Hallo Leute,
Ich stehe vor folgender Anforderung und komme bei der
Schaltungsentwicklung nicht so rechjt weiter, da mir einfach bei der
schier riesigen Auswahl von transistoren, Mosfets, Gate Treibern u.s.w.
das Wissen fehlt.
Anforderung:
Bei einem 4-poligen Lüfter soll die PWM Leitung aufgetrennt werden um
den Lüfter in der Drehzahl zu manipulieren. Eine Regeldung mittels Poti
oder ähnlichen ist schlecht möglich aufgrund des TTL PWM Signals. Dieses
beträgt zwischen 0,8V und 5V bzw. 3,3V. Der Lüfter zieht einen maximalen
Strom von 3,3A.
Ich habe also ein TTL Signal eines Frequenzgenerators von +5VDC bei
25KHz und <30mA. Dieses PWM Signal wird so verändert, dass resultierend
daraus sich auch die Spannung im Bereich von 0,8V und 5V ändert. Ich
suche also eine Schaltung mit der ich 0,8V-5V und max. 3,5A
potentialfrei Schalten kann. Also ähnlich wie ein P-Kanal Mosfet an
dessen Drain ich eine Widerstand gegen Ground ziehe, um davor dann
dieses +5VDC Signal schaltend abzugreifen. Kann hier jemand mit einer
kurzen Zeichnung und seiner Expertise unterstützen.
Vielen Dank
Bei 4poligen Lüftern ist das PWM Signal ein rein digitales Signal,
welches hochohmig an den Lüfter geht. Den Strom zieht der Lüfter aus der
Betriebsspannung.
Hier kann man quasi mit jedem PWM "Manipulator" direkt auf den PWM
Eingang, solange Frequenz (25kHz, variiert leicht je nach Lüfter) und
Spannung passen. Strom fließt quasi keiner.
Gerald hat Recht.
Die 3,5 A stelle ich daher ganz klar in Frage.
Schau Dir vor allem die Spezifikation der 4-poligen PWM-Lüfter von Intel
an:
https://www.glkinst.com/cables/cable_pics/4_Wire_PWM_Spec.pdf
Da ist genau erklärt wie die Ansteuerung funktioniert.
Wenn Du also die Drehzahl manipulieren willst, nimmst Du am einfachsten
einen Mikrocontroller mit Input Capture um das bisherige PWM-Signal
einzulesen und einem PWM-Output um Dein verändertes Signal auszugeben.
Diese Anforderungen erfüllen sehr sehr viele Mikrocontroller, vom Atmega
über STM32 bis zu RP2040. Nimm was Dir zusagt und verfügbar ist.
Hallo,
Hier trifft nur leider die Intel FAN Spezifikation nicht zu. Es handelt
sich um Lüfter (proprietär) die beispielsweise in Server Systemen
verbaut werden. In meinem Fall drehen diese mit einer RPM von fast
20.000 und lutschen bis zu 3,3A. Ja mir ist durchaus klar, dass ich hier
jedes PWM Signal einspeisen kann. Es geht mir halt um die Ausgangsseite,
also das Schalten eines TTL Leistungs-Mosfets. Dieser soll einfach
ordentlich in die Sättigung kommen und parasitäre Kapazitäten eleminiert
werden. Ich möchte sauberes square Signal haben. Ideal wäre die
Empfehlung eines Mosfet Gate Treibers (IC´s). Und hier hatte ich auf die
Expertise gehofft. Sowohl Gate Treiber als auch der Leistungs-Mosfet
sollten am Gate mit einer TTL Spannung (Threshold) von 800mV arbeiten
und bis zu ca. 7A auf der DS-Strecke schalten können. Es gibt so massig
Lösungen mit Bootstrapping u.s.w das eine Empfehlung einfach die
Suchezeit minimieren würde. Vielleicht kann mir noch jemand ein
Schalt-Example geben wie ich mit einem N-Kanal Mosfet einen P-Kanal
Mosfet schalten kann. Oder lässt sich das auch mit beispielsweise einem
normalen bipolaren Transistor z.bsp. BC547 oder 2Nxxx realisieren. Ich
habe von Transsistoren nicht allzu viel Ahnung und mir stellt sich die
Frage wie diese bei so hohen PWM Signalen arbeiten. Schaffen diese die
sehr kurzen Schaltpulse oder sollte ich doch besser ein IRLxxx
verwenden???
Danke
Gerd E. schrieb:> Gerald hat Recht.>> Die 3,5 A stelle ich daher ganz klar in Frage.>> Schau Dir vor allem die Spezifikation der 4-poligen PWM-Lüfter von Intel> an:> https://www.glkinst.com/cables/cable_pics/4_Wire_PWM_Spec.pdf>> Da ist genau erklärt wie die Ansteuerung funktioniert.>> Wenn Du also die Drehzahl manipulieren willst, nimmst Du am einfachsten> einen Mikrocontroller mit Input Capture um das bisherige PWM-Signal> einzulesen und einem PWM-Output um Dein verändertes Signal auszugeben.>> Diese Anforderungen erfüllen sehr sehr viele Mikrocontroller, vom Atmega> über STM32 bis zu RP2040. Nimm was Dir zusagt und verfügbar ist.Gerd E. schrieb:> Wenn Du also die Drehzahl manipulieren willst, nimmst Du am einfachsten> einen Mikrocontroller mit Input Capture um das bisherige PWM-Signal> einzulesen und einem PWM-Output um Dein verändertes Signal auszugeben.
Hallo,
Ich finde das mit ATMEGA´s einfach zu fummelig. Um auf eine sinnvolle
PWM Frequenz zu kommen müssen die entsprechenden Register geändert
werden. Aber auch das kann man im Datenblatt erruieren. Hier ist einfach
das Problem, dass mir entweder zu wenig analoge PMW Eingänge zur
Verfügungs stehen oder ich dann wieder zu wenig UART Schnittstellen habe
oder ich wieder bei Modellen lande die nur eine I/O Spannung von 3.3V
haben. Irgendetwas fehlt mir dann immer bein den Arduino´s. Ändert man
die Timer Register muss du delay oder millis bedenken u.s.w.
Moin,
Torben schrieb:> Um auf eine sinnvolle> PWM Frequenz zu kommen müssen die entsprechenden Register geändert> werden.
Ach du Kagge. Register aendern in einem µController!!??!. Nee, wenns
schon soweit ist, dann kannste das echt sofort komplett alles vergessen!
scnr,
WK
Torben schrieb:> Hallo,> Hier trifft nur leider die Intel FAN Spezifikation nicht zu. Es handelt> sich um Lüfter (proprietär) die beispielsweise in Server Systemen> verbaut werden.
Dann, wie mehrfach geschrieben, zeig uns bitte die Spezifikationen des
Lüfters.
Warum vier Pins, wenn die Leistung über den PWM-Eingang gezogen wird? Da
wären dann drei Pins logischer.
Torben schrieb:> Hallo,> Ich finde das mit ATMEGA´s einfach zu fummelig. Um auf eine sinnvolle> PWM Frequenz zu kommen müssen die entsprechenden Register geändert> werden. Aber auch das kann man im Datenblatt erruieren. Hier ist einfach> das Problem, dass mir entweder zu wenig analoge PMW Eingänge zur> Verfügungs stehen oder ich dann wieder zu wenig UART Schnittstellen habe> oder ich wieder bei Modellen lande die nur eine I/O Spannung von 3.3V> haben.
Das hier lässt mich allerdings aufhorchen. Man sucht sich keinen
Mikrocontroller danach aus, ob er 5V Pegel ausgeben kann.
3.3V sind mittlerweile Standard.
Register musst du bei jedem Mikrocontroller setzen, ich würde dir
allerdings stm32 empfehlen, da kannst du alles grafisch mit CubeMX
einstellen. Da musst du dich nur rein um deine Anwendung kümmern, die
Initialisierung der Hardware wird durch CubeMX erledigt.
Gerald M. schrieb:> Das hier lässt mich allerdings aufhorchen. Man sucht sich keinen> Mikrocontroller danach aus, ob er 5V Pegel ausgeben kann.> 3.3V sind mittlerweile Standard.
OK wenn nicht so wie dann einen Lüfter mit 5V auf einem GPIO I/O mit
3.3V das PWM Signal auswerten?
Wie soll ich denn mit einem STM32 ein Lüfter PWM auslesen.
Der Lüfter ist End-of-Life und hat außerdem drei Anschlüsse und keine
vier.
Das Tacho Signal ist Open Collector, das bedeutet du hängst den Pullup
einfach an 3.3V und du hast dein Signal mit 3.3V.
Ansonsten wären die meisten Pins auch 5V tolerant und im größten Notfall
kann man Pegel auch sehr einfach wandeln.
Moin,
Also irgendwie bin ich arg verwirrt. Datenblatt und die verschiedenen
Posts passen fuer mich ueberhaupt nicht zusammen.
Du hast da also irgendeinen alten Luefter. Der selbst nix hat zum
Drehzahl aendern, ausser dass er mit variabler Spannung 7..13.2V DC
betrieben werden kann - richtig?
Ist der bei dir schon irgendwo eingebaut, wo er schon mit variabler
Spannung betrieben wird und du willst da irgendwas aendern?
Oder willst du den ausschliesslich selber in der Drehzahl steuern? Wenn
ja, was willst du als Steuersignal - z.b. PWM signal, was dir von
irgendwoher vorliegt, oder du willst ein Poti anschliessen, oder NTC,
oder ganz was anderes?
Gruss
WK
Der im Datenblatt verlinkte Lüfter will DC, kein PWM. Ein klassicher
"3-Pin"-Lüfter.
Einige Lüfter die lt. Datenblatt DC wollen, vertragen auch manche
PWM-Signale. Das ist aber meist nichts was in den Datenblättern
spezifiziert und garantiert ist. Wenn man das wirklich möchte muss man
da vorher einiges ausprobieren. Und dann natürlich auch so Sonderfälle
wie Anlaufen, blockierter Lüfter etc. mit testen. Der Aufwand lohnt sich
meist nicht.
Der einfachste, und auch sicherste Weg, dürfte sein einen fertigen
Schaltregler zu nehmen und den Lüfter an dessen Ausgang zu hängen. Die
Spannung die der Schaltregler ausgibt dann mit einem DAC steuern um die
Drehzahl zu variieren.
Das ist kein alter Lüfter und es passt auch alles zusammen. Ich bin wohl
hier einfach im falschen Forum. Schade im Internet kann man wohl echt
nicht mehr auf konstruktive Kommunikation hoffen.
bis hierher vielen Dank
Torben schrieb:> Das ist kein alter Lüfter und es passt auch alles zusammen. Ich bin wohl> hier einfach im falschen Forum. Schade im Internet kann man wohl echt> nicht mehr auf konstruktive Kommunikation hoffen.
Jetzt, wo alle nötigen Infos. vorhanden sind, dein Kauderwelsch zu
entdrösen ist und es Sinn macht hier wirklich Zeit zu investieren.
Kommst du mit solchen Sprüchen vorbei?!
Das du keine Ahnung hast, hast du ja schon mehrfach bewiesen.
Aber einen kleinen Tipp, möchte ich dir dennoch geben.
Da drin steckt Electronic, inkl. einem Elko an der Versorgung. Überlege
dir einmal, ob das wirklich eine gute Idee ist, das mit PWM zu bespaßen!
BB und viel Glück noch.
Moin,
Torben schrieb:> und es passt auch alles zusammen.
Mag schon sein, dass ich nicht die hellste Kerze auf der Torte bin. Aber
wenn mir einer was von
Torben schrieb:> einem 4-poligen Lüfter
erzaehlt, dann sich aber muehevoll ein Datenblatt mit einem 3 poligen
Anschluss aus der Nase ziehen laesst, dann finde ich das ueberhaupt
nicht "passend".
Und wenn ich dann noch zwischen den Zeilen den Eindruck gewinne, dass da
so einiges wahrscheinlich nicht nur mir unklar ist, dann frag' ich halt
mal...
Aber: Du hast Recht, gibt sicher Foren im www mit schlaueren Leuten.
Wennste welche findest, sag mal Bescheid, dass ich auch noch was lernen
kann.
Gruss
WK