
eigentlich wollen die Pflanzen meistens nur mässige Feuchte, und da bei 
lockerem Erdreich - und genau da gibts Probleme mit den resistiven 
Verfahren.

Einen Leckwassersensor (entweder ganz nass oder trocken), den kann man 
schon mit solchen Elektroden aufbauen, der ist ja auch nicht dauerfeucht 
!
Gast #1300823
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Hi!

Ich suche auch schon seit längerem nach nem Erdfeuchte-Sensor für meine 
automatische Gartenbewässerung. Der VG400 scheint genau das zu sein, was 
ich brauche. Die 30$ würden mich ja gar nicht sooo sehr stören, aber ich 
habe mich mal auf der Hersteller-HP angemeldet und die wollen 45$ 
Versandkosten für zwei dieser Sensoren.
Das ist mir dann doch etwas zu viel.
Ähm, Matthias... wie siehts denn mit Deinem (ich sag jetzt einfach mal 
Du) Kontakt in USA aus. War der VG400 nur ein Urlaubsmitbringsel, oder 
besteht die Möglichkeit da noch mehr von zu besorgen?
Wenn sich genügend Interessenten finden, könnten wir ja auch eine 
Sammelbestellung machen und damit die Versandkosten etwas besser auf die 
Stückzahl umlegen.

;-)
   Uli

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