Ich benötige einen 32bit binärzähler. Kann man den 161 so kaskadieren,
dass kein versatz von ic zu ic passiert? habe mal irgendwo gelesen, dass
manche ics dann um eiene takt verzögern oder so... hat jemand den 161
schónmal kaskadiert und ähnliches beobachtet?
Ja ich bin gerade dabei, einen reziproken Frequenzzähler mit 8* 74AC163
zu entwerfen, der kann dann bis über 100 MHz direkt und synchron zählen.
In einigen Datenblättern ist die Beschaltung gezeigt, ich hab sie aus
dem National-Datenblatt zum 74AC568. Es gibt eine "langsame" und eine
"schnelle" Schaltung ( mit lookahead-carry).
Das Datenblatt aus dem "FACT-Databook 1987" ist weder bei
www.national.com noch bei Alldatasheet zu finden, daher hier angehängt.
Hier hab ich meinen ersten Entwurf als PDF gezeigt:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/19420/ReciprCntsch.pdf
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Christoph
Ist kein Problem, wenn man den "ripple carry output" nicht an den Takt
sondern an den Enable-Eingang des Nachfolgers hängt.
Muss man den Counter setzen können, oder reicht Reset? Der '590 halbiert
die Anzahl Zähler-ICs und ist ebenfalls sauber kaskadierbar. Dass er
streng formal gesehen kein synchroner Zähler ist, sollte nicht stören,
denn er benimmt sich trotzdem so als wäre er einer.
Wenn man eh einen MC einsetzt, braucht man keinen Synchronzähler.
Man muß ja nur die Frequenz soweit runterteilen, daß sie der interne
Counter zählen kann.
Da reicht also ein einziger 74AC393 vollkommen aus.
Peter
naj ich denke mit maximal 20mhz komme ich an die grenze. ich simuliere
gerade ein bisschen..
ich hab inzwischen ein paar hc161 bekommen von nem kumpel werde mal ein
paar leds dranbauen und schauen was passiert. :-)
A. K. schrieb:> Basti schrieb:>> Hast du den Zähler so aufgebaut?? Läuft er so?>> Nach 8 Jahren???
Gibt den Enkelkindern doch auch eine Chance; sie wollen auch mal klein
anfangen.
@Basti
Ich hatte solche Zähler vor 40 Jahren aufgebaut allerdings mit 76LS160.
Das ging bestens. Der nachfolgende TMS0117 hat dann jeweils 4 Bit
parallel eingeschoben bekommen, da diese Zähler auch als Schieberegister
arbeiten können.
Ein wenig später hatte ich dann den NS57109 ("number cruncher", A.K.
korrigiere mich, wenn der doch etwas anders hieß) verwendet. Auch das
ging gut: acht Stück für das Eingangssignal und acht Stück für die
Referenz.
Heute macht das alles ein µC ganz locker, nicht lückend und mit freier
Programmierbarkeit. Aber die reziproken Zähler sind ja noch nicht nach
Deinem Geschmack. Viel Spaß beim Löten ;-)
m.n. schrieb:> Ein wenig später hatte ich dann den NS57109 ("number cruncher", A.K.> korrigiere mich, wenn der doch etwas anders hieß) verwendet.
MM57109. Ein dezimal arbeitender Taschenrechnerchip, den manche als
Koprozessor für Fliesskommarechnung nutzten. Konnte aber auch als
eigenständiger Prozessor genutzt werden. Allerdings war jede
Software-Fliesskommalib auf 6502 oder Z80 schneller, als Koprozessor war
das also eher eine Lösung für Faule als für Eilige.
A. K. schrieb:> Allerdings war jede> Software-Fliesskommalib auf 6502 oder Z80 schneller, als Koprozessor war> das also eher eine Lösung für Faule als für Eilige.
Nicht schimpfen. Immerhin konnte er die xx160 direkt auslesen und
formatierte Ergebnisse im expo. Format direkt auf einen ICM7218
ausgeben.
Die 6502 Alternative hätte den µP selbst, einen 6532 (IO, RAM) und ein
EPROM, deutlich mehr Strom und auch mehr Platz/Kosten gebraucht. Die
(meine) Entwicklungsmöglichkeiten waren seinerzeit zudem recht
bescheiden. Speziell das Brennen der EPROMs mit 50 Durchläufen mit je 1
ms war schon eine Aufgabe und ein Emulator ein unerfüllbarer
Weihnachtstaum ;-)
Basti schrieb:> naja ich möchte sicherstellen das bei einem nachgeschaltetem latch zum> auslesezeitpunkt alle outputs des zählers syncron sind...
Dann mußt Du die Durchlaufzeiten aller acht Zähler abwarten, bevor Du
den Zustand mit einen Register speichern kannst. Diese Zeiten hängen
zudem noch vom Typ und dessen Hersteller ab. Über 10 - 20 MHz wird am
Ende wohl nicht dabei herauskommen; ich rechne da jetzt nicht herum.
Vergleicht man Aufwand und Nutzen dieser Zählerkette mit einem
schnellen, aktuellen µC (STM32F429), der interne 32-Bit Zähler mit 180
MHz und diversen Capture-Registern bietet, dann kann man keinen Sinn in
der vielen Löterei mehr erkennen. Die Zeiten sind vorbei!
Basti schrieb:> STM32F429 - wenn ich mich da einarbeite, und dann ASM (würde ja noch> gehen) oder C (brech) programmieren muss... Von daher ein No-Go.
Mein Vorschlag, AVR mit 20 MHz und ggf. Vorteiler, war Dir ja auch nicht
recht. Ich weiß ja eigentlich auch garnicht, was Du machen willst.
m.n. was ja auch nichts zur sache tut. ich benötige einen diskret
aufgebauten zähler und keine mutmaßungen, was ich wie anders machen
könnte.
Wenn demnächst jemand fragt wie man wasser auf trinkqualität reinigt
antwortest du dann auch "nimm fruchtsaft, geht viel einfacher und
schmeckt besser" ??
Selbst wenn ich mir einen zähler aufbauen wollte dann sicher nicht mit
vorteiler. Und diskussionen über erreichbare genauigkeit sind auch fehl
am platz. du weisst ja gar nicht, vielleicht habe ich mir bereits ein
gps-rb-standard in der bucht gekauft - extra zum rumspielen mit dem
zähler, und zum vergleich mit anderen standards, wie einem dcf träger.
einfach weils mich interessiert,
Aber vielleicht will ich auch einfach nur mein wissen in digitaltechnik
auffrischen - dieses fertig-lösung-gekaufe ist nicht das was ich will -
dann kann ich gleich nen gebrauchten zähler kaufen und gut is.
Also würde mich doch einfach interessieren, was hast du zum thema
beizutragen, also ganz konkret. Was ist deine antwort auf die gestellte
frage.
Basti schrieb:> Also würde mich doch einfach interessieren, was hast du zum thema> beizutragen, also ganz konkret. Was ist deine antwort auf die gestellte> frage.
Meine Antwort: Ja.