USB Programmieradapter

OP #2949965
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Hallo,
ich möchte mit der Mikrocontrollerprogrammierung anfangen. In den 
meisten Anfängertutorials steht immer wie man sich einen Parallelen oder 
Seriellen Programmieradapter baut. Ich habe jedoch an meinem Laptop 
keine dieser Schnittstellen. Darum denke ich werde ich einen für USB 
benötigen.
Aber dann stellt sich mir die große Frage welchem am besten?
Keine Ahnung ob es wichtig ist, aber ich möchte mit amtel-controller auf 
Windows7 arbeiten. Und zwar mit C.
Außerdem sollte er möglichst günstig sein und Anfänger-freundlich.
Könnt ihr mir da einen bestimmten empfehlen oder kann ich theoretisch 
jeden benutzen?

mfG
microlix
Gast #2949976
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Wenn es denn Atmel AVR sein muss, es gibt günstige USB-Programmer z.B.

https://www.olimex.com/Products/AVR/Programmers

Wenn es aber Dein erster Mikrocontroller ist warum nicht ARM? Die haben 
einen USB-Bootloader, man steckt sie also einfach an den PC, und die 
erscheinen als USB-Stick, wo man einfach das kompilierte Programm drauf 
zieht. Hat noch den Vorteil, dass man nicht versehentlich den Bootloader 
überscheiben kann wie beim AVR.

https://www.olimex.com/Products/ARM/NXP/LPC-P1343
Gast #2950055
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Spess53 schrieb:
> Und mit mit einem billigen Clone, der nicht funktioniert hast du nur
> nach ein paar Tagen keine Lust mehr.

Ich weiß nicht, was ihr alle mit angeblich nicht funktionierenden Clones 
habt. Ich hatte mit meinem originalen Programmer von Atmel nur Ärger!

Keinen Ärger hatte ich hingegen mit diesen drei Billigteilen (alle 
selber ausgiebig getestet):

* USBasp (4 $ per ebay aus China)
* ehajos Stick 
http://www.ehajo.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=59
* guloprog S 
https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller-Programmierung/guloprog-S-Programmer-fuer-die-Steckplatine::64.html

Wenn ich heute wieder die Wahl hätte, ich würde mir ganz sicher ein oder 
zwei Billig-Programmer kaufen statt einem teuren Teil, bei dem ich dann 
auf dem Trockenen sitze, sollte es mal den Geist aufgeben.

Luke
Gast #2950078
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Hi

>Ich weiß nicht, was ihr alle mit angeblich nicht funktionierenden Clones
>habt. Ich hatte mit meinem originalen Programmer von Atmel nur Ärger!

Und ich benutze seit ca. 14 Jahren nur original Atmel Teile (STK200, 
STK300, STK500, AVR ISP, AVRISP MKII, AVR ICE MKII, AVR Dragon) ohne 
Probleme.

MfG Spess
Gast #2950086
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Spess53 schrieb:
> Und ich benutze seit ca. 14 Jahren nur original Atmel Teile (STK200,
> STK300, STK500, AVR ISP, AVRISP MKII, AVR ICE MKII, AVR Dragon) ohne
> Probleme.

Das ehrt dich, und es zeigt, dass du nicht knapp bei Kasse bist. :-)

Wenn du aber nur original Atmel-Teile benutzt, woher weißt du dann so 
genau, dass alle anderen schlecht sind und nur Ärger machen? ;-)

Ich glaube einfach, dass die persönlichen Erfahrungen der Leute hier im 
Forum sehr unterschiedlich sind. Manche hatten Ärger mit 
Billig-Programmern, manche hatten Probleme mit originalen Teilen. Man 
kann das schlecht pauschalisieren.

Sehr gut möglich, dass ich einfach Glück hatte, weil bei mir alle 
billigen Programmer super laufen. Deswegen würde ich daraus nicht 
schließen wollen, dass sie besser sind als die originalen.

Letztlich ist es doch so: Wenn ein Programmer nicht funktioniert - egal 
ob original oder Clone - dann schick ich den zurück und lass mir einen 
neuen kommen, vielleicht sogar einen anderen Typ. Das geht bei den 
Chinesen natürlich schlecht, aber die Teile sind eh so billig, dass das 
nicht sooo schlimm ist.
(Firma: eHaJo.de) Persönliche Seite #2951272
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Spess53 schrieb:
> Und ich benutze seit ca. 14 Jahren nur original Atmel Teile (STK200,
> STK300, STK500, AVR ISP, AVRISP MKII, AVR ICE MKII, AVR Dragon) ohne
> Probleme.

Ich habe auch lange lange Zeit das STK600 verwendet um AVRs zu 
programmieren. Durch eine kleine Unvorsichtigkeit (5V am Target UND am 
STK600 angelegt und Jumper zur Targetversorgung geschlossen) hab ich mir 
das Board geschossen. Wenn ich bedenke, dass ich mit so ner Kleinigkeit 
das doch ca. 200€ teure Board gehimmelt habe und das mit der Robustheit 
meines AVR-ISP-Sticks vergleiche steht das in keiner Relation.
Ich find den AVR ISP mkII von Atmel auch cool, man hat volle Einbindung 
im AVR-Studio bla bla bla...
Was mich aber an dem Teil stört ist schlicht und ergreifend, dass er die 
5V NICHT ans Target weitergibt (ach ja, ist halt n echter ISP).
Wenn ich Prototypen baue oder grad mit der Programmierung anfange find 
ichs ganz toll wenn die Platine vom USB mit 5V betankt wird. Wenn ich da 
nochmal ne extra Stromversorgung basteln muss (Netzteil, 7805, LDO, was 
auch immer) wär mir das schon wieder zu viel...

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