Windmessung über NTC/PTC

Gast #2705492
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Hallo,
ich muss für eine Projektarbeit eine Windmessung realisieren.
Diese soll über beheizte Thermoelemente erfolgen.
Ausgewertet wird das Ganze mit einem Cortex M3 Stellaris Board.

Hab schon ältere Artikel gesehen, welche einen Hitzdraht verwenden.
Kennt ihr ne Version mit NTC / PTC und habt ne Schaltung dazu?
Dachte mir, den PTC/NTC über eine Konstantstromquelle zu speisen und zu 
erwärmen und über ne Messbrücke den Spannungsabfall zu messen.

Hab leider nicht mehr viel Zeit und bin über jeden Beitrag und vor allem 
Schaltplan froh.

Danke

Gruß Hans
Gast #2705509
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Wenn nicht mehr viel Zeit ist, dann poste doch erst einmal deinen 
Schaltungsentwurf, so weit wie du gekommen bist rein. Da kriegst du 
vielleicht eher eine Antwort. Oder entwickle selbst erst einmal einen 
Plan und poste ihn dann.

Gruß Martin
#2705600
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NTC/PTC ist völliger Murks. Wind misst man mit einem Anemometer. Am 
einfachsten ist ein Schalenkreuzanemometer, besser sind 
Ultraschallanemometer mit denen kann man auch 3D Profile machen. 
Ansonsten gibt es noch Laseranemometer bei dem man Tracerpartikel bzw. 
deren Bewegung vermisst (anfällig da Optik). Die letzte Möglichkeit ist 
ein sog. Hitzdrahtanemometer bei dem man die Abkühlung eines 
Drahtstücken in einen Zusammenhang zur Windgeschwindikeit setzt. Das 
geht aber nur bei sehr geringen Windgeschwindigkeiten und benötigt eine 
Nachführung bzw. Drehung jeweils in den Wind. Außerdem sehr anfällig 
gegen Niederschläge.

Mit einem Thermoelementearray würde man z.B. Wasserströmung bzw deren 
Temperatur vermessen.

Hans schrieb:
> Dachte mir, den PTC/NTC über eine Konstantstromquelle zu speisen und zu
> erwärmen und über ne Messbrücke den Spannungsabfall zu messen.

und dann die Abkühlkurve über den Spannungsabfall am NTC/PTC messen oder 
wie? Also Prinzip Hitzedrahtanemoeter nur mit grottenschlechtem 
Strömungsverhalten.
Gast #2705627
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Google doch einfach mal nach Thermische_Anemometrie.
Das Prinzip wirst du ja wohl umsetzen können, oder?
Wenn nicht bist du wohl der falsche für den Job.
Und wenn du schon beim googeln bist, dann guck dir auch gleich mal an, 
was ein Thermoelement ist, das hat nämlich gar nichts mit NTC oder PTC 
zu tun.
Gast #2705678
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Wie soll man eine Windmessung mit Temperatur abhängige Winderstände 
machen.
es gibt doch klaten und heißen Wind.
Wäre da nicht ehr angebracht etwas zu verwenden, welches einen 
Drehimpuls gibt. Windrad oder sowas.

Gruß,
Matthias
Gast #2705892
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Hans schrieb:
> Diese soll über beheizte Thermoelemente erfolgen.
> Ausgewertet wird das Ganze mit einem Cortex M3 Stellaris Board.

Möchtest du auf dem Prozessor gleich ein komplettes Strömungsmodell zur 
Beschreibung der Wärmeverlust unter Berücksichtigung der Änderung der 
Reynolds-Zahl mit der Luftfeuchte rechnen?

Früher hätte man einfach mit einem OP einen Regelkreis zum 
Konstanthalten der Temperatur aufgebaut und dem Strommessinstument eine 
passende Kennlinie aufgemalt
#2706069
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B. Limer schrieb:
> NTC/PTC ist völliger Murks.

Absoluter Standard (auch wenn PT100/1000 selten so bezeichnet werden):
http://heraeus-sensor-technology.de/media/webmedia_local/media/pdfssensormodule/pt_68m_1020_d.pdf
http://www.ist-ag.ch/eh/ist-ag/resource.nsf/imgref/Download_DFFS2_E1.0.pdf/$FILE/DFFS2_E1.0.pdf


> Wind misst man mit einem Anemometer. Am
> einfachsten ist ein Schalenkreuzanemometer, besser sind
> Ultraschallanemometer mit denen kann man auch 3D Profile machen.
> Ansonsten gibt es noch Laseranemometer bei dem man Tracerpartikel bzw.
> deren Bewegung vermisst (anfällig da Optik). Die letzte Möglichkeit ist
> ein sog. Hitzdrahtanemometer bei dem man die Abkühlung eines
> Drahtstücken in einen Zusammenhang zur Windgeschwindikeit setzt. Das
> geht aber nur bei sehr geringen Windgeschwindigkeiten

Je nach Medium bis z.B. 500 m/s
http://www.dantecdynamics.com/Default.aspx?ID=771

200 m/s
http://www.schmidttechnology.de/de/sensorik/produkte/industrial-processes/index.htm

> und benötigt eine
> Nachführung bzw. Drehung jeweils in den Wind.

Hängt vom Aufbau ab omnidirektional, zwei/dreiachsig etc.

> Außerdem sehr anfällig gegen Niederschläge.

Kommt auch dort auf den Aufbau an...

> und dann die Abkühlkurve über den Spannungsabfall am NTC/PTC messen oder
> wie? Also Prinzip Hitzedrahtanemoeter nur mit grottenschlechtem
> Strömungsverhalten.

Hängt von der Anwendung ab, den verwendeten NTC/PTC etc.
Gast #2707398
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Hallo,
entschuldigt die späte Antwort.
ging mir mal eure Beiträge durch.
Die Version mit dem Platin Sensor 
http://heraeus-sensor-technology.de/media/webmedia_local/media/pdfssensormodule/pt_68m_1020_d.pdf, 
welcher Arc Net vorgeschlagen hat, würde ich für das Projekt 
priorisieren, zumal dieser recht billig ist.
Habt ihr da ne Ahnung wie ich den verbaue?
Über ne Messbrücke? Wird mir aus dem Datenblatt leider nicht allzu sehr 
ersichtlich.
Vielen Dank und liebe Grüße
Hans
#2707546
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Hans schrieb:
> kurzer Nachtrag:
> kann ich das so verstehen, dass ich anstelle des Hitzdrahts aus der
> Schaltung
> 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/58437/ELV_Hitzdraht-Anemometer_3.._2_.pdf
> den obengenannten Sensor pt 6,8m einbaue?

Vergleiche das mal mit der von IST vorgeschlagenen Schaltung
http://www.ist-ag.ch/eh/ist-ag/resource.nsf/imgref/Download_DFFS2_E1.0.pdf/$FILE/DFFS2_E1.0.pdf

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