Was Taugt denn als Schreibtisch?
Ich war irgendwie bei 28mm. (Die Platte ist noch nicht bestellt)
Hängt vom Untergestell ab. Wenn die Platte ausreichend weit übersteht, besteht die Gefahr des Durchhängens, insbesondere bei Presspan ist das oft der Fall.
Einmal den Tisch anheben und das Tischgestell fällt dir auf die Füße.
Euro- oder Spanplattenschrauben halten auch. Ich finde ja so Arbeitsplatten aus Buchenholz angenehmer, sind auch günstiger als die verlinkte. Der Zuschnitt im Baumarkt ist üblicherweise kostenlos.
Die sind recht dünn, daher sollte man über eine Verstärkung auf der Unterseite nachdenken, sonst können sie durchhängen. Bei stäbchenverleimten Material wie hier sollten zwei Winkelprofile genügen, die an der Unterseite parallel zu den kurzen Seiten mit etwas Abstand zur Kante angebracht werden. Bei einer 80er Platte genügt ein 70er Winkelprofil (25x25mm), damit ist die Verstärkung nicht/kaum sichtbar.
Die sind recht dünn, daher sollte man über eine Verstärkung auf der
Unterseite nachdenken,
Hast du schon mal so eine Buchenplatte verarbeitet?
Da hängt nichts merklich durch, das ist kein Pressspan. Schon gar nicht mit dem oben verlinkten Gestell, das zentral der Länge nach stützt.
Man bekommt eher ein Problem, dass sie sich quer verzieht, passiert auch ab und an mit stabverleimten Holz.
Deshalb bevorzuge ich bei sowas wenn möglich einen gedübelten und verleimten Holzkorpus unten.
Geht aber schlecht mit dem höhenverstellbaren Gestell.
Ich würde noch einen Kabelkanal vorsehen.
Hab bei meinem 2 lackierte Wandregal Bleche dafür missbraucht
und sie mit Winkel unter die Tischplatte montiert, siehe https://t1p.de/l6pyt
War einfach deutlich günstiger als von "professionellen" Anbieter
und da passen auch Notebook Netzteile gut rein.
Hast du schon mal so eine Buchenplatte verarbeitet?
Ja, allerdings.
Da hängt nichts merklich durch, das ist kein Pressspan. Schon gar nicht
mit dem oben verlinkten Gestell, das zentral der Länge nach stützt.
Die Platte verformt sich über die kurze Seite, d.h. quer zu den Leimholzriegeln. Die Längskanten können dann nach einiger Zeit runterhängen.
Ein Arbeitskollege von mir hat einen Tisch, der mit vier separaten Beinen montiert wurde. Der ist mittlerweile ein flacher Trog, d.h. die Platte hängt in der Mitte durch.
Wenn man an diesem Tisch sitzend mal mit 'nem Lineal 'ne vertikale Linie zeichnen möchte, merkt man das sehr schnell.
Die Platte verformt sich über die kurze Seite, d.h. quer zu den
Leimholzriegeln. Die Längskanten können dann nach einiger Zeit
runterhängen.
Ein Arbeitskollege von mir hat einen Tisch, der mit vier separaten
Beinen montiert wurde. Der ist mittlerweile ein flacher Trog, d.h. die
Platte hängt in der Mitte durch.
Warum guckst du nicht, um was es geht, bevor du deine Weisheiten absonderst ?
Das von TO gekaufte Tischgestell unterstützt die Platten auf beiden Seiten über die volle Tiefe, da ist nichts mit durchhängen einer Leinholzplatte.
Die Platte verformt sich über die kurze Seite, d.h. quer zu den
Leimholzriegeln. Die Längskanten können dann nach einiger Zeit
runterhängen.
Ein Arbeitskollege von mir hat einen Tisch, der mit vier separaten
Beinen montiert wurde. Der ist mittlerweile ein flacher Trog, d.h. die
Platte hängt in der Mitte durch.
Das ist aber keine Verformung durch Druck, sondern die von mir genannte Verformung durch unterschiedliches Schwinden. Das wird zwar durch Leimholz verringert (Benachbarte Holzriegel sollten abwechselnd die stärker schwindende Seite oben und unten haben) aber nicht immer komplett unterbunden.
Nur Pressspan verformt sich dauerhaft unter Druck.
Aber im Privaten spielt die Zeit keine so grosse Rolle.
Die Platte wird vermuetlich Ökokleberspan sein. Da sollte man die Loecher vorbohren und mit etwas Leim das weitere Zerbroeseln erschweren, auch wenn Schraubduebel eingesetzt werden.
Fuer wenig mehr Geld, haette man aber auch eine Leimholzplatte Eiche bekommen. Wuerde daher empfehlen die Auswahl der Platte zu überdenken. Bei Leimholz reichen bereits 18mm und 15mm Schraubentiefe im Holz aus.
Ernst gemeinte Frage: Seid ihr so arm oder nur so geizig? Wie kann man bei einer Schreibtischplatte sparen und so einen Müll kaufen? Im Zweifel nutzt man die jeden Tag und kotzt dann täglich ab wenn die schlecht ist.
Spanplatten sind mindestens genauso schwer.
Und biegen sich mit der Zeit durch.
Massivholz ist wenig teurer, dafür viel besser in Verarbeitbarkeit, Haltbarkeit, Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit.
Nur nicht in Bezug auf verziehen.
Ausserdem ging es beim TO um eine Buche massiv stäbchenverleimt.
Nur unser "Hobbytheoretiker" wollte mit Bauschaum kleben und Eiche nehmen.
Dieter, wenn du schon kleben willst, dann nimm zumindest Konstruktionskleber.
Ich würde noch einen Kabelkanal vorsehen.
Hab bei meinem 2 lackierte Wandregal Bleche dafür missbraucht
und sie mit Winkel unter die Tischplatte montiert, siehe
https://t1p.de/l6pyt
Gute Idee. Die Tischplatte würde ich mit den bereits vorgeschlagenen
Rampa-Muffen befestigen und zwar an allen acht Löchern in den Seiten-
trägern. Dann bleibt es sich egal, welches Material man verwendet.
Ein Durchhängen verhindert das Tischgestell. "Durchhängen" wird
höchstens der TE, wenn er zehn Stunden an diesem Tisch gearbeitet hat.
Beschichteter Pressspan ist erprobtermaßen ein unproblematisches Material für einen Schreib- und Arbeitstisch. Wenn da mal der Kaffee seinen Weg drauf findet, dann wischt man ihn einfach ab und wird nicht bis ans Ende des gemeinsamen Schaffens an das Malheur erinnert.
Früher gab es mal Resopal als Beschichtung. Das war normalerweise auch
"lötkolbenfest". Irgendwie ist das m.W. aus der Mode gekommen und heu-
tige Beschichtungen sind meist nicht hitzefest. Aber vielleicht will
der TE den "Schreibtisch" ja wirklich nur zum Schreiben und nicht zum
Löten benutzen.
Früher gab es mal Resopal als Beschichtung. Das war normalerweise auch
"lötkolbenfest". Irgendwie ist das m.W. aus der Mode gekommen und heu-
tige Beschichtungen sind meist nicht hitzefest.
Das gibt es immer noch, das ist bei Küchenarbeitsplatten Standard.
Besser aber ist es, auf die Platte eine Schicht Linoleum zu packen. Ja, das Zeug, das sonst mit Füßen getreten wird.
Beschichteter Pressspan ist erprobtermaßen ein unproblematisches
Material für einen Schreib- und Arbeitstisch.
Mit Erfahrung und billig oder als Tisch von Ikea, OK.
Hier geht es darum, dass er auf Maß irgendwo reinpasst und ein Monstrum von Gestell drunter kommt.
Die Chance, dass seine rampa-muffe rausreist, irgendwo ein cm ab muß oder beim rauffahren was reinkeerbt, ist hoch. Und steht in keinem Verhältnis zum Preis seiner Platte oder seines Fußes.
Früher gab es mal Resopal als Beschichtung. Das war normalerweise auch
"lötkolbenfest". Irgendwie ist das m.W. aus der Mode gekommen und heu-
tige Beschichtungen sind meist nicht hitzefest.
Das gibt es immer noch, das ist bei Küchenarbeitsplatten Standard.
Leider bei meiner Platte nicht, wie ich leidvoll feststellen musste.
Ich hatte mir für meinen Schreibtisch (eher Werkbank) nämlich u.a.
aus Preisgründen eine passend auf Länge gesägte Küchenarbeitsplatte
geholt.
Besser aber ist es, auf die Platte eine Schicht Linoleum zu packen.
Nun, dann musst Du entweder an Deiner Löttechnik arbeiten oder vielleicht doch irgendwas unterlegen. Soll ja so Silikonmatten geben (sofern Du nicht gleich wie Bernd mit der Lötlampe oder dem Acetylen-Schweißgerät daherkommst).
Schreibtischgestell liefern lassen, gucken ob Löcher im Gestell vorgebohrt sind und wenn ja, sind sie für versenkte Schrauben? Aufpassen das nix übersteht, gibt sonst Aua wenn mal drr Stuhl zu weit oben oder der Tisch zu weit unten ist.
Ich würde dann entsprechende Spaxschrauben blind von unten reindrehen. Irgendwann wird der Tisch doch mal umgestellt, der Boden ist dort "anders schief" und schon passt kein Gewinde mehr.
Selbst bei sauteuren Kare-Schreibtischen mit Leimholzarbeitsplatten waren nur Spaxschrauben drin.
Duroplaste waren zwar damals als billigerer Ersatz für Naturstoffe eingeführt worden, wie Bakelit statt Thermoplaste, so wie Alkydharzlack billiger als 1000 Jahre bewährte Leinölfarbe sein sollte und man daher ihre Nachteule wie geringere Atmungsaktivitât in Kauf nahm mot zeils fatalen Folgen wie durchgegammelre Fenster, aber das hat sich heute ins Gegenteil verkehrt, die Ersatzstoffe sind teurer als das Original weil die Leute nach 100 Jahren einfach vergessen haben wie gut das Original ist.
Spanplatte gibt es heute nur noch hauchdünn foliert damit jeder kleine Stosser gleich zum Neukauf führt.
Meine Resopalplatte von 1967 dient heute noch im Keller als Regalboden, Beschädigungen kann ich nicht erkennen.