hier muss künftig im Keller eine Stahltüre abgeschlossen werden. In der Türe befindet sich ein handelsüblicher beidseitig schließender Schließzylinder. Es sind keine Schlüssel auffindbar.
Dummerweise benötigt man zum Ausbau des Schlosses den Schlüssel :-(
Was tun?
Ich hab mal einem Hausmeister zugeschaut, wie der den Zylinder einer Mietwohnung geknackt hat. Eine normale lange Spax mit nicht durchgehendem Gewinde mit Akkubohrer reingedreht, dann ein kräftiger Schlag auf den Kopf der Spax und der innenliegende Teil des Zylinders flog in die Wohnung. Mechanismus: die Schraube muss soweit reingedreht werden, dass das Gewinde im innen liegenden Teil des Zylinders ist und der glatte Abschnitt im aussen liegenden Teil, also an der Schwachstelle, wo die Befestigungsschraube durchgeht gerade vorbei ist. Das geht aber nicht bei allen Zylindern, manche haben da eine Barriere drin. Es gibt auch das umgekehrte Verfahren, nennt sich Ziehfix, da braucht man aber Spezialwerkzeug.
Normales Aufbohren, wie in tausenden Internetvideos demonstriert.
Ich hab das schon als kleines Kind im Alter von 6 jahren als Live Vorführung mit meinem Vater und meinem Onkel in Erinnerung. War unsere Haustür, und ich grübele grade - ob ich damals ggfs. als Übeltäter einen drinsteckenden Schlüssel abgebrochen hatte...
Letztens nach langer, langer Zeit bei Bekannten einen Zylinder als Nothilfe ausgebohrt. Normaler guter Akkuschrauber, mittelmäßige, aber neue und scharfe Bohrer. In 2 Minuten wars offen. Diese kleinen Messingstifte und Federn ausgebohrt, so dass diese nicht mehr im Eingriff sind. Nicht so tief das der große "Mitnehmer" innen abgebohrt werden könnte. Wobei durch das Bohren ca 2..4mm unter dem drehbaren Einsatz innen ohnehin nicht viel beschädigt werden kann, wenn der Bohrer kleiner als die Breite des dort schlanken Zylinderbereichs ist. Mittlerer Schlitzschraubendreher zum drehen des verbeleibenden Restkerns. Ich hatte mir vorher auch noch mal 15 Minuten Internetvideos zum Thema angeschaut.
Ein normales Schloss kriegt man damit problemlos auf, es gibt aber auch so fiese Teile die haben statt Messingbolzen welche aus gehärtetem Stahl. Die machen deutlich mehr Probleme. Das mit dem Schraube rein und dann abbrechen sollte aber trotzdem klappen. Wenigstens solange kein einbruchsicherer Beschlag davor sitzt. Aber auch der lässt sich knacken, kostet halt Zeit und natürlich nen neuen davon.
Oder halt ganz klassisch mit Schraubenzieher und ner zurechtgebogenen Büroklammer.
Wenn ich das richtig interpretiere, liegt hier ein Spezialfall vor:
Die Tür ist ja offen, sie soll abgesperrt werden.
Daher kann man die lange M5-Schraube, die den Euro-Zylinder hält, herausschrauben und dort mit einem 6 - 7 mm-Bohrer den Zylinder an seiner kritischsten Stelle (wo die M5-Schraube durchgeht) weiter schwächen.
Dann sollte das Knacken oder Ziehen deutlich leichter gehen.
Es soll auch helfen, Dosenwinter reinsprühen und dann ein kräftiger Schlag mit dem Hammer drauf. Allerdings hab ich da meine Zweifel, dass das tatsächlich klappt.
Es soll auch helfen, Dosenwinter reinsprühen und dann ein kräftiger
Schlag mit dem Hammer drauf. Allerdings hab ich da meine Zweifel, dass
das tatsächlich klappt.
Zerstörungsfreie Option:
Mit einem Key Decoder ("Lishi Tool") das Schloss öffnen, mitschreiben welche Einstellungen das waren, Schlüssel nachmachen lassen, Schließzylinder verbleibt in der Tür.
Problem: diese Option wird dir kaum ein Schlüsseldienst anbieten, die destruktiven Methoden gehen schneller und bringen mehr Profit.
Wenn die Tür offen ist, kann man den doch einfach nach Herausschrauben der einen Schraube herausnehmen?
Ansonsten mit einer Wasserrohrzange durch drehen von innen oder außen abbrechen, geht ganz einfach. Die Schlösser haben dafür extra eine Sollbruchstelle.
Als Handwerker wäre genau dies das letzte, was ich machen würde. Solche üblen Arbeiten werden nach Aufwand abgerechnet. Und die zerstörten Werkzeuge zahlt der Kunde zusätzlich. Wenn das Schloss mit Hartmetall bestückt ist, wird da eine Menge teures Werkzeug draufgehen.
Ein Spezi bekommt diese Teile auch ohne mechanische Zerstörung raus.
Das wäre sicher die beste Lösung! Nur wie kommt man an einen solchen Spezi? Habe früher mal in einem Fachgeschäft angefragt: Das machen wir nicht, zu viele unterschiedliche Systeme, der Ausgang einer solchen Aktion wäre offen. Der Kunde zahlt nicht gern für nix.
Mit einem Key Decoder ("Lishi Tool") das Schloss öffnen, mitschreiben
welche Einstellungen das waren, Schlüssel nachmachen lassen,
Schließzylinder verbleibt in der Tür.
Noch besser, aber ich fürchte ebenso, dass das niemand anbieten wird.
Zu wenig verdient.
Solche üblen Arbeiten werden nach Aufwand abgerechnet. Und die
zerstörten Werkzeuge zahlt der Kunde zusätzlich. Wenn das Schloss mit
Hartmetall bestückt ist, wird da eine Menge teures Werkzeug draufgehen.
Nö, länger als 10 Minuten darf das nicht dauern. Und wer sein Werkzeug dabei zerstört, ist nicht kompetent.
Nach Schlüsselnotdienst googeln, zwei, drei scharfe Bilder knipsen, reihum fragen was es kostet, fertig. Der Profi sieht sofort um was es geht, Gewalt ist im seltensten Fall notwendig.
Ich würde als erstes in die gelben Seiten gucken und nach örtlichen
Schlüsseldiensten suchen.
Leicht OT: Ich muss möglicherweise mein (Lager-)Garagen-Torschloss
aufbohren, weil ich den Schlüssel verbaselt habe. Gibt es bei
diesen einseitigen Zylindern bei den vielfältigen Tipps hier etwas
besonderes zu beachten?
Nach Schlüsselnotdienst googeln, zwei, drei scharfe Bilder knipsen,
reihum fragen was es kostet, fertig.
Schlüsselnotdienste will man für so etwas genau NICHT zu "rate" ziehen. Die leben von der Not, d.h. sind schweineteuer.
Man geht mit den Bildern zum nächsten normalen Schloss- und Schlüsselhändler, aber eben NICHT zu einem, der prominent in den Gelben Seiten bzw. im Internet als Notdienst unterwegs ist.
Ich muss möglicherweise mein (Lager-)Garagen-Torschloss
aufbohren, weil ich den Schlüssel verbaselt habe
Wennst von innen rankommt:
Bei älteren Garagentoren läßt sich das verbaute Schloss demontieren und zerlegen, wär das einfachste. Wenn kein Zeitdruck da ist:
Schlüsselnotdienste will man für so etwas genau NICHT zu "rate" ziehen.
Die leben von der Not, d.h. sind schweineteuer.
...nur wenn man sie IN DER NOT ruft. Es gibt seriöse Firmen die tagsüber Schließanlagen udgl verkaufen, und Notdienste mit anbieten. Für 20 € steh auch ich nicht nachts um zwei auf weil irgend wer meint das Leben funktioniert wie Amazon.
Es gibt seriöse Firmen die tagsüber
Schließanlagen udgl verkaufen, und Notdienste mit anbieten.
Ja. Die bieten nebenbei Notdienste an.
Aber das sind nicht die, die sich bei einer Suche (bzw. in den Gelben Seiten) nach "Notdienst" laut nach vorne drängeln, das nämlich sind dann die anderen. Deren Geschäftsmodell aus Notdienst besteht.
Aber warum sollte man überhaupt nach einem Notdienst suchen, wenn man gar keinen benötigt? Der Schließzylinder muss schließlich nicht um Mitternacht getauscht werden.
Laut diversen Fernsehberichten muss man bei den gelben Seiten bei Schlüsseldiensten aber auch genau schauen, sehr häufig sollen das welche sein, die je nachdem aus dem entferntestmöglichen Bundesland kommen und die Anfahrt von dort aus abrechnen, obwohl sie 2 Türen von dir daheim entfernt sind.
Aber warum sollte man überhaupt nach einem Notdienst suchen, wenn man
gar keinen benötigt?
Nuja, das sind meist die Profis die wissen was sie tun. Ein Anruf tut nicht weh, und wenn es ein seriöser Laden ist, kommt sicher jemand bei Gelegenheit auf dem Weg von hier nach dort vorbei und nimmt sich der Sache an, ohne Nachtzuschlag und Nepperei. Zumindest eine Anfahrt und die Arbeitszeit wird man aber berappen müssen, und da ist mit 20€ nun mal nichts mehr drin.
Vorher zwei, drei gute Fotos per Mail, und der Fachmann weiß was notwendig ist.
Nein, die Schließnase ragt schräg seitlich raus. Man muss den Schlüssel
um ca. 30° drehen um den Schließzylinder ziehen zu können.
Nachdem ich zum Tausch eines Schließzylinders in einer Feuerschutztür (Hörmann) einen Bohrer im (hochwertigen) Schließzylinder abgebrochen hatte habe ich das Einsteckschloss an dieser Stelle mit einem Bohrer "geschwächt" und den Zylinder herausgedrückt. Anschließend das Blech vom Schloß wieder zurückgedrückt. Ein neues Einsteckschloß wäre mit ~ 15,- Euro ggf. auch günstiger als der "Fachmann" vom Schlüsseldienst.
Aber warum sollte man überhaupt nach einem Notdienst suchen, wenn man
gar keinen benötigt?
Nuja, das sind meist die Profis die wissen was sie tun.
Zumindest dann, wenn es darum geht, hohe Rechnungen zu produzieren.
Ein Anruf tut
nicht weh, und wenn es ein seriöser Laden ist, kommt sicher jemand bei
Gelegenheit auf dem Weg von hier nach dort vorbei und nimmt sich der
Sache an, ohne Nachtzuschlag und Nepperei.
Eine interessante Prämisse, insbesondere im Zusammenhang mit einem Eintrag in den gelben Seiten unter "Schlüsselnotdienst".
Zumindest eine Anfahrt und
die Arbeitszeit wird man aber berappen müssen, und da ist mit 20€ nun
mal nichts mehr drin.
Vorher zwei, drei gute Fotos per Mail, und der Fachmann weiß was
notwendig ist.
Ein Anruf bei der Innung könnte auch hilfreich sein, wenn man nach einem seriösen Handwerksbetrieb sucht. Man könnte natürlich auch in der Nachbarschaft nach einem kompetenten Hausmeister fahnden, der gern mal einen Zwanziger nebenbei abstaubt.
Das Vorgehen über die Feuerwehr ist tatsächlich heikel. Das sind ja Dienstleistungen die sich andere (gut) bezahlen lassen. Da sind die entsprechenden Dienstleister (und deren Kammern) nicht begeistert darüber, wenn die öffentlich rechtlich finanzierte Hand das mal so eben nebenbei für lau macht.
Entsprechende Probleme gibt es z.B. auch bei Bienennestern und Baumfällungen. Alles nur noch bei Gefahr im Verzug, sonst Dienstleister.
Wenn man natürlich jemanden bei der (F)FW kennt und man diese böse böse Tat nur im kleinsten Kreise kommuniziert so dass es keinen Kläger gibt,...
Schlüsseldienste über gelbe Seiten & Internet wäre ich auch gaaanz vorsichtig. Gibt da die eine oder andere Notdienstfirma die sich sehr gerne mit zig Betrieben als lokal und "ums Eck" präsentiert. Und trotz lokaler Ortsvorwahl kommt man bei jeder dieser Firmen-Nummern beim gleichen, hunderte Kilometer entfernte Callcenter raus.
Vielleicht mal gucken, der ADAC z.B. bietet solche Dienstleistungen mittlerweile auch an.
Schlüsseldienste über gelbe Seiten & Internet wäre ich auch gaaanz
vorsichtig. Gibt da die eine oder andere Notdienstfirma die sich sehr
gerne mit zig Betrieben als lokal und "ums Eck" präsentiert. Und trotz
lokaler Ortsvorwahl kommt man bei jeder dieser Firmen-Nummern beim
gleichen, hunderte Kilometer entfernte Callcenter raus.
Die schreiben dann aber meist keine lokale Adressen
in die "Gelben Seiten".
Von Bekannten weiss ich, dass es zig mal billiger ist das Schloss kaputt zu machen und neu zu kaufen, als einen Schlüsseldienst zu rufen. Die sind meist Gnadenlos überteuert.
Von Bekannten weiss ich, dass es zig mal billiger ist das Schloss kaputt
zu machen und neu zu kaufen, als einen Schlüsseldienst zu rufen. Die
sind meist Gnadenlos überteuert.
Habe vor Jahren einen Schlüsseldienst angerufen.
Nur nach dem Grundpreis gefragt,
Anfahrt,Abfahrt, Bereitstellung das er mit seinen Werkzeug da ist.
Noch keine Fehlerdiagnose...
Da kann ich mir mühelos eine Bohrmaschine kaufen mit paar guten Bohrern, wenn kein Nachbar helfen kann.
Da kann ich mir mühelos eine Bohrmaschine kaufen mit paar guten Bohrern,
wenn kein Nachbar helfen kann.
Alle jammern immer dass die Schlüsselnotdienste Abzocker sind,
aber unter 400€ wäre das ein Draufzahlgeschäft.
Auch wenn es vor Ort nur 2 Minuten gelernte Griffe sind.
Das mit dem aufbohren hat sich bei aktuellen Schlössern auch
erledigt, inzwischen haben gute Schlösser diverse Schutzfunktionen dagegen.
Da steckt dann nur noch verbogener Metallschrott in der Türe der sich gar nicht mehr bewegen lässt.
LockPicken zu lernen ist einen gute Beschäftigung für den kommenden Winter.:)
Alle jammern immer dass die Schlüsselnotdienste Abzocker sind,
aber unter 400€ wäre das ein Draufzahlgeschäft.
Auch wenn es vor Ort nur 2 Minuten gelernte Griffe sind.
Das kommt darauf an.
Wer auf gepacktem Werkzeugkoffer in der Garage hockt und die ganze Nacht pber einen Mitarbeiter am Telefon bezahlen muss, der hat sicherlich ein Kostenproblem.
Wer einen einzelnen Mitarbeiter an zehn oder mehr Telefone setzt, der dann eingehende Aufträge für einen Hungerlohn an Subunternehmer weiterreicht, der kommt leichter auf einen grünen Zweig. Dass bei diesen Bedingungen die "ausführenden Organe" geradezu davon abhängig sind, künstlich überhöhte Rechnungen zu produzieren, sollte niemanden überraschen.
Lustiger Weise präsentieren Verbrauchermagatinr im TV alle Jahre wieder mit schöner Regelmäßigkeit den freundlichen Handwerksmeister aus dem Nachbardorf, der ad hoc angereist kommt und die ins Schloss gefallene Tür für insgesamt 30 Euro zerstörungsfrei öffnet. Wenn der sowieso gerade am Schraubstock stand, weil er noch Arbeit liegen hatte, mag das,sogar plausibel sein, gerade auch als Werbemaßnahme bei Eigenheimbewohnern: irgendwann will der Kunde eine Schließanlage ...
Aber gilt das auch nachts zwischen 23:00 und 05:00 Uhr?
Da kann ich mir mühelos eine Bohrmaschine kaufen mit paar guten Bohrern,
wenn kein Nachbar helfen kann.
Wo bohrst du denn hin mit deinen guten Bohrern? Otto-Normalo hat keine Ahnung vom inneren Aufbau eines Schließzylinders. Und dann gibt es nicht nur ein Schloss, sondern viele verschiedene Schließzylinders von vielen Herstellern.
Das mit dem aufbohren hat sich bei aktuellen Schlössern auch
erledigt, inzwischen haben gute Schlösser diverse Schutzfunktionen
dagegen.
So ist es. Da sind vorgelagerte Stifte aus Hartmetall, da werden sich Al. K.'s "gute Bohrer" aus dem Baumarkt die Zähne ausbeißen.
Da steckt dann nur noch verbogener Metallschrott in der Türe der sich
gar nicht mehr bewegen lässt.
Ganz genau - und dann hat man einen gewaltigen Schaden und es ist u.U. eine neue Türe fällig.
LockPicken zu lernen ist einen gute Beschäftigung für den kommenden
Winter.:)
Man sollte sich nicht von Youtube-Videos blenden lassen, wo die User irgendein Billigschloss mit der elektrischen Zahnbürste öffnen, in der Hoffnung, mal von Youtube eine Menge Kohle überwiesen zu bekommen. Für die Pickerei braucht es Erfahrung ohne Ende. Und ein Erfolg wird ein Picker nicht garantieren können. Entweder er bringt ein Schloss auf oder eben nicht.
Lustiger Weise präsentieren Verbrauchermagatinr im TV alle Jahre wieder
mit schöner Regelmäßigkeit den freundlichen Handwerksmeister aus dem
Nachbardorf, der ad hoc angereist kommt ...
Auf dem Land bzw. Dorf ist das tatsächlich so. Wer hier einem anderen 400 Euro für 2 Minuten abknöpft, ist zeitlebens unten durch und wird nur noch angespuckt. Üble Abzocke ist nur in den Städten möglich, in deren Anonymität keiner einen Ruf zu verlieren hat.
hier muss künftig im Keller eine Stahltüre abgeschlossen werden.
Warum das? Neue Vorschriften? Ich frag nur, weil die einzige Stahltür bei uns im Keller ist die vom Heizungsraum, vermutlich wegen Brandschutz.
Man könnte also statt der (erwähnt teuren) Schlüsseldienste:
eine neue Tür beschaffen (lassen)
einen Handwerksbetrieb vor Ort beauftragen, ein neues Schloss zu installieren, das alte wird dann nebenbei entfernt/ausgebohrt. Kosten deutlich unter 100€.
alternatives Schloss anbringen, Riegel/Vorhängeschloss.
(Ich bin selber mal in meine eigene Wohnung "eingebrochen", weil mir die Tür ins Schloss gefallen ist und Schlüssel drinnen. Bei Nachbarn nach einer leeren PET-Flasche und Schere gefragt, war eine Sache von 5 Minuten und Tür wieder offen)
Frage bleibt aber: WARUM muss die Tür jetzt abgeschlossen werden? WEnn keiner meiner SChlüssel hat, stand sie wohl jahrelang offen.
Wie auch immer, gutes Gelingen wünscht
Nostalgiker.
Auf dem Land bzw. Dorf ist das tatsächlich so. Wer hier einem anderen
400 Euro für 2 Minuten abknöpft, ist zeitlebens unten durch und wird nur
noch angespuckt. Üble Abzocke ist nur in den Städten möglich, in deren
Anonymität keiner einen Ruf zu verlieren hat.
Auf jeden Fall. Man muss sich klar machen: Der Handwerksmeister ist vielleicht bei der Feuerwehr und im Musikverein. Und seine Kinder im Turnverein. Alles im gleichen Dorf. Der zockt da keinen ab.
hier muss künftig im Keller eine Stahltüre abgeschlossen werden.
Falls es der Keller von Fort Knox sein sollte, könnte Gustav richtig liegen.
In der
Türe befindet sich ein handelsüblicher beidseitig schließender
Schließzylinder.
Bei einer gewöhnlichen Brandschutztür, die offenbar in den letzten Jahrzehnten niemals abgeschlossen worden ist, würde ich keinen besonders gesicherten Zylinder erwarten.
Bei einer gewöhnlichen Brandschutztür, die offenbar in den letzten
Jahrzehnten niemals abgeschlossen worden ist, würde ich keinen besonders
gesicherten Zylinder erwarten.
Im Jargon sind's Blechtüren, eingeteilt in Brandschutzklassen. Als Füllung leichte Mineralwolle, schwere Promatplatten oder ähnliches. Je nach dem. Im Prinzip kommt man mit dem Dosenöffner durch, besonders stabil sind sie nicht. Die sollen Feuer fernhalten, keine Einbrecher...
Zu einer Schließanlage wird der Zylinder nicht gehören, also wird's ein 08/15 sein, in irgendeiner Kellertüre, nicht wirklich eine Herausforderung also.
In der grandiosen Neuzeit ist alles in Bewegung. Was gestern galt, gilt heute nicht mehr. Warum so neugierig?
Man könnte also [...] eine neue Tür beschaffen
Eine neue Brandschutztüre kommt sicher teurer als der teuerste Schlüsseldienst. Und der, der die Türe erneuert, will sicher auch gleich den Stahlrahmen mit erneuern. Incl. Einbau sicher nett 4-stellig.
einen Handwerksbetrieb vor Ort beauftragen, ein neues Schloss zu
installieren, das alte wird dann nebenbei entfernt/ausgebohrt. Kosten
deutlich unter 100€.
Wir haben hier leider nur einen Halbprofi, der kann alles - und nichts richtig. Aber selbst bei dem gibt es für deutlich unter 100€ nur einen feuchten Händedruck.
Bei einer gewöhnlichen Brandschutztür, die offenbar in den letzten
Jahrzehnten niemals abgeschlossen worden ist, würde ich keinen besonders
gesicherten Zylinder erwarten.
Falsch geraten. Es ist der gleiche Typ von Schließzylinder, der auch an der Haustüre und den Wohnungstüren verbaut ist.
Falsch geraten. Es ist der gleiche Typ von Schließzylinder, der auch an
der Haustüre und den Wohnungstüren verbaut ist.
C. D. schrieb:
Zu einer Schließanlage wird der Zylinder nicht gehören
Falsch geraten
also wird's ein 08/15 sein
Nochmal falsch geraten
Ach ja?
Schließanlagen sind NICHT zwangsläufig besonders gesichert oder gar unüberwindbar. Auch hier sind Standard-Zylinder weit verbreitet, die man mit etwas Übung selbst als Laie mit dem von mir weiter oben verlinkten Set geöffnet bekommt; meiner Nichte hat das im Alter von 10 Jahren schon ohne jede Ausbildung Spass bereitet.
Ist Deine Anlage kein Pseudo-Kram aus dem Ramschkatalog existiert zu ihr ein Schließplan und eine Sicherungskarte, damit ist das Problem dann gelöst. Hast Du die Unterlagen versemmelt --> selbst schuld. Dann kannst den Rest auch gleich tauschen lassen.
Tipps hast genug bekommen, auch hilfreiche, mach was draus oder lass es. Den Rest Deiner Salami-Taktik kannst Dir sparen.
Ach, wenn der Hausmeister geschlampt hat, dann kann so eine Sicherungskarte oder dessen Schlüsselbund, an dem der Generalschlüssel hängt, halt auch schon mal verloren gehen. Oder der Kram wurde beim Wechsel der Hausverwaltung verschlampt.
Interessant ist allerdings, wozu eine von Hausbewohnern zu nutzende Kellertür ein Schloss bekommt, für das Schlüssel der Schließanlage passen, nicht aber die Wohnungstürschlüssel der Hausbewohner.
Habe hier ein schloss mit Aufbohrsicherung,denke ich.
Ansonsten ist es ein Wald,Wiesenschloß.
Haben Alle im Eingang und auch die Hauseingangstür.
Nur ohne diese Sicherung.
Schließanlage schon lange nicht mehr, die rechtlichen Konsequenzen bei Verlust eines Schlüssels, sind recht undurchsichtig und nicht immer durchsetzbar.
Oben und unten aber noch eine Sperre.
Da habe ich ja schon eine Sicherheits--mäßig bessere Wohnungstür.
Aber Schlüssel konnte ich einfach nachmachen lassen.
Du meinst also,Hartmetall kann man nicht bohren....;-))
Der Bohrer trifft auf einen Hartmetall-Stift im Schloss. Da hast du keine exakte Kontrolle darüber, wie. Das ist was ganz anderes als mit der Standbohrmaschine in eine plane Hartmetall-Oberfläche ein Loch zu bohren.
Kannst ja mal versuchen, ein kleines Loch quer durch einen Bohrer-Schaft zu bohren...
Nicht unmöglich, aber definitiv nix was man Frei-Hand mit dem Akkubohrer machen möchte.
Insofern: Der Aufbohrschutz erfüllt seinen Zweck, nämlich dem Angreifer Zeit zu rauben.
Interessant ist allerdings, wozu eine von Hausbewohnern zu nutzende
Kellertür ein Schloss bekommt, für das Schlüssel der Schließanlage
passen, nicht aber die Wohnungstürschlüssel der Hausbewohner.
Da ist konzeptionell irgendwas schiefgelaufen.
Genau das ist der Punkt, der nicht nachvollziehbar ist: Eigentlich sollte jeder Wohnungsinhaber in den Keller können, wie auch durch die Haustür. Dafür haben Haus-und Kellertür üblicherweise die gleiche Gruppenschließung. Daher sollte jeder Haustürschlüssel auf die Kellertür passen. Dass einzelne Wohnungsinhaber keinen Zutritt hatten haben sollen, ist unwahrscheinlich: die Kellertür war längere Zeit überhaupt nicht abgeschlossen. Letzteres finde ich btw bemerkenswert, denn praktikabel ist das nur, wenn die Tür beidseitig mit Klinken versehen ist. Das hingegen ist ungewöhnlich, denn zumeist soll verhindert werfen, dass Besucher, denen der Zutritt zum Treppenhaus gelungen ist, sich in den Keller "verirren" und dort unbeobachtet ihre Persönlichkeit entfalten können.
Genau das ist der Punkt, der nicht nachvollziehbar ist: Eigentlich
sollte jeder Wohnungsinhaber in den Keller können, wie auch durch die
Haustür. Dafür haben Haus-und Kellertür üblicherweise die gleiche
Gruppenschließung. Daher sollte jeder Haustürschlüssel auf die Kellertür
passen.
Je mehr Material noch am Schlüssel dran ist, umso höherwertiger ist er.
Sonst könnte man ihn durch Abfeilen in der Berechtigung aufwerten.
Sonst könnte man ihn durch Abfeilen in der Berechtigung aufwerten.
Genau solche "Schließanlagen" gibt es in Form von Vorhangschlösserserien, bei denen beim Generalschlüssel am Bart nur ein einziger "Zahn" stehengeblieben ist. Ob die frei verkäuflich sind, weiß ich nicht; ich wüsste auch nicht, wer privat so etwas haben wollen sollte.
Interessant ist allerdings, wozu eine von Hausbewohnern zu nutzende
Kellertür ein Schloss bekommt, für das Schlüssel der Schließanlage
passen, nicht aber die Wohnungstürschlüssel der Hausbewohner.
Ganz einfach, weil es sich um einen technischen Betriebsraum handelt und darin haben Hausbewohner nichts verloren.
Habe mir mittlerweile einige Schlüssel zeigen lassen. Schlüssel und Schließzylinder tragen jeweils eine Nummer im Format XYYYYZZ. Wobei X ein Buchstabe ist und Y/Z eine Zahlenkombination. X und Y war bei allen gesehenen Schlüsseln gleich, nur Z variiert. Alle Schlüssel passen in alle Schlösser, nur drehen geht nicht.
XYYYY ist bei dem Schloss der Brandschutztüre ebenso gleich, jedoch hat dieser Schließzylinder ein ganz anderes Profil. D.h. die bisher gesehenen Schlüssel lassen sich allesamt nicht einstecken.
Ich hätte jetzt vermutet, dass im Buchstaben X das Profil codiert ist. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Ich stehe vor einem Rätsel.
Kennt sich jemand mit den Codierungen aus?
Wo versteckt sich das Profil?
Ist Deine Anlage kein Pseudo-Kram aus dem Ramschkatalog existiert zu ihr
ein Schließplan und eine Sicherungskarte, damit ist das Problem dann
gelöst. Hast Du die Unterlagen versemmelt --> selbst schuld. Dann kannst
den Rest auch gleich tauschen lassen.
Was hilft Dir die Codierung XXXYYY aufgeschlüsselt zu bekommen wenn der Schlüssel trotzdem weg ist? Was glaubst Du warum die überhaupt codiert sind? Damit jeder dran herumfeilen kann?
Such Dir einen seriösen Betrieb für Schließtechnik und bezahl die Leute anständig für ihre Arbeit. Deine Ratespiele sind nicht zielführend, ich bin hier raus.
...
Habe mir mittlerweile einige Schlüssel zeigen lassen. Schlüssel und
Schließzylinder tragen jeweils eine Nummer im Format XYYYYZZ. Wobei X
ein Buchstabe ist und Y/Z eine Zahlenkombination. X und Y war bei allen
gesehenen Schlüsseln gleich, nur Z variiert. Alle Schlüssel passen in
alle Schlösser, nur drehen geht nicht.
XYYYY ist bei dem Schloss der Brandschutztüre ebenso gleich, jedoch hat
dieser Schließzylinder ein ganz anderes Profil. D.h. die bisher
gesehenen Schlüssel lassen sich allesamt nicht einstecken.
Ich hätte jetzt vermutet, dass im Buchstaben X das Profil codiert ist.
Dem ist aber offensichtlich nicht so. Ich stehe vor einem Rätsel.
Also eine Schließanlage.
Kennt sich jemand mit den Codierungen aus?
Der Hersteller.
Wo versteckt sich das Profil?
Beim Hersteller.
Versuche herauszufinden, wer die Codeunterlagen zur Anlage hat. Das sollte der (alte) Hauseigentümer oder Verwalter sein. Ggf ist das sogar eine Person im Haus.
Der hat dort ua auch den Code für den Hauswirtschaftsraum, die Liste der ausgegebenen Schlüssel und kann den Schlüssel nachmachen.
Ansonsten musst du den Zylinder knacken und anschließend alle Schlösser tauschen gegen eine neue Schließanlage.
Oder der Kram wurde beim Wechsel der Hausverwaltung verschlampt.
So ähnlich. Der bisherige Hausverwalter ist plötzlich verstorben und nach einem Jahr Chaos (niemand mehr zu erreichen) fangen wir nun mit einem neuen Hausverwalter BEI NULL AN.
Oder der Kram wurde beim Wechsel der Hausverwaltung verschlampt.
So ähnlich. Der bisherige Hausverwalter ist plötzlich verstorben und
nach einem Jahr Chaos (niemand mehr zu erreichen) fangen wir nun mit
einem neuen Hausverwalter BEI NULL AN.
Dann: Zylinder aus der Tür brechen und gut.
Mach alle Schlösser Neu. Ordentlich.
Hab die letzten Jahre drei Schlösser wegen Schusseligkeiten geöffnet. Dazu youtube und Akkubohrer verwendet. Klappte, wenn es auch einmal lange dauerte... Seitdem nutze ich aber "günstige" Schließzylinder, die gehen deutlich einfacher auf und wer rein will kommt rein, egal ob 100 oder 10 Euro Schließzylinder.