Stromversorgung Problem

Gast #838582
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Hallo Forum,

ich habe für ein kleines tragbares Gerät (5V Betriebsspannung) eine 
Stromversorgung realisiert, die mittels eines Tasters ein und aus 
geschaltet wird. Realisiert wird diese "Flip-Flop"-Funktion mittels 
eines Counters. Dieser toggelt quasi zwischen dem 1. und 2. Output. An 
einem der Ausgänge hängt ein Transistor, der dann die 9V Stromversorgung 
aus dem 9V-Block an einen Schaltregler frei gibt. Genaueres s. 
Schaltplan.

Mein Problem ist jetzt, wenn das Gerät ein paar Wochen ausgeschaltet 
liegt, ist die Batterie leer. Das verstehe ich nicht wirklich. Der 4017 
braucht typ. 10uW = 1,1 uA. Bei ca. 300 mAh, die der 9V-Block liefern 
kann, komme ich damit auf 300.000 Betriebsstunden = 1785 Wochen...

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
Angehängte Dateien:
Gast #838612
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Angeschlossen ist das Ganze an eine Batterie...
Der Ruhestrom (Gerät "ausgeschaltet") liegt bei gemessenen 0 - 0,00001 A 
(das DMM pendelt immer zwischen 0 und 0,00001 A)... Also doch eigentlich 
absolut in Ordnung?!
Gast #838613
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Hallo,

der Takt kommt von einem Taster, der das Ganze System ein und 
ausschalten soll. D.h., dass der Clock Input immer mit dem 4,7K-R auf 
GND gezogen wird und erst bei drücken des "Power-"Tasters high wird...
(Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) Persönliche Seite #838647
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Angenommen die Batterie sei nach 4 Wochen (=672Std) "entladen" und 
konnte zu Beginn 300mAh bereitstellen, dann ergibt sich eine mittlere 
Stromaufnahme von 0,45mA = 450µA, also ca. 45-mal so viel wie dein DMM 
angibt.

Wenn wir Messungenauigkeiten ausschließen scheint mir die sinnvollste 
Erklärung zu sein, das das Gerät zu bestimmten Zeiten deutlich mehr 
Strom aufnimmt (vielleicht sogar eingeschaltet ist)...

Schöne Grüße,
Alex
Gast #838652
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Die Idee mit dem Schalter war auch meine erste, bedient werden soll das 
Ganze aber mit einer kleinen Folientastatur, die es ja leider nicht mit 
Schaltern, nur Tastern gibt... Das ist der Hintergrund für den 
CMOS-Counter-Klimmzug...
Gast #838661
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Kann es vielleicht sein, dass 9V-Blöcke (die mir zwischenzeitlich 
ohnehin recht suspekt sind) die Eigenart haben, bei längerem Konsum von 
kleinen Strömen trotzdem relativ "schnell" leer zu sein?!?! Man kann ja 
nie wissen :-)
Gast #838746
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Gute Frage, habe ich bisher nicht gemessen. Wobei doch eigentlich dort 
nicht viel passieren dürfte, da 1. die Basis ja low ist (im 
ausgeschalteten Zustand) und 2. ja auch der gemessene Wert direkt 
zwischen gesamter Schaltung und Batterie im durchaus akzeptablen Bereich 
liegt (0,00001 A)

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