Gast
#3591037
Schönen Guten Tag zusammen, ich habe eine D/A Wandler Karte für meinen PC deren Ausgänge Spannungen zwischen 0-10V bei max. 4mA ausgeben können. Jetzt möchte ich verschiedene Bauteile mehr oder weniger direkt an diesen Ausgängen betreiben. Momentan habe ich da LEDs, Laser und Ultraschallsender im Kopf. Ich brauche also mehrere hundert mA Ausgangsstrom und für den Ultraschallsender sollte der Ausgang auch locker 40kHz schaffen können. Außerdem muss der Ausgang auch zwischen 0-10V ausgeben können, obwohl ich nur eine 0-15V Spannungsquelle habe. Das ganze wollte ich mithilfe eines Spannungsfolgers realisieren und in meiner naiven Vorstellung (hab zwar Elektrotechnik studiert bin aber nicht in Richtung Elektronik gegangen) gebe ich auf den Ausgang meiner D/A Karte 10V und am Ausgang meines Impedanzwandlers liegen ebenfalls 10V an, die ich jetzt aber deutlich höher belasten kann. Ich habe dann einen Spannungsfolger nach http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsfolger mit einem TDA2030 (http://www.itisff.it/dip_eln/tda2030.pdf) realisiert und ohne weitere Widerstände/Kondensatoren miteinander verbunden. Den OP versorge ich mit 0-15V. Jetzt ergeben sich eine Reihe von Problemen: 1. Der OP wird auch im unbelasteten Zustand sehr heiß, was ich mir nicht erklären kann. Erste Recherchen haben ergeben dass das vermutlich daran liegt das die Kiste schwingt, da der OP nicht Unity Gain stable ist. 2. Der Ausgang geht nicht runter auf 0V sondern bleibt bei mindestens 1V hängen. Recherchen ergeben, dass das vermutlich daran liegt das der OP kein Rail-to-Rail Typ ist oder daran, dass ich den OP statt mit 0-15V besser mit -2 bis +13V versorgen sollte (könnte ich das einfach mit einem Spannungsteiler realisieren?). 3. Wenn ich am Eingang eine Spannung anlege, ist die Ausgangsspannung nicht gleich (was ich erwartet hätte) sondern bis etwa 0,7V größer. Ich messe momentan mit einem Gleichspannungsvoltmeter (weil ich auch Gleichspannungen auf den Eingang gebe) und vermute dass der Unterschied zwischen Ein- und Ausgang an den evtl. vorhandenen überlagerten Schwingungen liegt. Insgesamt ist die Ausgangsspannung auch stark Temperaturabhängig. Beim Aufheizen verändert sich die Spannung um einige hundert mV. Insgesamt vermute ich dass ich mit meinem OP eine nicht ganz optimale Wahl getroffen habe sondern zumindest einen mit unity gain stable und evtl. auch rail-to-rail hätte nehmen sollen. Könnte ich damit richtig liegen oder sind meine Mutmaßungen komplett falsch und es liegt an etwas anderem? Zweite Frage: Kennt jemand einen OP der für meine Anforderungen gut geeignet wäre? Dürfte auch etwas teurer sein. Oder eine Datenbank in der man seine Muss-Anforderungen eingibt und dann eine Liste mit OPs ausspuckt. Gibts sowas? Sorry für den langen Text. Ich würde mich sehr über etwas Hilfe freuen. Viele Grüße Chris