Gast
#2667580
Hallo, ich hab hier 3 selbstgeroutete Boards mit STM32F407, und habe ein Problem mit dem Quarz. Ich benutze einen 8MHz Quarz, dazu 2 x 22pF und den Serienwiderstand 220R. Wenn ich meine Software auf meiner eigenen Platine laufen lasse, messe ich mit dem Oszi an den Quarz-Pins eine Spannungsdifferenz von nur ca. 0.4V Spitze-Spitze. Wenn ich DIESELBE Software auf dem Discovery Board laufen lassen, messe ich ca. 3.4V (der schwingt sogar noch über den Versorgungsbereich hinaus). Die geringe Amplitude auf meinem eigenen Board führt dazu, dass die Software gelegentlich nicht hochläuft, weil sich die PLL nicht stabilisiert. Ich habe schon Quarz, R und Cs vom Discovery auf mein Board umgelötet, keine Änderung. Ich habe mit unterschiedlichen Bauteilwerten (R und C) im Bereich plus minus Faktor 3 experimentiert, keine signifikante Änderung. Ich nutze in meinem Layout einen SMD-Quarz HC-49US statt eines Durchsteckbauteils wie beim Discovery. Ober- und Unterseite der Platine sind mit Masse geflutet. Die Leiterbahnen zum Quarz sind zwar eine Kleinigkeit länger als beim Discovery, aber wirklich nur minimal. Die Pads sind beim SMD Quarz deutlich größer. Die Analogversorgung des Prozessors (soweit ich weiss hängt an der die Takterzeugung) läuft bei mir durch eine Induktivität, ich habe testhalber aber auch mal direkt angeschlossen, alles irrelevant. Da der Quarz auf meinem Board im Vergleich zum Discovery kaum schwingt glaube ich an einen anderen, systematischen Fehler. Alle bisherigen Versuche haben kaum Einfluss gezeigt. Gibt es hier was in den Option Bytes was ich übersehen habe, kann man durch externe Beschaltung anderer Pins (pullup/down) den Oszillator beeinflussen? Die Beschaltung der beiden Quarz-Pins ist wie beim Discovery, die Software identisch... Was hab ich übersehn? Danke! Sven