NPN mit PNP Transistor ersetzen für SHARP Pocket-Interface?

Gast #7273901
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Moin,
habe gerade zwei SHARP 1403-H Pocket Computer aus einer Kiste im Keller 
gefischt. Interfaceschaltung zum Rumspielen habe ich auch gefunden und 
zwar USB auf seriell mit Prolific PL2303 als Konverter. Muss ich 
Basteln.

Damit mir der kleine SHARP nicht abraucht, kommt ein BC547 NPN 
Transistor zum Einsatz (siehe Schaltbild und Datenblätter in der 
Anlage). Den habe ich aber gerade nicht zur Hand, obwohl dieser 
wahrscheinlich DER NF-Standardtransistor überhaupt ist. Ich habe aber 
ca. einhundert B772 PNP.

Leider ist in dem einen Datenblatt die Kennlinie des Current gain 
"normalisiert" und ich weiss das leider nicht zu interpretieren. Frage: 
Kann ich den BC547 mit dem B772 ersetzen? Habt ihr vielleicht Tips zu 
den erforderlichen Änderungen? Bei mir ist es ewig her, seit ich das 
letzte Mal E-gebastelt habe. Ich weiss noch, dass ich die Schaltung auf 
PNP ändern muss (geht das überhaupt hier?) und auf den Basisstrom und 
die Verstärkung achten muss. Aber das genaue wie, weiss ich nicht mehr.

Kann vielleicht jemand helfen?
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Gast #7273911
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Joachim L. schrieb:
> Damit mir der kleine SHARP nicht abraucht, kommt ein BC547 NPN
> Transistor zum Einsatz (siehe Schaltbild und Datenblätter in der
> Anlage).

Warum sollte der SHARP abrauchen, solange du dort nicht böswillig ein 
Signal EINSPEIST. Der NPN-Transistor invertiert das Busy Ausgangssignal 
des SHARP.
Gast #7273982
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Es koennte trotzdem eine gute Idee sein, vor alle Eingaenge des
1403 ein nichtinvertierendes CMOS Gatter zu schalten.
Die Betriebsspannung dafuer steht ja auch an der Steckerleiste
zur Verfuegung. So ein CMOS-Gatter hat statisch auch keinen
nennenswerten "Verbrauch". Zum Invertieren kann man natuerlich
auch ein invertierendes CMOS-Gatter benutzen, statt des Transistors.
Vorteil: praktisch kein Ruhestromverbrauch.
Gast #7273984
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Hmm, gerade gesehen, dass bei 6 V Betriebsspannung das mit dem
High-Pegel des Prolific dann schon knapp wird fuer ein CMOS Gatter.
Ein 74HCT04 sollte es aber richten. Fuer nichtinvertierend musst
du dann 2 davon hintereinander schalten.
Gast #7274012
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> Warum sollte der SHARP abrauchen, solange du dort nicht böswillig ein
> Signal EINSPEIST.

Die ESR-H CPU ist relativ empfindlich weil alles auf hochohmigkeit
ausgelegt ist und hat ihre Ports direkt ohne Schutz nach aussen 
gefuehrt. Es ist schon sehr ratsam irgendein Gatter fuer Ein und Ausgang 
dazwischen zu schalten wenn man danach ein halben Meter Kabel daran 
angeschlossen hat.

Olaf
Gast #7274132
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Auch wenn doch direkt erstmal der serielle Chip kommt? Außerdem erinnere 
ich mich, das die Original-FTDI umprogrammiert werden können. Die Pins 
lassen sich dort invertieren per Flashvorgang mit dem FTDI Programmer. 
Dann nehme ich ich den und brauche sonst nichts mehr, oder habe ich da 
was übersehen?
Gast #7274207
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> Auch wenn doch direkt erstmal der serielle Chip kommt?

Ja das geht, aber sei vorsichtig. Mach an den ausgaengen des FTDI einen 
1k um
notfalls den Strom zu begrenzen.

> Die Pins lassen sich dort invertieren per Flashvorgang mit
> dem FTDI Programmer.

Was erwartest du eigentlich das da rauskommt? Soweit ich weiss haben
die kleinen Sharps keine serielle Schnittstelle an ihrem 9pol interface.
Das hatten erst die neueren wie mein 1475 an ihrem 15pol port.

Wenn du also dort was serielles ausgibst dann muss das doch sowieso
selber in Maschinensprache programmiert sein und dann kannst du das
Signal beliebig invertieren.

BTW: ICh hab noch so ganz schwach in Erinnerung das ein paar der Ports 
OpenDrain waren. Aber nach 1990 hab ich da nicht mehr viel mit gemacht, 
vielleicht taeusche ich mich auch. :)
Und mess mal Vdd und GND nach. Koennte anders sein wie du glaubst. .-)

Olaf
Gast #7274833
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Ja klar braucht man noch ein Assemblerprogramm. Und wenns nicht funzt 
ist gleich ein Logikanalysator angesagt. Deswegen nehme ich ja auch 
lieber einen Transistor oder FTDI zum invertieren. Bloss nicht am Timing 
fummeln, sonst artet das aus.
Der Link, den ich beifügte, wurde beim Upload vom Spamwolf gefressen. 
War einfach wech! Siehe Zip-Datei.
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Gast #7274844
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olaf schrieb:

> BTW: Ich hab noch so ganz schwach in Erinnerung das ein paar der Ports
> OpenDrain waren.

Was hätte denn das für Konsequenzen?

Die Idee war, wenn das mit Prolific 232 geht, dann auch mit der direkten 
Konkurrenz FDTI. Die Originalen sind aber schweineteuer und mit den 
Kopien (98 % in der Bucht) goats nette.

> Und mess mal Vdd und GND nach. Koennte anders sein wie du glaubst. .-)
Ja, beim ausprobieren dann.

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