Guten Tag, Ich habe folgendes Problem: Solargartenleuchte funktioniert nicht mehr. Zerlegt und Dank eurer Beiträge im Forum habe ich die Schaltung und Bauteile identifiziert: Solarmodul mit 1,2V Akku. Ein XQ525 treibt eine Spule mit 220uH die wiederum die Farbwechselled versorgt. Der XQ5252wurde ausgetauscht, jetzt leuchtet die LED nur mehr in rot. Am XQ5252 liegen 1,2V an. Die Spule wurde mit einem Tester gemessen und zeigt: 182,7 uH (das ist anscheinend noch im Toleranzwert) bei 4,47 Ohm und 200 KHz. Die Funktion des Bauteils wurde im Forum nachgelesen. Die LED wurde ausgelötet: Mit einem Netzgerät die Spannung langsam erhöht und diese beginnt mit 2V langsam zu glimmend und zu wechseln, bei 2,8 V funktioniert sie einwandfrei. Die Spannung am LED wurde mit einem Oszi gemessen ( siehe Bild). Stellungen der Messschalter sind : Volts auf 2 V und Time auf 5 uS. Meine Ablesung: Steigt in 0 Sekunden von 0 auf 6,8V = Entladung Spule in Richtung LED auf 0 V in 10 uS. Ist das richtig interpretiert ? Frage: liegt es an der Spule, wenn Ja welchen Wert würde ich benötigen. Ich weiß, das ich so eine Solarlampe für wenige € kaufen kann. Aber zum einen möchte ich das ein wenig Verstehen und zum anderen möchte ich mir mit kleinen Elektronikarbeiten ein Hobby zulegen um meine grauen Zellen in Schwung zu halten. Besten Dank im voraus.
Gast
#6497920
Für eine Farbwechsel-LED vermisse ich da einen Kondensator parallel zur LED.
Gast
#6497950
Solarlampenhersteller sparen gern. Der verbaute Baustein erzeugt zwar eine höhere Spannung, aber nur Impulse. Das geht notfalls für einfarbige LED, die mit Farbwechsel kanns aber durcheinanderbringen. So wirds funktionieren.
Gast
#6497957
Richtig, mit Kondensator ist auch noch eine zusätzliche Diode nötig.
Besten Dank für die rasche Antwort. Was für einen Kondensator würde ich benötigen ?
Gast
#6498062
Siegfried W. schrieb: > Was für einen Kondensator würde ich > benötigen ? Da wird schon ein 100nF Entkopplungskondensator reichen.
Gast
#6498112
irgendwas aus der Bastelkiste. vollkommen unkritisch. 100n ist wenig, 22-470uF würd ich versuchen.
Gast
#6498122
Helge schrieb: > 22-470uF würd ich versuchen. Viel zu viel!
Besten Dank für eure Beiträge. Habe das mal aus meiner "Bastelkiste" nachgebaut. Diode ist eine 1N4001 Kondensator ist ein Keramik 100nF. Funktioniert bestens.
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