Empfehlung Tool-Kette für STM32

OP #4476849
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Hallo,

nach Atmega und PSOC 4 möchte ich mich in die STM32'er reinwerkeln. 
Welche Tool-Kette auf Windows würdet Ihr empfehlen ?

Ich kenne Visual Studio gut und arbeite damit für Raspberry unter 
Windows 10 mit C# für die langsameren UI-lastigen Projekt-Teile.

Für AVR habe ich mit Atmel Studio 7 und für PSOC mit Creator 3.3 
gearbeitet.

Taugt VisualGDB was ? Kann man das mit CubeMX zusammen benutzen ?
Eclipse kenn ich auch.

An Boards habe ich mit für den Anfang ein STM32 F4 Discovery und 
Nucleo-64 gekauft.
Gast #4477053
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Rolf J. schrieb:
> An Boards habe ich mit für den Anfang ein STM32 F4 Discovery und
> Nucleo-64 gekauft.

Aha.
Ich frage mich immer, was eigentlich die Leute anstellen wollen, die so 
an die Sache herangehen. Also frag ich auch dich: Gibt eigentlich irgend 
ein konkretes Projekt, das es zu realisieren gibt? Nen Compiler nebst 
Assembler, Linker und Libs gibt es doch an jeder Ecke, Keil, IAR, GCC in 
dieser Reihenfolge und den GCC in irgend einer Geschmacksvariante z.B. 
yagarto. Wozu also die Eröffnungsfragen? Ist das Ganze überhaupt 
praxisrelevant oder willst du nur ein bissel in irgend einer IDE 
herumklicken?

Also konkretisiere das mal, sonst bekommst du nur beliebige Antworten.

W.S.
Gast #4477077
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ich bin dieser Empfehlung gefolgt:
Beitrag "Re: Atollic TrueStudio Lite ohne CodeSizeLimitation"
Atollic TrueStudio, gefällt mir mittlerweile ganz gut, habe aber vorher 
auch schon mit LPCXpresso gearbeitet. Das sieht sehr ähnlich aus, liegt 
wohl daran das beide auf Eclipse basieren. Es ist ein sehr umfangreiches 
Werkzeug, deshalb unbedingt in das mitinstallierte 'Getting Started' 
reinschauen. LPCXpresso hat den Nachteil das es auf NXP MCUs beschränkt 
ist, Atollic bringt (zu) viel Support für mehrere Hersteller.
Man kann mit wenigen Angaben Projekt erstellen lassen und hat einen 
guten Startpunkt. CubeMX kann auch als PlugIn installiert werden und es 
erzeugt auch eine Projektkonfig für Atollic. Eine lokales GIT 
Verzeichnis zur Versionsverwaltung kann auch mit wenigen Einstellungen 
aktiviert werden.
Einziger Nachteil: Start dauert lange weil nach Updates gesucht und nach 
Hause telefoniert wird. Dann noch ein min. 3s Hinweis doch mal auf die 
Vollversion zu erweitern. Und die Profitools für Traces, LiveView und 
Codeanalyse sind nicht verfügbar, die brauchen aber auch teure 
Debugprobes.
#4477088
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hp-freund schrieb:
> Was genau ist das Problem?

Ok...ich beschreib mal, wie ich bisher am weitesten gekommen bin:

Leeres AC6-Projekt angelegt mit zugelinkten HAL. (Das funktioniert auch, 
und die HAL-Libs werden vom Plugin heruntergeladen und als 
Library-Projekt angelegt.)

Der generierte Code-Rumpf läuft, und HAL wird hinzu gelinkt.

Dann habe ich die Verz. inc, src und startup gelöscht, und mit CubeMX 
ein neues Projekt in genau dem Ordner erzeugt.
Anschliessend den Include-Pfad von ${workspace}/inc auf ${workspace}/Inc 
geändert (Grossbuchstabe I - CubeMX legt das so an.)


Resultat: der Code compiliert fehlerfrei, allerdings läuft er nicht 
(zumindest kann ich ihn nicht debuggen)

Ach ja; Board ist ein Nucleo STM32F302R8, und ich hab zwar lange 
Programmiererfahrung, aber bin neu bei den ARMs.
#4477105
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Also ich hab mich mit VisualGDB in die STM32 Welt eingearbeitet. Die 
Software hat bisher alles gehabt was ich brauchte. Der Debugger 
funktioniert, ist bisher noch nie abgestürzt oder hängen geblieben.
Es gibt eine 30 Tage Trial mit vollem Funktionsumfang. Kannst du ja 
einfach mal Testen. Ob es mit CubeMX zusammen arbeitet, hab ich noch 
nicht getestet.
Gast #4477213
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Bitte.
Ja, es gab eine Zeit da war die komplizierte Vorgehensweise noch nötig.

Wenn Du wie im link angegeben den gleichen workspace benutzt, kannst Du 
sogar später noch einmal CubeMX aufrufen um Änderungen vorzunehmen.

Es sollte sogar dein eigener code erhalten bleiben.

Da ich aber eher vorsichtig bin habe ich mir meine geänderten Dateien 
extra gesichert und dann mit der compare Funktion verglichen.
#4477261
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hp-freund schrieb:
> Wenn Du wie im link angegeben den gleichen workspace benutzt, kannst Du
> sogar später noch einmal CubeMX aufrufen um Änderungen vorzunehmen.
>
> Es sollte sogar dein eigener code erhalten bleiben.

Getestet und für gut befunden.
Man muss nur den eigenen Code in die dafür vorgesehen Abschnitte legen, 
dann kann man jederzeit nachträglich mit CubeMX arbeiten.

Die entsprechenden Passagen werden tatsächlich nicht angerührt.

Allerdings sollte man dann höllisch aufpassen, daß man nicht 
versehentlich einen dieser Kommentare löscht, die diese Abschnitte 
markieren.
OP #4477360
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Danke für die Antworten,

ich denke
ich probiere als erstes CubeMX für SW4STM32 und ggf. VisualGDB aus.
Was ich letztendlich suche ist ein System, so etwa wie PSOC Creator.

Ich will als erstes Projekt eine dual H-Bridge für zwei unterschiedliche 
DC-Motoren über BEMF Rückkopplung mit einem uC steuern und Eingaben und 
Anzeigen über Rasp W10, am uC über I2C, machen.

Als uC habe ich Atmega328 und PSOC 4200 ausprobiert und will es jetzt 
nochmal mit STM32 testen. Z.Zt. bin ich noch am UI mit Rasp W10.

Dazu und insbesondere für spätere Vorhaben suche ich ein Ökosystem 
HW+SW, das mir am besten gefällt.

Atmega328 + Atmel Studio 7: aber HW zu mickrig, z.B. zu wenig Zähler
PSOC 4200 + Creator 3.3: HW+SW sehr gut
STM43 + ??? : eben noch auf der Suche

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