Wenn sich der Klang eines als Fertiggerät (also mit Gehäuse,
integriertem Netzteil etc.) verkauften Verstärkers durch das Vorschalten
eines separaten Netzfilters auch nur geringfügig verändert, taugt der
Verstärker nichts.
Die Freunde der "Audiophilie" neigen allerdings dazu, anderes zu
glauben.
Es mag ja durchaus Verstärker geben, die den Dreck aus dem Netz
ungenügend filtern, da könnte so was helfen.
Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Ein guter Verstärker sollte
das selber können, und bei schlechten (und dann hoffentlich wenigstens
billigen) ist es vielleicht Schade ums Geld.
Gruß Dietrich
Edit: Rufus sagte es gerade...
Ich hol mal eben die die schwarzen Kerzen, wer bringt die Voodoo-Puppen?
Mal ohne Witz. Ich seh ja noch irgendwie ein, dass die alten
Röhrenverstärker "weicher" klingen sollen weil das, was anderorts als
"Fehler" gilt dort gewollt ist. Irgendwie wie die Fuselalkohole, die dem
Brand erst seinen "Charakter" geben (und am nächsten Tag einen schönen
dicken Kopp). Aber sonst hat das für mich irgendwie was von magischem
Wunderglauben.
Besonders geil find ich die Spezialkabel die Digitalsignale "sauberer"
übertragen sollen. Obwohl, der Gipfel des Audioglaubens sind meiner
Meinung nach immer noch irgendwelche Spezialholzwürfel, die man 'ne
Zeitlang auf die Boxen stellen soll und die irgendwelche hochmagischen
Schwingungen auf die Boxen übertragen sollen damit's dann langfristig
besser klingt.
Ernsthaft, glaubt da wirklich jemand dran?
krymel2k10 schrieb:> Speziell im Audio-Bereich geistern immer mal wieder s.g. Netzfilter rum,> die den "Klang" eines Verstärkers verbessern sollten.
Netzfilter können ganz sinnvoll sein, wenn der Hersteller Deines
Verstärkers es "vergessen" hat. Ich würde dann aber eher so etwas
einbauen: http://www.conrad.de/ce/de/product/521410/
Gruss
Harald
mein Rat:
oefters Ohrenschmalz entfernen ! Das bringt auch Klangfuelle !
Uebrigens so eine Wortwahl:
„Ein erstaunliches Gerät von einem sehr netten und zuverlässigen
Verkäufer.“
...klingt wirklich nicht gut.
Saubere Ohren & Kunz, der kann'z !
>Unglaublich, wie leicht man heute Geld verdienen kann
Kennst du schon die vergoldeten Sicherungseinsätze für 50€? (Nein nein,
nicht im 100er Pack. Das Stück. ;-) )
Hörer schrieb:> Den Filter kann man sich sparen.> Man braucht nur dieses Kabel:> Ebay-Artikel Nr. 330692261433> Wieviel Geld muss man haben, wenn> man für so'n Schmarrn bezahlt ;)
Schon fast langweilig, viel besser sind da die Angebote des
Filterverkäufers: gewöhnliche Steckerleiste kaufen, Originalkabel
entfernen, einen Meter geschirmtes Ölflex + gewöhnlichen Stecker (ohne
Goldkontakte oder ähnliche Spielereien) ran, teuer weiterverkaufen.
Wenn ein Netzfilter benötigt wird, dann muß ein hochwertiger Verstärker
es selbstverständlich schon eingebaut haben.
Oder andersrum gesagt, ein Verstärker, der durch ein externes Filter
hörbar besser wird, ist minderwertiger Schrott. Da hat der Entwickler
versagt.
Die meisten Störungen entstehen allerdings durch Erdschleifen und da ist
ein Netzfilter nutzlos. Die können nur durch einen Trenntransformator
unterbrochen werden.
Am einfachsten ist es, man schließt alle Signalquellen mit optischen
Kabeln an, dann kann keine Erdschleife entstehen.
Peter
Auszug aus ebay, chips und popcorn:)
"Dieser Netzfilter ist ein akustischer Augenöffner par excellence.
Feinste Geräusche im Hintergrund, Hüsteln, ja sogar das emphatische
Stöhnen des Kontrabassisten werden jetzt im wahrsten Sinnes der Wortes
hautnah erlebbar. Verblüffend ist auch die bestechende Dynamik von Mr
Linonhards Piano. Bei soviel Pepp fällt es sichtlich schwer still zu
sitzen."...
...Kernstück des AF-1MK2 Netzfilters ist ein
High-Efficency Mehrstufen-Filter, mit niedrigstem Innenwiderstand.
Aufwendige Hörtests und Messungen haben gezeigt, das es wichtig ist nur
in einem bestimmten hochfrequentem Spektrum zu filtern. Weitet man den
Filterbereich aus, wie es oft mit imposanten Aufbauten gemacht wird, so
wirkt das Klangbild müde und verhangen - man könnte sagen zu tote
gefiltert...
...Der klangliche Gewinn ist bestechend, jede Komponente gewinnt enorm
an Durchzeichnung, Auflösung und Ruhe, ohne ins Analytische zu
verfallen, wie es die meisten Filter leider machen !!!
*Bei Verwendung von mehreren AF-1MK2 Filtern für jede Komponenten (
CD-Player, Verstärker, usw. ) kommt noch ein toller Synergie-Effekt
dazu, der das Niveau nochmals steigert.*
das Problem der Audiophilen ist, dass sie nie studiert haben oder
wenigstens qualifizierten Physikunterricht genossen haben und daher
einfachste physikalische Zusammenhänge schlichtweg nicht begreifen.
1. Bevor man Urteile fällt sollte man sich wenigstens mal auf eine
Hörprobe eingelassen haben.
2. EMV-Filter, z. B. von Schaffner, werden z. T. spezifiziert für den
Einsatz in Medizingeräten. Die heilen dann auch nicht besser, aber man
will wohl größtmögliche Betriebssicherheit haben. Insofern kann so ein
mit der Kaltgerätebuchse kombinierter Filter schon hilfreich sein. Obs
dem KLANG hilft - ich würds bezweifeln.
3. Seriöse Händler für Unterhaltungelektronik raten von solchen Filtern
ab, da der "Effekt in keinem Verhältnis zum Preis steht". Geschulte
Ohren scheinen also Probleme zu haben, da einen Mehrwert zu erkennen.
4. Ein möglicher Effekt wäre höchsten zu erwarten, wenn es wirklich eine
Menge Störungen auf dem Netz in genau dem Frequenzbereich gibt, für den
der Filter ausgelegt ist.
5. Von Accuphase gibt es einen 5000-Euro-Oschi, der ausschließlich für
"saubere" Spannungsversorung gut ist. Lt. Aussagen eines Händlers ist
dieses Teil DER Renner. Meine Theorie: Leute mir viel Geld wohnen in
Gegenden mit schlechter Spannungsversorgung.
6. Wie gesagt: mal probehören und dann ne Meinung bilden. Vom 3. bis 6.
Mai ist hier die High-End-Messe in München - da werden solche
Sperenzchen vorgeführt.
Joachim Drechsel schrieb:> Bei jeder Anlage ist das schwächste Glied der Lautsprecher.> Netzfilter ? Gut für den, der ihn verkauft ;)
Ja, es ist das Glied, welches den Klangeindruck am stärksten bestimmt.
Wenn jedoch die Elektronik nicht zum LS passt sieht es auch nicht so
toll aus - der Spaß am Musikhören schwindet.
Der angebotene Netzfilter ist nicht der Rede wert. Da wird ein
Industriefilter drinnensitzen und gut ist. Preislich kommt das sogar
dann hin.
Die Nobel-Schmiede Symphonic-Line bietet eine Netzleiste für wohl 500
Euronen an. Drinnen ist ein größerer Schaffner-Filter (Gewicht ca. 1 kg,
Preis im Bereich von 80 Euro). Dazu Metallgehäuse, Nobelsteckdosen,
Netzkabel, Netzleitung mit Feinstrumpfhosen: Fertig ist der
500-Euro-Preis.
Gar nicht so fies kalkuliert.
Investiere ich die 500 Oechsle in JBL-Speaker höre ich einen sehr
deutlichen Unterschied zu Conrad-Membranquälern. Vermutlich mehr wie
durch einen sündhaft teuren "Netzfilter" ;)
Also ich sehe hier einen immensen Bedarf an Kommunikation! Hier auf
µC.net sind viele arme Schlucker und auf der anderen Seite
offensichtlich gutbetuchte High-Ender. Da muß sich doch was machen
lassen. Also beide Seiten befriedigen, meine ich.
Eine Absatzstudie im Bereich Highend würde ich wirklich gerne mal lesen.
Muß so wie bei den Kois sein.
Ein Kabel das gerade erst eingespielt wurde, das habe ich auch noch
nicht gehört! Einfach klasse:
http://www.ebay.de/itm/Kimber-Select-6068-Lautsprecherkabel-DSS-Dillenhofer-Neu-/310367255416?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item4843547b78
Wenn ich die akustische Gitarre aufnehme und durch dieses Kabel quäle eh
befreiend durchführe, dann sollte doch mein Nachwuchs endlich die Noten
treffen, oder? Vielleicht wird auch der Rhythmus gleich mit besser.
Herrlich.
Joachim Drechsel schrieb:> Investiere ich die 500 Oechsle in JBL-Speaker höre ich einen sehr> deutlichen Unterschied zu Conrad-Membranquälern. Vermutlich mehr wie> durch einen sündhaft teuren "Netzfilter" ;)
Genauso ist es. Netzfilter sind sozusagen das Letzte, was man sich
anschaffen sollte.
Sowohl im zeitlichen als auch im übertragenen Sinn.
Abdul K. schrieb:>> Ein Kabel das gerade erst eingespielt wurde, das habe ich auch noch> nicht gehört! Einfach klasse:
Getreu dem Motto, dass jeden Tag ein Dummer aufsteht....
Aber: Die Firma HMS hat einen erfahrenen Ing. als Chef. HMS war lange
Zeit ein Top-Lieferant für Lock-In-Verstärker im Forschungsbereich. Die
Jungs wissen also schon, was gute Elektronik auszeichnet. Klar, dass
Messelektronik für die Forschung schnell im 5-stelligen Bereich liegt,
aber das hat nix mit wudu zu tun sondern mit den Ansprüchen an die
Geräte.
Seit einigen Jahren bietet HMS diese Netzleisten (energia oder so) an
(mehrere Hundert Euro) und auch LS-Kabel, die an den beiden Enden ne
kleine Holzdose haben, die irgendwelche Spulen und Kondensatoren
enthält. Damit werden wohl die Wechselstromwiderstände so hingebogen,
dass das Kabel dann weich "klingt" oder wie auch immer. HMS nutzt also
die klassische Physik aus, um dem Kunden einen wie auch immer zu
bewertenden "Mehrwert" zu bieten.
Andere Hersteller haben Kabelkoffer, die man übers Wochenende ausleihen
kann und so zu Hause in Ruhe diverse Kabel testen kann. Zumindest die
Verkäufer sagen, dass die Koffer eigentlich der Renner sind, weil die
Kunden wohl dann überzeugt seien, dass ihr Musikgenuss größer sei.
(Klang ist ein vielleicht zu grobes Wort in diesem Zusammenhang).
Für mich kommt so etwas aktuell nicht in Frage, weil ich mit einem
Yamaha Amp aus dem Jahr 1979 Musik höre. Da gibt es Knackser beim
Verändern der Lautstärke. Gut, die Netzteilelkos habe ich vor Jahren mal
ausgewechselt, auch einen temperaturbegrenzenden Widerstand habe ich mal
ersetzt und neue Drehschalter eingebaut, ebenso ein paar Bananenbuchsen,
damit man die LS-Kabel nicht in diese winzigen Löcher reinpfrimeln muss.
Da schau ich lieber nach nem neuen Amp als nach teuren Kabeln.
Michael K-punkt schrieb:> Getreu dem Motto, dass jeden Tag ein Dummer aufsteht....>> Aber: Die Firma HMS hat einen erfahrenen Ing. als Chef.
Marketingerfahren ist er, und erfahren darin, technische Laien zu ...
überzeugen. Ein realer technischer Hintergrund existiert hingegen nicht
bei all dem "audiophilen" Weihrauchschwenkern.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> Getreu dem Motto, dass jeden Tag ein Dummer aufsteht....>>>> Aber: Die Firma HMS hat einen erfahrenen Ing. als Chef.>> Marketingerfahren ist er, und erfahren darin, technische Laien zu ...> überzeugen. Ein realer technischer Hintergrund existiert hingegen nicht> bei all dem "audiophilen" Weihrauchschwenkern.
Ja und Nein. Hatte letztens vor, neue Lautsprecher zu kaufen, die im
Laden echt super klangen. Vor dem obligatorischen Test-Wochenende bei
mir zu Hause hörte ich die Anlage noch mal im Laden, doch diesmal mit
einem 1000-Euro-Verstärker statt der zuvor angeschlossenen
30.000-Euro-Krell-Kombi-Elektronik.
Was muss ich sagen? Der Klang war genauso, doch insgesamt war der
Höreindruck schlappmachend, nicht motivierend, nicht mitreißend, was
auch immer. Dabei war der 1000-Euro-Amp von seinen techn. Daten
sicherlich kräftig genug und auch sonst nicht viel anders als sein
Bonzen-Kollege.
Da ich mir die Krell-Kombi nicht leisten kann hab ich dann auch die LS
im Laden gelassen. Der Händler hatte sicherlich nicht vor, sich das
LS-Geschäft durch die Lappen gehen zu lassen und dass ich sooo teure
Elektronik nicht gleich mitkaufen würde hat er mich sicherlich auch
angesehen.
Insofern: Marginal dürften die Unterschiede zwischen Geräten einer
Klasse liegen und auch ein doppelt so teures Gerät wird nicht den
doppelten Genuss rausholen. Aber so ein Wahnsinnsding wie die
KRell-Kombi hat dann den Vogel klanglich dann doch noch mal
abgeschossen.
Daher mein Tipp: mal ausführlich RICHTIG teure Elektronik testen bzw.
anhören. Zeit mitbringen und Lieblings-CD und dann mal hören hören
hören.
Joachim Drechsel schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> Lieblings-CD>> zum Testen ? Nö. Lieber eine LP (Direktschnitt).
Ja, wenn die dort einen gescheiten Spieler dahaben. Allerdings kommt
dann noch dazu, dass die unterschiedlichen Tonabnehmer auch
unterschiedlich klingen - von daher wäre die CD eher geeignet, da die
Unterschiede da nicht so groß ausfallen-
Und nochmal ja: Das größte Musikerlebnis ist auch bei mir von der
"Platte". Allerdings setze ich das im Alltagsbetrieb nicht so oft auf,
schade eigentlich.
Die Klangqualität fast aller CD ist halt unterirdisch. Gerade die
Dynamik kommt an eine Platte bei weitem nicht ran.
Direktschnitte waren schon immer gut zum Testen (wenn's der
Lausprecher überlebt ;).
Es gibt tatsächlich sehr schlechte CDs. Aber es gibt auch gute bis sehr
gute Aufnahmen. Gern schau ich da auch in die CD-Besprechungen der
einschlägigen Zeitschriften, was über die Klangqualität gesagt wird ist
eigentlich recht stimmig.
Übel sind auf alle Fälle die Stücke, die per "re-mixed" auf hohe
Lautstärke hochkomprimiert wurden. Es gibt aber ein Programm, welches
den Dynamikumfang eines Stückes ausrechnet, der Name fällt mir aktuell
nicht ein.
Wenn man sich die Wav-Datei von mp3-Dateien ansieht, dann denkt man auch
oft, dass da einer beim Obi die Spitzen hat nachschneiden lassen.
Verzerrungen gehören da schon zum verkauften Produkt.
Aber der Windows-Media-Player nennt das Rippen in eine lausige mp3-Datei
ja auch "kopieren". Kondensieren wäre da der bessere Begriff gewesen.
Ohne sowas geht's nicht.
Und nicht vergessen, regelmässig den angefallenen Spannungsabfall ( aus
Kohlekraftwerken - bzw. AKW ) entleeren !
Quelle: Wikipedia
Was nützt einem die beste Anlage wenn man sie sich nicht leisten kann.
Bzw. die allermeisten Musikstücke nunmal auf CD vorliegen, als mp3 oder
von einem Kompressor verpfuscht wurden. Obwohl es für alles auch gute
Gründe gibt. Wer mal Klassik in einem normalen Auto hörte, weiß was ich
meine.
Aber zurück zu den betuchten Kunden: Wo sind sie? Schreckt
"mikrocontroller.net" als digital verpönt ab?
Die Maschinenschrauber verirren sich ja oft hierher. Einen High-Ender
habe ich bislang noch nicht gesehen. Vielleicht tarnen die sich.
Abdul K. schrieb:> Die Maschinenschrauber verirren sich ja oft hierher. Einen High-Ender> habe ich bislang noch nicht gesehen. Vielleicht tarnen die sich.
Also ich weiß, dass bei ner richtig zusammengestellten Anlage (die dann
aber recht teuer ist) die Post ganz anders abgeht als auf der
89,90€-Pearl-Conrad-Saturn-Brause. Und das hat NICHTS mit Lautstärke zu
tun.
Ergänzung zu den Langspielplattten: Da gab es auch ne Menge Mist oder
klanglich schlechte Aufnahmen. "Vinyl" ist also auch kein Seligmacher,
wenn es die Technik versaut hat.
> 2. EMV-Filter, z. B. von Schaffner, werden z. T. spezifiziert für den> Einsatz in Medizingeräten. Die heilen dann auch nicht besser, aber man> will wohl größtmögliche Betriebssicherheit haben. Insofern kann so ein> mit der Kaltgerätebuchse kombinierter Filter schon hilfreich sein. Obs> dem KLANG hilft - ich würds bezweifeln.
Die Filter für die Medizintechnik unterscheiden sich primär im
Ableitstrom. Hier sind lediglich 0,5mA erlaubt, deshalb sind kleinere
Kondensatoren verbaut.
Georg W. schrieb:>> Die Filter für die Medizintechnik unterscheiden sich primär im> Ableitstrom. Hier sind lediglich 0,5mA erlaubt, deshalb sind kleinere> Kondensatoren verbaut.
Auf jeden Fall macht ein Blick in die Filterauswahl bei Schaffner klar,
dass es nicht DAS Filter für alle Zwecke geben kann sondern sozusagen
die Situation vor Ort schon fast bekannt sein muss, ebenso die
Lastanforderung des Gerätes, damit man ein sinnvolles Filter auswählen
kann.
Ne Netzleiste mit dem Kommentar "passt scho" zu verkaufen wird in der
Regel mit der Filterwirkung daneben liegen.
Michael K-punkt schrieb:> Abdul K. schrieb:>>> Die Maschinenschrauber verirren sich ja oft hierher. Einen High-Ender>> habe ich bislang noch nicht gesehen. Vielleicht tarnen die sich.>> Also ich weiß, dass bei ner richtig zusammengestellten Anlage (die dann> aber recht teuer ist) die Post ganz anders abgeht als auf der> 89,90€-Pearl-Conrad-Saturn-Brause. Und das hat NICHTS mit Lautstärke zu> tun.
Du fragst den falschen! Ich höre fast immer über Kopfhörer.
>> Ergänzung zu den Langspielplattten: Da gab es auch ne Menge Mist oder> klanglich schlechte Aufnahmen. "Vinyl" ist also auch kein Seligmacher,> wenn es die Technik versaut hat.
Yep.
Manchmal sind Netzfilter schon nützlich. Wir hatten mal einen Motor,
welcher per Dimmer (Phasenanschnittsteuerung) gesteuert werden konnte.
Lief dieser, störte er diverse Voltmeter, welche an derselben
Stromversorgung angeschlossen waren. Wir hatten dann vor dem Dimmer ein
Netzfilter reingehängt und die Messgeräte funktionierten wieder
wunderbar.
Bei Audio würde ich folgendes sagen; wenn Du Störungen hörst, welche vom
Netz reindrücken, dann kannst Du diese evtl. mit einem Netzfilter
wegbekommen.
Aber wenn keine Störungen da sind, dann wird der Klang auch mit einem
Netzfilter nicht besser werden. Wie auch...
Johnny B. schrieb:> Aber wenn keine Störungen da sind, dann wird der Klang auch mit einem> Netzfilter nicht besser werden. Wie auch...
Glauben hilft bei "audiophilen" Produkten eigentlich immer.
Das ist wohl meist einfach Rumprobierei - denn diese Kundschaft ist
nicht sonderlich technisch vorgebildet. Wenn dann die Fönstörung der
Nachbarsfriteuse weg ist und der Klang wieder rein, dann half das Kabel
eben. Wars gerade das für 30KE, so muß es eben an diesem gelegen haben.
Kommt nun Klein-Abdul mit ner schnöden stromkompensierten Drossel aus
dem alten zerlegten TV und hängt die anstatt rein und es geht auch,
würden die wenigsten Highend-Jünger das dann in der Szene breittreten
wollen...
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Johnny B. schrieb:>> Aber wenn keine Störungen da sind, dann wird der Klang auch mit einem>> Netzfilter nicht besser werden. Wie auch...>> Glauben hilft bei "audiophilen" Produkten eigentlich immer.
...der Schluß wäre dann der, dass Leute, denen das Netzfilter bei Klang
hilft, eigentlich ne marode Elektroinstallation haben.
Da ja die Filter, wie auch immer, nur an den Symptomen herumdoktorn und
die Ursache evtl. Störungen ja nie betrachten.
Michael K-punkt schrieb:> ...der Schluß wäre dann der, dass Leute, denen das Netzfilter bei Klang> hilft, eigentlich ne marode Elektroinstallation haben.
Das müsste dann aber eine sehr marode Installation sein, wie man sie
vielleicht auf vergammelten Fischkuttern oder von der Zivilisation
abgeschnittenen Halligen findet (oder vor '89 in Ländern wie Rumänien
und Albanien), alles andere darf sich nicht in hörbarer Weise auf einen
Verstärker auswirken.
Tut es das doch, hat der Verstärkerbauer geschlampt.