interessant ist auch, das bei ATSAM nichts davon drinsteht das vor JEDEM
VDD ein Kondensator mit 100nf muss
Es sollen lediglich mind. 4,7µf an VDD und 2,2µf an VDD OUT und an VDD
OUT soll auch noch ein 100nf
Alle anderen VDD können zusammengeschaltet werden
Seite 29
Warum denn nicht? Der Atmel hat einen programmierbaren Puffer vorn dran.
D.h. automatisch ein impedanzwandler(OPV z.b.).
Das hat der STM nicht. Da musst Du für die geeignete impedanz sorgen bei
Bedarf.
Stehst zwar noch am Anfang vmtl., daher ein Tip:
Werd mal konkreter mit der Anwendung, damit Du im weiteren Verlauf
passende Antworten kriegst.
Die erforderliche Impedanz hängt von deiner Messaufgabe ab.
*Kann ich die Quelle belasten?
*Brauch ich einen Impedanzwandler?
*Wie sieht die analoge Filterstufe aus, die vor dem Chip hängt?
*Wie kannn ich über eine externe Beschaltung Fehlereinträge
eliminieren(z.B. Referenzmessungen)?
etc.pp
So mal auf die Schnelle.
ich rede nicht von einer erforderlichen Impendanz...
Ich rede davon das der eine im MOhm Bereich ist und der andere im KOhm!
Um einen Anwendungszweck geht es doch gar nicht?!
Frank t- schrieb:> ich rede nicht von einer erforderlichen Impendanz...> Ich rede davon das der eine im MOhm Bereich ist und der andere im KOhm!>> Um einen Anwendungszweck geht es doch gar nicht?!
Doch, eigentlich schon. Für viele Anwendungszwecke spielt das nämlich
gar keine Rolle. Für andere Anwendungszwecke spielen andere Dinge eine
größere Rolle (z.B. die Eingangskapazität).
Also um die ursprüngliche Frage zu beantworten, es ist davon auszugehen,
dass die Angaben stimmen außer du hast gegenteiliges gemessen.
"Doch, eigentlich schon" ne irgendwie nicht.
aber egal
Und was ist mit
und was bedeutet das:
auf Seite 1178 bei ATSAM
ENOB Effective Number of Bits 9.5 11 12 bits
Die Anwtort auf
"Sehe ich das richtig, das der ATSAM einen Eingangswiderstand im MOhm
Bereich hat und der STM im KOhm?!
Oder deute ich diese Angaben falsch?"
Kann lauten: Ja oder Nein
Sie kann nicht lauten, was denn mein Anwendungszeck ist und wofür das
wichtig ist...diese Frage habe ich zu keinem Zeitpunkt gestellt und die
ist auch völlig wurscht..weshalb ich sie auch nicht gestellt habe...
Frank t- schrieb:> ich rede nicht von einer erforderlichen Impendanz...> Ich rede davon das der eine im MOhm Bereich ist und der andere im KOhm!
Der Grund steht doch genau hier:
soso schrieb:> Warum denn nicht? Der Atmel hat einen programmierbaren Puffer vorn dran.> D.h. automatisch ein impedanzwandler(OPV z.b.).>> Das hat der STM nicht. Da musst Du für die geeignete impedanz sorgen bei> Bedarf.
Der STM hat keinen Impedanzwandler vor dem ADC eingebaut, falls du einen
hohen Eingangswiderstand brauchst, musst du also entweder einen
Impedanzwandler davor einbauen, oder einen STM mit eingebauen OPAMPs
verwenden und einen davon als Impedanzwandler vorm ADC verwenden, weiß
aber nicht genau was für einen Eingangswiderstand der hat, vermutlich in
der Nähe des Atmel.
Frank t- schrieb:> Oder deute ich diese Angaben falsch?">> Kann lauten: Ja oder Nein
Na denn: du deutest imho die Angaben falsch.
Beide ADC haben am Eingangspin einen Sampling-Kondensator, der von der
Quelle während der Track-Zeit aufgeladen werden muss. Die Zi-Angabe beim
Atmel bezieht sich darauf, dass dieser Eingangskondensator mit einer
festen (Sampling)frequenz geschaltet wird. Wenn die externe Quelle mit
125kHz immer wider den 8pF-Kondensator aufladen muss, fließt dabei im
zeitlichen Mittel so viel Strom, wie wenn die Quelle mit 1MOhm belastet
würde. Im wesentlichen sieht die externe Quelle also einen geschalteten
Kondensator von einigen pF, der bei jeder Abtastung geladen werden muss.
Beim STM hast du sehr ähnliche Bedingungen, nur ist die Beschreibung
eine ganz andere. Im STM-Datenblatt wird vorgerechnet, wie groß der
Quellwiderstand maximal sein darf, damit der Sampling-Kondensator
innerhalb der Track-Zeit (die beim STM über weite Bereiche variieren
darf) bis auf besser als 1/4 LSB aufgeladen wird. Die kOhm-Angaben beim
STM beziehen sich also auf den maximal erlaubten Quellwiderstand, damit
beim Sampling kein Fehler passiert. R_AIN ist also nicht der
Eingangswiderstand des ADC sondern der erlaubte Widerstand der Quelle,
wenn ein bestimmter Fehler des Sample&Hold nicht überschritten werden
soll.
In beiden Fällen besteht sieht die Quelle am ADC-Eingang also einen
geschalteten Kondensator (beim Atmel je nach Betriebsart zwischen 2pF
und 8pF, beim STM 8pF). Die Belastung der Quelle ergibt sich in beiden
Fällen durch das regelmäßige Aufschalten dieses Kondensators an die
Quelle. Die Track-Zeiten, die ein Limit für den erlaubten
Quellwiderstand festlegen, können je nach Betriebsart der ADCs sehr
unterschiedlich sein.
Frank t- schrieb:> und was bedeutet das:> auf Seite 1178 bei ATSAM>> ENOB Effective Number of Bits 9.5 11 12 bits
Damit charakterisiert man das dynamische Verhalten eines ADC. Man testet
mit einem full scale Sinus, welchen Wert das digitalisierte Sinussignal
hat und vergleicht es mit dem Rauschen des ADC und rechnet das um auf
eine effektive Auflösung.
https://www.analog.com/media/en/training-seminars/tutorials/MT-003.pdfsoso schrieb:> Der Atmel hat einen programmierbaren Puffer vorn dran.> D.h. automatisch ein impedanzwandler(OPV z.b.).
Nop, ich glaube nicht, dass das stimmt. Schau dir Fig. 44-20 im
Datenblatt des Atmel an. Im Prinzip sieht dessen Eingangsstufe praktisch
gleich aus wie beim STM (Fig. 23 Datenblatt STM). Die Datenblätter
beschreiben die geschaltete Sampling-Kapazität nur auf sehr
unterschiedliche Arten.
Oh mann, Du hast doch Augen im Kopf. Lesen kannst DU auch.
Bei solch blöden ANtworten, kann man sich ja weitere Erklärungen sparen.
Schnösel.
Frank t- schrieb:> Meine Kritik äußerte sich wie an den "" zu sehen, an die völlig am Thema> Vorbei Antworten.
Das klingt soweit plausibel.zumindest im atmel blatt steht ja der
eingangswiderstand mohm zu samplingfrequent..dennoch über 1mohm. Wo
sehe ich nun den eingangswiderstand beim stm um direkt vergleichen zu
können?
Frank schrieb:> Das klingt soweit plausibel.zumindest im atmel blatt steht ja der> eingangswiderstand mohm zu samplingfrequent..dennoch über 1mohm. Wo> sehe ich nun den eingangswiderstand beim stm um direkt vergleichen zu> können?
... Im Datenblatt von stm hast du R_adc und C_adc gegeben. Damit könnte
man bei gegebener Abtastrate und mit ein bisschen Grundlagen der
Elektrotechnik ne Aussage treffen.
Der wichtige Wert für den Anwender ist halt mit welcher Impedanz du von
außen kommen darfst.
Frank t- schrieb:> ich rede nicht von einer erforderlichen Impendanz...> Ich rede davon das der eine im MOhm Bereich ist und der andere im KOhm!>> Um einen Anwendungszweck geht es doch gar nicht?!
Anhand von deinen Antworten befürchte ich, dass deine ganze Recherche
auf Missverständnissen deinerseits beruht..
Frank schrieb:> Wo> sehe ich nun den eingangswiderstand beim stm um direkt vergleichen zu> können?
Du suchst eine simple Beschreibung des Verhaltens am ADC-Eingang über
einen "Eingangswiderstand", der sich leicht vergleichen lässt. Aber der
Eingang des ADCs verhält sich nicht wie ein ohmscher Widerstand.
Deswegen wird eine solche Simplifizierung dazu führen, dass du
bestenfalls Äpfel mit Birnen vergleichst.
Die domnierende Rolle am ADC-Eingang spielt bei deisen beiden ADCs der
Sampling-Kondensator und die Frequenz, mit der er auf den Eingang
geschaltet wird. Ein mit einer festen Frequenz geschalteter Kondensator
verhält sich im zeitlichen Mittel wie ein Widerstand (darauf beruht
Tabelle 44-55 des Atmel). Die Eingangskapazität des Atmel beträgt - je
nach Modus - zwischen 2pF und 8pF, die Eingangskapazität des STM beträgt
8pF. Wenn du bei beiden 8pF hast und mit der selben Abtastfrequenz die
ADCs abfrägst, dann wird bei beiden selbe mittlere Eingangsstrom
fließen.
Aber dieser mittlere Eingangsstrom sagt wenig über die
Gesamteigenschaften des ADCs aus. Er gibt dir den "DC-Fehler", wenn du
eine Gleichspannung aus einer hochohmigen Quelle mit hoher Abtastrate
misst und noch einen Pufferkondensator vor den Eingang schaltest.
Wenn du mit der hohen Abtastrate eine zeitabhängige (nicht konstante)
Spannung messen willst, dann ist aber mindestens so entscheidend, wie
schnell sich der Sampling-Kondensator genau genug auf den neuen
Spannungswert einstellen kann.
Was "genau genug" bedeutet hängt von der genutzten Auflösung ab
Vergleichen wir für beide ADC mal die 12 Bit. Dann findest du für beide
ADCs Formeln, welcher Zusammenhang zwischen Tracking-Zeit und
Quellenimpedanz erfüllt sein muss, damit das Messergebnis nicht
verfälscht wird. Beim Atmel ist das die Formel unter Figure 44-21. Beim
STM ist das Equation 1 bzw. Tabelle 51.
Den Eingang eines Multimeters kannst du mit einer einfachen Angabe
Beschreiben (Eingangswiderstand 10MOhm). Beim ADC-Eingang kommt es auf
mehrere Parameter an, die sich nicht so einfach zu einer einzelnen Zahl
zusammenfassen lassen.
danke, zwar etwas ausführlich, aber das schadet ja nicht :-)
Im Grunde genommen wurde es ja auch schon so gesagt.
Aber Schlussendlich könnte man sagen das der ATSAM vermutlich einen
Ticken besser ist vom Eingangswiderstand..in einigen Anwendungen, der
Unterschied aber tatsächlich gering sein dürfte.
Klar, das man das alles Ausblenden kann wenn ich einen OPAmp davor
schalte, nur wäre dann natürlich die Frage nach dem Eingangswiderstand
sinnlos, wenn dieser sowieso nicht interessieren muss.
Daher gilt so eine Frage natürlich ohne extra aufwendige
Eingangsbeschaltung, sondern eben einfach mit einem Spannungsteiler oder
einer anderen womöglich hochohmigen Quelle
ICh werde nun mal STM und ATSAM im direkten Vergleich testen..da ich
beim STM nach wie vor zappelige Werte bei 10 Bit erhalte, wohingegen der
Amtega32 und auch der 12Bit XMEGA, absolut stabile, auf ein LSB, Werte
liefert.
Bin gespannt ob das beim Atsam genauso ist.
Auffällig ist, das AVR viel im Automotiv Bereich tätig ist und auch
viele Spezial AVRs hierfür anbietet
Frank t- schrieb:> nur wäre dann natürlich die Frage nach dem Eingangswiderstand> sinnlos
Diese Frage ist in der Form tatsächlich sinnlos: einfach weil sie zu
unspezifisch ist. Nochmal: der Eingang der ADCs verhält sich nicht wie
ein ohmscher Widerstand.
Frank t- schrieb:> Im Grunde genommen wurde es ja auch schon so gesagt.
Ja, schon mehrfach. Aber trotzdem tust du weiter so, als wäre es anders.
Der ADC-Eingang verhält sich wie ein geschalteter Kondensator und es
kommt auf deine Parameter bei der Nutzung des ADCs an, inwieweit das im
Zusammenspiel mit der Quellenimpdanz in den Messergebnissen
wiederspiegelt.
Frank t- schrieb:> da ich> beim STM nach wie vor zappelige Werte bei 10 Bit erhalte, wohingegen der> Amtega32 und auch der 12Bit XMEGA, absolut stabile, auf ein LSB, Werte> liefert.
Toll: und das versuchst du mit der Frage nach dem Eingangswiderstand zu
lösen? Du bist auf dem Holzweg.
Vergleiche stattdessen lieber, wie die vollständigen Parameter der
AD-Umsetzung in beiden Fällen waren. Fang als erstes mit der Track-Zeit
(im anderen Datenblatt t_sample) an. Dann schau, ob es im Datenblatt
Vorgaben für "rauscharmes" Messen gibt (z.B. während einer bestimmten
Phase der Umsetzung keinen Schaltnoise generieren indem man den µC in
einen bestimmten Modus setzt). Dann gibt es wahrscheinlich noch ein
Dutzend weiterer Aspekte der AD-Umsetzung, die zu untersuchen wären. Und
leider lässt sich keiner davon auf eine simple Größe wie den
Eingangswiderstand reduzieren.
" und es
kommt auf deine Parameter bei der Nutzung des ADCs an, "
DFür einen Vergleich sind die Paramteter der Nutzung gleich..was warum
verstehen das so viele nicht?!?
"Toll: und das versuchst du mit der Frage nach dem Eingangswiderstand zu
lösen? Du bist auf dem Holzweg."
Oh man!!
Nein damit versuche ich zu sehen ob der eine ADC generell besser oder
schlechter ist..sind hier echt einige so begriffsstutzig oder macht ihr
das absichtlich!?
"Vergleiche stattdessen lieber, wie die vollständigen Parameter der
AD-Umsetzung"
Wie man merkt stelle ich Anfängerfragen, wenn ich mit allen Daten im
Datenblatt was anfangen könnte, bräuchte man nicht in Foren Fragen..wa?
Egal..es teste es einfach selber..
Die simple Frage lautet..ist der ADS des ATSAM besser oder gleich des
STM32..
BEI GLEICHEN BEDINGUNGEN!! Das ist Grundlagen eines jeden Vergleichs!
Frank t- schrieb:> DFür einen Vergleich sind die Paramteter der Nutzung gleich..was warum> verstehen das so viele nicht?!?
weil du es bisher noch nicht gesagt hast. Wie soll man etwas kapieren,
was du verheimlichst?
Und weil dein Umgang mit der Materie leider nahelegt, dass du dir über
die wesentlichen Zusammenhänge nicht bewusst bist - und dann kann es
leicht mal passieren, dass man die Tracking-Zeit eben nicht bewusst auf
den richtigen Wert einstellt.
Frank t- schrieb:> Wie man merkt stelle ich Anfängerfragen, wenn ich mit allen Daten im> Datenblatt was anfangen könnte, bräuchte man nicht in Foren Fragen..wa?
Ja: und wenn man versucht, es dir anfängerkompatibel zu erklären und
dich auf die wichtigen Parameter hinzuweisen, dann fängst du an
rumzuschimpfen und die Begriffsstutzigkeit auf der falschen Seite zu
suchen.
Frank t- schrieb:> Egal..es teste es einfach selber..
Tu das: ich hab auf jeden Fall genug von der Diskussion mit dir.
Frank t- schrieb:> Oh man!!> Nein damit versuche ich zu sehen ob der eine ADC generell besser oder> schlechter ist..sind hier echt einige so begriffsstutzig oder macht ihr> das absichtlich!?
Ich glaube das ist wieder ein Troll.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du kein Troll bist: wieviel so ein
ADC hin und her hüpft wenn du ihn an DC anschließt hat ungefähr null mit
dem Eingangswiderstand zu tun. Da solltest du eher mal auf die
Ananlogbandbreite, die Samplerate, und das Board-Layout schauen.
Sorry,
ich lande häufiger mal hier, wenn ich was recherchiere und wie an vielen
Stellen, muss ich dem Threadersteller recht geben, mit Ausnahme von
Achim sind die Antworten völlig an der Frage vorbei und auch Achims
ausführliche Antwort eventuell nur bedingt hilfreich, wenn auch absolut
richtig.
Warum.. hmm, also der ADC Eingang hat wie jeder Eingang einen Widerstand
oder genauer eine Impedanz (da dieser i.d.R. technisch bedingt komplex
ist).
Wofür könnte man wissen wollen, wie groß der Scheinwiderstand des
Eingangs ist.. hmm naja ganz einfach... Die meisten STMs vertragen auf
ihren ADC Eingängen nur 3,3V, was nicht wirklich zu üblichen 0 bis 5V
oder 0 bis 10V passt. (zum Beispiel von nem PT100 Messwandler oder auch
nem Thermoelement messwandler alla AD8495 oder AD597.) Jetzt könnte man
auf die nicht ganz abwegige Idee kommen, das 0 bis 5V signal eines der
beiden obigen chips durch einen Spannungsteiler zu jagen.. würde das
Signal auf 0 bis 2,5V reduzieren und ließe sich somit gut auswerten...
Nehme ich jetzt aber viel zu kleine Widerstände, sagen wir einen
Spannungsteiler aus 1 Ohm Widerständen, ziehe ich den Ausgang auf Masse
und versaue das gesendete Signal. Nehme ich wesentlich zu große
Widerstände, so teilt der Spannungsteiler nix mehr, denn der untere
Widerstand des Teilers ist ja parallel zu der Impedanz des Eingangs..
Und klar ist auch, so kriege ich keine Musik digitalisiert, aber um
einen Temperatursensor auszulesen, der ein relativ stabiles signal
liefert sollte das so bestens gehen, wenn man denn die richtige
Widerstandsgröße hat.. So grob geschätzt würde ich den Teiler aus zwei
4k7 bauen :-)
Aber auch das ist nicht die Frage des Fragestellers, nur indirekt.. Er
interessiert sich (zu recht) für die Eingangsimpedanz und die ist
tatsächlich von den Digitalisierungsparametern der Chips abhängig und
lässt sich aus den angegebenen Stellen in den Datenblättern errechnen.