Hallo, ich möchte gern recht einfach drei 24 Volt/ 8 W DC Elektromagnete in der Kraft steuern... Mein Überlegung war jetzt eine LED Konstantstromquelle am Ausgang kurzzuschließen und die Spule durch die Magnetspule zu ersetzen. z.B.: https://github.com/ftruzzi/PT4115-Driver Oder keine experimente und die Spule drauf lassen und den Magneten an den Ausgang? Wahrscheinlich hat ein Schaltmagnet deutlich mehr als 67 uH und die orginal Spule fällt gar nicht mehr ins Gewicht, da sie in Serie mit dem Schaltmagneten wäre. Leider habe ich heute erst die Schaltmagneten bestellt und kann nur spekulieren... Datenblatt gibt darüber auch nichts her. Eine einfache Spannungssteuerung mit MOSFET und PWM finde ich jetzt nicht so gut, da ja das Magnetfeld durch den Strom bestimmt ist. Außerdem komme ich an die LED Treiber einfacher ran. Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Aufbau oder einfach probieren? VG Basti
Gast
#4237573
Basti M. schrieb: > Wahrscheinlich hat ein Schaltmagnet deutlich mehr als 67 uH Wahrscheinlich so Faktor 1000 Basti M. schrieb: > Oder keine experimente und die Spule drauf lassen und den Magneten an > den Ausgang? Ich kenne ja die Schaltung nicht aber wahrscheinlich ist es EMV-mäßig keine Gute Idee eine Spule mit möglicherweise langen Anschlußdrähten ohne Filterung an einen LED-Treiber zu hängen. Gruß Anja
Bin kurz davor 27 mH Spulen zu bestellen... Die Simulation sagt, da kann ich mir auch eine eigene Konstantstromquelle mit NMos und µC bauen, da der Stromanstieg durch die hohe Induktivität sehr langsam steigt... 1 kHz PWM ist da schon schnell... wäre dann auch weniger EMV... Mal schauen wie ich das mit der Verlustleistung der Spule löse...
Wie wär's über eine Diode einen Kondensator voll zu pumpen, so daß das Magnet den PWM-Mist (fast) garnicht sieht?
Gast
#4239111
Basti M. schrieb: > Eine einfache Spannungssteuerung mit MOSFET und PWM finde ich jetzt > nicht so gut, da ja das Magnetfeld durch den Strom bestimmt ist. Was meinst du, was die Magnetspule mit der PWM macht? Aus der PWM wird ein wunderschöner Gleichstom mit draufmodulierten Dreieckrippeln. Wie groß die Rippel sind, hängt natürlich von der Induktivität und der PWM-Frequenz ab. Teo D. schrieb: > Wie wär's über eine Diode einen Kondensator voll zu pumpen, so daß das > Magnet den PWM-Mist (fast) garnicht sieht? Und welchen Vorteil soll das haben? Der Spule macht der "PWM-Mist" überhaupt nichts.
Wolfgang schrieb: > Teo D. schrieb: >> Wie wär's über eine Diode einen Kondensator voll zu pumpen, so daß das >> Magnet den PWM-Mist (fast) garnicht sieht? > > Und welchen Vorteil soll das haben? Der Spule macht der "PWM-Mist" > überhaupt nichts. War ja auch ne Frage! Ist nicht mein Spezialgebiet und das die xx mH Spule ja genau das macht, ist mir nicht eingefallen.
Jup, hab ich doch gesagt Wolfgang... Bei der hohen Induktivität hatte ich mich nur darüber gefreut das die Ansteuerung sehr lahm sein kann. Dann kann ich das alles im µC lösen. :) @Teo Derix das würde das Problem verschärfen, wenn ich bei jedem Schaltvorgang noch Kapazitäten umladen muss. Außerdem mache ich aus einer Konstantstromquelle wieder eine Konstantspannungsquelle.
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