Analog Multimeter Hung Chang HC-2010BZ

OP (Firma: schon lange insolvent) #7541483
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Ich würde dieses gerne wieder gängig machen, Batterien, diese waren 1993 abgelaufen habe ich getauscht. Im 10k Widerstandsbereich wird bei offenen Meßklemmen permanent ca. 350k angezeigt. In den DC Bereichen geht der Zeiger bei offenen Meßklemmen leicht ins negative. Mit einem DVM messe ich je nach DC-Bereich an den offenen Meßklemmen eine DC-Spannung von 800mV im 10V Bereich.

Bei Elektrotanya finde ich nur den Schaltplan von 5050. Vielleicht hat ja jemand die alten Manuals sorgfältig in Aktenordner abgeheftet und ist so nett, diesen hier zu veröffentlichen? :-)

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#7541666
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Peter T. schrieb:

Ich würde dieses gerne wieder gängig machen

das ist sein gutes Recht, nach seinen! persönlichen! Vorlieben zu entscheiden.

Die letzte Zahlenstelle weglassen, dann wird ein HunhChang HC201 daraus, dessen Schaltplan liegt auf radiomuseum(dot)org. Auch für Nichtmitglieder ist der Schaltplan in der Vorschau erahnbar.

Es dürfte sich um dasselbe Multimeter handeln.

#7541693
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Peter T. schrieb:

In den DC Bereichen geht der Zeiger bei offenen Meßklemmen leicht ins negative. Mit einem DVM messe ich je nach DC-Bereich an den offenen Meßklemmen eine DC-Spannung von 800mV im 10V Bereich.

Dann hast Du entweder eine fehlerhafte Messung oder einen Feinschluss über Platine und Kontakte, die den Batteriekreis auf den DC Bereich legen.

Letzteres kannst du prüfen, wenn Du alle 3 Batterien aus dem Gerät entfernst, und Deinen Test wiederholst. Keine Zeigerausschlag heisst dann: Feinschluss suchen .-)

(Firma: matzetronics) #7542013
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Eines der Probleme ist doch der fehlende Plastikeinsatz zur Nullpunkt Einstellung des Instruments. Den musste erstmal finden können. Und hinter diesem Plastikeinsatz scheint jede Menge Dreck ein Zuhause zu haben. Das ist besonders schön, weil er direkt in die Drehspulmimik gerieselt ist. Damit erklärt sich auch zwanglos ein klemmender Zeiger. Wenn das jetzt noch Metallspäne waren, dann Gute Nacht, Marie.

#7542072
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Matthias S. schrieb:

Eines der Probleme ist doch der fehlende Plastikeinsatz zur Nullpunkt Einstellung des Instruments

Ohne Gehäuse sollte das kein Problem sein. Wenn der Nullpunkt wieder stimmt, sollte der auch über einige Jahre stabil sein. Das Loch sollte man allerdings mit einem Tesafilmstreifen o.ä. verschliessen.

hinter diesem Plastikeinsatz scheint jede Menge Dreck ein Zuhause zu haben. Das ist besonders schön, weil er direkt in die Drehspulmimik gerieselt ist. Damit erklärt sich auch zwanglos ein klemmender Zeiger.

Es gibt da so Gummibälle mit einem "Rüssel" aus Gummi. Damit kann man Staub und vielleicht auch Messingspäne gut wegpusten.

(Zitat leicht verändert) Wenn das jetzt noch Eisenspäne waren, dann Gute Nacht, Marie.

Eisenspäne wird man aus dem Luftspalt wohl kaum rausbekommen. Das einzige, was mir dazu einfällt, wäre ein Stück ölgetränk- tes Küchenpapier durch den Luftspalt ziehen. Aber ob das hilft weiss ich nicht.

OP (Firma: schon lange insolvent) #7542326
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Matthias S. schrieb:

Eines der Probleme ist doch der fehlende Plastikeinsatz zur Nullpunkt Einstellung des Instruments. Den musste erstmal finden können. Und hinter diesem Plastikeinsatz scheint jede Menge Dreck ein Zuhause zu haben.

Äh ne, ist ne optische Täuschung. Der Schlitz für die Nullpunkteinstellung ist da, aber arg verschlissen. Kein Problem, Nullpunkt lässt sich einstellen. Ich weiss nur noch nicht ob mein Meßgerät nun passiv oder mit einem 2-Transistor-Differenzverstärker ist wie das 5050

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#7542370
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Ehrlich? Mach den ekelhaften Dreck erst mal runter. Das macht doch keinen Spaß an so etwas rumzuwerkeln.

Dann zeig uns mal die Bauteileseite der Platine. Ich wette von wegen

klinisch sauber

Der Dreck wird da schön durchgesifft sein.

So, und wenn du es wirklich ernst meinst und sich kein Schaltplan findet, dann zeichnest du ihn dir selber raus. Was wird da schon drin sein? Pro Messbereich ein Widerstand, plus ein bisschen Aufschlag. Also ca. 25 bis 30 Widerstände.

Für die Spannungsbereiche jeweils eine Gruppe von Widerständen in Reihe, welche Spannungsteiler bilden (einmal für DC, einmal für AC). Die Strombereich und die Widerstandsbereiche mit Gruppen umschaltbaren Shunt-Widerständen. Alles ziemlich regelmäßig und vorhersagbar.

Dazu die prominent beworbenen Dioden. Vielleicht eine, vielleicht zwei. Die ganze Magie steckt im Bereichswahlschalter.

Beitrag #7542429 wurde von einem Moderator gelöscht.

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