Hallo,
hier ist ein Layout, dass für eine Schaltung gedacht ist, welche bei
Audiosignal (min.) einen Verbraucher einschaltet.
Die Schaltung stammt von Rod Elliott. (Project 38)
Ist mein Layout so in Ordnung, bzw. gibt es Punkte die so nicht gehen?
An LED-On kommt ein Verbraucher welcher 300mA verbraucht.
Ist das Netzteil so machbar?
Dies wird meine erste Platine, ich bitte um Nachsicht.
Danke im Vorraus,
Der Bird
Fürs erste mal ist es ja nicht so schlecht geworden.
Was mir nur aufgefallen ist, dass die 230Volt, die Du mit den Relais
schaltest nirgends mehr abgesichert sind. Da könnte Dir, wenns blöd geht
und der Verbraucher zu viel Strom zieht die Leiterbahn gepflegt
abrauchen.
Weiterhin sind die Befestigslöcher etwas verbesserungswürdig, da Du
definitiv eine Masseverbindung durch die Schrauben aufs Gehäuse bringst.
Wenn das so gewollt ist, okay. Sonst würde ich die Schraubenbohrungen
frei von Kupfer halten.
Hast mal nach Mindestabständen für 230Volt geschaut?
Hab jetzt im Detail nicht alle Masseflächen angeschaut. Aber bitte
darauf achten, dass da keine Inseln entstehen, die nirgends verbunden
sind. Ist ja nur eine einseitige Platine.
Da wir keinen Stromlaufplan haben, ist die restliche Funktionalität
schwer zu erkennen.
Grüße
Bernhard
Im Bereich von Netzspannungen würde ich auf eine Massefläche
verzichten. Die Notwendigkeit überhaupt eine Massefläche zu
nutzen scheint mit nicht erforderlich, aber wenns gefällt, dann
soll es eben sein, wo es ungefährlich ist.
Die Zulässsigkeit bei privaten Basteleien fällt im Schadenfall
auf den Erbauer zurück.
Die Pads von den Widerständen und einigen anderen Bauteilen
sind ein wenig klein. Die kann man größer machen wenn die Platine
langlebig werden soll. So halten die Pads nur eine Lötung aus.
Hallo !
Das zum Thema 230 V geschriebene kann ich nur dick unterstreichen. Wozu
soll der Masseanschluß bei den 230 V Klemmen sein ? Aus meiner Sicht
überflüssig, also weglassen!
Den Schutzleiter würde ich nicht über die Platine führen, besonders wenn
er so schlecht angebunden ist. Hat dein Audiosignal überhaupt Bezug zum
PE? Die Geräte sind doch meistens SK II.
Welches Relais verwendest du für den Ausgang? Je nach Last solltest du
z.B. ein Inrush Relais nehmen oder ein Löschglied/Snubber einbauen. Wenn
du keine Schaltgeräusche willst nimm Solid State Relais und Mosfest für
die 12V Seite.
Evtl. brauchst du noch eine Stabilisierung (Z-Diode reicht hier IMHO)
für den OPV. Ohne LED läuft der Trafo fast im Leerlauf und liefert dann
eine höhere Spannung. Ich habe nicht in die Schaltung geschaut, evtl.
stört die Schwankung.
Hui, das ging ja schnell. Danke.
Nun ein verbessertes (?) Layout ohne umkreisende Masseflächen.
Des weiteren der Stromlaufplan angehefet.
Nach dem Relais kommen allerhand Sicherungen. Im Softstart und auf den
Verstärkerplatinen. (Ist übrigens ein SymAsym, den ich schon vor 2
Jahren aufbaute. Der soll jetzt ein Update bekommen.)
Grüße,
Der Bird
Wurde ja schon gesagt, die Massefläche um Netzspannung führende
Leiterbahnen muß entfernt werden.
Abstand zwischen 230V und Niederspannungsseite sollte immer so groß wie
möglich sein und nicht unnötig reduziert werden.
Hat der Feinsicherungshalter tatsächlich nur eine Lötstelle auf jeder
Seite?
Die Beschriftung der Bauelemente ist sehr unübersichtlich, es scheint
aber irgend etwas im Bereich C2, R4, R12 nicht zu stimmen??
Zumindest liegt Minus C2 in der Schaltung auf Masse, bei dir ist er mit
einem Widerstand verbunden...
Den Link hättest du hier auch einbauen können:
http://sound.westhost.com/project38.htm
Manfred schrieb:> Die Masse schlängelt sich immer noch durch netzführende Bahnen.
Genau das ist immer noch das Problem. Die Masse nicht mit dem
Schutzleiter (PE) verbinden. Falls der überhaupt erforderlich ist, nur
auf der Netzseite verbinden !!!
OK, verstanden. Ich habe die Masse um die Netzspannung jetzt entfernt.
linksschreibschwäche schrieb:> es scheint aber irgend etwas im Bereich C2, R4, R12 nicht zu stimmen??
Stimmt, da ist was komisch.
Wenn ich den Schaltplan exakt wie Rod Elliot ausführe, dann bleibt R12
nur in der Masse, wie in der neuen angehängten Grafik...
Wofür ist denn dann R12 zuständig?
----
Ich danke euch für die hilfreichen Antworten. Komme erst morgen wieder
zum schreiben. Schön' Abend.
Du weißt was eine Kriechstrecke ist? Zwischen Primär- und
Sekundärkreisen solltest Du eine minimale Kriechstrecke von 6,4 - besser
8mm - einhalten.
Es ist schon etwas gewagt, gleich beim ersten Layout die Netzspannung
auf die Platine zu lassen, aber dafür sieht es garnicht so übel aus.
Um die Abstände innerhalb des Primärkreises zu verbessern, kannst Du
dort die Leiterbahnbreite komplett halbieren - hier fließen im Schnitt
weniger als 100mA.
Hallo,
nachdem ich den Text auf Rod Elliots website nochmals laß, fiel mir auf,
was an R4, R12 und C2 komisch war. Da hatte ich einen ziemlichen
Denkfehler. Nun müsste es stimmen. Des weiteren habe ich die Abstände
Primär-Sekundär weiter vergrößert (mind. 8mm) und die Leiterbahnbreite
Sek. halbiert.
linksschreibschwäche schrieb:> Hat der Feinsicherungshalter tatsächlich nur eine Lötstelle auf jeder> Seite?
Ja, hat er. Dies ist der Link zur Reichelt-Seite:
http://www.reichelt.de/PL-OGN-22-5/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=35195&artnr=PL+OGN-22%2C5&SEARCH=8201
Ist das Layout nun von euch abgesegnet? In dem Fall würde ich mich
morgen ans Ätzen machen.
Grüße,
Der Bird
Hallo,
abgesichert ist der Trafo-Eingang, nicht aber das was das Relais
schaltet - dort ist aber ein Kurzschluss noch am ehesten wahrscheinlich.
Die Last ist also nur durch einen Sicherungsautomaten mit 12 oder 16 A
"abgesichert", wahrscheinlich viel zu viel für die zur geschalteten Last
führenden Kabel.
Ich weiss, Weichei, Bedenkenträger, Privatsache, Freiheitsberaubung usw.
Georg
nemesis... schrieb:> Die Pads von den Widerständen und einigen anderen Bauteilen> sind ein wenig klein. Die kann man größer machen
Wie kann man die Pads vergrößern? Gibt's da einen Trick?
---
Ich hätte meinen vorherigen Beitrag ja editiert, allerdings finde ich
keine solche Funktion. Muss man sich dafür anmelden?
Hallo Georg,
danke für die Anmerkung.
Wie ich bereits schrieb ist in dem Verstärker, den das Relais schaltet,
mehr als eine Sicherungen verbaut. Eine vor den Trafos im Softstart.
Wäre es nicht unsinnig zwei Sicherungen direkt nacheinander zu schalten?
Falls es tatsächlich der Betriebssicherheit zuträglich ist, werde ich
noch eine weitere Sicherung aufs Board bauen.
Der Bird schrieb:> Wie kann man die Pads vergrößern? Gibt's da einen Trick?
ich vermute, dass Du Eagle zum routen benutzt. Falls das zutrifft, geht
das nicht "on the fly" sondern über die Bauteilebibliothek. Durchsuche
einfach mal die Bibliotheken nach besser passenden Bauteilen und ersetze
im im layout-editor mit dem Befehl "package" - damit tauschst Du einfach
das package aus.
voltwide schrieb:> Der Bird schrieb:>> Wie kann man die Pads vergrößern? Gibt's da einen Trick?>> ich vermute, dass Du Eagle zum routen benutzt. Falls das zutrifft, geht> das nicht "on the fly" ...
Doch:
Klick auf Design-Rule-Check > Restring. Dann bei Pads Bottom entweder
die Minimalgrösse oder die Grösse in % ändern. Voilà...
Der Bird schrieb:> Wie kann man die Pads vergrößern? Gibt's da einen Trick?
Es gibt ein sog. ULP (User Language Programm) mit dem Namen
"drill-ring.ulp",
was man auf der Seite vom Eagel-Hersteller Cadsoft herunterladen kann.
http://www.cadsoft.de/downloads/ulps
Da kann man dann die Bohrungsgröße und den Restring im Nachhinein in der
Bordansicht ändern. Aber Vorsicht! Nicht übertreiben und gucken, was man
macht, sonst überlappt man aus Versehen andere Leiterzüge oder Pads.
mfG Paul
Der Bird schrieb:> Wäre es nicht unsinnig zwei Sicherungen direkt nacheinander zu schalten?
Wenn du so sicher bist - bei einem Relaisausgang, der an Schraubklemmen
geführt wird, gehe ich halt davon aus, dass du vielleicht auch deine
Waschmaschine im Keller schaltest. Was du jedenfalls unterlassen
solltest, ist den Ausgang auf eine normale Schuko-Steckdose zu führen.
Schädlich sind mehrere Sicherungen nacheinander übrigens nicht.
Georg
Was soll der R10 10 K in der Schaltung bewirken?? produziert erstens
Spannungsabfall gegen Masse und somit Verlustleistung, Zweitens musste
den LM358 eine "Hilfspannung" (+/-) verpassen, wenn der als Komperator
arbeiten soll... Hab noch mehr Fehler entdeckt, aber die hier zu
erwähnen, wäre überflüssig, weil scheinbar nicht die Grundlagen deiner
Schaltung verstehst..
Und hier weitere Tips somit überflüssig gewertet unsinnige
Zeitverschwendung wären.Zumal: Es ist typisch Internet - hier sich die
meisten als besonders schlau ausgeben, jedoch scheinbar weder
Familienleben noch anderweitig wichtigere Beschäftigungen haben.. Jedem
das Seine... alles klar... Ich denk mir meinen Teil.Dummheit, sich in
einem Forum wichtigzumachen, scheint besonders hier ganz groß in Mode zu
sein, anstatt einfach nur FACHHILFE und FACHLITERATUR zur Hilfe zu
nehmen...Aber 99,8 Prozent meinen, im Internet stehendes seien DIE
Antworten auf "meine Fragen"... oh man, wie arm...
typi schrieb:> Was soll der R10 10 K in der Schaltung bewirken??
Na komm! Du mußt doch als FACHHELFER die Funktion von R10 leicht
erkennen können -insbesondere im Zusammenhang mit R8.
MfG Paul
@Der Bird:
voltwide schrieb:> Um die Abstände innerhalb des Primärkreises zu verbessern, kannst Du> dort die Leiterbahnbreite komplett halbieren - hier fließen im Schnitt> weniger als 100mA.
Du hast die Leiterbahnbreiten auf der Sekundärseite verkleinert. Genau
das hättest du nicht tun müssen. Auf der Primärseite kannst du aber auf
das Minimum, das du ätzen kannst, runtergehen. Bei 5VA, die der Trafo
liefern können soll und nochmal grob aufgerundet 20% Verlust, hast du 6
VA, mit denen der Trafo gespeist werden möchte. Das sind bei 230VAC
weniger als 30mA.
Was die Leiterbahnbreiten ansich angeht, schau dir mal
https://www.mikrocontroller.net/articles/Leiterbahnbreite an, dort
findest du Angaben, was du an Breiten brauchst.
Gruß
Florian
Florian W. schrieb:> ...dort> findest du Angaben, was du an Breiten brauchst.
Das ist dann praktisch der sog. Breitengrad.
(Ist mit grad eingefallen)
;-)
MfG Paul
@typi
Was soll sowas?
Recht hast du. Nur nicht mit Hilfe die DU bräuchtest, denn die findest
du sicher nicht im Internet.
Mein Mitleid hast du daher sicher!
Der Bird schrieb:> Ist das Layout nun von euch abgesegnet? In dem Fall würde ich mich> morgen ans Ätzen machen.
Es wäre evtl eleganter die Sicherung und die Schraubklemmen zu tauschen!
voltwide schrieb:> Varistor läßt Du mal weg. Besser ist das.
Für wen? Für Finder und Co? Je nach Magnetisierung des Kerns gibt es
schon einen deutlichen Abreißfunken.
mfg klaus
'Nabend,
danke an alle. (Bei 'typi' musste ich doch sehr schmunzeln...)
'Rasputin', danke für den Tip mit der Restring-Einstellung, hat
wunderbar funktioniert.
Auch die Idee mit dem Tausch der Sicherung gegen die Klemmen habe ich
ausprobiert. Das war eine Verbesserung.
Morgen mache ich mich an die ätzende Arbeit ;-)
Der Bird schrieb:> Morgen mache ich mich an die ätzende Arbeit
Erst ?
bei mir liegen gerade noch zwei Platinen zum Sofortätzen bereit.
Eben durch den Laminator gezogen...
Ätzbad wärmt gerade auf.
Arbeit war eher das vernünftige Layout zu erstellen.
Mir ist es zu dieser Stunde zu spät, mich das erste mal an's ätzen zu
machen.
In der Tat, auch bei mir hat das Layout erstellen viel Zeit in Anspruch
genommen. Viele viele Stunden.
Der Bird schrieb:> In der Tat, auch bei mir hat das Layout erstellen viel Zeit in Anspruch> genommen. Viele viele Stunden.
So ist das eben. Erst wenn das Layout gut aussieht, ist es meistens auch
gut.
mfg klaus
Ich habe eine Frage.
Wozu dient deine hochohmige RC-Kombination am Gate des MOSFETs, mit dem
du deine Relais schalten möchtest ?
Vorallem in Kombination mit der Diode davor, um eine schnelle Entladung
über den niederohmigen Ausgang des OPVs zu verhindern.
Hallo,
Gute Frage!
Dient die RC-Schaltung dazu, das Relais noch etwas zu halten, quasi eine
Verzögerung?
Ich denke da muss ein FACHHELFER (;-)) zu antworten.
Deine Schaltung hat eine Abweichung (Fehler)zur Originalschaltung.
Dein BS170 bekommt keine direkte Masse. Es sollte funktionieren wenn Du
den 10Ohm kurzschliesst.
AUSPROBIEREN !!!
Hobbybastler schrieb:> bei mir liegen gerade noch zwei Platinen zum Sofortätzen bereit.> Eben durch den Laminator gezogen...
Wie fertigst Du die Platine genau an? Layout mit Tintenstrahler auf
spezielle Folie? Ich nehme die Overhead Folie 2502 von Zweckform und
dann mit dem Laminator auf die Fotoschicht platzieren?
Kannst Du auch Doppelseitige Platinen erstellen? Wie richtest Du dann
Ober- und Unterseite aus? Wie genau wird das?
mfg Klaus
Der Bird schrieb:> Hallo,>> Gute Frage!> Dient die RC-Schaltung dazu, das Relais noch etwas zu halten, quasi eine> Verzögerung?>> Ich denke da muss ein FACHHELFER (;-)) zu antworten.
Mir geht es darum, dass dadurch dein MOSFET verzögert / langsam
abschaltet und dadurch im Linearbetrieb gehalten wird. Je nach Last ist
das weniger empfehlenswert.
Gate-Source-Kapazitäten werden eigentlich meist eigesetzt. um bei
schnellen Schaltzyklen die EMV-Spitzen beim Umschalten zu verhindern.
Ich würde den KAondensator draußen lassen.
Gruß
Migelchen
voltwide schrieb:
> sieht gut aus!
Danke!
Werde mich die nächsten Tage ans Bestücken der Platine machen.
Habe bisher allerdings noch keine Bauteile bestellt.
Masse schrieb:
> Deine Schaltung hat eine Abweichung (Fehler)zur Originalschaltung.
Ich konnte keine Abweichung feststellen. BS170 hat doch Masse. Kannst du
das bitte nochmal erläutern?
Grüße,
Der_Bird
Hallo,
habe ein weiteres Layout zu welchem ich gerne eine "2. Meinung" hätte.
Es ist eine Master-Slave Schaltung.
Von der ELKO-Seite stammt die Schaltung.
(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/mslave.htm)
An dem Layout der der gleichen Seite habe ich mich orientiert.
(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/bilder/slave_layout.jpg)
Ich habe versucht mich an die Regeln der Mindestabstände und Breiten der
Leiterbahnen zu halten.
Edit: die Abstände der Dioden im Dioden-Netzwerk müssen vergrößert
werden. Schon erledigt.
Grüße,
Der_Bird