Hallo Leute,
ich suche ein möglichst genaues Multimeter. Ich will vorallem
Spannungswerte von Netzteilen messen, also brauch ich eine hohe
Geanuigkeit bei Gleichspannungsmessungen. Bis 70 Euro wäre ich bereit
auszugeben.
Was haltet ihr von dem Angebot hier: UNI-T UT61E . Der Verkäufer ist
leider aus Hong Kong.
Habt ihr noch andere Geheimtipps?
Danke.
Bei Reichelt ist es aber um einiges teurer.
Hätte noch das hier im Angebot:
http://www.conrad.de/ce/de/product/121639/Extech-EX411-TRMS-DMM/1101010
Ich brauche möglichst genaue Gleichspannungswerte, ich will verschiedene
Netzteile nach ihrer Spannungstreue testen. True RMS würde ich auch gern
haben.
Ja ich weiß, dass ich das bei Gleichstro, nicht brauche, aber werd
sicher auch mal Wechselstrom messen. Kann man Voltcraft benutzen? Die
Genauigkeit liegt bei +/- 0,5%
Joe666 schrieb:> Ich brauche möglichst genaue Gleichspannungswerte, ich will verschiedene> Netzteile nach ihrer Spannungstreue testen.
Was heißt "möglichst genau"?
Du musst schon ausführlicher erklären, was du wirklich vorhast, damit
man dir helfen kann. Um welche Netzteile geht es? Welche Spannung
liefern sie? Wie genau willst du sie messen?
Es sind PC-Netzteile. Ich habe mehrere und will das mit den geringsten
Spannungsschwankungen, je nach Lastzustand, suchen. Ich will die Werte
vllt auch nutzen um Reviews zu schreiben, als müssen die Werte möglichst
genau sein, damit ich respräsentative Ergebnisse habe. Danke.
>Es sind PC-Netzteile. Ich habe mehrere und will das mit den geringsten>Spannungsschwankungen, je nach Lastzustand, suchen.
Dann brauchst du kein Multimeter. Was du brauchst ist ein Oszilloskope.
Damit kann man sehen was abgeht auf den Leitungen. Mit einem
Multimeter bist du quasi blind. Für ne einfache Spannungsmessung
reicht ein 10Euro Multimeter aus dem Baumarkt.
Joe666 schrieb:> Es sind PC-Netzteile. Ich habe mehrere und will das mit den geringsten> Spannungsschwankungen, je nach Lastzustand, suchen.
Wofür braucht man das? +/-5% sind zulässig. Dir wird kein Rechner
abstürzen bei Schwankungen innerhalb dieser Toleranz. 5V bzw. 3,3V sind
die stabilsten, alles andere schwankt mit Laständerungen - bei jedem
Computernetzteil.
Geht es um artfremde Nutzung und Du brauchst stabile 12V, musst Du die
Regelung umändern.
Luk4s K. schrieb:> Keithley 2002
Agilent und Keithley sind etwas teuer, wollte maximal 70 ausgeben.
Ein Oszi kommt später um die Restwelligkeit zu messen.
Für Spannungsschwankungen auf den verschiedenen Schienen reicht erstmal
ein gutes Multimeter.
Oder soll ich gleich zu einem Hand-Held Oszi greifen?
Joe666 schrieb:> Ich will Netzteil Reviews schreiben, und ein Kriterium ist nun mal die> Stabilität der Spannungen auf den einzelen Schienen, dafür brauch ich> das MM.holger schrieb:> Dann brauchst du kein Multimeter. Was du brauchst ist ein Oszilloskope.> Damit kann man sehen was abgeht auf den Leitungen.
Du wirst mit einem Multimeter weder Peaks noch Schwingungen um deinen
Messwert erkennen können, da die Gleichspannungsmessgeräte eine
Mittelwertbildung machen (kleiner Eingangstiefpass).
:-)
Da hast du wohl recht. Reicht für sowas ein Grafik-Multimeter mit
Oszi-Funktionen oder was sollte das Oszi mind. haben?
Ein Multimeter brauch ich aber trotzdem, denn ich will auch die
Effizienz bestimmen, dazu muss ich wissen wieviel Strom bzw. wieviel
Spaunnung auf allen Leitungen ist.
Joe666 schrieb:> Da hast du wohl recht. Reicht für sowas ein Grafik-Multimeter mit> Oszi-Funktionen oder was sollte das Oszi mind. haben?
Würd dir für solche "messtechnischen" Aufgaben ein DSO empfehlen, die
bieten normalerweise den ganzen Kram als Funktion an:
Spannungsmessung, Mittelwert, Welligkeit, Peak-Peak ...
Auch kannst du z.B. mit 2 Kanälen und nem Shunt in der Masseleitung
Strom und Spannung einse Kanals gleichzeitig messen und dir gleich
multiplizieren lassen -> Leistung.
:-)
Hi
Du brauchst erst mal einen Kurs in Messtechnik. Bei deinem Geschwafel
kräuseln sich bei mir die Nackenhaare. Ein von dir gemachter Review
könnte man auch getrost durch Kaffeesatzlesen und ähnliche okkulte
Prozeduren ersetzen.
MfG Spess
Was sollte das Oszi an Sampling Rate haben?
Um auf einen Effizienz zu kommen müsste ich auch definierte Lastzustände
erzeugen, würde sowas mit einer Steckplatine und Drehpotis gehen?
Müssten aber bis 1000W Last erzeugen.
>Steckplatine und Drehpotis gehen?>Müssten aber bis 1000W Last erzeugen.
Und in Form von Wärme abführen. Mach dir da mal Gedanken zu.
Das ist ein Heizlüfter;) Potis mit 1000W gibt es nicht.
Spess53 schrieb:> Du brauchst erst mal einen Kurs in Messtechnik. Bei deinem Geschwafel> kräuseln sich bei mir die Nackenhaare. Ein von dir gemachter Review> könnte man auch getrost durch Kaffeesatzlesen und ähnliche okkulte> Prozeduren ersetzen.
Hör auf so eine unproduktive Sch**** zu lappen. Wenn du nichts innvolles
zu sagen hast, lass es. Anstatt mich von oben herrab zu behandeln
könntest du mir Tipps geben, oh du großer Messgott.
holger schrieb:> Und in Form von Wärme abführen. Mach dir da mal Gedanken zu.> Das ist ein Heizlüfter;) Potis mit 1000W gibt es nicht.
Ich könnte doch aber mehrere in Reihe schalten?! Was könnte ich nocht
machen? Computerbase hat das mal mit Glühlampen definiere Last
simuliert.
>> Du brauchst erst mal einen Kurs in Messtechnik. Bei deinem Geschwafel>> kräuseln sich bei mir die Nackenhaare. Ein von dir gemachter Review>> könnte man auch getrost durch Kaffeesatzlesen und ähnliche okkulte>> Prozeduren ersetzen.>Hör auf so eine unproduktive Sch**** zu lappen.
Leider hat er aber zu 100% recht. Deine Reviews kannst
du mit 70Euro Equipment nicht durchführen.
holger schrieb:> Leider hat er aber zu 100% recht. Deine Reviews kannst> du mit 70Euro Equipment nicht durchführen.
Der Ton macht die Musik. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Ich bin doch bereit mir ein Oszi zu kaufen. Eine Chroma-Messstation werd
ich mir erstmal nicht leisten können, aber trotzdem sollte es mir
gelingen gewisse Aussagen zur Wertigkeit eines Netzteils zu treffen. Ich
bin nicht hier um mir anzuhören, dass ich keine Anung hätte. Wenn Ihr
alles wisst helft mir doch.
Joe666 schrieb:> Was sollte das Oszi an Sampling Rate haben?
die Samplingrate hängt mit der gewünschten Bandbreite zusammen, die ist
in deinem Messfall relativ egal.
>> Um auf einen Effizienz zu kommen müsste ich auch definierte Lastzustände> erzeugen, würde sowas mit einer Steckplatine und Drehpotis gehen?> Müssten aber bis 1000W Last erzeugen.
Da gibts beim TEsten genau 2 mögliche Szenarien:
1. Das Poti raucht ab
2. Das Poti entlötet sich selbst
Also so gehts auf jeden fall nicht.
Vielleicht beschreibst du erst mal genau, was du messen möchtest.
Regelverhalten bei Lastsprung, Wirkungsgrad, Einregelvorgang ...?
Denn davon ist abhängig, wie du deine Last aufbaust.
(So als Google-Begriff: elektronische Last)
:-)
Kriterien sind Effizienz (nur schwer zu realisieren), Ripple&Noise
(Restwelligkeit) --> Oszi, Spannungen auf den einzelnen Leitungen -->
Oszi bzw. MM. Desweitern Temperatur und Lautstärke.
>aber trotzdem sollte es mir>gelingen gewisse Aussagen zur Wertigkeit eines Netzteils zu treffen.
Vergiss es einfach. Dazu gehören auch Langzeittests.
Was nützt ein Netzteil das 1000W abgibt und nach 1Jahr
kaputt ist weil es unterdimensioniert war? Da nehm ich lieber
eins was nur 700W abgibt und drei Jahre hält. Wie kann man
so was messen? Gar nicht! Der erfahrene Elektroniker kommt
vieleicht auf die Idee das Teil mal aufzuschrauben und sich
Datenblätter zu allen Teilen zu besorgen. Aber das willst du nicht
wirklich tun.
Hi
>könntest du mir Tipps geben,
Hab ich doch:
>Du brauchst erst mal einen Kurs in Messtechnik.
Mit kleinen Tipps ist es nicht getan. Dazu müsste man einen Roman
schreiben.
>oh du großer Messgott.
Nur Halbgott. Aber trotzdem danke.
MfG Spess
Bleib mal geschmeidig Holgi. Es gibt genug Seiten im Netz und auch genug
Print-Magazine, die genau das machen: Netzteile testen. Ich interessiere
mich dafür und würde das auch gern machen, wo ist das Problem? Seit doch
nicht so negativ. Ihr könnt mir Links geben wo ich mir einige Grundlagen
durchlesen kann, oder ihr könnt mir sagen welches MM oder Oszi ich am
Besten nehme.
Spess53 schrieb:> Nur Halbgott. Aber trotzdem danke.
Man bist du witzig, dich haben sie in der großen Pause auf dem Schulhof
sicher immer verkloppt und jetzt musst du es an Leuten rauslassen die
auf einem Gebiet nicht soviel wissen wie du. Wenn du vor mir stehen
würdest hättest du sicher nicht so eine große Klappe. Leute wie du
versuchen einem immer den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber das klappt
bei mir nicht. Wenn du nichts zum Thema zu sagen hast, su.
Joe666 schrieb:> Man bist du witzig, dich haben sie in der großen Pause auf dem Schulhof> sicher immer verkloppt und jetzt musst du es an Leuten rauslassen die> auf einem Gebiet nicht soviel wissen wie du.
Bitte verkloppt euch per PM oder per e-Mail, das will hier keiner lesen
-.-
Was hast du bereits als Messgeräte / elektronische Hilfsmittel zur
Verfügung?
Hast du bereits messtechnische Erfahrung?
Schüler, Student, Lehrling ...?
:-)
@ Floh, sorry für meine Entgleisung, aber Leute wie Spess ... da könnte
ich manchmal ....
Ich hab mit Messtechnik noch wenig Erfahrung, ich hab mit zwar gewisse
theoretische Grundlagen angeeingnet, aber in der Praxis und Umsetzung,
naja. ;)
Ich bin Lehrling, ist aber eine vollkommen andere Richtung. ;)
Ich habe ein 5 Euro MM, einen Energie Kosten Messgerät und einen
Netzteil-Tester. Das wars auch schon.
Joe666 schrieb:> Was sollte das Oszi an Sampling Rate haben?>> Um auf einen Effizienz zu kommen müsste ich auch definierte Lastzustände> erzeugen, würde sowas mit einer Steckplatine und Drehpotis gehen?> Müssten aber bis 1000W Last erzeugen.
Ich bin auch neben dem Studium dabei, eine elektronische Last für
PC-Netzteile zu bauen. Ziel ist es, einen Strom, eine Leistung oder
einen Widerstand mit <0,2% Toleranz einzuprägen. Das geht mit Potis
nicht. Die erwärmen sich im Betrieb stark und haben eine schlechte
Konstanz über die Temperatur. Außerdem hast du durch die Drahtwicklung
Sprünge im Widerstand, wenn du den Schieber verstellst. Ich bin derzeit
dabei, über mehrere MOSFETs und D/A-Wandler das ganze mit einem µC als
Regler aufzubauen. Kostet für eine einzelne Schiene incl. Kühlkörper und
so etwa 350-400 Euro. Um meine Schaltung zu überprüfen, habe ich als
"Billigversion" ein HP 3456A und ein Tektronix TDS 420. Derzeit würde
ich aber behaupten, dass solch eine Ausstattung (beide Geräte zusammen
etwa 500 Euro, wenn du das Oszi günstig bekommst) das Minimum ist. Und:
wenn du ein PC-Netzteil mit Potis belastest und darüber einen
möchtegernaussagekräftigen Artikel schreiben willst, lacht dich jeder
aus. Die Variante ist einfach zu schlecht. Damals habe ich angefangen
mit an/absteckbaren Halogenbirnen, das war nochmal schlechter. Fang bloß
erst garnicht so an, du hast zum Einen selbst keine Freude dran, zum
Anderen ist es einfach nur schlecht.
...dann brauchst du mindestens ein Multimeter, mit dem man die Min- und
Max-Werte einer vorliegenden Gleichspannung bestimmen kann.
ein Speicheroszilloskop wäre natürlich besser (gibts auch als
Einsteckkarte für den PC u.ä.)
>Das mit der Last und dem Wirkungsgrad lassen wir erstmal.
Und wie oder was willst du dann messen?
>Reicht ein "einfaches" MM um die 30-40 Euro? Was für ein Oszi sollte ich>nehmen.
Vergiss beides. Nimm dein 5Euro DMM.
Und dann kaufst du dir mal einen Kosmos Elektronikbaukasten
um ein bißchen Erfahrung zu sammeln;)
Nimms mir nicht übel Joe666, aber du bist heute echt das
Higlight hier:
Kein Job, kein Geld, keine Ahnung (tm Otto).
Ich geh jetzt ins Bett.
Ach Holger, stecks dir sonst wo hin. Sowas kann man sich auch
verkneifen. Nur weil du aussiehst wie ein Sack Mehl musst du das nicht
gleich mit "klugen" Sprüchen kompensieren.
>Ach Holger, stecks dir sonst wo hin. Sowas kann man sich auch>verkneifen.
Ich sage nur was 99% hier auch denken. Es traut sich nur keiner
es auszusprechen um deine Gefühle nicht zu verletzen.
Naja, irgendwer muss ja die Drecksarbeit machen;)
Du bist natürlich auf die Welt gekommen und wusstest sofort alles. Was
ist denn dein Problem? "Lass es" "Lass es", das hast du wohl auch schon
öfters gehört. Schreib nichts mehr und gut is.
Hallo erst mal,
Messtechnik ist schon eine Sache für sich, bringt auch schon mal
gestandene
Fachleute ins rudern.
Darum ist es wichtig, die Grundlagen zu kennen.
Für die Beschaffung mal bei Ebay, nach Komerci OHG schauen, die
Multimeter
für ca. 40 € anbieten mit PC Software und USB Schnittstelle, galvanisch
getrennt. Oszi dann nicht unbedingt nötig, ist eh ein Thema für sich.
Als Elektor noch Schaltungen veröffentlicht hat, die normale Sterbliche
nachbauen konnten, gab es Beiträge zu elektronischen Lasten,
warscheinlich besser als Lampen oder Drahtwiderstand.
Falls das Vorhaben doch in die Hose geht, tut es wenigstens von den
Kosten
nicht so weh.
Wir verwenden auch Kalibratoren von denen, da das Zerstörungspotential
der Elektriker sehr hoch ist, da sind 399 € günstiger als 1200 €.
Ansonsten Messaufgabe klären, Hilfsmittel beschaffen und dabei lernen.
Prinipiell wird Genauigkeit immer teuer, besonders wenn man für Kunden
Messaufgaben übernimmt. Da ist eine Kalibrierung der Geräte und die
Einhaltung der ISO und Qualitätsmanagment notwendig.
Als Hobby eher nicht zu empfehlen.
Also dann viel Erfolg
Die Textformatierung ist schon komisch!
MfG
Murkel
Hi
>Naja, irgendwer muss ja die Drecksarbeit machen;)
Du warst nur etwas direkter. Aber wenn jemand Netzteiltests
veröffentlichen will, und nach einem passenden Multimeter fragt, dann
klingeln auch bei mir alle Glocken.
MfG Spess
Hi Spess,
schwierig zu verstehen, wo das Problem liegt und der Bedarf an diesen
Dienstleistungen hält sich sicher auch in Grenzen. Ich werde lieber
weiter
arbeiten gehen, solange es noch Geld gibt.
Als alter MSR-Hai kenne ich die Probleme zur Genüge, diese Fähigkeiten
gehen
uns bald verloren, da das bisschen Messtechnik der Elektriker mitmacht.
Bei der ersten defekten Temperaturmessung herrscht dann Ratlosigkeit.
Na ja, ist wohl so gewollt.
Gruß Murkel
Ist müsst Anfängern auch mal eine Chance geben und nicht gleich alles im
Keim ersticken. Joe kann doch dazu lernen und bißchen rumbasteln, wir
haben doch alle mal so angefangen, oder nicht?
schade, kaum wars lustig wars auch schon wieder vorbei.
@matthias:
also ich hab mir erstma grundlagen selber beigebracht und suche erstmal
ausgiebig bevor ich eine frage in ein forum stelle.
zu 99,9% brauch ich die frage garnicht in ein forum stellen.
aber das lernt der teenager von heute ja nichtmehr in der schule...
da kriegt man ja beigebracht das immer nur die anderen denken sollen.
Wir wären doch damals froh gewesen wenn wie Jemanden gehabt hätten den
man fragen kann. Heutzutage gibt es nun mal die Möglichkeit erfahrene
Leute im Internet zu fragen, warum dies nicht nutzen? Ich hätte damals
sicher auch Fragen gehabt. Versteh nicht warum man da alles so schlecht
machen muss.
Platinenschwenker .. schrieb:> 0,05% bei 3 Dgt ist so schlecht nicht und schon ziemlich präzise. ;)
Mit dem Messgerät allein ist es ja nicht getan bei seinem Vorhaben. Das
muss er noch begreifen. :)
Mein Netzteiltester kann bis 800 Watt. Ich lass mir nur anzeigen ob ich
in den Toleranzen von Spannung und Ripple bin und es hat einen
Kreuzbelastungstest. 250€ weg und etliche Arbeitsstunden, aber sehr
hilfreich. Außerdem ist der Wirkungsgrad sowas von zweitrangig, ist kein
Zeichen von Qualität. Die zeigt sich erst im Einsatz. Und wenn selbst
Netzteilhersteller einen jährlichen Austausch empfehlen...dann gn8
Qualität.
Matthias schrieb
"Ist müsst Anfängern auch mal eine Chance geben und nicht gleich alles
im
Keim ersticken. Joe kann doch dazu lernen und bißchen rumbasteln, wir
haben doch alle mal so angefangen, oder nicht?"
Es war durchaus nicht als Kritik gemeint, mehr als Hilfestellung.
Wichtig ist ,sich zu bemühen die aus dem Vorhaben resultierenden
Konsequenzen zu erkennen, um den Aufwand abzuschätzen und sich darüber
Gedanken zu machen.
Das Bastel-Flair zählt für solche Projekte nicht mehr.
Sicherlich haben wir uns das Wissen über lange Zeit angeeignet, aber wir
haben mit kleine unkritischen Projekten begonnen und dann
die Schwierigkeit gesteigert.
MfG
Murkel
Hi
>Ist müsst Anfängern auch mal eine Chance geben und nicht gleich alles im>Keim ersticken. Joe kann doch dazu lernen und bißchen rumbasteln, wir>haben doch alle mal so angefangen, oder nicht?
Richtig. Aber die Premisse war, er will PC-Netzteile testen und die
Ergebnisse veröffentlichen. Willst du auf dieser Basis (seine
Kenntnisse) ein Netzteil kaufen?
MfG Spess
Matthias schrieb:> Ich hätte damals> sicher auch Fragen gehabt. Versteh nicht warum man da alles so schlecht> machen muss.
Sieh es nicht als schlechtmachen. Es fehlt leider oft das selber
nachdenken, es wird gleich auf andere abgewälzt.
Früher hat eine Schaltung auch mal geraucht, nannte sich Lehrgeld. Dann
hat der Kopf geraucht und man hat es hinbekommen. Jetzt werden Anbieter
gesucht, die 2 cent billiger sind, und das ohne an die doppelten
Versandkosten zu denken. Das ist doch ein bischen krank geworden.
>> Versteh nicht warum man da alles so schlecht>> machen muss.
Um's auf den Punkt zu bringen: Weil es eigentlich doch auch echt egal
ist, welche Spannungsschwankungen ein PC-Netzteil hat. Ich persönlich
kaufe einfach irgendein PC-Netzteil und gut ist's. Wenn das Netzteil
nicht funktionieren würde, wäre es nicht auf dem Markt. Das einzige, was
man bei einem PC-Netzteil messen muss, ist die Lautstärke und die kann
man eigentlich. Alles andere ist doch nur so ne Freak-Sache. Noch mehr
Bits, noch kürzere Latenzzeit, noch höhere Schulden und in nem halben
Jahr ist's alter Schrott. Wer kauft sich auch soviele Netzteile, dass er
nen ernsthaften Vergleich anstellen kann (wenn er nicht beruflich damit
arbeitet)? Das ist doch schon irgendwie sinnlos... Pro PC reicht ein
Netzteil und pro Person reicht ein PC. Höchstens zwei mit Schielen.
Ich hab nichts dagegen, dass er das ausmessen will, aber eigentlich ist
das doch Schwachsinn, oder nicht? Soll er lieber paar LEDs und ne geile
selbstgebaute Steuerung in seinen PC schrauben und dabei was lernen. Das
macht auch wenig Sinn, aber immernoch mehr als ein PC-Netzteil-Review.
Sieht wenigstens gut aus.
Die Aussagen gewisser User hilft dem Jungen aber nicht weiter. "Lass es,
du hast eh keine Ahnung." Hätte mein alter Lehrmeister sowas zu mir
gesagt als meine selbst gebastelte Gleichrichterbrücke nicht
funktionieren wollte, hätte ich alles in die Ecke geschmissen.
Matthias schrieb:> Die Aussagen gewisser User hilft dem Jungen aber nicht weiter.
Er braucht:
Oszi
mehrere DVM
mehrere elektronische Lasten, welche steuerbar sind
dicke Strippen und Adapter
viel Zeit
und mehr Geld als 70€
und das wurde schon alles angedeutet.
mhh schrieb:> Matthias schrieb:>> Die Aussagen gewisser User hilft dem Jungen aber nicht weiter.>> Er braucht:>> Oszi> mehrere DVM> mehrere elektronische Lasten, welche steuerbar sind> dicke Strippen und Adapter> viel Zeit> und mehr Geld als 70€>> und das wurde schon alles angedeutet.
Ob er sich das alles sogleich zulegen wird? Ich weiß ja nicht .. ;)
Es gibt genügend Leute, die sich immer die neuste PC Hardware kaufen.
Auch Grafikkarten jenseits der 500 Euro. Da gehört ein gutes Netzteil
genau so dazu wie eine SSD. Es gibt sicher Leute, denen das wichtig ist.
Hier nur mal als Beispiel:
http://www.computerbase.de/artikel/netzteile/2010/test-cougar-gx-g600/
Platinenschwenker .. schrieb:> Ob er sich das alles sogleich zulegen wird? Ich weiß ja nicht .. ;)
Wir sollen ja nur gut zureden. (oder Augen öffnen?) :)
"Um die Spannungen zu messen bedienen wir uns eines
Bennig-MM-P3-Multimeters. Für die Untersuchung von Ripple & Noise
verrichtet ein Rigol-DS1052E-Oszilloskop seine Dienste."
Auch mal lesen. ;)
EBAAP schrieb:> Es gibt genügend Leute, die sich immer die neuste PC Hardware kaufen.
Ich weiß das leider nur zu gut. Aber wer braucht das denn wirklich?
Meines Erachtens nach ist das eine Sucht, die nicht mit Netzteil-Test,
sondern mit einem guten Therapeuten gestillt werden sollte.
Ich kenne jemanden, der sich ständig neue Komponenten in den PC stopft.
"Warum kaufst du dir nicht einfach eine Spielekonsole?", die Antwort
war: "Mit was lade ich dann meine Filme runter?". Dass die ständige
(eigentlich gar nicht notwendige, da vorher ja auch alles inkl.
Filmeladen funktionert hat) Aktualisierung mehr kostet, als die Filme
legal auf DVD zu kaufen, das raffen solche Menschen irgendwie nicht. Und
dann nimmt man als Familienvater lieber eine Hypothek auf das Hauf auf,
in dem man selber aufgewachsen ist und lebt. Und wer soll den ganzen
Spaß dann mal bezahlen? Die eigenen Kinder?
Kaufwahn der allerfeinsten Sorte und leider kein Einzelfall. Meine
Platinen etwerfe ich mit einem soliden PC-System, das ich selbst
zusammengeschraubt habe. Für 250€. Und mit meiner Konsole spiele ich
aktuelle Videospiele. Für 300€. Und Aktualisieren muss man da gar
nichts. Das Netzteil funktioniert übrigens ganz ohne Review.
Hi Spess
Na ja,
ich glaube eher nicht, da gehört noch einiges mehr dazu.
So EMV, Scheinwiderstand, Ripple, PFC und alles was es sonst noch gibt.
Alle Geräte , also auch PC-Netztteile erfüllen das Mindestmaß an
Anforderungen im Bereich der EU, also warum der Stress, wenn kaputt dann
raus. Außer eventuell Direktimport vom Chinamann, weiß man nicht so
genau.
Unser Stromnetz wird sowieso auf absehbare Zeit nicht mehr stabil
bleiben,
weil jeder da reinleuchtet.
Da darf man nicht drüber nachdenken, sonst wird einem schlecht.
Alte Lurche bleiben lange wach!
MfG
Murkel
Testequipment des Tests:
Laststation mit Glühbirnen
Voltcraft Energy Check 3000
Voltcraft SL100 Lautstärkemessgerät
Bennig-MM-P3-Multimeter
Rigol-DS1052E-Oszilloskop
Bis auf die Laststation sollte sich das doch realisieren lassen.
Matthias schrieb:> Ist müsst Anfängern auch mal eine Chance geben und nicht gleich alles im> Keim ersticken. Joe kann doch dazu lernen und bißchen rumbasteln, wir> haben doch alle mal so angefangen, oder nicht?
Das Interessante an dieser Art von Anfängern ist aber, dass sie gleich
in die Vollen steigen wollen. "Ich möchte reviews für Netzteile
schreiben". Ich würde fast sagen, wenn man da nicht eine groooooße
Stange Geld investiert oder wirklich wirklich Plan hat, ist man
gegenüber den oben erwähnten Online- und Printmedien absolut unterlegen,
und das einzige was Hand und Fuß an der Review hat ist die Persönliche
Meinung über das Design.
Eigentlich wurden ja alle Tips bereits gegeben - Multimeter kann man
fast alles nehmen, eigentlich bräuchte man ein DSO, Samplingrate egal,
elektronische Lasten etc..
Von Vorteil wäre wirklich ein bisschen fundiertes Wissen - Weniger über
die Messtechnik selbst - aber eher über Aufbau, Funktion und
grundsätzliche Problematik bei jedem Netzteil. Wären diese Grundlagen
schon ein wenig Detaillierter angeeignet als in der Computerbild
beschrieben, dann würde man auch sehr schnell selbst erkennen, dass ein
DMM mit 0,05% Genauigkeit zwar schön und gut ist, aber einem überhaupt
nicht weiterhilft.
Such mal nach Schaltnetzteil Eigenbau, bzw. Labornetzteil Eigenbau etc.
Es gibt da ziemlich viel dazu im Internet inkl. tausender Theoretischer
Grundlagen und natürlich die Ellenlangen Diskussionen über jede auch nur
erdenkliche Problematik. Wenn du dann bescheid weißt, solltest du dir
darüber im klaren sein, welche dieser Probleme deine zukünftige Last
(geht es eigentlich um PC-Netzteile?) stören werden. Und dann wirst du
auch genau wissen, was du Messen musst, wie und mit welchem Equipment.
Und wenn du dabei auf konkrete Fragen stößt hilft dir hier jeder weiter,
versprochen. Nur so Universalfragen führen immer und immer wieder zu
diesen Forumsschlachten.
Viel Erfolg, und sag an wo du veröffentlichen wirst! Wer weiß, wenn du
die Sache wirklich ernst meinst, dann werde ich meine nächste
Kaufentscheidung vllt. sogar von dir beeinflussen lassen ;)
Und ja, wir haben alle mal klein angefangen. Und weit nicht jeder hatt 3
Jahre gelernt, dann gearbeitet und seinen Meister gemacht! Und wir
standen alle vor den gleichen Problemen.
Nur nicht gleich in der Profi-Liga einsteigen, dann braucht man sich
nicht so viel sch**** anhören ;) Und Netzteile testen und (sinnvoll!)
reviewen ist wirklich anspruchsvoller, als es sich anhört ... Außerdem
kostenintensiv. Deine Testobjekte werden erst nach einem gewissen
Bekanntheitsgrad und gewissen Veröffentlichungszahlen für Lau auf
deiner Werkbank landen, also Budget sollte schon da sein.
Ach und noch was: Ich habe unter anderem ein Uni-T DMM. Und ich bin sehr
überrascht, wie gut die Dinger mithalten können. Also im DC-Bereich
natürlich träger als was renommiertes, aber die Werte sind nicht minder
Präzise (DC).
Grüße!
Es gibt sicher auch Leute die es schwachsinnig finden mit einem 250 Euro
PC Platinen zu entwerfen. Lass die Leute doch machen. Wenn dir Nachfrage
nach Netzteil Tests besteht, warum dann nicht machen?
Ich habe mir doch schon Grundlagen angeeignet, ich wollte nur eine
Kaufempfehlung für ein Multimeter, und ein Oszi, mehr nicht. Dass sich
gewisse Leute den Mund zerreißen verstehe ich nicht. Ich habe auch nicht
gesagt dass ich das sofort machen will, weil ich weiß, dass mehr dazu
gehört.
EBAAP schrieb:> Es gibt sicher auch Leute die es schwachsinnig finden mit einem 250 Euro> PC Platinen zu entwerfen.
Dann haben sie einfach keine Ahnung... Für die Hobbyversion von Eagle
reichen:
2GHz Dual-Intel
2GB DDR2 Arbeitsspeicher
250GB Festplatte
Günstiges Markenmainboard
Günstiges NoName-Netzteil
Günstiges Gehäuse
locker aus. Nicht im Tower, im Kopf muss man es haben. Und ich
persönlich glaube auch gar nicht, dass jemand so einen Blödsinn
behauptet. Erst recht nicht, wenn er es ausprobiert hat (Ansonsten gilt
ja: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man... ;-).
Joe666 schrieb:> Ich habe mir doch schon Grundlagen angeeignet, ich wollte nur eine> Kaufempfehlung für ein Multimeter, und ein Oszi, mehr nicht. Dass sich> gewisse Leute den Mund zerreißen verstehe ich nicht. Ich habe auch nicht> gesagt dass ich das sofort machen will, weil ich weiß, dass mehr dazu> gehört.
Was das DMM betrifft, wenn es neu und nicht allzu teuer sein soll schau
mal bei Pinsonne vorbei.
War auch nur am kopfschütteln.
Gewisse Printmedien documentieren auch ihren messaufbau, bzw beschreiben
zumindest was sie da alles gemessen haben. bzw man sieht ein kleines
bild von ihrem messaufbau / labor
Gewisse Eigenschaften von PC netzteillen lassen sich leider nur mit
grösserem Technischen aufwand ermitteln.
Das netzteil nur bis anschlag zu belasten, und Ausgansspannung,
restwelligkeit und Wirkungsgrad zu messen, Geräuschentwiclung und
Temperatur, ist für mich noch kein Kriterium für ein netzteil.
Wie reagiert das Netzteil auf Lastschwankungen. Was machen dabei auch
die anderen ausgansspannungen. unschön, wenn deswegen für ms bruchteile
die Spannung zusammenbricht. und der pc nen reset fährt.
Noch ein gemeiner Test, kann das netzteil es verkafften, wenn
störsignale auf der eingangsseite reinkommen. Oder
Spannungsschwankungen.
Was passiet, wenn für 10 ms keine eingansspannung netzseitig reinkommt.
Wie weit kann man mit der netsspannung runter / rauf (in massen , nicht
bis zum existus) wie verhällt es sich dabei,
Umgebunsparameter wie Raumtemperatur spielen auch eine rolle. ein
schlecter Test im Sommer in einder Dachgeschosswonung bie 45 Grad
zimmertemeratur mit einem test im Winter bei 15Grad keller temperatur zu
vergleiche ist in meinen augen irgend wie nicht möglich.
Es geht nicht um den PC, sondern um die Tätigkeit. Ich wollte nur
verdeutlichen dass es neben die noch andere Menschen, mit anderen
Ansichten gibt. Tellerrand und so.
Joe666 schrieb:> Ich habe mir doch schon Grundlagen angeeignet, ich wollte nur eine> Kaufempfehlung für ein Multimeter, und ein Oszi, mehr nicht.
Wenn du wirklich glaubst, dass das Sinn macht, dann sieh die bei
Reichelt das 40Mh-Oszi von Uni-T an. Kostet aber 350€. Es gibt auch
günstigere PC-Oszillsokope, die allerdings unter Umständen deinen PC
gleich mit abschießen, wenn du etwas falsch verstöpselst. In der Elektor
gab es vor wenigen Monaten einen ausführlichen Test solcher PC-Oszis.
Multimeter kannst du nehmen, welches du möchtest. Ich finde das Peaktech
2010 von Reichelt ganz gut, da es auch Kapazität, Induktivität und
Temperatur messen kann für etwa 25€. Allerdings kein T-RMS.
>Joe666 schrieb <>Ich habe mir doch schon Grundlagen angeeignet, ich wollte nur eine
Kaufempfehlung für ein Multimeter, und ein Oszi, mehr nicht. Dass sich
gewisse Leute den Mund zerreißen verstehe ich nicht. Ich habe auch nicht
gesagt dass ich das sofort machen will, weil ich weiß, dass mehr dazu
gehört.<
Piano
das ist hier eher die Normalität, egal zu welchem Thema. Nimm es nicht
so schwer, eventuell sind einige hilfreiche Sachen dabei. Nutze diese
und
möglicherweise findest Du einen Weg, diese selbstgestellte Aufgabe zu
lösen.
MfG
Murkel
EBAAP schrieb:> Lastwechsel könnte man mit einem PC simulieren. Alles andere wird> schwierig.
(hüstel) Es geht auch ohne Programmierung sehr einfach. Man muss nur
löten können (Ja das gibt es wirklich, Probleme lassen sich auch ohne
Tastatur plus Rechner lösen.) :)
EBAAP schrieb:> Es geht nicht um den PC, sondern um die Tätigkeit. Ich wollte nur> verdeutlichen dass es neben die noch andere Menschen, mit anderen> Ansichten gibt. Tellerrand und so.
Natürlich finden das manche bekloppt, wenn jemand zu Hause Dinge tut,
die normalerweise ein Akademiker macht. Genauso finde es ich aber
bekloppt, ein ganzes Azubi-Monatsgehalt für etwas auszugeben, was ich in
einem Jahr für 200€ bekomme.
Joe666 schrieb:> Ich habe mir doch schon Grundlagen angeeignet, ich wollte nur eine> Kaufempfehlung für ein Multimeter, und ein Oszi, mehr nicht. Dass sich> gewisse Leute den Mund zerreißen verstehe ich nicht. Ich habe auch nicht> gesagt dass ich das sofort machen will, weil ich weiß, dass mehr dazu> gehört.
Spannungsmesser und Oszi in für dich brauchbaren Genauigkeits- Feature-
und Preisregionen habe ich schon oben vorgeschlagen.
Ich habe mir mal ein Fluke 289FVF geholt. Tipp: Schreib Fluke mal an
frag nach Messemultimeter oder wie man das genau nennt. Also quasi
Vorführsachen und sag das du Azubi bist. Das sollte dann nur noch die
Hälfte vom OVP kosten und da konnte ich nicht nein sagen, auch wenn ich
einige Sachen nicht brauche.
Naja, einen statischen Test mit el. Last und dynamisch mit 1k Frequenz
kann man sicher machen. Ist auch oberflächlich genug damit es unbedarfte
Leser verstehen. Um ein Netzteil nach der Güte zu prüfen sollte man auch
nach dem Schalter sehen. Jitterts da? Bleibts stabil? Gehen die Spikes
über das Rating des Mosfets/Transistors? Arbeitet der Snubber
ordentlich?
Dann die Stromaufnahme im Primärkreis: Wie sieht die Wellenform aus, was
macht die PFC? Arbeitet diese ordentlich?
Das wäre ein Test der auch was aussagt. Ansonsten kann man ein
Multimeter dranhalten und über das Design schwafeln.
Kauf zum Anfang erst mal ein billiges Multimeter mit PC Schnittstelle.
Du willst ja nicht immer die Zahlen abtippen. Das ist nie weg.
Das du auch noch Oszi usw. für genaue Tests brauchst und dann ganz
schnell bei >500 € bist wei0t du ja inwzischen.
Michael X. schrieb:> Ansonsten kann man ein> Multimeter dranhalten und über das Design schwafeln.
Das ist aber das, was die Zielgruppe hören will. Und ob mit dem Netzteil
der neuste Hyper-Super-3d-Egoshooter in Hyper-XYVGA-Auflösung mit
mindesten 10.0000.000 kHz Bildwiederholrate läuft ;-)
Mehr braucht es nicht. Das hat der TO schon ganz richtig verstanden.
Oliver
Es gibt genug Leute, die solche Tests lesen und ihre Kaufentscheidung
danach richten. Jeder kann machen was er will, wenn Jemand ein High-End
System haben will, dann kann er das doch kaufen, andere tunen ihren 75PS
Polo für 20.000Euro. Es steht doch jedem frei was er mit seinem Geld
anfängt. Man muss sich ja nicht über alles aufregen, nur weil man es
nicht so macht. Der TE wollte ja bloß wissen wie er das am Besten
realisiert.
Sorry, wenn ich was doppelt schreibe, aber als das Popkorn ausgepackt
wurde, hab ich aufgehort weiter zu lesen.
Was spricht denn gegen Halogen Lämpchen und 2(!) Multimeter? Damit
kannst du den Strom messen, der durch die Lampe fließt und die Spannung
messen, die anliegt. Das lässt du etwas warm werden und dann solltest du
recht konstante Werte haben. Dann kannst du mitm Oskar die
Restwelligkeit untersuchen.
Kosten für den Aufbau:
Messgeräte (ein billiges für den Strom und ein etwas besseres für die
Spannung): 50€
Lämpchen: 2,50€
Kabel: nen nettes Grinsen
Sich beim Popkorn knabbern verschlucken und dann alles vollkotzen:
Unbezahlbar.
;-)
Kurt schrieb:> Das ist hier im Forum leider sehr anstrengend wenn jeder gleich zur> Schnecke gemacht wird, nur weil er mal was exotisches machen will.
Wird er das? Würde er die Geschichte für sich selbst machen ->
geschenkt. Aber wenn man irgendwelche Tests publizieren möchte sollte
man schon etwas von der Materie verstanden haben. Müll gibts schon genug
im Inet.
Kurt schrieb:> nur weil er mal was exotisches machen will.
Du bist ja auch lustig, lese einfach die zusammenfassung, das ist
wirklich "Exotisch"
> Ich habe ein 5 Euro MM, einen Energie Kosten Messgerät und einen> Netzteil-Tester.> Ich will die Werte nutzen um Reviews zu schreiben, als müssen die Werte> möglichst genau sein> Reicht ein "einfaches" MM um die 30-40 Euro?> Ich hab mit Messtechnik noch wenig Erfahrung, ich hab mit zwar *gewisse*> theoretische Grundlagen angeeingnet> Ich habe mir doch schon Grundlagen angeeignet, ich wollte nur eine> Kaufempfehlung für ein Multimeter
Ich will mir gar nicht vorstellen was passieren würde wenn mein 1TB SSD
Rack abgeraucht wäre nur weil ich so ein Review gelesen und geglaubt
habe.
Und ja, das jeder mal klein angefangen hat steht nicht zur Debatte.
"Zur Schnecke machen" sind nur präventiv Massnahmen, genau so wie
"Achtung Hochspannung! Lebensgefahr" Schilder.
Thomas R. schrieb:> "Zur Schnecke machen" sind nur präventiv Massnahmen, genau so wie> "Achtung Hochspannung! Lebensgefahr" Schilder.
Er wurde gefragt was er schon hat, nicht das er damit einen ernsthaften
Test durchführen will.
@TE: Such dir ein günstiges gebrauchtes Oszi und ein halbwegs genaues
Multi, mach dich mit der Problematik vertraut und fang an dich mit den
Messgeräten zu beschäftigen.