Hallo,
meine Vermieterin hat vor 4 Monaten Renoviert und dabei alle Analogen
Stromzähler (mit der Drehscheibe) gegen Digitale Stromzähler getauscht.
Dieser zeigt auch den momentanen Verbrauch (mit einer Nachkommastelle)
an, was ich eigentlich ganz nett finde. Jetzt frage ich mich, ob dieser
richtig geht, da wenn ich z.B. ein Gerät mit 30Watt anschließe zeigt mir
der Stromzähler einen Verbrauch von 0,1 kW an.
Wie wird bei solchen Stromzähler der gesamtstrom gemessen? Ich habe
nämlich das gefühl, dass ich fast doppelt so viel Stromverbrauch habe
wie davor, obwohl ich eigenlihc noch weniger in der Wohnung bin.
Wie zählt so ein Stromzähler den absoluten verbrauch? rechnet dieser mit
30Watt oder mit den angezeigten 100Watt?
Bevor ich mich bei ihr beschwere, wollte ich doch eine gewissheit haben.
Johannes
wie liest du die Momentanleistung denn ab?
Gibt es dafür ein eigenes Register im Display?
Auch wenn kW nur mit einer Nachkommastelle angezeigt werden, so müsste
intern doch in W gerechnet werden.
Johannes schrieb:> Jetzt frage ich mich, ob dieser> richtig geht, da wenn ich z.B. ein Gerät mit 30Watt anschließe zeigt mir> der Stromzähler einen Verbrauch von 0,1 kW an.
Die Frage ist doch wie viele standby Verbraucher hast du noch in der
Wohnung. Fernseher, DVD Player, Stereoanlage, DSL /Telefonanlage,
Radiowecker etc.
Wenn die minimale Auflösung der Anzeige 100W ist, dann springt die
irgendwann von 0W auf 100W.
Johannes schrieb:> Ich habe> nämlich das gefühl, dass ich fast doppelt so viel Stromverbrauch habe> wie davor,
Was passiert wenn du einen 1,5kW Heizlüfter oder Wasserkocher
einschaltest, geht dann die Anzeige auf 1,5kW oder 3kW?
Wenn du das rausfinden willst, dann schliess Geräte an die eine recht
genau definierte Leistung im kW Bereich aufnehmen, nicht etwas, das am
unteren Ende des Mess/Anzeigebreichs ist.
Ich finde, die Frage des TO ist durchaus berechtigt. Der digitale Zähler
hat ja nur eine begrenzte (unbekannte) Auflösung. Wenn jemand laufend 60
W verbraucht, wird dann der registrierte Verbrauch durch den
Quantisierungsfehler auf 100 W "aufgerundet", oder werden tatsächlich 60
W registriert? Anders gefragt: Stimmt die Messauflösung mit der
Anzeigeauflösung überein? Falls nicht: Mit welcher Auflösung wird
gemessen und registriert?
Mit der Messgenauigkeit hat diese Frage nichts zu tun, sondern nur mit
der Auflösung.
Edi R. schrieb:> Stimmt die Messauflösung mit der Anzeigeauflösung überein?
Das sagt dir sehr wahrscheinlich ein Aufdruck / Aufkleber am Zähler
selbst. Oder du findest es im Internet wenn du den Typ des Zählers
weisst.
Aber dazu müsste man vieleicht einfach ein Bild des Zählers haben statt
hier wild rumzuspekulieren.
Johannes schrieb:> Ich habe> nämlich das gefühl, dass ich fast doppelt so viel Stromverbrauch habe> wie davor, obwohl ich eigenlihc noch weniger in der Wohnung bin.
der Stromzähler ermittelt den verbrauch jedoch nicht mit Gefühlen,
sondern mittels Spannungen und Strömen.
Schau einfach mal nach, was am Ende einer Periode (z.B. eines Monats)
verbraucht wurde, und vergleiche das mit deinem Vor-Jahres-Verbrauch.
Typische Verbrauchs-Menge für einen ein-personen-Haushalt liegt bei ca.
1200 - 1800 Kwh pro Jahr. Wenn du also deutlich mehr als 100-150 Kwh im
Monat verbrauchst, dann stimmt was nicht
Wegstaben V. schrieb:> Schau einfach mal nach, was am Ende einer Periode (z.B. eines Monats)> verbraucht wurde,
Wobei der Verbrauch natürlich jahreszeitlich schwankt. Je nachdem ob
auch elektrische Heizung oder Klimagerät oder gar ein Durchlauferhitzer
existiert kann die Schwankung auch kräftiger ausfallen.
Ich hab früher ziemlich genau 1400kWh/a verbraucht, was über die letzten
4 Jahre +-50kWh/a konstant war. Seit ich umgezogen bin in eine Wohnung
mit Durchlauferhitzer brauch ich jetzt 200kWh pro Monat...
Ich muss heute abend erst noch einmal genau nachgucken, was das für ein
Zähler ist.
Viel Strom verbrauche ich nciht, da ich nur eine ein-Zimmer Wohnung
habe.
Werde aber wie gesagt heute abend erst nochmal den genauen typ
raussuchen.
Und wie stehts mit einem Kühlschrank? Dessen Aggregat steht die meiste
Zeit still, da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er gerade nicht
läuft. (oder gerade läuft, wenn Du "Haushalt machst" und dabei mal in
den Kühlschrank schaust und anschließend auf den Zähler. Auch ein
Durchlauferhitzer ist solch ein Kurzzeitverbraucher.
Ein über den ganzen Tag/Woche/Monat gemittelter Wert bringt da
wesentlich zutreffendere Werte als ein Blick zu einer bestimmten
Tageszeit.
Johannes schrieb:> Ich habe> nämlich das gefühl, dass ich fast doppelt so viel Stromverbrauch habe> wie davor, obwohl ich eigenlihc noch weniger in der Wohnung bin.
So falsch gehen nicht mal nicht geeichte Stromzähler.
Ausser sie zählen nur den Strom (Blindstrom+Wirkstrom) und nicht die
Energieleistung (Strom*Spannung instantan).
Hallo Johannes,
die Digital Stromzähler messen schon genauer wie die alten Ferraris
Zähler.
Hat Leistungsanzeige nur eine Nachkommastelle ist es normal, wenn auch
bei 30 Watt 0,1 kW Angezeigt wird. Diese Information zeigt nur an, dass
der Energieverbraucht klein 100 Watt ist.
Als erstes schau auf die Kenzeichnung (Beglaubigungsjahr), liegt die
Eichfrist im gesetzlich vorgeschriebenen Bereich, kannst Du zu 99,9%
sicher sein, dass dieser richtig misst.
Bist Du dich nicht sicher, einfach beim Energieversorger nachfragen ob
der Zähler MID- Kommform ist.
Sollte der Zähler ein Unterzähler(vom Baumarkt sein) ohne Beglaubigung,
bekommst Du zu 100% Recht, wenn der Jahresverbrauch(Abrechung)
beanstandet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Fred
Johannes schrieb:> Wie wird bei solchen Stromzähler der gesamtstrom gemessen? Ich habe> nämlich das gefühl, dass ich fast doppelt so viel Stromverbrauch habe> wie davor, obwohl ich eigenlihc noch weniger in der Wohnung bin.>> Wie zählt so ein Stromzähler den absoluten verbrauch? rechnet dieser mit> 30Watt oder mit den angezeigten 100Watt?
Wenn der Zähler den Verbrauch digital anzeigt, kann er entweder
eventuell nur .0 kW oder .1 kW anzeigen. Womit er aber intern zählt, ob
in 0,01 kW-Schritten oder in 0,001 kW-Schritten, sieht man nicht.
Gerade wegen der Standby- Lasten wird der Zähler wohl auch bei
W-Verbrauchswerten mitzählen. In einer Gebrauchsanweisung für den Zähler
müsste das drin stehen (als Mindestlast, die gemessen werden kann.)
Eine Anfrage beim Energieversorger, der diesen Zähler hundertfach
einsetzt, wird die Unsicherheit klären. Dort wird man eventuell auch
sagen, wie der momentane Verbrauch feiner, also in W anstatt in .1kW
abgelesen werden kann.
Ich nehme im beschriebenen Fall eher an, dass eine Grundlast von z.B. 30
W durch Standby und dergleichen besteht, die beim Einschalten der
30-W-Lampe auf 60W erhöht wird und als 0,1 kW zwar angezeigt, aber als
60W gezählt wird.
Johannes schrieb:> Dieser zeigt auch den momentanen Verbrauch (mit einer Nachkommastelle)> an, was ich eigentlich ganz nett finde. Jetzt frage ich mich, ob dieser> richtig geht, da wenn ich z.B. ein Gerät mit 30Watt anschließe zeigt mir> der Stromzähler einen Verbrauch von 0,1 kW an.
Dann passt das doch: er hat erkannt dass was angeschlossen ist, kann
aber wegen der fehlenden Nachkommastellen nicht 0,03 kW anzeigen.
Johannes schrieb:> Wie zählt so ein Stromzähler den absoluten verbrauch? rechnet dieser mit> 30Watt oder mit den angezeigten 100Watt?
Probiers doch einfach aus: nimm den 30W Vetbraucher, kontrolliere, ob
der wirklich 30W aufnimmt, und lass ihn 10 Stunden laufen. Dann sollte
er 0,3kWh verbraucht haben.
Und zur Kontrolle misst du noch den Verbrauch ganz ohne Verbraucher für
10 Stunden...
Hallo Lothar Miller,
warum sollte Johannes sinnlose Spielereien betreiben.
Ein geeichter Zähler kann auch mal defekt werden aber die
Wahrscheinlichkeit ist so groß wie ein Hauptgewinn im Lotto.
Diese sind meine jahrelangen Erfahrungen als EDM.
Alle geeichten Zähler (egal welchen Energieart) werden turnusmäßig auf
Genauigkeit geprüft.
Schaut man sich die Prüfung beim Eichamt an, kann nie ein „Leihe“ mit
zuschalen eines Verbrauchers das Messgerät beurteilen.
Wie geschrieben sind die Elektronische Zähle für Verbrauchsabrechung für
den Energieversorger ein kleiner Vorteil, wenn alle 4 Quanten in der
Messung abgebildet und somit verrechnet werden.
Ist ja auch dringend nötig um die Netzsicherheit noch in Griff zu
bekommen.
Die gigantische Förderung der „erneuerbaren Energie“, wird uns wohl
ballt ins Dunkel versetzen.
Dann ist es sowieso Wurst was für ein Zähler eingebaut ist.
Gruß
Fred
Fred R. schrieb:> Leihe : Laie> alle 4 Quanten : Quadranten> ballt : balt
Ich frage mich ernsthaft was ist schlimmer, dein Deutsch, oder deine
Betonköpfigkeit gegenüber erneuerbarer Energie.
Wahrscheinlich muss bei uns erst im Sommer 4 Wochen am Stück über 40°C
sein und das Wasser rationiert werden bevor du den den Klimawandel
akzeptierst, aber wahrschinlich bist du bereit ein Endlager für mittel
und hochaktiven Müll in deinem Keller einzurichten.
:-(
Hallo,
als wir damals in unserem Mietshaus so einen neuen Zähler bekamen habe
ich damit auch ein wenig rumgespielt:
https://lowcurrent.wordpress.com/2013/02/14/stromzahler/
Bei dem Zähler wurde die momentane Leistung auf 1W aufgelöst angezeigt
(siehe Bilder). Der Zähler hat zudem noch eine optische Schnittstelle
gehabt. Beim Auslesen dieser Schnittstelle kamen dann noch mal zwei
Nachkommastellen hinzu und das auch noch pro Phase aufgelöst.
Auch die Auflösung der insgesamt entnommenen Energie ist ganz ordentlich
gewesen. (Wieder deutlich mehr Stellen als auf dem LCD).
Leider ist im nun gekauften Haus ein alter Zähler mit Scheibe :(
Peter schrieb:> Sagt dies aus das erst ab 40 mA gemessen werden kann?
Es sagt aus, dass bei diesem Strom garantiert jeder Zähler dieser
Baureihe anläuft. In der Regel passiert das aber früher...
Fred R. schrieb:> Hallo Lothar Miller,>> warum sollte Johannes sinnlose Spielereien betreiben.
Warum nicht?
> Ein geeichter Zähler kann auch mal defekt werden aber die> Wahrscheinlichkeit ist so groß wie ein Hauptgewinn im Lotto. Diese sind> meine jahrelangen Erfahrungen als EDM.
Kann ja auch sein, dass der alte Zähler kaputt war und nur noch die
Hälfte mitbekommen hat.
> Alle geeichten Zähler (egal welchen Energieart) werden turnusmäßig auf> Genauigkeit geprüft.
Alle 16 Jahre. Oder noch seltener...
Und selbst dann wird nur eine Stichprobe kontrolliert, und wenn keine
Auffälligkeit erkennbar ist, die Eichfristen der restlichen Zähler
dieser Baureihe verlängert.
> Schaut man sich die Prüfung beim Eichamt an, kann nie ein „Leihe“ mit> zuschalen eines Verbrauchers das Messgerät beurteilen.
Er kann es ganz einfach, wenn der Zähler tatsächlich das Doppelte(!!)
berechnet. Und wenn er dafür ein Messgerät mit 1% Messfehler aus"leihe"n
muss...
Lothar M. schrieb:>> Alle geeichten Zähler (egal welchen Energieart) werden turnusmäßig auf>> Genauigkeit geprüft.> Alle 16 Jahre. Oder noch seltener...
Yep, mein Zähler hat einen Eich-Bapper von 1988 drauf.
Leute, ich will dieses Wort hier nicht mehr lesen. Ein Rechtsradikaler
taugt nicht mal als Schimpfwort!
Und sonst: es geht hier nicht um Energiepolitik, sondern um diesen
Zähler. Und darum, ob er falsch gehen kann. Und wie man das feststellen
könnte...
@ Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
>Leute, ich will dieses Wort hier nicht mehr lesen.
Welches? Das N-Wort?
> Ein Rechtsradikaler taugt nicht mal als Schimpfwort!
Vielleicht besser ein Linksradikaler? OK, dann weiß ich wenigstens, wer
mich zensiert hat.
>Und sonst: es geht hier nicht um Energiepolitik, sondern um diesen>Zähler.
Zeig mit den Thread, der nie OT geht?
> Und darum, ob er falsch gehen kann. Und wie man das feststellen> könnte...
Bei allem Respekt, aber so langsam nehmen die Eingriffe der Mods
Überhand. OT ist kann man anmahnen, wenn dann aber in scheinbarer
Omnipotenz gelöscht wird, ist Schluß mit lustig!
Ausserdem sollte es dem geneigten und höher gebildeten Leser auffallen,
dass mein letzter Satz (den ich jetzt nicht wiederhole) eher eine Kritik
an der inflatorischen Benutzung des N-Wortes in den Medien beinhaltet
und KEINESWEGS eine Glorifizierung des Originalbegriffs!
Das nächste mal schreib ich das explizit drunter, für die
nicht-ganz-so-Schnellmerker.
Vielleicht sollten wir ALLE nochmal die allgemeinen Nutzungsbedingungen
des Forums konsultieren.
Vielleicht sollte man aber auch Rücksicht nehmen auf den User, der einem
bestimmten Problem nachgeht. Der sollte sich dabei nicht durch einen
Wust von OT-Beiträgen wühlen müssen, bis er eine mögliche Lösung findet.
Hallo Falk,
hätte gern deinen Beitrag gelesen. Ist nicht mehr möglich. Wurde vom
Moderator gelöscht.
Ist ja sein Recht, wenn er der Meinung ist der Beitrag vermittelt
rechtsradikale Ansichten.
Nun bin ich auch platt, dass auch meine letzten zwei Beiträge mit dieser
Begründung gelöscht wurden. Na klar Energiepolitik war nicht das Thema
wurde aber erwähnt. Sollte doch die Möglichkeit gegeben sein, seine
Meinung dazu zu äußern, um dann wieder zum Thema zu kommen.
Dies hatte ich auch geschrieben.
Schluss und Gruß
Fred