Hallo zusammen,
ich habe nach intensiver Google Recherche(ja, ich kann auch zu bloed zum suchen sein) keinen Passenden Beitrag gefunden und dieses Forum als das kompetenteste bewertet um nachzufragen.
Kurz zu mir: Gerade abgeschlossenes Maschinenbau Studium, arbeite in der Konstruktion von Steckverbindern.
Zu meinem Problem:
Ich Suche einen Step-Down Converter etc., der mir aus einer schwankende DC-Spannung 300-800V eine konstante 5VDC generiert. Dioden sind vorerst ausgeschlossen, da diese sehr warm werden.
Der Verbraucher Leistet ca. 10W kontinuierlich.
Gibt es dafür eine kleinere bzw. IC mäßige Lösung auf dem Markt?
Ich würde da zu Modulen von Vicor raten, mit wenig Zusatzbeschaltung sind die sofort einsatzbereit. Das hat natürlich seinen Preis aber ist vermutlich mit deinem Wissenstand am sinnvollsten.
Der ist zwar leistungsmäßig überdimensioniert, aber bei Einzelstücken ist das egal. Da kommen jetzt auch 12V raus, aber aus 12V 5V zu machen ist einfach. Wandler auf 5V gibts nicht, nur auf 12/24/48V. Deswegen brauchst Du noch einen weiteren Wandler, der dir aus 12/24/48V 5V macht. Das ist Standardware, das solltest Du sogar bei Reichelt finden.
Ein Selbstbau auf Bauteileebene solltest Du ohne entsprechende Erfahrung nicht machen.
Ich Suche einen Step-Down Converter etc., der mir aus einer schwankende
DC-Spannung 300-800V eine konstante 5VDC generiert. Dioden sind vorerst
ausgeschlossen, da diese sehr warm werden.
Der Verbraucher Leistet ca. 10W kontinuierlich.
Da ist der Spannungsbereich schon echt heftig breit und hoch.
Und dann dahinter einen Stepdown auf die gewünschten 5V/2A setzen.
Bei der Dimension hatte ich mir ein Bauteil in der Größe 2x2x2cm vorgestellt.
Also keine Schaltschrank aufbauten.
Ich hätte gedacht das es für so etwas bereits Lösungen im kleinen Format gibt, zumal ich nur eine sehr geringe Leistung benötige.
Bei der Dimension hatte ich mir ein Bauteil in der Größe 2x2x2cm
vorgestellt.
Bei 10W? Vergiss es. Sieh dir einfach mal andere potentialgetrennte DCDC-Wandler in dieser Leistungsklasse an. Und dann leg mindestens den Faktor 2-3 drauf wegen der hohen Spannungen. Kleiner wirst du kein fertiges Modul bekommen. Und kleiner wirst du selber es auch nicht hinbekommen.
Bei der Dimension hatte ich mir ein Bauteil in der Größe 2x2x2cm
vorgestellt
Aha.
In 2 Wochen ist Weihnachten. Wünsch dir was. Realitâtsbezug muss der Wunsch ja nicht haben. Warum nur glaube auch ich an PV, weil nirgends so Ahnungslose rumlaufen.
Bei der Dimension hatte ich mir ein Bauteil in der Größe 2x2x2cm
vorgestellt
Aha.
In 2 Wochen ist Weihnachten. Wünsch dir was. Realitâtsbezug muss der
Wunsch ja nicht haben. Warum nur glaube auch ich an PV, weil nirgends so
Ahnungslose rumlaufen.
Vielleicht wird mein Wunsch ja wahr? :)
Ich hatte ebenfalls die Idee auf 12-24VDC zu converten und dann nocheinmal ein IC LM317, LM117, LM338 in Reihe schalten um auf die 5V zu kommen.
Die Dimension hier ist zwar nicht 2x2x2cm aber bei weitem kein Netzteil für 300W.
Falls es keine fertigen Wandler dazu gibt, nimm doch einfach drei kleine 5V-Weitbereichs-Schaltnetzteile, schalte sie eingangsseitig in Reihe, ausgangsseitig parallel. Musst natürlich an den Eingängen noch Suppressordioden vorsehen, gegen kurzzeitige Überspannungen. Und am Ausgang bräuchte es niederohmige Widerstände zum Lastausgleich.
2x2x2cm wird wie schon gesagt schwierig, egal mit was.
Die ganzen Vorschläge erfüllen leider nicht die wichtigste Anforderung des TE, nämlich dass keinerlei Dioden verwendet werden dürfen. Das ist zwar eine absolute Schwachsinnsanforderung, aber so ist nun einmal das Leben. Selbst wenn bei den üblichen Produkten nicht explizit auf die Verwendung von Dioden hingewiesen wird (fehlender Warnaufkleber: "Warnung, contains diodes! Keep out of children!"), dürften sie mangels Deklarationspflicht schon aus rein technischen Gründen enthalten sein.
Schraub dir ein 12 Volt Panel mit 20-50 Watt zusätzlich aufs Dach.
Der Anwendungsbereich konnte in der PV-Technik stattfinden. Wie gesagt, es ist soll lediglich eine Spannungsversorgung von 5VDC durch Ableitung von der Source, die zwischen 300 bis 800V liegen kann, hergestellt werden.
Also wenn es sich um einen Savoniusgenerator handelt häng doch einfach ein Kleinmotörchen als Generator per Rundriemchen dazu. Oder ein selbstaktendes Kondensatornetzteil basteln...
Das mir der Hitzeentwicklung bei den Dioden stört mich auch schon immer, schlimmer sind nur noch Röhren....
Kann jetzt leider nicht weiterraten ..muß an die Arbeit..Viel Erfrolg!
Warum nur glaube auch ich an PV, weil nirgends so
Ahnungslose rumlaufen.
Oh doch. Gerade bei den Autoschraubern gibt es unfassbar ahnungslose und merkbefreite Vollspacken, insbesondere wenn sie an ihrer Audioanlage herumbasteln.
Irgendwann saß ich mal nach der "Embedded World" im Shuttlebus auf dem Messegelände in Nürnberg. Neben mir saßen zwei Typen, von denen sich einer auf der gleichzeitig stattgefunden habenden "Haus&Proll" einen fetten Verstärker mit drölfzigtausend Chinawatt PMPO gekauft hatte, was auch unschwer an dem Riesenkarton zu erkennen war. Während die beiden Deppen nun über die Installation in der Prollkarre fachsimpelten, dachte ich mir nur: "Wow, das gibt einen ordentlichen Kabelbrand. NEIN, sag jetzt nichts dazu."
Also ich tippe bei dem TE auf einen Elektroautobastler.
Falls es keine fertigen Wandler dazu gibt, nimm doch einfach drei kleine
5V-Weitbereichs-Schaltnetzteile, schalte sie eingangsseitig in Reihe,
ausgangsseitig parallel.
Naja, wie der Name, so das Programm - bullshit-bingo ...
Bestimmt nicht. Sind ja nur China-Watt. Dafür reichen kleine Ströme.
Doch, es ging in deren Gespräch auch um den Anschluss ans Bordnetz und die entsprechenden Verbindungstechniken. Ich weiß nicht mehr, welchen genauen "geheimen Trick" zum Amper-Hochskillen einer der beiden auf Lager hatte, aber aus dem Kontext ging hervor, dass das kräftig in die Hose geht. Eben typisch prollige Autoschrauber ohne jegliches Fachwissen.
Falls es keine fertigen Wandler dazu gibt, nimm doch einfach drei kleine
5V-Weitbereichs-Schaltnetzteile, schalte sie eingangsseitig in Reihe,
ausgangsseitig parallel.
Naja, wie der Name, so das Programm - bullshit-bingo ...
Tolles Argument gegen den ersten funktionierenden Tip abseits von teuren Speziallösungen!
Richtig, aber passend zum Freitag bitte ändern in 15kV AC und 22kV DC
und die zehn 1N...07 werden warm. usw.
Bei der Bahn sind in den Fahrzeugen 110V DC (mit sehr üppiger Überspannungstoleranz) und 1000V Zugsammelschiene üblich. Vor allem Letztere liegt fast da, wo der OP gern spielen möchte.
Die Fahrdrahtspannung ist den Antrieben vorbehalten.
[Mod: Lebenslauf aus Link entfernt. Und die Mornsun-Dinger wurden schon erwähnt, entsprechen dem Wunsch des TO nach einer 8cm³ Lösung aber nicht, weil viel zu groß]
Dat Ding ist ja mal nett. CUI hatte ich gar nicht auf dem Schirm...
Die Produkte von CUI sind großenteils identisch zu denen von Mornsun. Sogar die Datenblätter haben meist exakt dasselbe Layout. Ob es sich sogar um dasselbe Unternehmen handelt, kann ich aber nicht sagen.