Ich habe hier 2 Funksteckdosen der Label "Everflourish" Typ EMW200R ohne
den dazugehörigen Sender. Auf dem Aufkleber steht noch 433,92Mhz.
Der Decoderchip ist mir SC2272-L4 gelabled. (DB:
http://www.datasheet-pdf.info/entry/SC2272-pdf)
Hat Jemand solche Teile schon mal mit RFM12 o.Ä. angesteuert?
Gruß,
Holm
Hallo Holm,
RFM12 ist ungünstig, die Steckdosen machen OOK und das kann der RFM
nicht so richtig, geht baer prinzipiell trotzdem.
Die billigen 433MHz OOK-Sender für 1€ oder so sind dafür besser.
https://www.amazon.de/433Mhz-transmitter-receiver-Arduino-project/dp/B00KHJB5BC
Ansonsten nach RC-Switch suchen, gibt es für RasPi, Arduino, ???
Die zu sendenden Code sollten sich aus dem Datenblatt des Sender-IC und
den Dip-Schaltern oder Brücken der Steckdose relativ leicht rausfinden
lassen.
Sonst eben per Loop alle in Frage kommenden Codes senden bis die
Steckdose schaltet. ;)
Hier steht ein wenig zu Encoder/Decoder.
https://dzrmo.wordpress.com/2012/07/08/remote-control-pt2272-for-android/
PS: ich habe Dich und den Dolch nicht vergessen, da der Dolch ja schon
recht alt ist, hoffe ich, daß die Verzögerung nicht zusehr stört...
Gruß aus Berlin
Michael
Das mit der OOK Geschichte ist mir schon bewußt, aber die Dinger liegen
im Schrank :-)
..es liegen aber auch noch doofe 868 Mhz Module die ich mal bei Darisus
gekauft habe da herum, und es gibt auch noch irgendwelchen Pollin
(Bewässerungssteuerung??) Kram..
Ich habe mal irgendwo gelesen das die 868Mhz RFM12 trotzdem gut bei
433Mhz senden..der Antennenfilter ist wohl nicht so recht ernst zu
nehmen.
Das mit dem Dolch drängelt nicht wirklich, vor Weihnachten wäre eine
Möglichkeit gewesen weil die Schwägerin da dann "nach Hause" gefahren
war,
aber die Möglichkeit ergibt sich wieder. Gib einfach Bescheid wenn Dir
danach ist...
Gruß,
Holm
amiga hat ja im Grunde schon alles wichtige gesagt.
Hier ist allerdings noch ein Python-Programm, das extra für diese
Funksteckdosen geschrieben wurde:
https://gist.github.com/tomwaters/8463330
Dieses Python-Script ist allerdings im Grunde unnötig, weil die
Steckdosen das gleiche Protokoll wie alle billigen Funksteckdosen
benutzen, daher ist letztlich jede Software/Library zum Ansteuern von
diesen billigen Funksteckdosen geeignet, wie eben z.B. rcswitch.
Die Funksteckdosen, die dieses Protokoll benutzen, unterscheiden sich
letztlich nur dadurch, wie ihre Adresse eingestellt wird (z.B. per
DIP-Schalter, Drehrädchen oder wie auch immer) und wie diese Adresse
dann in ein 12-stelliges Code-Wort des Protokolls umgerechnet wird.
Dem obigen Script zufolge benutzen diese Steckdosen dazu folgende Logik:
Erste vier Ziffern = Steckdosen-Gruppe:
A = 0fff
B = f0ff
C = ff0f
D = fff0
Zweite vier Ziffern = Steckdosen-Nummer:
1 = 0fff
2 = f0ff
3 = ff0f
4 = fff0
Dritte vier Ziffern = Kommando:
Einschalten = ffff
Ausschalten = fff0
Zum einschalten von Steckdose 3 aus Gruppe B würde man also bspw.
folgenden Code senden:
f0ffff0fffff
und zum Ausschalten:
f0ffff0ffff0
Hallo,
Holm T. schrieb:> Das mit der OOK Geschichte ist mir schon bewußt, aber die Dinger liegen> im Schrank :-)
Ich habe den RFM12 an einem ESP8266 als WLAN-Bridge zu den
OOK-Funksteckdosen.
Ich kann die C-Teile da mal rausschnippeln und Dir schicken.
> Ich habe mal irgendwo gelesen das die 868Mhz RFM12 trotzdem gut bei> 433Mhz senden..der Antennenfilter ist wohl nicht so recht ernst zu> nehmen.
Kann ich bestätigen, auch Empfang ist nutzbar. egal, ob 433->868 oder
umgekehrt. Geteset allerdungs nir bei relativ geringen Reichweiten,
Altbau, maximal ins Nachbarzimmer.
Gruß aus Berlin
Michael
Holm T. schrieb:> Das mit dem Dolch drängelt nicht wirklich,
Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
:-)
Ich habe soowas ähnliches wie die WLAN Fernsteuerung vor, habe hinten in
der Werkstatt einen WRT54 der AP hier am LAN spielt, wollte den
eigentlich anzapfen (es gibt da wohl ein paar GPIOs) und damit die
Steckdosen schalten
um einerseits Heizung von Weitem ein und auszuschalten und andererseits
auch mal einem Spielzeugrechner wie der dort im Lager stehenden
VAX4000/300 den Saft abdrehen zu können. Runterfahren kann man die ja
übers Netz, aber nicht abaschalten.
Die Geschichte mit dem 2262/2272 habe ich indessen auch herausgefunden,
ist wohl mit allen möglichen Präfixen fast überall verbaut.
Ich habe auf einem Dachboden noch irgendwelche "Schalterdosen"-Gerhäuse
in denen sich irgend ein Funkkram befindet, werde mal forschen ob da
evtl. Sender drin sind die sich verwursten lassen, sah etwas
kommerzieller aus als das was in so einem Handsender steckt.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Ich habe auf einem Dachboden noch irgendwelche "Schalterdosen"-Gerhäuse> in denen sich irgend ein Funkkram befindet
Einen Sender wirst du in den "Schalterdosen"-Gehäusen nicht finden. Dort
sitzt gewöhnlich der Empfänger ;-)
Werner schrieb:> Holm T. schrieb:>> Ich habe auf einem Dachboden noch irgendwelche "Schalterdosen"-Gerhäuse>> in denen sich irgend ein Funkkram befindet>> Einen Sender wirst du in den "Schalterdosen"-Gehäusen nicht finden. Dort> sitzt gewöhnlich der Empfänger ;-)
Ich finde den richtigen Begriff nicht, das sind so
Elektroinstallationsgehäuse mit ca. 25x35cm Fläche, die grauen aus ABS..
Da drin befindet sich irgend eine olle Elektronik mit R20 großer
Lithiumzelle und eine Subplatine mit Funk, komplett mit Gummiantenne.
Mal vom Schrott gezogen...
Gruß,
Holm