[TIPP] Nobilia Küche Lichtsteuergerät MCS-1 defekt

OP #5741019
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Hallo zusammen,

bei zwei dieser Lichtsteuergeräte (Halogenbeleuchtung mit Sensor) einer 
Nobilia Küche war (nach immerhin schonmal 10J) ein 220uF / 25V Elko 
defekt, Ersatzgerät ist nicht mehr zu besorgen - ein ähnliches kostet 
~90€. Elko gg 105° Typ getauscht, läuft wieder.

Vll. hilts ja jemandem...

Klaus.
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OP #6489331
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...so, nach knapp 2 Jahren liegt eines der Teile wieder bei mir auf dem 
Tisch - Elko hinüber. Also wars wohl doch mehr und in der Tat der 12V AC 
Trafo spukt 17V aus was gleichgerichtet 23V sind und den 25V Elko zml 
"gleich richtet" :/ (daraus wird dann über einen 78L06 in SOP-8 6V 
erzeugt).

-> Wie kann es sein, dass ein Eisenschwein auf einmal 17V statt 12V 
ausspu(c)kt? Es ist ja keine 220V Variante und selbst dann wäre es 
viel?

Klaus.
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Gast #6489341
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Klaus R. schrieb:
> Wie kann es sein, dass ein Eisenschwein auf einmal 17V statt 12V
> ausspu(c)kt?

Es fehlt die Last, es ist die normale Leerlaufüberhöhung, du musst mit 
Lampe messen.

Und wenn ein Elko kaputt geht, wurde er zu stark belastet, man ersetzt 
ihn dann durch einen besseren (105 GradC, LowESR, LongLife).
#6489367
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Daß der Trafo so eine hohe Leerlaufspannung hat, liegt (neben der 
kleinen Nennleistung) auch an der Ausführung als kurzschlußfester 
Sicherheitstransformator.
Das erfordert mehr Streufeld und damit wird der Trafo 'weicher', so daß 
die Sekundärwicklung auf eine höhere Spannung ausgelegt werden muß, 
damit bei Nennlast noch die gewünschte Nennspannung anliegt.
Gast #6489369
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Thorsten S. schrieb:
> Daß der Trafo so eine hohe Leerlaufspannung hat, liegt (neben der
> kleinen Nennleistung) auch an der Ausführung als kurzschlußfester
> Sicherheitstransformator.
> Das erfordert mehr Streufeld und damit wird der Trafo 'weicher', so daß
> die Sekundärwicklung auf eine höhere Spannung ausgelegt werden muß,
> damit bei Nennlast noch die gewünschte Nennspannung anliegt.

Streufeld spielt bei so kleinen Trafos keine Rolle mehr, da ist der 
ohmsche Widerstand der Wicklungen ausreichend.
#6489389
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Klaus R. schrieb:
> -> Wie kann es sein, dass ein Eisenschwein auf einmal 17V statt 12V
> ausspu(c)kt?

BTW: ich find's lustig, daß du so einen "süßen kleinen Printtrafo" als 
Eisenschwein bezeichnest...
Es gibt für solchen Jargon natürlich keine festgelegten Grenzen, aber 
ich würde den Ausdruck erst auf Trafos anwenden, die etliche Kilogramm 
wiegen,  so ab ca. 500VA
Gast #6489470
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Thorsten S. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Streufeld spielt bei so kleinen Trafos keine Rolle mehr, da ist der
>> ohmsche Widerstand der Wicklungen ausreichend.
>
> Ah O.K. Das hat dann ja einen noch schlechteren Wirkungsgrad zur
> Folge, wenn die Differenz zwischen Leerlauf-und Nennspannung beim
> Nennstrom im realen Wicklungswiderstand komplett verheizt wird...

Ja, die können dazu noch im Leerlauf richtig viel Strom ziehen, weil da 
der Kern in Sättigung geht. Über 2W sind da für so einen 0,6VA Winzling 
nicht unüblich.
Gast #6835614
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Bei mir bleibt das Licht nach dem Einschalten auch nicht an,
schaltet dauernd hin und her,
wenn man Glück hat, bleibt die Beleuchtung nach häufigen probieren auch 
mal an.

Welchen Elko habt ihr genau eingelötete?
Will das auch mal versuchen.
Gruß
Thomas
Gast #6835813
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Super das du das gelesen hast, obwohl das so lange her ist.
Die genaue Bezeichnung des des Elcos hätte ich gerne,
ich wollte mir einen Bestellen.

Geht dieser zum Bespiel: Elko radial, 1,0 mF, 35 V, 105°C, low ESR

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