Threadopener schrieb:> Könnt ihr mir bitte ein Dynamo-betriebenes Fahrradlicht> Ich meine einen mit 70 Lux aufwärts.
Bei welchem Abstand der beleuchteten Fläche vom Scheinwerfer
soll diese denn mit 70 Lux beleuchtet werden? Ich denke, bei
5cm Abstand schafft das jede beliebige Fahrradlampe.
Gruss
Harald
PS: http://de.wikipedia.org/wiki/Lux_%28Einheit%29
Threadopener schrieb:> Der hat jedoch keinen weißen Rückstrahler integriert.
Ja, weil der Rückstrahler sinnlos Fläche verplempert, die nicht für
die Beleuchtung zur Verfügung steht. Mit integriertem Rückstrahler
bleiben halt von 60 lx nur noch 40 übrig.
Einen 1-Euro-Rückstrahler separat montieren, fertig ist der Lack.
Jörg Wunsch schrieb:> Mit integriertem Rückstrahler> bleiben halt von 60 lx nur noch 40 übrig.
Seit wann ist die Einheit "Lux" denn eine gültige Maßeinheit
für die Helligkeit von Lampen?
Immer dran denken: Auch am Fahrrad muß das Licht ordentlich eingestellt
sein. Ich krieg jedes Mal dicke Pulsadern und 'ne irre Vorliebe für
Bratpfannen, wenn mir so ein Kampfradler mit seiner brandneuen
LED-Phalanx entgegenkommt. guuunggg
Ein Kumpel wollte letztens mit einer Hand aus dem Beifahrerfenster einen
am Lenker festhalten. So bei 220 hätten wir ihn dann mit einem
freundlichen "Schön' Tach noch!" losgelassen.
magic smoke schrieb:> Auch am Fahrrad muß das Licht ordentlich eingestellt sein.
Richtig, aber auch beim Auto. Bist du gegen Autofahrer mit falsch
eingestellten Scheinwerfern mental genauso aggressiv? kopfschüttel
(Nein, trotz zweijährigen HU-Zyklus gibt es auch genügend Autofahrer,
die es schaffen, die Dinger zwischenzeitlich gottsonstwohin zeigen
zu lassen.)
p.s.: Blendende Fahrradfahrer stören mich genauso. Aber man kann es
ihnen auch freundlich sagen, dass ihr Scheinwerfer fehleingestellt
ist.
Jörg Wunsch schrieb:> p.s.: Blendende Fahrradfahrer stören mich genauso. Aber man kann es> ihnen auch freundlich sagen, dass ihr Scheinwerfer fehleingestellt> ist.
Nur helfen tuts meistens nix...
magic smoke schrieb:> Ein Kumpel wollte letztens mit einer Hand aus dem Beifahrerfenster einen> am Lenker festhalten. So bei 220 hätten wir ihn dann mit einem> freundlichen "Schön' Tach noch!" losgelassen.
Sicherlich hätte er dann nach dem loslassen zum Überholen angesetzt.
:-)
@K. Laus (trollen) Benutzerseite
>Seit es in der StvZO steht:>https://de.wikipedia.org/wiki/10-Lux-Regelung
Da steht was von Beleuchtungsstärke in 10m, und nicht pauschal was von
Helligkeit. Insofern ist die Angabe dort nicht falsch.
@ Paul M. (paul_m65)
>Ich fürchte, solche hellen Scheinwerfer sind im Straßenverkehr nicht>zugelassren.
Wenn der Wiki-Artikel stimmt, dann sind die zugelassen, denn da wird was
von mindestens 10lx in 10m Entfernung in der Kernausleuchtungszone, und
max. 2lx auserhalb gesprochen.
Gilt eigentlich noch irgendwie die Vorschrift bezüglich 3W el. Leistung
bei der Radbeleuchtung?
> Richtig, aber auch beim Auto. Bist du gegen Autofahrer mit falsch> eingestellten Scheinwerfern mental genauso aggressiv?
Ehrliche Antwort? Definitiv ja. Weil solche egoistischen
Verhaltensweisen ohne nachzudenken nerven mich einfach. Das gilt genauso
wie bei den Lernresistenten, die mit ihrem Fernlicht nicht klarkommen.
Ich hab auch manchmal das Gefühl, beim TÜV wird die
Scheinwerfereinstellung gar nicht mehr geprüft. Oder der "geringe
Mangel" am Ende nicht beseitigt.
Aber wofür hat man denn schließlich den Vorschlaghammer dabei...? ;)
magic smoke schrieb:> Das gilt genauso> wie bei den Lernresistenten, die mit ihrem Fernlicht nicht klarkommen.
Hast es schonmal geschafft, einer Kucksuhr was beizubringen?
Klar. Wenn mich so ein Ding am Schlafen hindert leg ich mich mit dem
10kg Hammer auf die Lauer und wenn der Vogel rauskommt hau ich ihm voll
eine rein. ;)
Jörg Wunsch schrieb:> magic smoke schrieb:>> Auch am Fahrrad muß das Licht ordentlich eingestellt sein.>> Richtig, aber auch beim Auto. Bist du gegen Autofahrer mit falsch> eingestellten Scheinwerfern mental genauso aggressiv? kopfschüttel
Besonders Audi-Fahrzeuge scheinen bescheiden konstruiert zu sein: Ein
Scheinwerfer blendet, der andere nicht. Aber die Hersteller fröhnen sich
als Innovationstreiber, weil sie intelligente Schweinwerfer
konstruieren.
Die aber die anderen blenden. Früher gab es sogar mal Polizeikontrollen
ob die Lampen gehn und ob sie richtig eingetstellt sind. Falls nicht:
Gehe zurück auf los und stelle dein Fahrzeug wieder vor.
> (Nein, trotz zweijährigen HU-Zyklus gibt es auch genügend Autofahrer,> die es schaffen, die Dinger zwischenzeitlich gottsonstwohin zeigen> zu lassen.)>
Eine Unsitte! Im übrigen fällt es heute schon gar nicht mehr auf, wenn
man mit Fernlicht fährt. Anhand des ausgeleuchteten Innenraums durch die
Autos hinter mir hege ich die Vermutung, dass Fernlicht heute das
Normallicht ist.
> p.s.: Blendende Fahrradfahrer stören mich genauso. Aber man kann es> ihnen auch freundlich sagen, dass ihr Scheinwerfer fehleingestellt> ist.
Die Sache ist die, dass die mentale, ethische und moralische Entwicklung
mit der technischen Entwicklung wohl manchmal nicht schritthält. Die
Leute überlegen sich nicht mal, OB man die Scheinwerfer überhaupt
einstellen muss. Dass sie nicht den Weg beleuchten, sondern die Sterne
anleuchten, scheint den Radlern nicht aufzufallen. Ja, wie blöd kann man
denn sein?
Da kann man schon mal nen Hals kriegen, etwas MITdenken kann man
eigentlich schon erwarten.
J. Ad. schrieb:> Ein> Scheinwerfer blendet, der andere nicht
Es ist meines Wissens aber nicht nur bei Audi so sondern generell
üblich, dass der linke Scheinwerfer weiter nach unten zeigt als der
Rechte, da der ja stärker in den Gegenverkehr leuchtet.
Sni Ti schrieb:> Es ist meines Wissens
Nein, das ist nicht üblich. Beide haben recht genau das gleiche
Leuchtfeld.
Stell Dich mit einem Auto mit korrekt eingestellten Scheinwerfern ein
paar Meter vor eine Wand und sieh Dir den Leuchtkegel auf der Wand an.
Die obere Kante ist bei beiden Scheinwerfern gleich.
Jens G. schrieb:> Gilt eigentlich noch irgendwie die Vorschrift bezüglich 3W el. Leistung> bei der Radbeleuchtung?
Es gibt schon seit Jahren die Möglichkeit, auf 12V/5W umzurüsten;
allerdingswurden solche Dynamos nur selten angeboten.
Gruss
Harald
Sni Ti schrieb:> dass der linke Scheinwerfer weiter nach unten zeigt als der> Rechte, da der ja stärker in den Gegenverkehr leuchtet.
Genau. Aber sie dürfen trotzdem nicht blenden.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Beide haben recht genau das gleiche> Leuchtfeld.
Scheint nur so.
Der rechte ist wirklich etwas weiter eingestellt um den Fahrbahnrand
besser auszuleuchten:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abblend_u_Fernlicht.png
(1=Abblend, 2=Fernlicht)
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Nein, das ist nicht üblich. Beide haben recht genau das gleiche> Leuchtfeld.
Kann ich nicht bestätigen. Es gibt einige Marken mit ziemlich
asymmetrischem Abblendlicht - man merkt das ziemlich stark bei
bidirektionalen Radwegen, die direkt an der Straße entlang gehen, die
man entgegen der nächstgelegenen Fahrbahn befährt.
K. Laus schrieb:> Der rechte ist wirklich etwas weiter eingestellt um den Fahrbahnrand> besser auszuleuchten:
Nein, das bekommt auch das Leuchtfeld eines einzelnen Scheinwerfers hin.
Auch der linke leuchtet den rechten Fahrbahnrand aus -- und muss
deswegen ebenfalls abgeklebt werden, wenn man in einem Land unterwegs
ist, in dem links gefahren wird.
magic smoke schrieb:> Immer dran denken: Auch am Fahrrad muß das Licht ordentlich eingestellt> sein.
Ich bin eigentlich immer froh um jeden Radler der mal sein Licht
einschaltet, stärker als von Autos wurde ich da noch nie geblendet.
Sehe ich auch so. Schlimmer sind die vielen Mountainbiker und
Rennradfahrer, die ohne irgendeine Beleuchtung oder Reflektoren im
Dunkeln unterwegs sind.
Uhu Uhuhu schrieb:> Jörg Wunsch schrieb:>> p.s.: Blendende Fahrradfahrer stören mich genauso. Aber man kann es>> ihnen auch freundlich sagen, dass ihr Scheinwerfer fehleingestellt>> ist.> Nur helfen tuts meistens nix...
Das ist genau der Punkt. Man erntet dann im Regelfall noch pampige
Antworten, was nicht nur ärgerlich ist, sondern seitens des Radfahrers
auch saudumm, weil er derjenige ist, der der schwereren Schaden
davonträgt, wenn ihn einer, der geblendet ist, umfährt.
Daran, dass mich das letzte Mal ein Auto wirklich geblendet hätte, weil
die Scheinwerfer falsch eingestellt (und nicht aufgeblendet, das
passiert freilich ab und an) waren, kann ich mich nicht mal mehr
wirklich erinnern, so lange ist das her und so selten kommt es vor. Dass
mir ein Fahrradfahrer mit einer am Lenker in Augenhöhe eines normalen
Nicht-SUV-Autofahrers festgeclipsten Cree-LED-Flakbeleuchtung
entgegenkommt, passiert wenigstens aller zwei Tage.
Ich bin da langsam nicht mehr wirklich entspannt.
/Hannes
Christian M. schrieb:> Schlimmer sind die vielen Mountainbiker und> Rennradfahrer, die ohne irgendeine Beleuchtung oder Reflektoren im> Dunkeln unterwegs sind.
Gerade wieder auf einer unbeleuchteten Bundesstraße ein normales Fahrrad
komplett ohne Licht gesehen. Max. Geschwindigkeit 60, Stück davor aber
noch 100.
Johannes S. schrieb:> Dass> mir ein Fahrradfahrer mit einer am Lenker in Augenhöhe eines normalen> Nicht-SUV-Autofahrers festgeclipsten Cree-LED-Flakbeleuchtung> entgegenkommt, passiert wenigstens aller zwei Tage.
Das wird wohl immer derselbe Idiot sein...
Einfach mal die Gegenprobe machen: Breitfahren und schauen ob's dann
vorbei ist damit. ;)
Klar ohne Licht nachts auf 'ner Landstraße geht gar nicht. Aber ich
versteh halt nicht was so schwer daran ist, einen normalen Scheinwerfer
an's Fahrrad zu bauen (und keinen vom Typ Varta Volkssturm) und den so
hinzudrehen, daß man so 5-10 Meter vom Weg gut ausleuchtet. Die
Baumkronen unter denen man durchfährt interessieren doch eigentlich
weniger...
Johannes S. schrieb:> Dass> mir ein Fahrradfahrer mit einer am Lenker in Augenhöhe eines normalen> Nicht-SUV-Autofahrers festgeclipsten Cree-LED-Flakbeleuchtung> entgegenkommt, passiert wenigstens aller zwei Tage.
Du meinst sowas:
http://www.kolumbus.fi/hietala2/jukka/teholed/teholed.htm
Ich als Rennradfahrer gerate regelmäßig in Rage wenn andere
Fahrradfahrer meinen sie bräuchten
a) entweder gar kein Licht oder
b) das hellste zur verfügung stehende was der deutsche Markt hergibt.
a) ist fast noch schlimmer, das sind dann meistens auch die Fahrer, die
ihre Ventilkappen abmachen um das Gewicht zu reduzieren. Da kann so ein
Licht natürlich erst recht nicht an den Lenker und ein Mantel mit
Reflektorband? Um Gotteswillen, solche Zirkusreifen werden natürlich
erst gar nicht aufgezogen.
Johannes S. schrieb:> So schlimm ist es zum Glück nicht, da schmelzen einem ja die> Kontaktlinsen von den Augäpfeln.
Ich bin ja auch häufig nachts im Wald per Fahrrad unterwege, aber ich
werde mich hüten, so einen Flutscheinwerfer zu benutzen - man sieht
nämlich dann wegen Blendung abseits des Scheinwerferkegels rein gar
nichts mehr.
K. Laus schrieb:> Gerade wieder
Sollen wir jetzt alle anfangen, alle Verkehrssünder hier zu posten,
die wir „gerade wieder“ erlebt haben? Gerade wieder drei Autos, die
völlig ungeniert auf dem Fußweg parken — eine davon, weil sie einfach
nur zu faul war, die Kiste 50 m um die Ecke abzustellen. Ist doch
egal, ob die Fußgänger behindert werden, Hauptsache, man ist den Autos
nicht im Weg …
Genug davon. Dass jeder, der am Straßenverkehr teilnimmt, Pflichten
hat (einschließlich der zur gegenseitigen Rücksichtnahme), sollte
selbstverständlich sein. Leider gibt es bei ausnahmslos allen Gruppen
von Verkehrsteilnehmern „schwarze Schafe“ (wobei sich die Teilnehmer
der Gruppen ja durchaus überschneiden).
magic smoke schrieb:> Aber ich> versteh halt nicht was so schwer daran ist, einen normalen Scheinwerfer> an's Fahrrad zu bauen (und keinen vom Typ Varta Volkssturm) und den so> hinzudrehen, daß man so 5-10 Meter vom Weg gut ausleuchtet.
Das Problem ist, dass soviel Gelumpe verkauft wird. Da lösen sich die
Schrauben und der Scheinwerfer verrutscht. Werkzeug hat man keins
dabei und später denkt man nicht mehr dran. Es lohnt sich in bessere
Ausrüstung zu investieren, nicht zuletzt, weil es die Nerven schont.
Dazu muss man aber auch Lust zum Schrauben haben.
Da braucht sich gar nix zu lösen - du stellt das Rad vorm Supermarkt ab,
kauft etwas ein, kommst wieder und irgendwer musste sich am Rad
vorbeidrängeln und hat dabei an den Scheinwerfer geprankt - schon
leuchtet der sonstwohin. Wäre er fest montiert, würde er bei solch einer
Aktion abbrechen, da ist's besser, wenn er sich nur verstellt.
Einstellen unterwegs geht eben nur werkzeuglos und nach Augenmaß - am
Fahrrad ebenso sauber eingestellte Beleuchtung wie am Auto zu verlangen
ist daher wirklichkeitsfremd. Trotzdem sollte man natürlich versuchen,
niemanden zu blenden, klar.
Matthias L. schrieb:> Fahrrad ebenso sauber eingestellte Beleuchtung wie am Auto zu verlangen> ist daher wirklichkeitsfremd. Trotzdem sollte man natürlich versuchen,> niemanden zu blenden, klar.
Nicht versuchen, sondern unbedingt sicherstellen.
Mit den heutigen grellen Fahrradscheinwerfern ist es eigentlich lange
fällig, dass diesbezüglich technische Abnahmen durchgeführt werden, gern
auch verbunden mit einer Kennzeichenpflicht für Fahrräder.
/Hannes
Johannes S. schrieb:> Mit den heutigen grellen Fahrradscheinwerfern ist es eigentlich lange> fällig, dass diesbezüglich technische Abnahmen durchgeführt werden, gern> auch verbunden mit einer Kennzeichenpflicht für Fahrräder.
Ich würde noch einen Schritt weiter gehen und eine Führerscheinpflicht
für Radfahrer fordern... =8P
Nöö, Führerscheinpflicht für Fahrräder halte ich für übertrieben. Es
bräuchte auch keine teure technische Abnahme wenn nicht alle Menschen
solche Arschlöcher wären, daß sie sich heutzutage nur noch um sich
selber kümmern. Mir hat schon meine Oma mit ihrem Trabi beigebracht, daß
man kein Fernlicht einschaltet wenn einem jemand entgegenkommt. Sehr
schade, daß nicht so viele Leute von heute in einen solchen Genuß kommen
und die Fahrschule offensichtlich auch nichts retten konnte.
Und irgendwelche (wichtigen, die Verkehrssicherheit betreffenden)
Reparaturen nicht machen weil ich keine Lust dazu habe oder sie
regelmäßig vergesse? Hallooo?! Wenn ich das meinem TÜVer mit Hinblick
auf meine abgefahrenen Reifen oder die gen Himmel gerichteten
Scheinwerfer erzähle, kratzt der mir sofort die Plakette runter.
Johannes S. schrieb:> Matthias L. schrieb:>> Fahrrad ebenso sauber eingestellte Beleuchtung wie am Auto zu verlangen>> ist daher wirklichkeitsfremd. Trotzdem sollte man natürlich versuchen,>> niemanden zu blenden, klar.>> Nicht versuchen, sondern unbedingt sicherstellen.
Richtig, einverstanden.
>> Mit den heutigen grellen Fahrradscheinwerfern ist es eigentlich lange> fällig, dass diesbezüglich technische Abnahmen durchgeführt werden, gern> auch verbunden mit einer Kennzeichenpflicht für Fahrräder.>> /Hannes
Was soll denn eine technische Abnahme bei einem prinzipbedingt um die
Querachse variabel angebrachten Scheinwerfer bringen??
Fahrradscheinwerfer haben übrigens bereits einen Zulassungsprozess!
Die weit überwiegende Mehrzahl der (zugelassenen!!) Fahrradscheinwerfer
ist trotzdem mit einer Klemmbefestigung um eine (!) horizontal
angebrachte Schraube versehen. Damit kann man die Leuchtweite
einstellen, schön, aber bei kräftigem drangrabbeln ist der Scheinwerfer
eben auch schnell verstellt. Beim Auto verstellst du den Scheinwerfer
nicht mal eben beim Anfassen, das ist der gravierende Unterschied.
magic smoke schrieb:> Führerscheinpflicht für Fahrräder halte ich für übertrieben.
Keineswegs. Die Verkehrssicherheit würde sich dramatisch erhöhen.
Außerdem zum Schutze der Pedalritter:
- Helmpflicht
- Schutzkleidungspflicht
- Warnwestenpflicht
- Ersatzbirnenmitführungspflicht
- Beleuchtungspflicht auch am Tage
(btw.: dein Ironiedetektor ist kaputt)
Icke ®. schrieb:> Außerdem zum Schutze der Pedalritter:>
Oder Fahrräder gleich ganz verbieten. Wer freiwillig mit so einem Teil
am öffentlichen Verkehr teilnimmt, dem kann man ja Selbstmordabsichten
zumuten ... ;)
Matthias L. schrieb:> Beim Auto verstellst du den Scheinwerfer nicht mal eben beim Anfassen,> das ist der gravierende Unterschied.
Außerdem sind Autos heilig, da traut sich sowieso keiner, einfach mal
anzuecken.
Jens G. schrieb:> Gilt eigentlich noch irgendwie die Vorschrift bezüglich 3W el. Leistung> bei der Radbeleuchtung?
In Wikipedia "Fahrrad" eingeben, irgendwo gibt es da weitere Links zu
Fahrradbeleuchtung und Vorschriften.
Da man sich mit dem Rad sowieso nicht so schnell fort bewegt, reichte
mir der 2,4W-Glühlampenstrahler vorne eigentlich immer, so um die 10m
vor das Fahrrad ausgerichtet.
Aber ich werde da auch noch nach einer Stabilisierungslösung suchen,
vielleicht einen Bleigelakku von 1kg Gewicht, das macht mir nichts. Ist
kein Rennrad. Der Dynamo jault aber am Vorderrad, obwohl der Rundlauf
von einem Profi schön gerade gestellt wurde, kein Achter drinne und
sonst nichts. Das bekomme ich auch mit Versuchen unterschiedlichem
Anpreßdruck nicht weg. Das kann am China-Reifenmantel liegen, vielleicht
ist das Gummi nicht so griffig. Auch überlege ich, ein Stück
Gummischlauch zur Griffigkeit über das Dynamorädchen zu stülpen, wenn
ich was passendes finde.
Wilhelm F. schrieb:> Der Dynamo jault aber am Vorderrad
Der Dynamo ist Müll. Da hilft auch kein über das Rädchen geschobener
Gummischoner, das Konzept des Seitenläufers ist Müll.
Die Diskussion gab es in den letzten Wochen schon - wenn Dynamo, dann
Nabendynamo.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Ja: Einfach das Vorderrad auswechseln.>> Oder neu einspeichen, so irrwitzig schwierig ist das auch nicht.
Hast du mal eine Produktempfehlung?
Hersteller für Nabendynamos sind SON und Shimano. SON hat einen besseren
Ruf, ist aber auch teurer. In meinem Fahrrad ist ein Nabendynamo von
Shimano, der macht, was er soll.
Angeschlossen ist er an eine "IQ Cyo R Senso Plus"
(http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-cyo.html).
Bevor Du Dir den Preis des Scheinwerfers ansiehst: Hinsetzen. (Das sind
"Listenpreise", der "Straßenpreis" liegt dann doch deutlich drunter)
Wilhelm F. schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>>> Ja: Einfach das Vorderrad auswechseln.>>>> Oder neu einspeichen, so irrwitzig schwierig ist das auch nicht.>> Hast du mal eine Produktempfehlung?
Ich hab ein 26-Rad mit einem Komplett-Vorderrad umgerüstet, was ich beim
Rad Speyer gekauft habe. Komlett eingespeicht. Läuft seither wunderbar.
http://www.rad-speyer.de/Laufraeder/Laufraeder-26/880714_Vorderrad-Nabendynamo.html;jsessionid=aaa9T5JYUs8WB5QmD1Ltu
Hier gibt es ne Auswahl. Da ich mir nicht sicher war, was am besten zu
dem Rad passen würde (und zum Hinterrad), habe ich dort angerufen und
wurde gut beraten.
Aber klar: Wenn man noch nen neuen Mantel und nen neuen Schlauch kauft
und einen Spannungsbegrenzer, dann kriegt man schon feuchte Augen, wenn
Kompletträder MIT Nabendynamo für 180 Euro angeboten werden.
Trotzdem: altes Rad wegwerfen und komplett neu kaufen würde mir gegen
den Strich gehen.
Jörg Wunsch schrieb:> Genug davon. Dass jeder, der am Straßenverkehr teilnimmt, Pflichten> hat (einschließlich der zur gegenseitigen Rücksichtnahme), sollte> selbstverständlich sein. Leider gibt es bei ausnahmslos allen Gruppen> von Verkehrsteilnehmern „schwarze Schafe“ (wobei sich die Teilnehmer> der Gruppen ja durchaus überschneiden).
Immerhin gibt es jetzt ein App "iSee", die den helmlos radelnden Herrn
Lichtlos über das während der Fahrt unbedingt zu bedienende Smartphone
per GPS über entgegenkommende Fahrzeuge warnt.
Natürlich rein optisch, denn die Ohrschnuller sind ja gerade mit
Gangsta-Rap gefüllt.
Wilhelm F. schrieb:> J. Ad. schrieb:>>> Trotzdem: altes Rad wegwerfen und komplett neu kaufen würde mir gegen>> den Strich gehen.>> Mein Rad ist nur ein uraltes Gebrauchsrad, wie dieses:>> http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2009-07-02-...
Wenn das DEIN Rad ist: Finger weg von Umrüstung, lieber als Sammlerrad
an einen Schmacko-Fuzzy mit Bankergehalt verticken und neu einsteigen.
Mein werf-ich-nicht-weg-Rad ist ein 99-€-Knaller, den ich damals vom
Toom rausgezogen habe. Für die 3km zur Arbeit ist es bestens geeignet.
Jörg Wunsch schrieb:> Threadopener schrieb:>> Der hat jedoch keinen weißen Rückstrahler integriert.>> Ja, weil der Rückstrahler sinnlos Fläche verplempert, die nicht für> die Beleuchtung zur Verfügung steht. Mit integriertem Rückstrahler> bleiben halt von 60 lx nur noch 40 übrig.
Das meinst du nicht ernst, oder?
1. Was hat die Leuchtenöffnung mit der Beleuchtungsstärke zu tun?
2. Wieso sollte prinzipiell nicht ein integrierter Reflektor neben die
benötigten Lichtaustrittsfläche konstruiert werden?
Oder war das ein Witz? (hab ihn nicht kapiert ;o))
bye uwe ;o))
J. Ad. schrieb:> Wenn das DEIN Rad ist: Finger weg von Umrüstung, lieber als Sammlerrad> an einen Schmacko-Fuzzy mit Bankergehalt verticken und neu einsteigen.
Ganz so schlimm wie auf dem Bild sieht mein Rad nicht aus, aber beide
können technisch Top sein.
Ich überlege schon eine Weile nach einem Neukauf, und 500€ wäre mir das
immer wert. Muß halt überlegen, worauf ich da im Detail achten muß,
damit ich rundum zufrieden bin.
Für ein besseres Rad würde ich auch noch 1000€ und mehr hin blättern,
Mann, das ist doch immer noch was anderes als Autopreise.
Am besten gefiel mir mal ein Peugeot-Rad eines Kumpels, über 2000€, der
ließ mich mal kurz fahren, uuuuhhhh, dafür läßt man wirklich das Auto
gerne mal stehen.
Harald Wilhelms schrieb:> Jörg Wunsch schrieb:>>> Mit integriertem Rückstrahler>> bleiben halt von 60 lx nur noch 40 übrig.>> Seit wann ist die Einheit "Lux" denn eine gültige Maßeinheit> für die Helligkeit von Lampen?K. Laus schrieb:> Seit es in der StvZO steht:> https://de.wikipedia.org/wiki/10-Lux-Regelung
Die dort beschriebene charakteristik wird wunderbar durch einen
Laserpointer erfüllt. Da wir es hier meistens genauer analysieren,
müssen wir wenigstens mal die Brauchbare Quelle des Artikels angucken:
http://www.fa-technik.adfc.de/Komponenten/Scheinwerfer/LED/
Klaus: Abgesehen davon ist deine Aussage "seit es in der StvZO steht"
reichlich frech. Du hättest auch gut schreiben können "das wird in 10m
Entfernung gemessen". Das die Entfernung essentiell ist und die
unklarheit des Vorposters beseitigt hätte hast du verstanden?
Jörg: wenn da stünde mindestens 1000cd wäre es für den Normalbürger auch
nicht wirklich Hilfreich weil man sich so garnix drunter vorstellen
kann, aber die Frage ist ansich berechtigt.
Abgesehen davon sollen es also 1000cd bei c_max sein, und 3,4°darüber
muss sie offenbar unter 200cd gefallen sein. (das passt immernoch mit
dem Laserpinter ;o))
bye uwe
Und um zum Thema zurückzukommen:
Die Mischung Lumotec IQ Cyo Premium R und Shimano Nabendynamo hat sich
auch bei mir wunderbar bewährt.
Für Wege abseits des Verkehrs, Abends fährt man gerne noch um den See,
da ist nix mehr los und die Touristen nerven nicht, wird schlicht eine
Fenix Taschenlampe am Lenker angebracht die, sollte doch Gegenverkehr
herrschen, fix aus ist und sowieso erstmal so eingestellt wird das sie
nicht die Baumkronen anleuchtet...
Wilhelm F. schrieb:> J. Ad. schrieb:> Ganz so schlimm wie auf dem Bild sieht mein Rad nicht aus, aber beide> können technisch Top sein.
Als Gebrauchsgegenstand hätte ich bei dem Bild-Fahrrad natürlich auch
meine Kopfschmerzen. Doch insgesamt würde ich es als Kunstwerk
betrachten SO wie es ist. Hier zu entrosten, polieren, und und und würde
und technisch orientierten Leuten zwar gefallen und technisch aus
sinnvoll sein - doch vom Gesamteindruck können WIR glaube ich so ein Rad
nur verhunzen.
> Am besten gefiel mir mal ein Peugeot-Rad eines Kumpels, über 2000€, der> ließ mich mal kurz fahren, uuuuhhhh, dafür läßt man wirklich das Auto> gerne mal stehen.
Ist da wirklich ein Unterschied festzustellen? Oder war das Rad von
seiner Einstellung (Sattelhöhe etc.) halt grade mal so, dass es für dich
passend war?
J. Ad. schrieb:> Ist da wirklich ein Unterschied festzustellen?
Zu einer Gurke wie dem Wikipedia-Bild ja. Keine ungewarteten,
festgefressenen und ausgeleierten Lager, keine ausgeschlagenen
Kurbelkeile (bei jeder Kurbelumdrehung "Klonk!"), und ein
Rollwiderstand, der das Rad auch in der Ebene ohne Rückenwind aus Tempo
20 mehr als 10m weit ausrollen lässt. Eine Bremse, bei der die meiste am
Bremshebel aufgebrachte Kraft tatsächlich an der Bremse ankommt, und
nicht als Reibung zwischen verrostetem Bowdenzug und dessen Hülle
verpufft, eine Gangschaltung, die macht was sie soll anstatt zu
schleifen und rasseln ...
Dafür muss man keine 2000 EUR ausgeben, das ist einfach nur der
Unterschied zwischen einer "Gebrauchsradgurke", die draußen herumsteht
und -rostet, und einem gewarteten und gepflegten Rad.
Das Fahrrad auf dem Bild ist doch top:
Die Reifen sind neuwertig und gut aufgepumpt. Die Kette ist ordentlich
geschmiert und scheint noch nicht allzu alt zu sein. Beides lässt darauf
schließen, dass der Besitzer auch die Lager immer regelmäßig gereinigt
und gefettet hat.
D.h. das Ding rennt wie Sau.
Lose Kurbelkeile kann das Fahrrad nicht haben, denn es hat noch die
klassische Vierkantbefestigung. Diese schrecklichen Keile gibt es nur
bei moderneren Fahrrädern.
Auch der Sattel ist noch von der Sorte, wo man nicht schon nach den
ersten 10 km Hämorrhoiden bekommt. Mittlerweile dürfte er gut
eingefahren sein, was bei Ledersätteln sehr wichtig ist.
Die leichte Patina ist sicher Absicht und gibt dem Ganzen einen gewissen
Charme.
Die Vorderradbremse, die direkt auf den Reifen wirkt und bei zu wenig
Luft in demselben völlig versagt, mag etwas old-school erscheinen, passt
aber gut zum Rest.
Die Lage des Bremshebels erfordert etwas größere Hände, aber das ist ja
schließlich kein Puky-Fahrrad.
Für den Notfall gibt es ja noch die Rücktrittbremse, die unabhängig von
Feuchtigkeits- und Schmutzeinwirkung immer das gleiche (schlechte)
Bremsmoment aufbringt.
Und mit der Single-Speed-Technologie liegt das Fahrrad doch absolut im
Trend.
Einen Nabendynamo würde ich hier jedenfalls nicht einbauen. Sehr viel
wirkungsvoller wäre es, wenn man die vordere Lampe und die hintere
Rückleuchte mal wieder anschließen würde. Im Moment scheint, wenn
überhaupt, nur die seitlich montierte Rückleuchte zu funktionieren.
PS: Ja ok, bei den Bremsen besteht tatsächlich Optimierungspotential :)
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Nein, das ist nicht üblich. Beide haben recht genau das gleiche> Leuchtfeld.> Stell Dich mit einem Auto mit korrekt eingestellten Scheinwerfern ein> paar Meter vor eine Wand und sieh Dir den Leuchtkegel auf der Wand an.> Die obere Kante ist bei beiden Scheinwerfern gleich.
Doch, Scheinwerfer sind asymetrisch. Die Oberkante des Lichtkegels
sollte zwar gleich sein, trotzdem können beispielsweise zwei in gleichem
Maße verstellte Scheinwerfer unterschiedlich blenden.
J. Ad. schrieb:> Wilhelm F. schrieb:>> J. Ad. schrieb:>>> Ganz so schlimm wie auf dem Bild sieht mein Rad nicht aus, aber beide>> können technisch Top sein.>> Als Gebrauchsgegenstand hätte ich bei dem Bild-Fahrrad natürlich auch> meine Kopfschmerzen. Doch insgesamt würde ich es als Kunstwerk> betrachten SO wie es ist. Hier zu entrosten, polieren, und und und würde> und technisch orientierten Leuten zwar gefallen und technisch aus> sinnvoll sein - doch vom Gesamteindruck können WIR glaube ich so ein Rad> nur verhunzen.
Mein Vater hat noch sein altes Rad von 1950. Es gab nie was anderes. Er
ist auch Fahrradmechaniker, hat es schon mal neu eingespeicht, neue
Bremsen, Beleuchtung, Gangschaltung nachgerüstet, und das Rad immer gut
gepflegt und geputzt. Es sieht für über 60 Jahre top aus, im nicht
abgeblätterten Originallack.
Im Alter von 2-3 Jahren fuhr ich darauf schon auf einem Kindersitz mit,
der auf dem Lenker stabil montiert war, und einfach nur eine leichte
Alu-Schale war.
>> Am besten gefiel mir mal ein Peugeot-Rad eines Kumpels, über 2000€, der>> ließ mich mal kurz fahren, uuuuhhhh, dafür läßt man wirklich das Auto>> gerne mal stehen.>> Ist da wirklich ein Unterschied festzustellen? Oder war das Rad von> seiner Einstellung (Sattelhöhe etc.) halt grade mal so, dass es für dich> passend war?
Ja, das war wirklich ein Wunderwerk der Feinmechanik. Bremsen griffen in
20%-Gefällen mit nur einem Finger und leichtem Zug, und die
Gangschaltung sehr exakt und sehr weite Übersetzungen, Rahmen und
Fahrgefühl sehr exakt, es wirkte außerordentlich stabil, fast keine
Rollwiderstände. Damit hatte ich das Gefühl, für alle Gelegenheiten und
Fahrten gewappnet zu sein wie in einem Auto, mit dem normalen
Gebrauchs-Rad eben nicht.
Der Peugeot wirkte auf mich wie ein Porsche unter Kleinwagen.
Aber mich interessierte, ob ich leicht einen Nabendynamo installieren
könnte. Bei höherem Aufwand wie z.B. Neueinspeichung denke ich mal
gleich lieber an ein neues Rad gehobene Mittelklasse. Wenn es mehr Spaß
macht, fährt man bestimmt auch öfter damit, als mit einem alten
schwergängigen Gaul.
Yalu X. schrieb:> Lose Kurbelkeile kann das Fahrrad nicht haben, denn es hat noch die> klassische Vierkantbefestigung.
Keile? Seit die Kurbelarme aus Aluminium sind, sind die ausgestorben.
Das abgebildete Fahrrad stammt eindeutig aus der Präaluminiumkurbelzeit.
Aber eben auch aus der Präkeilzeit, weswegen es keine wackeligen Keile
haben kann. Kapiert?
vn nn schrieb:>> Stell Dich mit einem Auto mit korrekt eingestellten Scheinwerfern ein>> paar Meter vor eine Wand und sieh Dir den Leuchtkegel auf der Wand an.>> Die obere Kante ist bei beiden Scheinwerfern gleich.>> Doch, Scheinwerfer sind asymetrisch.
Jedoch nicht zwischen dem linken und dem rechten Scheinwerfer, sondern
innerhalb eines Scheinwerfers — das aber wieder bei beiden gleich.
Yalu X. schrieb:> Aber eben auch aus der Präkeilzeit, weswegen es keine wackeligen Keile> haben kann.
Allerdings sitzen fest angezogene Keile eben wie eine Eins, während
die Vierkante bereits von Haus aus ein Spiel haben, welches über die
Lebensdauer nicht besser wird.
Ich hatte selbst nie Probleme mit den Keilen in den 20 Jahren, die ich
derartige Räder gefahren bin.
Wilhelm F. schrieb:> Aber mich interessierte, ob ich leicht einen Nabendynamo installieren> könnte.
Ich hab das machen lassen...neues Vorderrad mit Nabendynamo
Das kam hier im oertlichen Bike-Shop knapp 80 Euro.
Das war wirklich ein Unterschied, selbst bei geringen
Geschwindigkeiten leuchtete der Frontscheinwerfer bereits
ordentlich.
Leider erkannten das auch andere, und 5 Tage danach wurde
das Rad schlicht und ergreifend geklaut.
Soviel zum Rad mit Nabendynamo....
...uebrigens spuert man die "belastung" eines
Nabendynamos kaum bis gar nicht, hingegen ist die
mechanische belastung einens Dynamo-Seitenlaeufers
echt nervend (laestig).
Auch hilft da ein "Gummi-Fromms" nicht.
Laueft genauso schlecht, kwiekt genauso, und wegen dem
groesseren Umfang noch lansamer.
Ich kann das Nicht empfehlen.
Gruss Asko.
Jörg Wunsch schrieb:> vn nn schrieb:>>> Stell Dich mit einem Auto mit korrekt eingestellten Scheinwerfern ein>>> paar Meter vor eine Wand und sieh Dir den Leuchtkegel auf der Wand an.>>> Die obere Kante ist bei beiden Scheinwerfern gleich.>>>> Doch, Scheinwerfer sind asymetrisch.>> Jedoch nicht zwischen dem linken und dem rechten Scheinwerfer, sondern> innerhalb eines Scheinwerfers — das aber wieder bei beiden gleich.
Doch. Gibt sogar unterschiedliche Scheinwerfer für Links- und
Rechtslenker.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abblendlicht
vn nn schrieb:> Doch. Gibt sogar unterschiedliche Scheinwerfer für Links- und> Rechtslenker.> https://de.wikipedia.org/wiki/Abblendlicht
Das ist doch wieder was völlig anderes. Ihr redet hier aneinander
vorbei.
Das Leuchtfeld eines einzelnen Scheinwerfers ist asymmetrisch, es
zeigt beim Linkslenker zum rechten Fahrbahnrand.
Aber das ist bei beiden Scheinwerfern (wir erinnern uns: Autos haben
zwei davon) in gleichem Maße der Fall; die Asymmetrie des Leuchtfeldes
wird nicht durch sich unterscheidende rechte und linke Scheinwerfer
erzeugt.
Asko B. schrieb:> Leider erkannten das auch andere, und 5 Tage danach wurde> das Rad schlicht und ergreifend geklaut.
Naja, dann müssten sie ja die Hälfte aller Fahrräder mittlerweile
klauen, wenn nur das das Kriterium wäre.
Jörg Wunsch schrieb:> Ich hatte selbst nie Probleme mit den Keilen in den 20 Jahren, die ich> derartige Räder gefahren bin.
Normalerweise muss man die Keile ab und zu nachschlagen. Dazu braucht
man zwei Hämmer: Einen zum Schlagen und einen zum Gegenhalten.
Gruss
Harald
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Das ist doch wieder was völlig anderes. Ihr redet hier aneinander> vorbei.>> Das Leuchtfeld eines einzelnen Scheinwerfers ist asymmetrisch, es> zeigt beim Linkslenker zum rechten Fahrbahnrand.>> Aber das ist bei beiden Scheinwerfern (wir erinnern uns: Autos haben> zwei davon) in gleichem Maße der Fall; die Asymmetrie des Leuchtfeldes> wird nicht durch sich unterscheidende rechte und linke Scheinwerfer> erzeugt.
Aufgrund der völlig unterschiedlichen Geometrien der beiden Scheinwerfer
halte ich es für ebenso unwahrscheinlich, dass der Linke und der Rechte
genau die gleiche Leuchtcharakteristik haben.
Asko B. schrieb:> Auch hilft da ein "Gummi-Fromms" nicht.> Laueft genauso schlecht, kwiekt genauso, und wegen dem> groesseren Umfang noch lansamer.> Ich kann das Nicht empfehlen.>> Gruss Asko.
Ich habe ein Leichtlaufrad mit 28x1,125-Reifen. Die Mäntel sind so dünn,
dass der Dynamo es schafft die Wände recht schnell so dünn zu
schmiergeln, dass ein neuer Mantel fällig ist.
Statt der Glühbirne hätten sie mal lieber diese Reibrad-Dynamos verboten
und ne gescheite Vorschrift erlassen, dass man a) auch abnehmbare
LED-Leuchten verwenden darf und b) kein Rad OHNE Beleuchtung ne
Straßenzulassung bekommt.
J. Ad. schrieb:>> Statt der Glühbirne hätten sie mal lieber diese Reibrad-Dynamos verboten> und ne gescheite Vorschrift erlassen, dass man a) auch abnehmbare> LED-Leuchten verwenden darf und b) kein Rad OHNE Beleuchtung ne> Straßenzulassung bekommt.
Forderung a) ist bereits erfüllt. Und wenn man streng nach StVZO geht b)
auch.
Aber wer sollte beides kontrollieren? Unsere Handvoll Dorfpolizisten
sind auch schon so überfordert. Wie sollten die im Sommer der Flut an
Touristen Einhalt gebieten die ohne Licht um den See oder durch die
Stadt brettern...
Harald Wilhelms schrieb:>> Ich hatte selbst nie Probleme mit den Keilen in den 20 Jahren, die ich>> derartige Räder gefahren bin.>> Normalerweise muss man die Keile ab und zu nachschlagen.
Scheinbar sind die Keile, die an DDR-Fahrrädern verbaut worden, anders
konstruiert gewesen als die, über die ihr da redet: die wurden mit
einer M6-Mutter festgezogen. Das funktionierte ganz brauchbar, den
Hammer hat man nur benötigt, um den Keil zu lösen.
vn nn schrieb:> Aufgrund der völlig unterschiedlichen Geometrien der beiden Scheinwerfer> halte ich es für ebenso unwahrscheinlich, dass der Linke und der Rechte> genau die gleiche Leuchtcharakteristik haben.
Kann sein, dass bei modernen Scheinwerfern wirklich unterschiedliche
Geometrien existieren. Zumindest beim klassischen Glühobst-Scheinwerfer
sind beide exakt gleich aufgebaut.
Übrigens können auch Motorräder mit nur einem Scheinwerfer
asymmetrisches
Abblendlicht haben ...
Jörg Wunsch schrieb:>> Normalerweise muss man die Keile ab und zu nachschlagen.>> Scheinbar sind die Keile, die an DDR-Fahrrädern verbaut worden, anders> konstruiert gewesen als die, über die ihr da redet: die wurden mit> einer M6-Mutter festgezogen. Das funktionierte ganz brauchbar,
Nun, wenn ich vielleicht einmal im Jahr den Keil nachgeschlagen hatte,
konnte ich die Mutter mindestens ein Umdrehung anziehen, bis Sie
wieder fest war.
> Den Hammer hat man nur benötigt, um den Keil zu lösen.
Genau, und anschliessend hat man 5 Minuten nach dem weggeflogenen
Keil gesucht. :-)
Gruss
Harald
PS: Ich vermute, das ein grosser Teil der Alltagsräder in West-
deutschland aus der DDR importiert wurden.
Harald Wilhelms schrieb:> PS: Ich vermute, das ein grosser Teil der Alltagsräder in West-> deutschland aus der DDR importiert wurden.
Das vermute ich auch.
Manuel Z. schrieb:> J. Ad. schrieb:>>>> Statt der Glühbirne hätten sie mal lieber diese Reibrad-Dynamos verboten>> und ne gescheite Vorschrift erlassen, dass man a) auch abnehmbare>> LED-Leuchten verwenden darf und b) kein Rad OHNE Beleuchtung ne>> Straßenzulassung bekommt.>> Forderung a) ist bereits erfüllt. Und wenn man streng nach StVZO geht b)> auch.
Zu a): leider nein bzw. nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben:
http://www.adfc.de/technik/fahrradteile-und-zubehoer/beleuchtung/beleuchtungsvorschriften/teil-3-sind-ansteckbare-leuchten-jetzt-erlaubt
zu b): in den Prospekte sind Mountain-Bikes ohne Ende, die weder ein
Schutzblech noch irgendeine Beleuchtung haben. Aber wenn der
Verbandkasten beim TÜV-Termin abgelaufen ist - DAS wird dann penibel
vermerkt.
> Aber wer sollte beides kontrollieren? Unsere Handvoll Dorfpolizisten> sind auch schon so überfordert. Wie sollten die im Sommer der Flut an> Touristen Einhalt gebieten die ohne Licht um den See oder durch die> Stadt brettern...
...einfach mal anfangen und z. B. eine Kreuzung massiv kontrollieren.
Das dürfte sich rumsprechen, spätestens nach der ersten
Herz-Schmerz-Privat-TV-Outing-Nummer "Ich wollte nur schnell rüber zum
Zigarettenautomaten und muss nun 20 Euro zahlen, weil die Ampel nicht
auf grün springen wollte." wird sich dann im großen Stil was ändern.
Ich finde es schon katastrophal, wenn ein Streifenwagen an einem in
zweiter Reihe haltenden Telefonierer nach geduldigem Abwarten des
Gegenverkehrs brav vorbeifährt, derweil an der Ampel 20 m weiter 5
Radler und gefühlte 20 Fußgänger mit Kindern sich bei Rot über die
Straße geschlichen haben.
So macht sich die noch verbliebene Polizei restlos lächerlich.
Uhu Uhuhu schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> PS: Ich vermute, das ein grosser Teil der Alltagsräder in West->> deutschland aus der DDR importiert wurden.>> Das vermute ich auch.
Weil alle nach oben buckeln und nach unten treten?
Dave Anadyr schrieb:> Also mit diesem bin super zufrieden:> http://www.amazon.de/LED-Scheinwerfer-BASTA-Pico-N...>> und kostet nur 14 € (inkl. Versand)
Guter Tipp, wenngleich der Preis etwas anders ist. Vorteil:
Überspannungsschutz ist mit dabei.
Manche Leuchten leuchten ja noch nach dem Abstellen nach und können
nicht ausgeschaltet werden: Eine Einladung an Lang fing, hier schnell an
Beute zu kommen.
Leuchtet dieser Scheinwerfer auch nach oder geht er aus wenn man hält?
Der geht aus wenn man anhält.
Nur das Rücklicht leuchtet noch ein paar Minuten wieter.
Wie gesagt...ich kann es nur weiter empfehlen. Damit habe ich mein altes
Licht (Halogen) ersetzt und seit dem kein Problem mehr. Ich hatte damals
14 € mit Versand bezahlt. Vielleicht auf Ebay kann man es günstiger
finden.
Ciao ciao
Dave Anadyr schrieb:> Nur das Rücklicht leuchtet noch ein paar Minuten wieter.
Das hat aber mit dem Scheinwerfer nichts zu tun - das ist eine
Standlichtfunktion des Rücklichts.
Bei dem von mir umbebauten 26-er-Praktiker-Radl sind die regulären
Lampen noch dran. Funzt für den vorgesehenen Einsatzzweck durchaus und
sieht halt "billig" aus, was den Stressfaktor beim Parken am Bahnhof
etwas mildert.