Induktivität mit Polaritätsmarkierung

OP #7880355
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Tach.

Normalerweise sind Einzelinduktivitäten ja symmetrisch, man kann die beiden Anschlüsse vertauschen.

Jetzt habe ich hier aber ein Exemplar, bei dem das offensichtlich nicht egal ist: https://www.murata.com/en-eu/products/productdetail?partno=LQG15HSR10J02D

Wieso die Polaritätsmarkierung? Was hat es damit auf sich? Wie rum muss ich diese Teile einbauen?

Gruß fchk

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Gast #7880414
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denkbar in Analogie zu den früheren keramischen Rohrkonsatoren, die den Außenbelag kennzeichneten (Ring oder Punkt), damit er in HF-kritischen Umgebungen z.B. auf Masse gelegt werden konnte.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7880425
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Frank K. schrieb:

Wieso die Polaritätsmarkierung? Was hat es damit auf sich?

Sieh dir mal übliche Spulen an, die im HF Bereich oder in MHz-Schaltreglern eingebaut werden: auch die haben eine Polaritätsmarkierung wie z.B. die WE-PD mit einem Punkt im Symbol und auf dem Bauteil.

Und der Grund ist wie erwähnt ein intern asymmetrischer Aufbau. Zu den Grundlagen:

Und wie dort die drahtgewickelten Spulen haben natürlich auch die neuen MLI (Multilayer Inductors) solche Asymmetrien.

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