Fällt euch eigentlich auch auf, dass der Löwenzahnanteil auf Wiesen,
egal ob privat oder staatlich gefördert, immer mehr zunimmt? Teilweise
sieht das schon aus wie ein Rapsfeld!?
Hat diese Pflanze keine "Gegner"? Ich möchte sie schon fast in
Rattenzahn umbenennen. ;)
Und der nächste Gedanke: Gibt es nicht die Möglichkeit, aus dieser
Pflanze, die ja offensichtlich extreme Lebenslust und
Widerstandsfähigkeit hat, irgendwie "Geld" zu machen, also sie abseits
von Salaten irgendwie zur Gewinnung von etwas zu nutzen?
Denkt mal drüber nach ;)
Ist mir auch schon aufgefallen. Ich finde so eine Löwenzahnwiese sogar
schön.
Löwenzahn (die Blätter) ist ein sehr gutes Meerscheinchenfutter,
vielleicht fällt dir dazu was ein ;-)
Aus den Blättern kann man Salat machen :-)
Ansonsten taucht Löwenzahn bevorzugt auf überdüngten Wiesen auf.
Natürliche Feinde: mich (der wächst sogar zwischen Gehwegplatten) ;-)
Chris
Aus dem Löwenzahn wird bei uns im Saargebiet traditionell
Salat gemacht, besonders wenn er gerade eben aus dem Boden
spitzt :-) Den Fachbegriff lass ich hier mal weg.
Haltet euch ein Pony, und der Löwenzahn wird gegessen...
Ja schön gelb mag es ja sein, aber überall wo Löwenzahn wächst, kann
kein anderes Gras wachsen. Und bei der Verbreitungsrate gibt es sicher
schon bald reine Löwenzahnwiesen. Und das kann biologisch gesehen nicht
gut sein.
Nicht dass ich mich da gut auskenne...
Oh Gott, ich habs, der Löwenzahn ist der MENSCH unter den Pflanzen! ;)
Einfach Giersch anbauen, daneben setzen und zusehen wie sie den
Löwenzahn verdrängt ... und danach alles andere :)
Extreme Monokulturing...
http://de.wikipedia.org/wiki/Giersch
- die Blüten kannst Du trocknen und als Tee verwenden (sehr gesund)
- die Wurzel wird geröstet als Bio-Kaffee aufgebrüht getrunken.
- eingekochte Blüten ergeben eine honigartige Marmelade.( gesund und
nahrhaft)
- die Wurzel ist eine sehr nahrhaftes Futter für Nagetiere
- Der Saft der Wurzel ist ein sehr effektives Mittel gegen Hautprobleme
und Allergien.
- Blätter sind als Salat zu verwenden und ebenso als Viehfutter.
Auf Grund ihres Hohen Nährwertes hat die Pflanze praktische eine endlose
Vielfalt natürlicher (Fress)feinde, allerdings haben die alle den
Menschen zum Fressfeind und das hat sie an den Rand der Ausrottung
gebracht oder zumindest aus dem Siedlungsgebiet des Menschen vertrieben.
Einmal irgend wo angewachsen ist sie praktisch in der Lage aus jedem
Wurzelrest eine neue Pflanze zu bilden und die Fallschirmchen der
Pusteblume tragen den Samen praktisch überall hin. Einziges Mittel gegen
die Pflanze (von Thermonuklearen Reaktionen mal abgesehen) ist der Hanf.
Hühnerfutter! Schwiegermutter sagt, ihre Hühner lieben Löwenzahn. Und
den Pusteblumen keinen blasen, sondern sie so entsorgen, dass nix neues
mehr draus wächst. NEIN, NICHT IN DEN BIOMÜLL!!!
virtuPIC
/ggadgets for tools & toys
Der üppig wuchernde Löwenzahn kommt vor allem daher das die Wiesen oft
brachliegen und nicht mehr mit Kühen und anderen Grasfressen bestückt
werden oder kaum in sinnvollen Abständen gemäht werden.
Massives Gülleausbringen etc. tut ein übriges die Artenvielfalt auf ein
minimum zu bringen.
In manchen Osteuropäischen Gegenden wo die Wiesen noch traditionell
bewitschaftet werden wird man neben Löwenzahn noch vielfälige andere
Blütenplanzen sehen (ettliche Bergweiden in Rumänien sind eine
Augenweide).
Bleibt zu hoffen das die EU-Agrarsubventionierung für Brachflächen nicht
auch noch die letzen Refugien zur Sau macht.
>Thema Bienen daneben stellen...
es scheint schon seit einiger Zeit ein dramatisches Bienensterben zu
geben. Wurde kürzlich mehrfach darüber berichtet. Die Ursachen sind zum
Teil noch nicht bekannt und zum Teil wird eine Milbensorte dafür
verantwortlich gemacht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,480748,00.html
nicht nur bei uns wurde das beobachtet, sondern auch in den USA. Vor dem
Hintergrund der aktuellen globalen Lebensmittelkrise bekommt dieses
Thema dann noch mal eine besondere Bedeutung.
Es soll doch da einen Satz von Einstein geben
"wenn die Bienen weg sind hat die Menschheit noch 4 Jahre zu leben"
das kann man jetzt natürlich wieder für Unsinn halten, aber dass die
Bienen sterben ist eine Tatsache
Das mit den Bienen wächst sich die Tage /Jahre zum Problem aus.
Wir veranstalten auch jedesmal einen Freudentanz, wenn wieder eine auf
den Obstbäumen zu sehen ist! (Kein Vergleich zu früher als es bei Sonne
nur so brummte und summte!!!)
Tja wie die Imker schon so treffend auf die Gläser schreiben.
"Honig kann man importieren Blütenbesteubung aber nicht!"
Wird aber wohl mehrere Ursachen haben. Ein befreundeter Imker sagte mir,
das sie u.a. massive Nachwuchsprobleme (bei den Bienen und Immkern
haben!). ;-)
Dabei ist es eigentlich eine richtig interesante Beschäftigung.
Ich habe auch schon überlegt, einen Stock in den Karten zu stellen, aber
wenn ich so an die Nachbarn denke. ;-(
Mamma: Iiihhhh da fliegt was.
Pappa: Giftgasangriff erfolgreich durchgeführt Hust Hust.
ich sammel die pusteblumen regelmäßig und verfüttere die samen an meinen
ameisen. es sind ernteameisen (messor barbarus) sie lieben diese samen.
blos das sammeln ist einwenig aufwendig
auch die Gen manipulierten Saatsorten in den USA stehen unter verdacht
den Bienen zu schaden ..
In den Staaten fahren sie schon mit großen Trucks Bienenvölker gezielt
durch die Gegend zum bestäuben
irgendwann landen wir alle doch noch bei "Soylent Green"
Befreundeter Immker ist auch immer ganz scharf auf Bienenköniginen oder
Dronen, welche nicht aus Deutschland sind.
Anzahl der Bienenstöcke schrumpft, Inzest nimmt zu!
Jens wrote:
> Probleme habten manche...
Das ist genau das Problem!
Es interesiert keine Sau,
erst wenn der Apfelpreis an den Ölpreis gekoppelt wird schauen se blöd.
;-)
Hmmm,
ein Rudel Löffeltiere (=Karnickel, Hasen, Hauptsache große Löffel) über
die Wiese scheuchen. Die Buddeln sich auch noch nen paar nette Löcher.
Anschließend kann man die Löffelmonster Fressen :D :D :D
Also, am lustigsten ist's, die Blüten, wenn sie reif sind (mit den
Fallschirmsamen), anzuzünden. Gibt so eine schöne Kettenreaktion, vor
allem, wenn man mehrere in Reihe stellt..
Nimm doch die Funktion "SQRT" von Bascom. Ob man damit auch Wurzeln von
Löwenzahn ziehen kann, muß ich ím Simulator erst mal ausprobieren. ;-)
duck und weg
Paul
Vielleicht sollten wir Wildbienenvölkern wieder eine Platz bieten und
ihnen eine ganzsommerige Nahrungsversorgung bieten, nicht nur zur Raps-
und Kirschblüte...
>Aus den Blättern kann man Salat machen :-)
Super, nur gibt es da noch den Fuchs, welcher beim Abscheißen seinen
Fuchsbandwurm auf Wiesen hinterlässt. Die mit der Nahrung zugenommen
nisten sich im menschlichen Körper- besonders in der Leber- ein und
schmachten da u. U. Jahrzehnte vor sich hin. Schließlich erkrankt man
und stirbt, da man diesen Parasit nicht mehr entfernen kann. Fazit:
Blätter vorher abkochen. Nur gekochter Salat??
@Thilo
Jawoll, ganz grünau!
@Krulli
Betonieren und grün anstreichen ist das beste Mittel gegen Unkraut. ;-)
Zwei Männer saßen auf einem Turm,
der eine hatte den Bandelwurm.
Der and're keck und munter,
ließ sich daran herunter.
MfG Paul
Klar kann man den Fuchsbandwurm i.d.R. entfernen. Angesichts der ca. 10
Fälle pro Jahr in Deutschland gibt es aber andere Probleme um die man
sich mehr sorgen sollte...
Erkenntnisse von ein bisserl googeln (schon etwas länger her):
* Wahrscheinlichkeit dass sich der FBW bei Aufnahme im Menschen dann
auch einnistet ist eher gering, er will dort gar nicht hin weil es für
ihn eine Sackgasse ist (außer der Mensch wird vom Fuchs gefressen)
* man weiß nichts genaues darüber, weil es so wenig Fälle gibt
* Behandlung ist im Prinzip wie bei Krebs
* Todefälle scheinen eher selten zu sein
* Vorsichtsmaßnahmen beachten, aber nicht übertreiben, man kann leicht
eine Phobie entwickeln
Alles vom Laien und ohne Gewähr...
Laie wrote:
> Erkenntnisse von ein bisserl googeln (schon etwas länger her):> * Wahrscheinlichkeit dass sich der FBW bei Aufnahme im Menschen dann> auch einnistet ist eher gering, er will dort gar nicht hin weil es für> ihn eine Sackgasse ist (außer der Mensch wird vom Fuchs gefressen)
Wenn du die beiden Wikipedia-Artikel vergleichst, wirst du feststellen,
daß die die Gefahr ziemlich unterschiedlich einschätzen.
> * man weiß nichts genaues darüber, weil es so wenig Fälle gibt
Das Problem ist die lange Inkubationszeit und die Tatsache, daß der
Fuchsbandwurm noch in der Verbreitungsphase ist - einfaches hochrechnen
von Fallzahlen klappt nicht.
> * Behandlung ist im Prinzip wie bei Krebs
Nur daß beim FBW die Wahrscheinlichkeit einer frühen Entdeckung noch
kleiner ist.
> * Todefälle scheinen eher selten zu sein
Wenn eine operative Entfernung nicht möglich ist - z.B. bei Befall des
Gehirns, oder schon zu weit fortgeschrittener Schädigung - muß man meist
lebenslang Medikamente mit schweren Nebenwirkungen einnehmen, oder man
stirbt daran.
> * Vorsichtsmaßnahmen beachten, aber nicht übertreiben, man kann leicht> eine Phobie entwickeln
Was heißt nicht übertreiben ? 70% der Erkrankten sind Hunde- oder
Katzenhalter, die sich den Dreck wohl bei ihren lieben Haustierchen
geholt haben - denen macht das wenig, denn sie fungieren als Endwirt.
Den Endwirt schädigt der Fuchsbandwurm kaum, denn der verbreitet ja die
Bandwurmeier; der Parasit schadet nicht sich selbst.
Der Mensch infiziert sich mit den Eiern und die Finnen schädigen im
eigenen Interesse den Zwischenwirt so stark, daß der Fuchs leichtes
Spiel hat, eine infizierte Maus zu fangen. Menschen frißt der natürlich
nicht, aber die Finnen unterscheiden nicht zwischen Menschen und
Mäusen...
"Wenn du die beiden Wikipedia-Artikel vergleichst, wirst du feststellen,
daß die die Gefahr ziemlich unterschiedlich einschätzen."
Ich habe nicht Wikipedia-Artikel verglichen, sondern unter anderem
Fachliteratur. Dass die Varianz der Ergebnisse groß ist habe ich
erwähnt. Was ich geschrieben habe ist die Quintessenz die ich gezogen
habe. Aber natürlich muss sich jeder seine eigene Wahrheit
zusammenbasteln, und dir steht es frei dich jährlich unters CT zu legen
und nach Fuchsbandwürmern durchsuchen zu lassen.
Wo ist das Problem? Dann fress' doch Grünzeug von der Wiese, kann
schließlich jeder selbst entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte.
Die Gefahr besteht, auch wenn sie gering ist, fertig.
Laie wrote:
> Aber natürlich muss sich jeder seine eigene Wahrheit> zusammenbasteln, und dir steht es frei dich jährlich unters CT zu legen> und nach Fuchsbandwürmern durchsuchen zu lassen.
Das muß man nicht. Aber alles möglche vom Boden auflesen und essen, läßt
sich durchaus vermeiden, ebenso wie Hund und Katz in der Wohnung...
Habt ihr schon mal
- Obst gegessen? Das wird gelegentlich vom Boden aufgesammelt!
- Kräuter aus dem Garten geerntet? Füchse treiben sich vorwiegend in der
Nähe von Behausungen rum!
- Tomaten oder Salat gegessen? Gemüsefelder sind oft fuchszugänglich!
- Als Kleinkind im Sand gespielt und danach gepopelt?
- ...
"Ja": ihr könntet rein theoretisch den FBW im Gehirn haben!
"Nein": Glückwunsch, ihr habt euer Leben im sicheren Keller verbracht.
Nur um das mal klarzustellen, Vorsichtsmaßnahmen sollte man beachten.
Aber wie man sieht gibt es so viele Möglichkeiten sich anzustecken dass
ein 100%iger Schutz nur durch einen Aufenthalt im Keller gegeben ist.
Was soll das? Löwenzahn gehört zu der Kategorie der Heilpflanzen.
Löwenzahn ist extrem gesund ( sowohl die Blüte als auch der Stängel und
die Wurzel ), man kann sich nur daran erfreuen wenn Löwenzahn so gut
gedeiht. Aus Löwenzahn kann man Tee, Salben, Trinkturen usw. machen.
Ausserdem erfreut eine Löwenzahnwiese das Auge:-)
>Ausserdem erfreut eine Löwenzahnwiese das Auge:-)
Das stimmt. Leider werden jedoch solche Wiesen gerade im örtlichen bzw.
städtischen Bereich schneller abgemäht, als man gucken kann :(
Und oftmals werden die Wiesen derart kurz 'rasiert', daß es nach 2 Tagen
Sonne schon die ersten braunen Flecken gibt und an Kanten und
Unebenheiten dann auch schonmal Erde wegfliegt.
Gruß
Jadeclaw.
Tja, die öffentlichen Kassen sind halt leer. Übrigens genau deshalb
werden Sitzbänke und Mülleimer von öffentlichen Kinderspielplätzen
entfernt. Wo nichts ist, muss auch nichts gewartet bzw. geleert werden.
Traurig...man bezahlt ein Vermögen an Steuern und was geschieht damit?
Mehrere von diesen Tieren sollte Helfen und man braucht keinen
Rasenmäher mehr. Der weitere Vorteil ist dass die Kinder noch was zum
spielen haben. 8 von den Löffeltieren hoppeln bei mir hinter dem Haus
auf einer riesigen Wiese rum, die Tiere sind zahm und lassen sich sogar
von den Kindern streicheln (was bei Hasen sehr selten ist. bzw.
voraussetzt daß die Tiere großes Vertrauen in einem haben und einem "von
klein auf" kennen. :)
Mal im Ernst: Wenn von der Stadt aus nicht immer gleich alles abgemäht
werden würde, oder wenns denn sein muß nur in Maßen (und es nicht wie
jadeclaw schon schrieb gleich übertreiben) würde sich das Problem auch
sicherlich von selbst regeln, z.B. durch besagte langohrige Hoppeltiere.
Mir selbst ist eine ungemähte Wiese auf der sich div. Tiere (Insekten,
Bodenbewohner, Vögel usw) rumtreiben lieber wie so eine "sterilisierte"
Wiese, die diese Bezeichnung dann gar nicht mehr verdient hat.
Daß die Kassen der Städte leer sind ist ein offenes Geheimnis, nur frage
ich mich warum für pompöse Bauten wie z.B. das neue Bürgerhaus hier in
der Stadt Geld da ist, für alle anderen Sachen aber nicht... Aber klar,
das ist ja ein Prestigeobjekt dafür muss Zaster da sein. Komisch nur
dass laut Bürgerentscheid keiner diesen sauteuren Neubau wollte, gebaut
wurde er aber trotzdem. Die alte Stadthalle wurde sofort nach
Fertigstellung der neuen Halle abgerissen, somit sind alle gezwungen die
ganzen Festivitäten in die neue Halle zu verlegen. Da die Mietpreise
jedoch exorbitant hoch sind kann sich das z.B. nicht mal die größte
Fasnachtsgruppe (nur mal als Beispiel) geschweige denn der
Stadtmusikverein finanziell leisten. Somit fallen diese Sachen halt aus
oder es wird die Stadthallte statt in Lörrach halt in Weil am Rhein
benutzt.
Klasse Politik, wenn ich so was sehe verstehe ich nicht was dabei
gedacht wurde...
Stefan
Bürgerentscheid? Der war gut...
Wenn der Bürger was selbst entscheiden könnte...meine Güte...der Bürger
ein Souverän? Bist du des Wahnsinns?
Es geht doch nur darum, dem Bürger das Gefühl zu geben, etwas bewirken
zu können. Die Wahlen? LOL, Alternativen?
@Jupp,
damit muss ich dir leider recht geben, das gleiche dachte ich auch wo
der Baubeginn irgendwo ganz klein in der örtlichen Zeitung auf der
letzten Seite angekündigt wurde. Für was haben wir abgestimmt fragte ich
mich da?
Lieber Jupp, schau mal in die Schweiz! Da merkst Du wie sehr Du daneben
liegst. Kaum einer würde da die Volksgesetzgebung aufgeben wollen.
Denka mal das Du auch Bürger bist. Du häst es also für Wahnsinn über
Deine Belange selbst mit zu entscheiden.
Informier Dich lieber mal über die Volksgestzgenung zB bei
http://www.mehr-demokratie.de/
Was hast Du denn für Alternativen? Diktatur wie in Birma?
Du hast die Ironie nicht verstanden.
"Wir" haben den WK II angefangen und verloren, "wir" beantworteten die
Frage "Wollt ihr den totalen..." mit "Ja". Glaubst du, irgendeine Nation
mit Einfluss wird es zulassen, dass deutsche Bürger nennenswerte und
weitreichende Entscheidungen treffen?
Stefan wrote:
> Mehrere von diesen Tieren sollte Helfen und man braucht keinen> Rasenmäher mehr. Der weitere Vorteil ist dass die Kinder noch was zum> spielen haben. 8 von den Löffeltieren hoppeln bei mir hinter dem Haus> auf einer riesigen Wiese rum, die Tiere sind zahm und lassen sich sogar> von den Kindern streicheln (was bei Hasen sehr selten ist. bzw.> voraussetzt daß die Tiere großes Vertrauen in einem haben und einem "von> klein auf" kennen. :)
Sind das tatsächlich Hasen, oder nicht eher Kaninchen? Bei denen könnte
ich mir solche Zutraulichkeit noch vorstellen, vor allem, wenn es
verwilderte Stallkarnickel sind.
Zudem sind Hasen Einzelgänger, von denen man außer in der Ranzzeit wohl
kaum 8 auf einem Haufen finden wird...
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldhase#Unterschiede_zum_Kaninchen
Das auf deinem Foto ist auf jeden Fall ein Feldhase.
@uhu,
ja das ist ein "echter Hase" kein Kaninchen. (Man beachte die riesigen
Löffel, länger als der Kopf, das Langohr hat auch ganz schön große Füße)
Die Viecher hab ich vor etwa einem Jahr auf einer Wiese in der nähe
gefunden die Planiert werden sollte. Die Bauleute waren immerhin so nett
bescheid zu sagen statt die Tiere einfach mit der Raupe Plattzufahren
(leider gibts auch Leute denen ein Leben nix wert ist, Argument ist dann
"Es ist nur ein Tier" habe ich auch schon mitbekommen)
Die Hasen waren noch sehr jung, laut einem Bekannten der Tierarzt in
Pension ist maximal 2 Wochen. Das Muttertier haben wir nie zu Gesicht
bekommen es muss sich aber schon eine Weile nicht mehr um die Jungtiere
gekümmert haben die waren schon fast am Verhungern. Eventuell Verjagt
durch den Baulärm. An der Aufzucht (mit der Flasche!) hat sich die ganze
Nachbarschaft, besonders natürlich die Kinder beteiligt, die fanden das
Klasse. Es haben dadurch alle Tiere überlebt und sind nun sehr
zutraulich. Die Männchen haben wir kastrieren lassen ansonsten gibts nen
Blutbad da hast du recht :D
Die Augen vom Städtischen Tierarzt hättest du sehen sollen als ich den
Transportkorb aufgemacht habe und oben auf einmal nen Riesen paar Löffel
rausgeguckt hat, die ganze Praxis ist zusammengelaufen. Anscheinend ist
es wirklich sehr selten, so sagte man mir später dass Hasen in
menschlicher Aufzucht überleben (und so Riesig werden :D)
Ein paar Kaninchen haben wir natürlich auch noch. Die Sind gut an der
Ohrenlänge zu unterscheiden. :)
Auf dem Land ist es nix besonderes, ok zugegeben die Hasen vielleicht
schon aber die Kaninchen nicht. Da ich nen großes Grundstück habe und
auch gerne Tiere, warum nicht :) Bei meinen Kindern und auch bei denen
der Nachbarschaft sind die Löffeltiere auf jeden Fall heiß begehrt.
Stefan
Das ist ja eine nette Geschichte... Waren das tatsächlich 8 Junge? Wäre
ein bischen viel für einen einzigen Wurf.
Was hat denn der Jagdpächter gemeint? (Hasen und Kaninchen unterliegen
dem Jagdrecht.)
Vor ca. 10 Jahren gab es sehr wenig Hasen und man machte sich schon
Sorgen, daß es ihnen wie den Rebhühnern ergehen könnte. Die Bestände
haben sich aber wieder erholt.
@uhu,
das ist keine Geschichte das ist die Wahrheit :)
Es war natürlich nicht ein Wurf das wären wirklich etwas viele Langohren
auf einmal. Auf der Besagten Wiese wurden 2 Sassen (=die Mulden die sich
Hasen graben) gefunden in denen noch Jungtiere drinnen waren.
Dem Jagdpächter haben wir nichts gesagt weil wir ehrlich gesagt nicht
gleich dran gedacht haben. Als wir dann vom Tierarzt darauf aufmerksam
gemacht wurden und der uns bestätigte wer der Jagdpächter für dieses
Grundstück ist haben wir erst recht nix gesagt. Zugegeben in Ordnung war
das vielleicht nicht aber der Pächter ist ein großes A*****loch und ein
Sadist der hat auch nach Aussage des Tierarztes einen Heidenspass daran
Tiere zu quälen. Außerdem Kann ich den Kerl absolut nicht leiden und mit
dieser Meinung stehe ich nicht alleine da der ist generell recht
unbeliebt wegen seiner Art mit Tieren (und auch mit seinen Mitmenschen)
umzugehen.
Das das Gelände ja ein paar Tage fertig Planiert war und es da drauf
also nix mehr zu Jagen gibt haben wir die Sache auf sich beruhen lassen.
Außerdem wollte ich die Kinder nicht enttäuschen indem wir die Langohren
nachdem diese "normales" Futter fressen konnten (also wir keine Flasche
mehr brauchten) weggeben. Bis jetzt ist nix passiert, ich hoffe nur daß
dem Kerl nicht mal einer einen Tip gibt. Immerhin wären die Tiere
ansonsten denke ich mal verhungert oder sonst wie gestorben.
Was kann mir denn passieren wenn das jemand mitbekommt und dem Pächter
oder den Behörden da was steckt? Wird das irgendwie bestraft? Wir haben
die Löffeltiere ja nicht aus, nun ja "Gewinnsucht" einkassiert und
Aufgezogen, sondern aus Mitleid. Nachdem die Kinder und meine Frau den
Korb mit den fiependen Fellbündeln gesehen hatten war der Fall natürlich
klar. Zugegeben ich hätte die auch sonst behalten und durchgefüttert. :)
Ich will damit nicht irgendwie Kohle machen oder sonst was wir (Familie
und die ganze Nachbarschaft) sind einfach nur sehr Tierlieb.
Stefan
Stefan wrote:
> @uhu,>> das ist keine Geschichte das ist die Wahrheit :)
Wer sagt denn, daß alle Geschichten erlogen sind?
> Zugegeben in Ordnung war das vielleicht nicht aber der Pächter ist> ein großes A*****loch
Das heißt Waidloch in der Fachsprache ;-)
> Was kann mir denn passieren wenn das jemand mitbekommt und dem Pächter> oder den Behörden da was steckt? Wird das irgendwie bestraft?
Das ist zumindest sowas Diebstahl - diese Heckenschützen haben in der
Beziehung oft ziemlich wenig Humor.
> Wir haben> die Löffeltiere ja nicht aus, nun ja "Gewinnsucht" einkassiert und> Aufgezogen, sondern aus Mitleid.
Das spielt keine Rolle. Überleg dir doch einfach eine gute Geschichte,
wo du sie herbekommen hast, für alle Fälle. Und mach dich über die
Rechtslage schlau, damit du weißt, worauf es ankommt.
Fast wie bei mir, wobei bei mir die Gänseblümchen in der Überzahl sind,
gefolgt von Löwenzähnen, Sauerampfer, Schafgarbe, Klee und an fast
letzter Stelle Grashalmen... ;-)
...
HariboHunter wrote:
> Mit Fangkorb maehen.> Nach ein paar Jahren ist die Wiese dann so mager, das sich kein> Loewenzahn mehr blicken laesst.
Das klappt nicht, wenn mal welcher da ist, bleibt er auch! ;)
Da kommst du nur mit der chemischen Keule gegen an, aber das auch nur
für eine Saison, dann kommt er aus Nachbars Garten 'rüber. Keine Panik,
der Löwenzahn bleibt uns erhalten, egal was wir dagegen tun. :)
Thilo M. wrote:
> Uhu Uhuhu wrote:>> Na ja, wie immer:>>>> Die Milch kommt aus dem Kühlschrank und die Wahrheit aus dem>> Fernseher...>> und der Strom aus der Steckdose ...
Das laß ich absichtlich weg, weil es nicht ins Muster paßt...
hab hier gerade ne passende Werbung gesehen. Die Amerikaner machen sich
ein bisschen weniger Gedanken um die Wechselwirkungen der modernen
Chemie mit der Umgebung. Ein paar Gallonen Roundup in den Garten gekippt
und alles ausser Gras stirbt einen langsamen, qualvollen Tot.
Das gleiche gilt fuer Anti-Wasserpflanzen-Tabletten welche den See in
kuerzester Zeit schoen sauber fuer die Angler macht. Etwa 1.5 Pfund pro
Acre Wasserflaeche genuegen vollauf...
HariboHunter wrote:
> Das gleiche gilt fuer Anti-Wasserpflanzen-Tabletten welche den See in> kuerzester Zeit schoen sauber fuer die Angler macht. Etwa 1.5 Pfund pro> Acre Wasserflaeche genuegen vollauf...
Versteh' den Sinn irgendwie nicht... :^/
... und Warmwasser kommt aus der Wand.
Ist doch einfach: Wenn man sieht, wo die Fische gerade stehen, kann man
den Haken gezielt werfen. So eine Art Agent Orange für Angler eben.
Gruß
Jadeclaw.
>Ein paar Gallonen Roundup in den Garten gekippt und alles ausser Gras stirbt>einen langsamen, qualvollen Tot
Das Gras stirbt davon auch.
Roundup tötet die Pflanze von der Wurzel aus, darum ist auch der
Löwenzahn vollständig vernichtet und kommt nicht wieder.
Allerdings geht davon der Boden nicht kaputt, 3 Stunden nach der
Behandlung mit dem Zeug kann man neu einpflanzen.
Nur Schachtelhalm und ähnliche Pflanzen widerstehen dem Zeugs, alles
Andere stirbt ab, wenn ein Tropfen auf ein Blatt kommt.
So mancher Weinbauer hat sich den kompletten Weinberg vernichtet, weil
er nach dem Spritzen den Behälter nicht ordentlich saubergemacht hat.
Kennt jemand eine (legale) Möglichkeit, den Löwenzahn zu bekämpfen?
Bitte keine Kommentare, a la "Hase", "Kaninchen" usw.
RoundUp hab ich mir schon angesehen, aber in meinem Falle fällt das als
Lösung weg, da das Zeug nicht in die Kanalisation eindringen darf, und
ich nach einer Möglichkeit suche, den Löwenzahn, welcher zwischen den
Platten auf unserer Terrasse (2. Stock mit Anbindung an den Abfluss)
wächst, dauerhaft zu bekämpfen.
Ich versuche schon seit 2 Jahren, die Dinger immer wieder zwischen den
Platten herauszuzupfen, aber man bekommt die wenigsten mit der Wurzel
herausgezogen, und es werden immer mehr. Außerdem macht das Ganze bei
einer Terrassengröße von 9m x 2,5m echt keinen Spaß.
Gruß,
Magnetus
Hallo Magnus,
das 'Round-Up' kannst du ruhig benutzen. Das sollte nicht literweise
drübergossen werden (da sauteuer und unnötig!), sondern mit einer
Sprühflasche die Pflanze nur leicht benetzen. Bei oder kurz vor einem
Regen macht es auch keinen Sinn, da das Gift über die Blätter der
Pflanze aufgenommen wird und sonst abgewaschen wird. Also bei trockenem
Wetter benetzen, das Gift wird aufgenommen und das Wasser verdunstet.
Dann kommt auch nix in den Abfluss (kannst die Pflanzen auch bepinseln,
geht auch prima und es gibt keine Windabdrift).
Ich benutze ds Zeug schon seit Jahren, habe ein Grundstück von 5.3ar, da
halten mir 125ml Konzentrat ca. 2 Jahre.
roundup benutzt mein Nachbar auch immer, um den Streifen zwischen seiner
Grundstücksgrenze und der Strasse 'unkrautfrei' zu halten (den die
Gemeinde ein paar mal im Jahr mäht) - es sieht da jetzt aus, wie nach
einem Agent-Orange-Angriff: Braune, staubige Ödnis, dazwischen ein paar
mickrige Pflänzchen, die es trotz der Toxizität des Standortes geschafft
haben, zu keimen.
... Vorher sah es schöner aus ...
Was ist gegen ein paar Pflänzchen zwischen Terassenplatten einzuwenden?
Wenn du wirklich was dagegen machen willst, heb' die Platten 'raus und
mach' eine neue Tragschicht aus Mineralbeton o.ä. 'rein. Und wenn's denn
unbedingt sein muss, leg' die Platten auf richtigen Beton - der
Gartenbaubetrieb in deiner Nachbarschaft freut sich über deinen Auftrag
...
gast wrote:
> Was ist gegen ein paar Pflänzchen zwischen Terassenplatten einzuwenden?
"Ein paar Pflänzchen" ist untertrieben - das Zeug wuchert!
> Wenn du wirklich was dagegen machen willst, heb' die Platten 'raus und> mach' eine neue Tragschicht aus Mineralbeton o.ä. 'rein. Und wenn's denn> unbedingt sein muss, leg' die Platten auf richtigen Beton - der> Gartenbaubetrieb in deiner Nachbarschaft freut sich über deinen Auftrag
Es handelt sich um eine Mietwohnung. Unter den Platten befindet sich
auch keine Erde (--> Terrasse im 2. Stock!).
Gruß,
Magnetus
@Magnus Müller (magnetus),
ok, wenn deine Wohnung nicht ebenerdig liegt ist das mit den Langohren
recht schwierig. :)
Eine möglichkeit wäre noch Abflammen mit diesen Gasbrennern die es dafür
auch z.B. im Baumarkt gibt. Soweit ich weiß erwischt man damit zwar die
Pflanze aber die Wurzel bleibt ganz, somit kommt das eventuell wieder.
Wenn das Zeug Komplett wegg muß und zwar dauerhaft! dann hilft nur die
Chemische Keule. Wenn du keine Haustiere oder kleine Kinder hast, es
gibt im Professionellen Gärtnereibedarf so eine Art "Pflanzen-Ex", sorry
ich weiss die genaue Bezeichnung nicht, das ist ein Blaues grobkörniges
Pulver, das löst man in Wasser und kippt das über die zu entsorgenden
Pflanzen. Das Zeug tötet alles innerhalb von einigen Tagen und bleibt
auch lange giftig damit nix mehr nachkommt (Deshalb die Frage mit den
Haustiere oder Kindern). Leider bekommt man das nur bei den Profis, bei
uns in der Firma wird das Zeug immer zwischen den Gebäuden und auf den
Plattenwegen gesprüht damit da nix wächst. Löwenzahn hat beim Wachstum
so kraft das das mit der Zeit sogar diese Garten-Betonplatten zum
Platzen bringt oder in die Bitumen Abdichtung an fundamenten eindringt
und diese zerstört, ich kann dein Problem somit recht gut verstehen.
Die Gärtner kommen am Mittwoch wieder da das Zeug wieder überhand nimmt,
ich werde die mal Fragen wie das Zeug genau heisst. Die haben das immer
in so großen Kanistern dabei.
Was ich allerdings auch weiss ist das das Zeug extrem giftig ist, für
alles (!) leben und das auf lange Zeit. Das ist also die "ultimative
Endlösung" wenn du das grünzeug weghaben willst gibt es wenn du das mal
draufgekippt hast keine Chance mehr das für die nächsten paar Jahre
rückgängig zu machen!
Stefan
Magnus Müller wrote:
> Tja...>> ...2 Kinder und 1 Haustier (Katze).
Miezekatze?
Dann wohnst Du ja in einem "Miez-Haus"... (Ich auch...)
;-)
> Trotzdem schon mal vielen Dank an> dich, Stefan.>> Fällt noch jemandem was Sinnvolles ein?
Mir leider auch nicht.
...
gast wrote:
> streu mal ein paar korn salz auf den löwenzahn ;)> (funktioniert echt!)
Dass sich der Löwenzahn (vorerst) verabschiedet, kann ich mir gut
vorstellen, aber wie siehts auf lange Sicht aus?
Gruß,
Magnetus
>aber wie siehts auf lange Sicht aus?
Da hilft nur 'Unkraut-Ex' (nicht mehr erhältlich, verboten) =>
verbrannte Erde für 5 Jahre! ;)
'Round up' neutralisiert sich auf der Erde und schadet nur der
Pflanze, ist nicht Bienengiftig. Kann's nur empfehlen!
Kai Giebeler wrote:
> Versuch macht kluch - auf immer wird wahrscheinlich gar nichts helfen,> aber wenn das mit Salz geht, ist's wahrscheinlich einen Versuch wert.
Hab soeben mal 3m Plattenfuge mit einer Schicht Kochsalz "behandelt".
Mal sehen, ob es was bringt...
Thilo M. wrote:
> Da hilft nur 'Unkraut-Ex' (nicht mehr erhältlich, verboten) =>> verbrannte Erde für 5 Jahre! ;)
Jugendliche sollten den nächsten Absatz bitte nicht lesen ;)
Das Zeug kenne ich auch noch aus meiner Jugend... In dem Mittel war
massenhaft Sauerstoff chemisch gebunden. Wir haben damals kleine
Sprengsätze mit U-Ex und Puderzucker gebaut. Ob das Mittel bei der
Unkrautbekämpfung wirksam war, kann ich leider nicht beurteilen =)
> 'Round up' neutralisiert sich auf der Erde und schadet nur der> Pflanze, ist nicht Bienengiftig. Kann's nur empfehlen!
Leider handelt es sich bei RoundUp immer noch um ein Gift. Deswegen
fällt es bei mir leider unter die Kategorie "nicht empfehlenswert".
Wie gesagt: Das ist eine Mietwohnung.
Natürlich wäre es möglich, die Platten herauszuheben und zu versuchen,
das Unkraut "an den Wurzeln" zu packen. Aber wie sieht danach die
Terrasse aus? Ich kann vielleicht allerlei Elektronik reparieren, aber
im Plattenverlegen bin ich bestimmt eine Niete.
Unser mit in 1,5-2 cm Abstand mit Schlackesteinen gepflasterter Hof
wird, wenn der Rasenmäher nicht mehr hilft, mit einem alten Spaten
abgekratzt. Ist zwar nicht die leiseste Methode, aber danach hat man
wieder bis zu 4 Wochen Ruhe vor größeren Pflanzen. Gerade bei Löwenzahn
macht sich das ganz gut.
Und da du ja Kinder hast, (wie alt?) hast du ja auch gleich 2 mögliche
Helfer.
Und das alles ohne jede Chemie oder Feuer (wo man die Reste auch
wegkehren muss). Wenn man zügig arbeitet, ist unsere ca. 250 m²
gepflasterte Fläche an einem Nachmittag sauber
Grüsse
mbeyer
Bernd wrote:
>>>tex wrote:>>> - die Wurzel wird geröstet als Bio-Kaffee aufgebrüht getrunken.>> Wird 'normaler' Kaffe etwa schon aus Erdöl gemacht?>> Hallo Uhu,>> hast Du da etwas nicht verstanden?>> Brend
Ich schon, aber du offenbar nicht: Gibt es denn Nicht-Bio-Kaffee? Etwa
aus Plastik-Kaffebohnen?
:: Bernd wrote:
:: >>>tex wrote:
:: >>> - die Wurzel wird geröstet als Bio-Kaffee aufgebrüht getrunken.
:: >> Wird 'normaler' Kaffe etwa schon aus Erdöl gemacht?
:: >
:: > Hallo Uhu,
:: >
:: > hast Du da etwas nicht verstanden?
:: >
:: > Brend
::
:: Ich schon, aber du offenbar nicht: Gibt es denn Nicht-Bio-Kaffee?
Etwa
:: aus Plastik-Kaffebohnen?
Tja Uhu. damit Du auch ein wenig von der Welt da draußen (es gibt eine
Welt jenseits des mikrocontroller.net) mit bekommst, denn es sieht ja
doch so aus, daß Du nicht die Bohne verstehst: Kaffee wird NICHT aus
Kunststoffstückchen hergestellt.
Bernd (Kaffeerösterei: Werder bei Bremen)
Nach Diktat verreist.
Bernd wrote:
> Tja Uhu. damit Du auch ein wenig von der Welt da draußen (es gibt eine> Welt jenseits des mikrocontroller.net) mit bekommst, denn es sieht ja> doch so aus, daß Du nicht die Bohne verstehst: Kaffee wird NICHT aus> Kunststoffstückchen hergestellt.>> Bernd (Kaffeerösterei: Werder bei Bremen)>> Nach Diktat verreist.
Schreiben lassen und nicht lesen können, armes Bremen...
Irgendwie hat Bernd die Ironie nicht herausgelesen...
@Bernd:
Nix für ungut, aber Egal woraus man Kaffee macht es ist eben was
BIOlogisches, ob nun Bohnen, Wurzeln oder sonstwas...
Darum Uhus (rhetorische) Frage ob es denn auch NICHT-BIO-Kaffee gäbe ;-)
MfG
Auszug aus dem wikipedia-Artikel zu roundup:
[Zitat]
Toxikologie
Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass eine Kontamination mit Roundup auch
beim Menschen reproduktionstoxisch wirkt und die Entwicklung des Fötus
beeinflussen kann.[1]. An Seeigel-Embryonen konnte nachgewiesen werden,
dass Roundup die Zellteilung stört.[2] Der Wirkstoff Glyphosat reizt die
Haut und Hautkontakt sollte vermieden werden.
Roundup als Ursache für das Froschsterben?
Möglicherweise ist das Herbizid Roundup für das teils rasante globale
Amphibiensterben mitverantwortlich. Insbesondere für den Zusatzstoff
Tallowamin ist eine hochtoxische Wirkung auf Frösche, Kröten und deren
Kaulquappen nachgewiesen.[3][4][5]Bei Tallowamin handelt es sich um ein
Netzmittel, das das Eindringen des Wirkstoffs Glyphosat in die Pflanze
erleichtert.
Tallowamin soll nicht in allen Glyphosat- bzw. Roundup-Formulierungen
enthalten sein. In einigen deutschen Bundesländern müssen beim Einsatz
von Roundup Abstandsauflagen zu Gewässern und Landschaftselementen
beachtet werden, in anderen nicht.
Monsanto soll in Roundup UltraMax mittlerweile ein anderes Netzmittel
verwenden. Im Sicherheitsdatenblatt zu Roundup UltraMax ist dieses nur
mit "Netzmittel CAS# 68478-96-6" angegeben. Laut der CAS# handelt es
sich hierbei um ethoxyliertes 3-Isotridecyloxypropanamin.
[Zitat Ende]
... na dann: viel Spass damit ... nur wegen ein paar Löwenzähnen in den
Fugen ...
Scheiben- oder Topfbürsten für Bohrmaschine oder Flex zur
Grundreinigung, dann neu verfugen (lassen?).
Dass auch die Wiesen immer mehr mit Löwenzahn durchsetzt sind, hat wohl
auch mit dem veränderten Mähverhalten der Bauern zu tun.
Gras für Heu wurde früher erst nach der Gräserblüte gemäht, das Gras
konnte Samen bilden und in der Trocknungszeit ausbringen.
Silage wird wesentlich früher gemäht und frisch geerntet verpackt.
Arno
Hallo,
das mit dem Salz ist soweit ich weis nicht ganz so gut da dieses, gelöst
in Wasser gleiche Effekte im Baubeton verursacht wie Streusalz. Der
Beton wird dadurch Brüchig und nach einiger Zeit Zerstört. Ok natürlich
nicht von einmaliger Anwendung aber eine Dauerlösung sollte das nicht
sein. Siehe Streusalzschäden an Brückenpfeilern oder Häuserfundamenten.
Dort wird das Salz aber vom Regen wenigstens noch weggespült, was unter
den Terassenplatten ja nicht mehr gegeben ist.
Arno H. wrote:
> Dass auch die Wiesen immer mehr mit Löwenzahn durchsetzt sind, hat wohl> auch mit dem veränderten Mähverhalten der Bauern zu tun.
Da Löwenzahn stickstoffreiche Habitate benötigt, ist seine Ausbreitung
ein Anzeichen für die Überdüngung der Wiesen mit Stickstoff. Verändertes
Mähverhalten der Bauern bewirkt das eher nicht.
gast wrote:
> ... na dann: viel Spass damit ... nur wegen ein paar Löwenzähnen in den> Fugen ...
Ich habe sowieso nicht vor, das giftige Zeug einzusetzen. Gründe wurden
von mir bereits genannt.
HariboHunter wrote:
> Ein paar Wuehlmaeuse koennen dem Problem Herr werden. Sind nicht so> sichtbar wie Kaninchen.
Gute Idee! Ich befürchte allerdings, dass die Wühlmäuse nicht mehr leben
werden, wenn ich versuche, sie durch die Plattenfugen zu pressen.
Gruß,
Magnetus
Ich mache kein Theater. Ich habe nur um Rat gefragt. Der Thread wurde
mit dem Titel auch von einem anderen Poster eröffnet (ja, ich habe den
Thread gekapert schäm ).
Ausserdem ist die Terrasse wie bereits erwähnt ca. 9m x 2,5m groß, und
ich komme mit dem Unkrautjäten (im 2. Stock!!!) kaum noch hinterher. Das
Bild zeigt knapp 1/3 der Terrassenfläche.
Gruß,
Magnetus
Schneid sie einfach so tief wie möglich ab und wenn sie nachwachsen,
dann eben wieder... Die Pflanzen werden so schon einige Mühe haben, in
dem kargen Untergrund einigermaßen zu gedeihen und wenn du sie kräftig
schädigst, dann gehen sie irgendwann ein.
Magnus Müller wrote:
> Du hast noch nicht wirklich gegen Löwenzahn gekämpft, oder?
Nein, ich esse ihn und freue mich über die schönen Blüten, wieso sollte
ich gegen ihn kämpfen ?
Hallo,
eine Idee meinerseits um das Grünzeug ohne Gift zu entsorgen (und ohne
Langohrige Tiere :D)
Leihe dir einen Hochdruckreiniger aus, die dinger kann man bei uns z.B.
im Bauhaus oder Hornbach für nen Tag gegen kleines Geld nebst Zubehör
leihen.
Am besten ein Modell daß auch Heißdampf machen kann. Damit mit einer
kleinen Düse die Fugen eine nach der anderen "Behandeln". Druck ist
nicht so wichtig, wichtig ist möglichst viel Heißdampf mit hoher
Temperatur. Ok ein Bisschen Druck darfs schon sein damit der Dampf auch
schön ins Erdreich reingeht. :) Damit erwischt du auch die Wurzel und
ich glaube nicht daß die ca. 130 Grad heissen Dampf verträgt. Wenn der
Dampfstrahler einen Nacherhitzer hat (der jagt die Dampftemperatur
nochmal ordenlich hoch) stell das Ding auf Vollgas. Je mehr Temperatur
desto besser. Damit solltest du das Problem erledigen können, ohne das
Gefahr für die Kinder oder die Katze durch Gift besteht.
Mit der Anwendungsdauer solltest du aber auch nicht übertreiben, also
nicht Minutenlang die gleiche Fuge damit Braten, ansonsten könnten die
Platten Risse durch thermische Spannungen bekommen.
:)
Hallo Magnus,
auf dem Foto sieht man doch ganz deutlich, dass die Platten
nur einfach aufgelegt sind, oder?
Mit der Zeit sammelt sich dazwischen Dreck, klar.
Mein Tipp: im Baumarkt gibt es Plattenheber. Damit hebst Du die Platten
einzeln raus, machst den Dreck darunter weg und legst die Platte wieder
hin.
Schön eine nach der anderen. Dass es hinterher schlechter aussieht kann
ich mir nicht vorstellen.
Ist eventuell eine Aktion fürs Wochenende, aber dann ist Ruhe.
Den Tipp von Stefan würde ich nicht befolgen,
da unter den Platten bestimmt eine Isolierschicht
aus Bitumen liegt, die durch Hochdruck ganz leicht
Risse bekommen kann.
Was meint eigentlich der Vermieter zu der Sache?
Schließlich gehört es ihm ja.
@Bobby,
ups, Mist du hast recht daran habe ich gar nicht gedacht, da ist ja
wirklich normalerweise nen Abdichtung drunter.... schäm
Vergesst meinen Vorschlag
nur so wie wäre es für 2-3 wochen eine schwarze folie auslegen
kein wasser
kein licht
ständig tagsüber sehr warm
das mag keine pflanze
sicher bleibt der nährboden und es wird sich imemr wieder ansiedeln aber
mit 2wochen folie wird man sicher 2 monate ruhe vor jedem halm haben
Hi!
Wegen dem bisschen würde ich mir normalerweise keine Gedanken machen,
aber ich komme ja vom Dorf... .
Wenn es dich wirklich stört, kratz die oberflächlich sichtbaren Blätter
mit einem Messer weg, dann mit trockenem Fertigmörtel (der nur noch
Wasser braucht) aus dem Baumarkt die Fugen auskehren und mit der
Giesskanne nassmachen. Nach dem Trocknen dürfte nix mehr durchkommen.
Wenn du der Sache nicht traust, erstmal nur einen Sack Mörtel kaufen und
an einer Stelle ausprobieren.
Und sollte doch nochmal was durchkommen, kannst du es nach der oben von
mir beschriebenen "Spatenmethode" entfernen.
Grüsse
mbeyer