Tja,
meine Frage ist schon aus der topic zu sehen. Was denkt ihr, welche
Branche ist in Zukunft "führend"? Sollte man vlt sich aufmachen und sich
umorientieren? Wenn ja, wo solls hingehen?
Medizintechnik
Mobilfunk
Automobil
Luftfahr
Rail-Transport
...
..
.
was denkt ihr?
In den ganzen Technikbranchen dürfte die Luft jetzt erstmal eng werden -
teilweise ist es ja jetzt schon der Fall.
Krise + Schweinezyklus --> tödlich
Die Zukunft dürfte auch nicht allzu rosig aussehen, denn so wie es
aussieht, muss selbst der Deutsche den Gürtel noch enger schnallen,
obwohl deren Gürtel im Vergleich zu den anderen westlichen
Industrieländern schon nur noch den Umfang eines Hundehalsbandes haben.
Sprich es wird weiter kräftig deindustralisiert werden und die
Verbreitung von erschwinglicher Technologie auf dem Rückmarsch sein.
Aktuell läuft die Kraftwerksbranche, als nächstes dürfte die
Energieübertragung dran sein. Da besteht immenser Investitionsbedarf.
Kernenergie ist auch am wachsen, allerdings sehe ich da ein paar
Fragezeichen wie weit der Boom noch geht.
Gerade bei Solar und Wind glaube ich nicht so recht an ein Enormes
Wachstum.
Kernenergie, Spitzenlast (um die ganze schmutzige Oekoenergie
auszugleichen :) ) und ja, gerade bei der Energieuebertragung gibts
wirklich einen riesigen Modernisierungsbedarf in den Schwellenlaendern
und auch bei den Amerikanern - Gemessen an Deutschland. Sieht schon wild
aus wenn Hochspannungskabel an krumme Baumstaemme getackert werden.
Sind alles in meinen Augen Wachstumsmaerkte.
zukunft?! schrieb:
> Tja,>> meine Frage ist schon aus der topic zu sehen. Was denkt ihr, welche> Branche ist in Zukunft "führend"? Sollte man vlt sich aufmachen und sich> umorientieren? Wenn ja, wo solls hingehen?>> Medizintechnik> Mobilfunk> Automobil> Luftfahr> Rail-Transport> ...> ..> .>>> was denkt ihr?
Man kann es nicht oft genug sagen Handwerk und das Beamtentum haben
"I M M E R" goldenen Boden.
Berufe wo man ausschliesslich für die Industrie (z.B.: Ingenieure)
arbeitet kann man durch die Gewinnmaximierungs BWLer eigentlich
Niemanden ernsthaft anraten.
>Berufe wo man ausschliesslich für die Industrie (z.B.: Ingenieure)>arbeitet kann man durch die Gewinnmaximierungs BWLer eigentlich>Niemanden ernsthaft anraten.
Tja stimmt irgendwo. Die dämlichen BWLler denken ja bei
Gewinnmaximierung nur an die nächsten Quartale und nicht in Dekaden.
>Tja stimmt irgendwo. Die dämlichen BWLler denken ja bei>Gewinnmaximierung nur an die nächsten Quartale und nicht in Dekaden.
In Deutschland stimmt das wohl voll und ganz. Da ist man als Fachkraft
bloß ein Muli, das ohne zu mucken den Karren ziehen soll. Will das Muli
besseres Futter oder steckt der Karren zu tief im Dreck, wird es
geschlachtet.
Und gerade deutsche Personaler achten penibel auf einen lückenlosen
Lebenslauf und auf jeden anderen kleinen Schiss. So werden ganze
potentielle Karrieren ruiniert.
In England und den USA ist diese Unsitte viel weniger stark ausgeprägt.
Alleine schon das deutsche Getue mit dem Lichtbild. Wenn Fachkraft, dann
bitte im Ausland tätig sein, immer besser als in Deutschland, falls es
nicht gerade China oder Indien sein sollte.
Kurz:
Zukunftsbranchen in der Industrie ja - aber nicht in Deutschland.
Gast schrieb:
> In England und den USA ist diese Unsitte viel weniger stark ausgeprägt.> Zukunftsbranchen in der Industrie ja - aber nicht in Deutschland.
THIS
Hufschmied, Wagner, Kraemer, Boettcher, Gerber, Schuster, Seiler,
Kerzenzieher...
Sobald das Oelzeitalter zuende ist werden die alten Handwerksberufe
wieder sehr gefragt sein. :-)
>>Autor: Haribohunter (Gast)>>Datum: 19.05.2009 22:20>>Hufschmied, Wagner, Kraemer, Boettcher, Gerber, Schuster, Seiler,>>Kerzenzieher...>>Sobald das Oelzeitalter zuende ist werden die alten Handwerksberufe>>wieder sehr gefragt sein. :-)
Genauso wie die Steinzeit nicht zu ende ging weil es keine Steine mehr
gab, wird das Ölzeitalter nicht zuende gehen weil es kein öl mehr
gibt...
zukunft?! schrieb:
> meine Frage ist schon aus der topic zu sehen. Was denkt ihr, welche> Branche ist in Zukunft "führend"?
Anwalt mit Schwerpunkten Patentrecht, geistiges Eigentum (IP),
Internet-Recht. Mindestens in absehbarer Zukunft. Risiko dabei ist
allerdings, dass dieser Themenkomplex irgendwann irreparabel in die Luft
fliegen könnte und es dann zu einem Paradigmenwechsel kommt. Bis dahin
sollte man seine Schäfchen ins Trockene gebracht haben.
Die nächste Revolution geht gegen die Dienstleistungsgesellschaft, es
ist fast kein Unterschied mehr zu einem nicht funktionierenden
Sozialismus.
Sicher gibt es Berufe, die nur als Dienstleistung denkbar sind. Leider
entwickeln sich rasch "Blattläuse" und "Ameisen".
Nicht zu vergessen Personalberatung und Personaldienstleistung auch eine
Zukunftsbranche. Wer das seriös ehrlich und fair hinbekommt könnte 99%
der Konkurrenz (Betrüger, Schaumschläger, BWL Schwachköpfe, Verbrecher,
Mafia, ehemaliger Politiker,....) aus dem Markt werfen.
Zukunftsbranchen ? =>
1)Arbeitsagentur-Verwalter.
2)Abdecker, insbesondere für DIE i.d.R. älteren und somit
nicht DSDS-konformen Exemplare des Homo sapiens², die als nutzlose
Esser und Nicht-Geldausgeber sowohl die Demographie-Statistik versauen
als auch ( fast ) überhaupt nichts zum Konsum beitragen und daher für
den Niedergang der Wirtschaft verantwortlich sind.
3)Medien-Redakteur, der eben diese Grundproblematik allen
Zeitungslesern bzw. TV-Guckern so "überzeugend" verklickert, dass
sie bei der nächsten Wahl auf keinen Fall für die "Falschen"
votieren ...
Das ist wohl war. In meiner Umgebung sprießen die Altenheime - auf
neudeutsch "betreutes Wohnen" - wie Unkraut. Aber das lohnt sich nur für
Betreiber solcher Anlagen, den bediensteten geht es genau so schlecht
wie in anderen Branchen.
naja, ist ja im staatlichen bereich ähnlich - viele jobs im staatlichen
bereich sind keine vollzeitjobs etc.
aber ein studium bei der Bundesagentur für arbiet wäre vielleicht für
einige bwler durchaus eine alternative.
>Das Problem bei dieser Branche: Der Bedarf ist wachsend gegeben, aber>fraglich, ob es auch bei schlechter werdender Lage finanzierbar ist.
Jo, aber dann stellt sich die Frage, was dann? Es ist ja im liberalen
Sinn nur noch Biomüll ohne Rendite, also käme nur der Komposthaufen in
Frage. Und der menschliche Weg in den Kompost dauert zu lange, also muss
man nachhelfen oder die Natur seinen Lauf gehen lassen, sprich
verhungern/verdursten lassen. Wobei Nachhelfen die edlere Methode wäre.
Ist aber durch unsere jüngere deutsche Geschichte noch mit Problemen
behaftet.
Hallo,
Zukunftsbranchen
Ist mein voller Ernst.
Zimmermann, Metzger, Friseur, Dachdecker, Schneider, Mahler, Verkäufer,
Lehrer, Erzieher, Schuster, Orthopäde, Apotheker, Arzt, Maurer,
Müllmann, Putze, Postbote, Pförtner, Wirt, Polizist, Feuerwehrmann,
Bademeister, Sicherheitsdienst, 1Eur Jobber, Arzthelferin, Schwester,
Pfarrer, Gärtner, Förster, Jäger, Tierpfleger, Altenpfleger, Ministrant,
Schornsteinfeger, KFZ-Mechaniker, Elektriker, Bäcker, Undertaker,
Florist, Zeitsoldat, Gas-Wasser-... Politiker und Berufs Hartz IV ler
und viele viele mehr,
die unsere Spezis nicht outsourcen können.
Informatiker,
Entwickler Hard, Software,
Vergiss es. Das machen in Zukunft die Inder und zusammengebaut wird das
dann in China.
Als Informatiker und Entwickler gehst du meineserachtens ungewissen und
sehr arbeitsreichen und Freizeitentbehrenden Zeiten entgegen.
Da lohnt sich die Leistung bald nicht mehr.
Will dir von den letztgenannten aber nicht abraten.
Wenn du wirklich keine Familie planst, dann biste bei den Privatkassen
und als Informatiker und Entwickler genau richtig.
Aber merke dir eines, alle großen Unternehmen wie Daimler, Siemens,
Bosch, BMW, Audi, VW ...... wachsen nicht mehr im Innland.
Die wachsen nur noch im Ausland. Also mit gut Kohle wird in Zukunft hier
nichts sein. Verlangste in diesen Branchen zu viel, wird auf kurz oder
Lang outgesourct.
Da hat es der Handwerker besser. Den kannste nicht outsourcen.
Handwerk hat eben goldenen Boden.
@ Gast
>>Das Problem bei dieser Branche: Der Bedarf ist wachsend gegeben, aber>>fraglich, ob es auch bei schlechter werdender Lage finanzierbar ist.>Jo, aber dann stellt sich die Frage, was dann? Es ist ja im liberalen>Sinn nur noch Biomüll ohne Rendite, also käme nur der Komposthaufen in>Frage. Und der menschliche Weg in den Kompost dauert zu lange, also muss>man nachhelfen oder die Natur seinen Lauf gehen lassen, sprich>verhungern/verdursten lassen. Wobei Nachhelfen die edlere Methode wäre.>Ist aber durch unsere jüngere deutsche Geschichte noch mit Problemen>behaftet.
Komm bitte bei mir vorbei, dir helfe ich gerne nach.
Wenn jemand im IT-Bereich bleiben will, dann koennte auch
Administratoren-Taetigkeit (Netzwerk), oder auch PC-Support (Festplatten
ersetzen) eine Moeglichkeit sein.
PCs und Netze wird es D immer geben, und die muss man HIER einrichten
und warten.
Gast schrieb:
> Und der menschliche Weg in den Kompost dauert zu lange, also muss> man nachhelfen oder die Natur seinen Lauf gehen lassen
Nimm die ein Beispiel an einem der der höheren Ärztefunktionäre. Der hat
das letzthin viel eleganter ausgedrückt.
Jürgen G. schrieb:
> Wenn jemand im IT-Bereich bleiben will, dann koennte auch> Administratoren-Taetigkeit (Netzwerk), oder auch PC-Support (Festplatten> ersetzen) eine Moeglichkeit sein.> PCs und Netze wird es D immer geben, und die muss man HIER einrichten> und warten.
Aufstellen und anschliessen muss man die hier, Administration und
Wartung wird in Heiderabad und Bangalore gemacht...
Das funktioniert aber nicht lang. Hast du schon mal solche Telefonate
mit Bangalore hinter dir? Ich schon.
Vor Jahren hatten grosse Firmen reihenweise ihren Support dorthin
verlagert, Enterprise-Support eingeschlossen. Und einige davon sind bald
drauf wieder zurück. Denn Iren sind zwar etwas teurer als Inder, aber
die Kommunikation klappt nicht nur wegen der Zeitzone deutlich besser.
Siehe http://www.daujones.com/detail.php?usrid=6183
Gast schrieb:
> Aber merke dir eines, alle großen Unternehmen wie Daimler, Siemens,> Bosch, BMW, Audi, VW ...... wachsen nicht mehr im Innland.> Die wachsen nur noch im Ausland. Also mit gut Kohle wird in Zukunft hier> nichts sein. Verlangste in diesen Branchen zu viel, wird auf kurz oder> Lang outgesourct.
Natürlich gibt es nur große Konzerne. Kleine und mittlere Unternehmen
existieren überhaupt nicht.
A. K. schrieb:
> Das funktioniert aber nicht lang. Hast du schon mal solche Telefonate> mit Bangalore hinter dir? Ich schon.
Ich auch. Bitter, bitter...
> Vor Jahren hatten grosse Firmen reihenweise ihren Support dorthin> verlagert, Enterprise-Support eingeschlossen. Und einige davon sind bald> drauf wieder zurück.
Ja, einige. Aber bei der Mehrheit sehe ich nach wie vor keinen
Erkenntnisgewinn. Du weisst ja auch, wo sich dann die
Kommunikationsprobleme auswirken und als hoehere Kosten sichtbar werden
:-/
Vor 12 Jahren habe ich ein gebrauchtes Motorrad gekauft (Suzuki GS-500E)
und bin mit dem Verk. ins Gespraech gekommen. Ein E-Ing. aus Rostock,
seit ein paar Jahren in Nuernberg. Damals war kurz nach einer Krise
(95-96), nicht wahr?
Er erzaehlte mir, dass er einen Kurier-Service startete. Zunaechst fuhr
er 200Tkm(!!!) pro Jahr, dann stellte er ein, jetzt organisiert er mehr.
Er sprudelte vor Begeisterung, als er erzaehlte, wie er ein Ersatzteil
zu einem Strassen-Rennen nach GB transportierte, quer durch Russland
fuhr usw.
Kurier-Fahrer ist also auch noch eine Option. Vor Auslagerung ziemlich
sicher.