Schaltung für Uhr mittels Sekundenimpuls

Gast #1081499
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Hallo Ihr Könner,

ich bin eher der mechanische Typ, würde aber gerne ein Sekundenpendel, 
das ich bereits inkl. Antrieb fertig gestellt habe nutzen, um die Zeit 
anzuzeigen.

Sprich: Sekundenimpulse (etwa aus einem Optokoppler) in die Uhrzeit 
umwandeln; herkömmliche Impulszähler arbeiten ja leider dezimal.

Hat jemand eine Idee oder möchte sich gar etwas durchs Bauen 
hinzuverdienen? Danke!

Sexirexi
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1081576
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Ich denke mal, daß das Pendel komplett mechanisch mit entsprechendem 
Räderwerk ist. In dem Fall kann man ganz oben, wo es aufgehägt ist und 
sich nur wenig bewegt, eine Gabellichtschranke anbringen, durch deren 
Lichtstrahl das Pendel hindurchschwingt. Diese Lösung funktioniert 
völlig reibungsfrei und kann sehr klein aufgebaut werden.
Gast #1081733
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Dank Euch allen erst einmal für die vielen Anregungen. einige der Ideen, 
sogar die meisten, hatte ich auch schon. Mein Problem ist, dass ich 
theoretisch weiß, daß soetwas geht, aber die praktische Umsetzung... da 
bin ich völlig unbegabt. Meine Kenntnisse reichen gerade so, einen 
Schukostecker zu tauschen oder die Taschenlampenbatterie richtig gepolt 
einzusetzen. Dann hört es aber auf. Also ich habe bisher ein durch 
eektromagnetische Induktion und Gegeninduktion angetriebenes 
Sekundenpendel. Des weiteren einen Honeywell HOA 1180-002 Optokoppler. 
Datenblatt findet sich im Netz. Es sind vier Kabel dran. Ab da weiß ich 
nicht weiter. Ich besitze auch einen Impulszähler mit potentialfreiem 
Eingang und Nullsteller. Der würde für erste Tests gehen. Ich weiß aber 
nicht mal, wie man die zwei Pole, die man mittels einfachem Schalter 
verbunden weiterschalten kann mit dem Optokoppler verbindet.
Eine Uhranzeige dafür zu bauen ist für mich etwa so schwer, wie für den 
durchschnittlichen Europäer Chinesisch zu schreiben....
Wenn also jemand unter Euch ist, der sagt für 'nen Hunderter baue ich 
Dir sowas hätte der den Job!
Gast #1081750
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Der Eingang ist nicht für Spannung ausgelegt. (Restspannungen bis 0,5 
Volt steckt er laut Datenblatt weg. Er hat eine interne Batterie und 
überbrückt man zwei Kontakte, z.B. mit einer Büroklammer, schaltet er 
einen Zähler weiter. Es ist dieser 
http://www.klibo.de/_website_neu/de/20Produkte/30Z%E4hler%20und%20Voltmeter/05Impulsz%E4hler%2C%20Zeitz%E4hler/

Variante 6 stellig ohne Fremdspannung mit Rückstelltaste
Gast #1081808
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Fürs Zählen über Reedkontakt habe ich den Zähler gekauft; nun zeigt sich 
aber, dass das an sich fast frei schwingende Pendel dadurch 
gestört/abgelenkt wird. Deshalb die Idee kontaktlos mit o.a. Sensor. 
Auch will ich mittelfristig auf eine Uhrzeitanzeige kommen...
Persönliche Seite #1081925
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Ich würde erstmal folgendes probieren...

Sensor mit seinem Collector an Pin1 vom Zähler dann von da über 1k nach 
V+ (irgendwas 4-30V DC)

Sensor mit seinem Emitter und Pin2 vom Zähler an Masse.

Über einen Vorwiderstand (passend zu Forward Current und Con. Forward 
Voltage des Sensor ausrechnen) die Anode an V+ (das gleich z.B. wie 
oben) und die Cathode an Masse

Kann noch ne Zeichnung machen wenn gewünscht...
Gast #1081995
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An die Zähleingangs-Klemmen 1 und 2 NUR den Optokoppler-Transistor 
anschließen.
KEINEN Widerstand nach sonstwohin, so wie im Plan unteres Schema. 
Wichtig ist der Emitter (NPN) an 2, weil das Masse ist.
#1082011
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Wolf wrote:
> An die Zähleingangs-Klemmen 1 und 2 NUR den Optokoppler-Transistor
> anschließen.
> KEINEN Widerstand nach sonstwohin, so wie im Plan unteres Schema.
> Wichtig ist der Emitter (NPN) an 2, weil das Masse ist.

Plan unteres Schema? Hast Du den Plan des Zählers?
Hört sich machbar an. Könntest Du vielleicht dennoch für "ganz Doofe" 
wie mich schreiben, welcher Draht wohin...
Wie versorge ich den Optokoppler mit Spannung? Danke!!
Gast #1082026
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> Plan unteres Schema? Hast Du den Plan des Zählers?

Der ist doch da mit drin: rote Schrift: (siehe Anschlussschema).

Am Sensor die passenden Drähte nehmen, habe jetzt nicht im Netz danach 
gesucht, aber es ist üblich, auf dem Gehäuse Symbole, Zahlen oder andere 
Kürzel anzubringen. Am Ausgang C für den Collektor und E für den 
Emitter.
Am Eingang ein Diodensymbol oder Buchstaben A für Anode und K Katode.
Und die Diode (LED) braucht einen Vorwiderstand.
#1082318
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Wolf wrote:
> Also:
> Fototransistor    (Ausgang):  Kollektor (C) =orange
>                               Emitter   (E) =schwarz
>
> Fotodiode,infrarot(Eingang):  Anode     (+) =rot
>                               Katode    (-) =schwarz

Danke Wolf! Für Deine Geduld mit mir Idi. Damit ich es wirklich nicht 
vermassele: Welcher Art muß der Vorwiederstand sein (Wert etc.) an 
welchen der Drähte wird er angeschlossen? Mit welchem Pol am Zähler wird 
welcher Draht des Kopplers verbunden. Wie versorge ich den Optokoppler 
mit Strom.

Ich betone es nochmal, auch wenn es gar nicht nötig ist, weil's jeder 
selbst merkt: Ich habe keine Ahnung von Elektronik!
#1082439
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Wie ermittle ich den Wert für den Betriebsstrom? Im Datenblatt zum HOA 
1180-002 steht der Wert für "On state collector current". Hört sich gut 
an. Aber er ist mit 0,16 und als Einheit mA angegeben; Müßten das nicht 
entweder 0,16 A oder 16 mA sein; Dann komme ich bei 6 Volt Betriebsstrom 
auf einen Widerstandswert von 275 Ohm, was sich erst einmal plausibel 
anhört....

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