Gast
#2111394
Hallo liebe Gemeinde, ich stehe vor einer Entscheidung, bei der Ihr mir vielleicht einen Tipp geben koennt. Ich plane ueber einen AVR und ein angeschlosseses R2R-Netzwerk Audiosignale zu generieren, die ich gleich fuer eine Kopfhoerer-/Lautsprecher- und Line-Out-Ausgabe aufbereiten moechte. Es soll eine Art Soundcard werden. Die Generierung von Spannungsverlaeufen klappt schon sehr gut. Jedoch ist die Aufbereitung noch nicht ausgereift. Meine Frage ist nun: Ueber das R2R-Netzwerk erzeuge ich Signale im Bereich von 0...5V mit einer Aufloesung von 8Bit. Ist es sinnvoll fuer den Anschluss von Kopfhoerern, Lautsprechern und einen Line-out dieses Signal entsprechend in ein symmetrisches Signal z.B. im Bereich -1V...1V umzuformen, oder bleibt man in der Praxis eher bei dem asymmetrischen Signal und richtet nur den Spannungshub entsprechend den Erfordernissen ein z.B. 0...+2V? Ich wuerde eine Symmetrierung bevorzugen, damit nicht zuletzt die Schallwandler nich ueberlastet werden und die Stroeme geringer. Die Symmetrierung bedingt aber eine entsprechende Spannungsquelle und wuerde einen Mehraufwand bedeuten. Auf der anderen Seite musste ich feststellen, dass fast alle mir bekannten Operationsverstaerker fuer Lautsprecheranwendungen auch nur fuer asymmetrische Spannungsversorgung ausgelegt sind (z.B. TDA7052, TDA7262, TDA7268). Hier wird das Problem ueber Koppekondensatoren geloest. Koennt Ihr mir hierzu vielleich einen Tipp geben? Wie wird das im Allgemeinen gehandhabt? Mit freundlichem Gruss Mike