Hallo,
ich suche einen fertigen Feuchtesensor für die Messung der
Erdfeuchtigkeit (im Blumentopf). Er soll an ein Arduino Board
angeschlossen werden.
Ich habe die Foren schon durchstöbert, aber nur Selbstbaulösungen
gefunden.
Kennt jmd. einen fertigen Feuchtesensor, den man in die Erde stecken
kann?
Danke!
hallo
beschäftige mich auch damit.
hatte mal was in einem elktor heft gefunden und dann in eagle
gezeichnet, hat zu beginn recht gut funktioniert dann hatte ich probleme
damit.
das problem ist aktuell, dass er immer genügen durchgang misst, erst bei
staubtrocken beginnt er zu blinken.
kannst es gerne mal nachbauen ich werde mich melden sobal ich
weitermache (zeit habe), brauchen würde ich sowas auch, denn ich möchte
auch meine pflanzen automatisch bewässern, hab mir hierfür schon ein
passendes ventil für meine pumpe bestellt.
zur schaltung:
bei trockenheit: led blinkt
kann man übers poti einstellen.
tipp: an den bauteilwerten würde ich mich halten, habe auch einige 10%
daneben genommen und dann hat nix funktioniert
mfg
low
Ist schon toll wenn sich einer die Mühe macht, aber vielleicht sollte
man auch die Eagle Version mit angeben. Es gibt hier im Forum auch
Anwender die mit einer gekauften älteren Version arbeiten.
Der einfachste fertige Sensor wäre z.B. eine Streifenleiterplatte.
Problem beim Erd-Sensor ist, daß er möglichst nicht mit Gleichstrom
betrieben werden sollte (elektrochemisches Element) und Erde von Sand
bis Lehm unterschiedliche Widerstände haben wird.
Ich arbeite derzeit an einem projekt mit dem Vegetronix VG400, der
funktioniert hervorragend, die 0..100% Feuchte werden ziemlich linear
auf eine analoge Ausgangsspannung umgesetzt, Betrieb mit U > 3.3 V und I
< 1 mA.
http://www.vegetronix.com/Products/VG400/
Wir hatten vorher einige Versuche mit resistiven Sensoren gemacht, also
Änderung der Leitfähigkeit - das geht auf Dauer in die Hose: weil alle
metallischen Kontaktmaterialen irgendwan korrodieren (bis auf Gold und
Platin) und ausserdem der Salzgehalt im Medium einen ziemlich störenden
Einfluss hat.
Was halbwegs geht, ist Kohle als Kontaktmaterial - das hat man meistens
bei diesen 10-Euro-Lecksensoren die man neben die Waschmaschine stellen
kann. Diese verwenden eine dünne Kunststofffolie, auf diese sind
Kohle-Leiterbahnen aufgedruckt; die sind aber eben auch nicht dauerhaft
der Feuchtigkeit ausgesetzt. Es gibt auch Leute, die allen Ernstes die
Kohle-Elektroden aus normalen Batterien herausgezogen haben....
Der VG400 arbeitet kapazitiv, innerhalb der grünen Platine befinden sich
zwei Leiterbahnen (ca. 4 mm breit und ca 15 cm lang). Durch die
umgebende Feuchtigkeit ändert sich die Dielektrizität (Luft=1,
Wasser=81) und somit kann man einen Schwingkreis damit variieren, die
Schaltung befindet sich fix und fertig im "Griff" des VG400. Sowas kann
man sicher auch selbst aufbauen.
matthias
also dieser sensor würde mich auch interessieren!!!
ich hab ein bisschen gegoogelt und preislich dürfte der bei 30$ liegen.
schon recht hoch, wenn ich pro pflanze einen sensor bräuchte.
vielleicht hat wer noch genauere infos drüber.
mfg
ps. hab beim googlen diese seite gefunden
forum in englisch mit ein paar links zu ähnlichen schaltungen wie oben
schon mal gepsotet.
http://www.arduino.cc/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1241791578
nachtrag
oder soeinen
http://www.farnell.com/datasheets/34209.pdf
oszi40 schrieb:
> Der einfachste fertige Sensor wäre z.B. eine Streifenleiterplatte.
Kupfer sollte man nicht in die Blumenerde bringen - das ist für Pflanzen
sehr giftig.
Den VG400 haben wir uns von einem Bekannten aus den USA mitbringen
lassen, bisher scheint es keinen europ. Händler zu geben.
Wenn man den VG400 mit der Faust umschliesst, dann liefert der denselben
Wert wie in feuchter Erde. Der HCH-1000 ist für die Messung feuchter
LUFT konzipiert, den würde ich so nicht in die Erde stecken wollen.
Der Sensor beim VC400 besteht daraus, dass die Elektroden innerhalb der
Platine liegen, also laminiert sind. Wenn man auf eine normale Platine
zwei Leiterbahnen ätzt und diese mit Lack überzieht, sollte das
denselben Effekt haben - wenn ich dazu komme, probier ich das mal aus...
>> Weisst Du wie es mit Silber/Zinn aussieht?
Ich will's mal so sagen: wenn es funktionieren würde, müsste keiner mehr
Silberputzmittel kaufen und Zinnbecher würden nicht anlaufen....die
Oxydschichten verändern den Widerstand, so dass eine Messung mehr als
nur ein bisschen ungenau wird. Und nochmal, der Salzgehalt in der
Blumenerde (je nach Gießwasser, Düngung, Kalkbelag usw) spielt auch eine
grosse Rolle.
Man kann zwar recht einfach einen sehr feuchten Boden erkennenen, aber
eigentlich wollen die Pflanzen meistens nur mässige Feuchte, und da bei
lockerem Erdreich - und genau da gibts Probleme mit den resistiven
Verfahren.
Einen Leckwassersensor (entweder ganz nass oder trocken), den kann man
schon mit solchen Elektroden aufbauen, der ist ja auch nicht dauerfeucht
!
Hi!
Ich suche auch schon seit längerem nach nem Erdfeuchte-Sensor für meine
automatische Gartenbewässerung. Der VG400 scheint genau das zu sein, was
ich brauche. Die 30$ würden mich ja gar nicht sooo sehr stören, aber ich
habe mich mal auf der Hersteller-HP angemeldet und die wollen 45$
Versandkosten für zwei dieser Sensoren.
Das ist mir dann doch etwas zu viel.
Ähm, Matthias... wie siehts denn mit Deinem (ich sag jetzt einfach mal
Du) Kontakt in USA aus. War der VG400 nur ein Urlaubsmitbringsel, oder
besteht die Möglichkeit da noch mehr von zu besorgen?
Wenn sich genügend Interessenten finden, könnten wir ja auch eine
Sammelbestellung machen und damit die Versandkosten etwas besser auf die
Stückzahl umlegen.
;-)
Uli