89S8252 Interrupt

Gast #167586
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Hallo zusammen!

Ich zerbreche mir schon seit Tagen den Kopf über folgendes Phänomen:

Ich habe eien Lichtschranke, die bei Durchquerung durch ein Fahrzeug
von +5V auf 0V geht. Dieser Pegel wird einem 89S8252 an Pin 13, also am
external Interrupt 1 zugeführt. Gleichzeitig läuft im µC ein Zähler,
dessen Zählerstand bei Auftreten des Interrupts (edge-triggered High to
Low) als ASCII-Zeichen über die RS232-Schnittstelle an ein Laptop
übergeben wird. Auf dem Laptop läuft ein Windows-Programm, das mir aus
der Differenz zweier aufeinanderfolgender Zählerstände die vergangene
Zeit ermittelt. Das funktioniert alles völlig einwandfrei. Um das
Problem zu erklären, muß ich jetzt auf die Stromversorgung des Laptops
kommen: Da gibt es drei Möglichkeiten :

1. Interner Akku
2. externes Netzteil an 220V Hausleitung
3. externes Netzteil an 12V/220V Wechselrichter

Läuft das Notebook unter 1. oder 2. ist alles ok.
Läuft das Notebook aber am Wechselrichter, bekomme ich haufenweise
Zeiten vom µC, ohne dass sich an Pin 13 etwas meßbares tut, außer wenn
ein Fahrzeug die Lichtschranke passiert. Es scheint, als ob der
Interrupt1 unter den genannten Bedingungen noch durch andere Ereignisse
ausgelöst wird als durch die Lichtschranke. Dazu muß man noch anmerken,
daß die Übertragung vom µC zum Notebook über einen USB/RS232-Wandler
erfolgt, da das Notebook nicht über eine RS232-Schnittstelle verfügt.

Ich bin jetzt nicht etwa in Not, daß das Problem unbedingt gelöst
werden muß, ich frage mich nur, wo ist da der Zusammenhang?

Ich weiß natürlich, daß diese Wechselrichter oft keine Sinusspannung
abgeben, sondern eine Rechteckspannung, sodaß möglicherweise Oberwellen
entstehen, aber das Notebook arbeitet völlig einwandfrei. Auch ein
anderes Notebook, das eine RS232-Schnittstelle hat und somit keinen
USB/RS232-Wandler benötigt, arbeitet unter allen o.a. Bedingungen 1, 2
und 3 einwandrei.

Gruß
StefanE
Gast #167588
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Kann nicht sein, denn der µC hängt an einer eigenen Stromversorgung.
Außerdem müßte der Fehler dann auch an dem Notebook, das ohne
USB/RS232-Wandler auskommt, vorkommen. Trotzdem danke für die Antwort.

Gruß
StefanE
Gast #167589
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Ich bin bei Wechselrichter immer etwas Skeptisch, da diese Dinger oft
kuriose Störungen produzieren, eigene Erfahrungen im Funkbereich. Würde
das nicht auf Störungen im USB/RS232-Wandler hinweisen?
Gast #167590
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Hallo Hubert,

hmm, da ist sicher was dran. Ich hätte den Wechselrichter nicht
erwähnt, wenn ich den nicht selbst schon in Verdacht hätte. Aber kann
der Wechselrichter über den USB/RS232-Wandler einen sauberen Interrupt
erzeugen? Ich würde es verstehen, wenn der Wechselrichter die
Kommunikation über den USB/RS232-Wandler stören würde, aber wüden dann
nicht alle möglichen Hyroglyphen kommen? Es kommen aber einwandfreie
Daten vom µC, nur eben ohne daß die Lichtschranke involviert ist. Der
µC wird in seiner Arbeit auch nicht gestört, denn die Daten sind
durchaus plausibel (aufsteigende Zählerstände)

Gruß
StefanE
Gast #167591
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Hallo Stefan
Meine Wechselrichter-Störungen konnte ich nach Erkennen immer recht
einfach durch Abschirmen oder Ferritkerne beheben. Nur logisch Erklären
warum die Störungen gerade da und nicht woanders auftraten konnte ich
nie.

Hubert
Gast #167594
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Also die Masse ist nicht explizit verbunden, ich gehe davon aus, daß der
USB/RS232-Wandler die Masse vom RS232-Stecker an das Laptop weitergibt.
Aber ich werde mich gleich morgen um die Steckerbelegung des
USB-Steckers kümmern und das prüfen

Gruß
StefanE
Gast #167595
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Hallo zusammen

Das Problem scheint für den Moment gelöst, aber nicht erklärt. Ich habe
eine zusätzliche Masseverbindung zwischen der Lichtschranke und dem
µC-Board hergestellt. Damit sind die Fehlmessungen für den Moment
beseitigt. Es bestand zwar definitiv bereits vorher schon eine
Masseverbindung, aber das Kabel von der Lichtschranke zum µC-Board ist
ca. 6m lang, vielleicht hat das eine Rolle gespielt. Ob das nun die
endgültige Lösung ist, weiß ich erst am kommenden Wochenende, wenn die
Lichtschranke wieder zum "echten" Einsatz kommt. Auf jeden Fall aber
schon mal ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mit an einer
Lösung gearbeitet haben. Sollte die zusätzliche Masseverbindung doch
nicht die Lösung sein, muß ich sowieso wieder das Forum bemühen :-))

Gruß
StefanE

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