Ich habe jetzt zum ersten Mal von der Existenz ovaler Elkos erfahren. Dabei muß es sie schon über 25 Jahre geben, denn das Netzteil in dem ich ihn entdeckt habe, datiert auf 1998.
Ist wohl ein Nippon Chemicon wie die anderen auf der Platine, denn es handelt sich um ein TDK ZWS15-5 bzw. Nemic-Lambda PWB-654 Netzteil.
Kennt jemand zufällig die Baureihe, oder ob andere Hersteller sowas auch haben oder hatten? Nur der Neugier halber. Die Beschriftungsseite ist unten und der Elko ist mit Silkon festgemacht. Hat 62 (oder 82?) µF bei 400V. Will ihn nicht extra runterbröseln. Wahrscheinlich ist das Netzteil noch nach 25 Jahren besser als ein heutiges neues, deshalb will ich es nicht kaputtmachen. :)
Ich habe jetzt zum ersten Mal von der Existenz ovaler Elkos erfahren.
Dabei muß es sie schon über 25 Jahre geben, denn das Netzteil in dem ich
ihn entdeckt habe, datiert auf 1998.
Sind wir hier bei "Des Kaisers neue Kleider?"
Das (C2), ist nicht "oval", das ist ein Foto aus einer verzerrenden Perspektive, bei dem man nicht wirklich die Form/Abmaße des Bauteils erkennen kann.
Stell das Ding seitlich auf einen Scanner oder fotografiere senkrecht die Seitenansicht. Wahrscheinlich ist das Bauteil nicht eiförmig ("oval"), sondern ein "abgerundeter Quader" wie man es von den Folien-Wickel aus den Kastenförmigen Kondensatoren kennt. Eine Rund-Quader-Hybridform ("abge-flach(t)e Ausführung", Fachbegriff: "Superellipse") findet man im Automobilbereich öfters. Oder in Klimageräten.
Ein Tip für die Zukunft: Wenn man so großen Wert darauf legt als Oberlehrer wahrgenommen zu werden, wie du in fast jedem deiner Posts den Eindruck erweckst, dann sollte man darauf achten, dass das Rausgeblahte auch richtig ist. So wie du es macht, wirkt es eher armselig und idiotisch und nicht so eloquent, wie ein Oberlehrer in deiner Welt sein mag.
Denn der Kondensator um den es geht, hat genau die Form, die uns schon in der Grundschule als Oval vorgestellt wurde. Das ist trotz der sich bei Photographien ergebenden perspektivischen Verzerrungen sehr gut erkennbar.
In Wikiartikel "Oval" findet sich ein Abschnitt "Ovale aus Kreisbögen und Geraden". Waaaahnsinn, da taucht genau die Schnittform des Kondensators auf.
Rauszufinden, aus welcher Richtung du schneiden musst, schafft dein genialer Oberlehrerverstand sicher selbst.
Ein weiteres Beispiel wäre der Sansui AU 919, ein Verstärker aus den späten Siebzigern. Hier war die ovale Form wahrscheinlich eher ein "fancy" Feature...
Ich bin da ganz bei Christian. Das sind strukturell 2 radiale Elkos, die zusammengeschrumpft wurden. Dass die Anschlusspins "aussermittig" aus dem Gummistopfen rausragen stärkt diese "Spekulation".
Wenn du über die Spekulation zur Spekulation hinaus auch belastbarere Informationen oder gar einen aufgeschnittenen derartigen Elko hast: immer her damit.
Man sieht auch, dass das 2 zylindrische (gelb markiert) in Reihe sind,
Guter Hinweis, auch im Grauwertbild zu erkennen, wenn auch nicht besonders.
Halt ein "flatpack" aus mehreren Rundzellen. Wie bei der Flachbatterie (3R12) .
Das man mancherorts zur Flachbatterie auch Ovalbatterie sagen sollte ... ?
Man sieht auch, dass das 2 zylindrische (gelb markiert) in Reihe sind,
Wann wird deine Oberlehrerschläue eigentlich mal groß genug, dass du anständig zitieren kannst? Ist doch nicht zu viel verlangt, markieren, auf "markierten Text zitieren" klicken, und dann NICHTS an dem auftauchenden Text ändern.
DU findest Regeln doch so geil, halt dich gefälligst auch an sie.
Wenn das wirklich zwei getrennte Zellen in Reihe sind, gibt's da auch Symmetrierwiderstände oder geht man davon aus, so schlimm wird's schon nicht werden?
Man sieht auch, dass das 2 zylindrische (gelb markiert) in Reihe
sind, es ist auch der (grün markierte) Verbindungsdraht zu erkennen.
Gruß,
Christian
Es befinden sich eben keine zwei zylindrischen Körper unterm Schrumpfschlauch, dann müsste der Abstand "Nummer 2" doppelt so groß sein wie Abstand 1 oder 3 (2*r)!
Der vermeintliche "Verbindungsdraht" ist der Alubecher!
dann müsste der Abstand "Nummer 2" doppelt so groß
sein wie Abstand 1 oder 3 (2*r)!
Wie gesagt, die Perspektive ist so ungünstig, da kann man keine brauchbare Photogrammetrie mit machen, auch unter Verwendung von dicken Freihandlinien nicht.
Wie gesagt, die Perspektive ist so ungünstig, da kann man keine
brauchbare Photometrie mit machen, auch unter Verwendeung von dicken
Freihandstrichen nicht.
Wie gesagt, die Perspektive ist auf jeden Fall gut genug, um die Ovalität zweifelsfrei zu sehen. Auch wenn das natürlich keine Schlüsse auf den inneren Aufbau zulässt. Der innere Aufbau wäre aber auch auf einem perspektivisch günstigeren Bild immernoch hinter der Hülle verborgen....
Auch bei einer "besseren" Perspektive sind es keine zwei Zylinder!
Und wenn ich statt freihändig zu zeichnen, jetzt einen Zirkel auspacken würde, dann werden es auch nicht, wie von Geisterhand, plötzlich zwei Zylinder!
Es ist und bleibt ein Oval mit dem Seitenverältnis 1 zu 1,5. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand!
Es befinden sich eben keine zwei zylindrischen Körper unterm
Schrumpfschlauch, dann müsste der Abstand "Nummer 2" doppelt so groß
sein wie Abstand 1 oder 3 (2*r)!
Hast Du mal davon gehört, dass man Rundzellen verdrehen kann?
die deutsche Beschreibung von Amazon hilft auch nicht weiter
Was ist ein "Audiofilterverstärker"?
"Antiker Flachkörper-Elektrolytkondensator" "Marke: FLYIFE"
Nach Anklicken kommen nur "Flylife"-Produkte.
und der Elko-Aufdruck:
Kapazität in "µ F" Spannung in "W V" WattVolt?
(Ihr da ohm tut doch watt ihr vollt)
Ist "CE 105°C" die Maximaltemperatur?
Ist "DP (M)" tatsächlich eine Serienbezeichnung?
"Sie umfasst Kreise und Ellipsen als Spezialfälle" (Wikipedia)
Es gibt eine "wissenschaftliche Abhandlung" zum Thema "Es gibt genau ein allgemeines Dreieck". Also kein spezielles Dreieck, z.B. rechtwinklig oder gleichschenklig. Von denen soll es sich (wenn man es z.B. auf die Schultafel zeichnet) deutlich unterscheiden. Da das Auge spezielle Winkel nur ungefähr feststellt, muss sich der Winkel davon deutlich unterscheiden. Es darf also nur allgemeine Winkel haben.
Ich bin, ähm, "erstaunt", über die Reaktionen. In diesem Forum gibt es offenbar keine unschuldigen Fragen. :)
Wenn man mit ganz vielen verschiedenen Suchbegriffen die Google-Bildersuche durchpermutiert, bevorzugt englischen, kommt einmal das oben gezeigte Bild mit den "Audio-Elkos" bei Amazon. Was irgendwie Quatsch ist, weil sie gepolt sind und gerade keine Audio-Bipolarelkos. Bei dicken Folienkondensatoren kenne ich ovale Bauformen aus Lautsprecherweichen, aber auch eher selten.
Muß wohl eine absolute Seltenheit gewesen sein, daß jemand ovale Elkos wollte, und noch seltener, daß sie jemand hergestellt hat. Ich hätte ja gerne ein historisches Datenblatt von der Serie. Wenn man nach "DP" sucht, kommt hauptsächlich gar nichts und wenn doch, dann gewöhnliche Elkos. Vielleicht gab es mal solche Blitzelkos, in Kameras hat man ja auch Platzprobleme?
Daß sie mit fertig gebogenen Beinen kamen, wußte der Layouter wohl nicht, wie oben schon jemand schrieb. Deshalb sind dann auch die technischen Daten auf der Unterseite, weil man den Kondensatoren erst die Kniescheibe auskugeln mußte, um sie verkehrtherum zu montieren. Konnte man aber vielleicht ab Werk bestellen, wenn man Lambda hieß.
Wenn man weiß, daß "Nichichon" draufsteht, kann man das übrigens auf meinem ersten Bild bestätigt finden. Da sind auf der Schrumpfschlauchkante direkt über der "pfirsichfarbenen" Drahtbrücke Buchstabenfragmente zu erkennen, die zwanglos zum Firmenschriftzug passen.
Bei Ebay gibt es dieses Netzteil auch in einer späteren Platinenversion. Da sitzt dann schon ein Rundelko auf dem Footprint des Flachelkos, bei augenscheinlich gleicher Höhe.
(Ich werde vielleicht mal spaßeshalber diese Frage auch im Brigitte-Kochforum stellen. Bin gespannt, wie man dort reagieren wird.)
Vielleicht gab es mal solche Blitzelkos, in Kameras hat man ja
auch Platzprobleme?
Andere NT aus der Produktion des gleichen Herstellers in fast identischer Schaltung weisen an der gleichen Schaltungsstelle einen real aufrecht stehende runden Kondensator mit entsprechender, alles andere überrgenden Höhe auf.
Das NT aus dem EP wird also für einen entsprechend flachen Einbauort gebaut worden sein.
Indy ist kein richtiges Rennoval im Gegensatz zu Martinsville oder
Bristol
kein symetrisches Oval, aber wenn man die Definition mit den Kreisbögen und Geraden heranzieht, aber doch ein Oval. Es ist sogar eine wenig eieriger als das abgerundete Rechteckoval :D
Der Indianapolis Motor Speedway ist eine Motorsport-Rennstrecke in Speedway, Vereinigte Staaten, die komplett von der Stadt Indianapolis umschlossen ist. Der Superspeedway ist ein Oval mit einer Länge von vier Kilometern
Würde auf Supercap tippen. 2 in Reihe, damit die 5V passen.
1998 ?
Das typische Forenproblem:
Den Beitrag des TO nicht vollständig lesen und sich nicht sicher sein (Eher ignorieren, schnell die Tastatur "gezogen" um sofort möglichst als erster "abzudrücken") das man ->alles<-, auch Nebensätze, verstanden hat.
Nebenbei:
Vor dem abschicken der Antworten schadet ein zweites mal durchlesen des Text des TOs, ganz bestimmt auch nicht.
Auch nicht falsch:
Das nur indirekt geschriebene erkennen und die Antwort bzw. Folgefragen entsprechend anpassen - nicht von seinen Wissen (evtl. ist man ein gelernter Profi und seid 3 Jahrzehnten im Geschäft) und Voraussetzungen (eigene Werkstatt mit Messgerätepark und Drehbank, 200,- € Budget jeden Monat fürs Hobby - habe ich z.B. nicht aber immer noch viel mehr als so mancher TO) ausgehen.
Wenn man nach "DP"
sucht, kommt hauptsächlich gar nichts und wenn doch, dann gewöhnliche
Elkos.
Das liegt daran, dass da noch das Typzeichen davor gehört. Für runde, bedrahtete Elkos wäre das "U", aber die ovalen hatten wohl einen anderen Buchstaben.
Das liegt daran, dass da noch das Typzeichen davor gehört. Für runde,
bedrahtete Elkos wäre das "U", aber die ovalen hatten wohl einen anderen
Buchstaben.
Wenn für rund "U" gilt, wird für oval wohl "V" gelten. :-)