Das Bionix-System ist nicht gerade das Preisgünstigste und mit dem
Service im Reparaturfall ist es hier nicht weit her.
Viel Infos zu Fahrradmotoren findet man bei http://www.extraenergy.org
Die Motoren haben im allgemeinen 250W Leistung, die möglichen
Spizenlasten und der Wirkungsgrad variieren aber erheblich.
Einzelne (BLDC)Motoren, auch höherer Leistung, gibt es bei
www.dmg-movement.de Die Motoren kann man da auch ohne Steuerelektronik
bekommen und so mit eigenen Steuerungen experimentieren.
Mirunter werden auch in der Bucht billige Fahrradmotorsätze angeboten.
Meist ist da eine billige Chinaelektronik dabei die schon mal abbrennen
kann, die Motoren sind aber ok.
Der Motor ist nur der kleine Teil der Herausforderung.
Bin seit kurzen Besitzer eines kompletten E-Bikes.
Da wird das Drehmoment in den Pedalen gemessen und der Motor gibt dann
einen Offset dazu. So fühlt es sich an, als wenn man leicht bergab
fährt.
Jerder Testfahrer hatte bis jetzt das Grinsen im Gesicht.
Kostet komplett 1600€
Ein Bausatz leider 1200 € , plus Fahrrad
Ein Satz Akkus (NiMh) alleine 450€
Axel
> Ein Satz Akkus (NiMh) alleine 450€
Das ist ja ein bisschen wucherig. Mit Laptop-Akkus geht das besser und
billiger. (und manchmal kann man sich am Feuerchen die Hände wärmen :-)
Ich war im winter in China, dort fahren die Leute in den großen Städten
alle mit Elektofahrrädern oder Elektroscootern! Die Fahrräder sind eher
so im Desgin von Damenrädern gehalten, also keine Mountainbikes oder so,
dafür kosten die aber nur umgerechnet 300€!!!
Ich bin auch selbst mal eine kurze strecke mit so einem Fahrrad
gefahren, gute Beschleunigung, ich war beeindruckt. War ein Fahrrad der
Marke Yamaha... Der Akku war in einem Pack verbaut welches man an dem
Griff einfach aus der Verankerung ziehen konnte, um in dann daheim an
die Steckdose zu hängen. Vom Gewicht her würde ich auf BleiAkku tippen.
Geschwindigkeit kann ich auch nur shcätzen, so um die 20km/h. Die
Reichweite liegt glaube ich bei 50km, bin mir nicht mehr so sicher, die
Bedienungsanleitung war auf chinesisch.
So ein Fahrrad wäre das Richtige für auf die Arbeit zu fahren! Aber
wahrscheinlich gibt es hier in D damit rechtliche Probleme. :-( Oder man
muss sie als Mopeds anmelden, was weiss ich...
Wikipedia sagt:
Ein Fahrrad, kurz auch Rad, in der Schweiz Velo (vom französischen:
vélocipède = „Schnellfuß“, lateinisch: velox = schnell und pes = Fuß,
veraltet und scherzhaft auch Drahtesel), ist ein zumeist zweirädriges,
einspuriges Landfahrzeug, das mit Muskelkraft durch das Treten von
Pedalen angetrieben wird.
Wie ich finde eine sehr passende Definition. Denkt ab und zu mal drüber
nach, bevor ihr aus Fahrradern motorisierte Vehikel macht.
Wikipedia ist aber nicht die europäische Rechtsprechung ... und das zum
Glück
Da gibt es bereits seit etlichen Jahren die Fahrzeugklasse der Pedelecs
... die dem Fahrrad rechtlich gleichgestellt sind.
Dabei kann man jedes normale Fahrrad mit einem Tretsensor und einem max.
250 Watt Antrieb ausrüsten (ein paar dinge gibts da zu beachten, wie
Abschaltkontakte in den Bremsgriffen und max 25 km/h mit elektr.
Unterstützung und so) ... sollte aber bei nem guten Set alles dabei sein
... ist vollständig zulassungsfrei
Meiner Meinung nach ist das ein ziemlihc gutes Konzept, wobei mir
persönlich die als Mofa zugelassenen Typen besser gefallen, weil man
damit auch noch ein Stück schneller vorwärtskommt ...
Ich finde es allerdings immerwieder erstaunlich, was für festgefahrene
Meinungen die Leute in bezug auf solche dinger haben, das Auto ist nicht
das einzige erlaubte Verkehrsmittel um von A nach B zu kommen!
Problematischerweise werden aber alle alternativen die auch nur
annähernd flexibiität und bequemlichkeit zu erzielen suchen in der
öffentlichen Meinung maximal diskeditiert.
Nur mal so ...
Du beginnst nicht annähernd zu verstehen, was ich meine. Es geht nicht
um Rechtssprechung, es geht nicht um Autos, es geht nicht um
Diskreditierung.
Es geht einzig darum, dass ein Fahrrad ein Fahrrad ist und auch bleiben
sollte - und das wichtigste Charakteristikum ist nunmal, dass man durch
die eigene Muskelkraft vorangetrieben wird.
Rimbo schrieb:
> Vom Gewicht her würde ich auf BleiAkku tippen.> Geschwindigkeit kann ich auch nur shcätzen, so um die 20km/h. Die> Reichweite liegt glaube ich bei 50km, bin mir nicht mehr so sicher, die> Bedienungsanleitung war auf chinesisch.
20km/h schaffe ich ohne E-Motor und ohne Rückenwind über längere Zeit
mit einem normalen Fahrrad mit 7-Gang-Nabenschaltung. Das habe schon als
Gesamtschnitt über 400 km über einen Monat hinbekommen...
Ich denke schon das ich verstehe was du meinst, das Problem welches du
nicht begreifst, liegt aber darin, dass ein Fahrrad an sich ersteinmal
ein Gerät ist, welches einem bestimmten Zweck dient.
Wenn der Zweck für dich ist, dass du an einem schönen Sonntag Nachmittag
bei einem kleinen Ausflug in die Pedale treten möchtest, ist das eine
schöne Sache.
Wenn man aber darauf angewiesen ist täglich 10 oder 15 Km einfache
Strecke von A nach B zu kommen, dann ist man froh über jede
Unterstützung die man bekommen kann, schlechtes Wetter und störende
Einflüße gibt es ohne auch schon in ausreichendem Maße. Dafür ist jetzt
das, was du als Fahrrad bezeichnest einfach eine ideale Plattform und
wenn es dir gefällt, drfst du es nach einer Umwandlung in ein Fahrzeug
mit Hilfsantrieb gerne Pedelec oder hexenbesen nennen. Fakt ist, dass
dieses Konzept in anderen Ländern zu recht sehr erfolgreich ist und
ziemlich wenig gegen einen Einsatz am Fahrrad spricht.
>wobei mir>persönlich die als Mofa zugelassenen Typen besser gefallen, weil man>damit auch noch ein Stück schneller vorwärtskommt ...
Inwiefern? Mofas dürfen doch auch nur 25 fahren.
> Inwiefern? Mofas dürfen doch auch nur 25 fahren.
Ja, grundsätzlich schon, aber das ist der Trick dabei ;-) ... Mofas
dürfen nämlich 25 km/h fahren, ohne das man tritt ... aber die
Geschwindigkeit mit Tretunterstützung ist dabei nicht begrenzt
Interessantes Thema: Der erste Gedanke der mir kam, hier wird einmal
mehr versucht eine Hype auszulösen, um mit wenig ausgereiften Mitteln
und überhöhten Preisen, eine fetten Schnitt zu machen. Der zweite
Gedanke der mir kam, wie kann man einen vorhandenen Nabendynamo als
Motor nutzen?
>...Gedanke der mir kam, wie kann man einen vorhandenen Nabendynamo als
Motor nutzen?
Kann man sicher, aber die Leistung wird doch in der Groessenordnung der
Generatorleistung liegen. Also so um die 3 Watt, vielleicht auch 10 oder
mit Heisswerden 15W aber das ist immer noch nichts im Vergleich zu den
o.g. 250W.
Gast4
Die 250 W ist die Nennleistung, die der o. g. Motor eine 3/4 h "bringt".
Dauerhafte 15 W reichen schon aus, um auf glatter ebener Strecke bei 15
Km/h und Windstille, die "Verluste" des Fahrrads praktisch
auszugleichen.
>Wenn man aber darauf angewiesen ist täglich 10 oder 15 Km einfache>Strecke von A nach B zu kommen, dann ist man froh über jede>Unterstützung die man bekommen kann, schlechtes Wetter und störende>Einflüße gibt es ohne auch schon in ausreichendem Maße. Dafür ist jetzt>das, was du als Fahrrad bezeichnest einfach eine ideale Plattform und>wenn es dir gefällt, drfst du es nach einer Umwandlung in ein Fahrzeug>mit Hilfsantrieb gerne Pedelec oder hexenbesen nennen. Fakt ist, dass>dieses Konzept in anderen Ländern zu recht sehr erfolgreich ist und>ziemlich wenig gegen einen Einsatz am Fahrrad spricht.
Wenn ich mich körperlich betätigen will brauche ich keinen Motor.
Im Turnverein übernimmt auch kein Motor ein Teil meiner Tätigkeit sonst
würde ich gar nicht gehen.
Und wenn ich motorisiert vorwärts kommen will kaufe ich kein Fahrrad mit
Hilfsmkotor sondern was richtige motorisiert ist.
Was heisst erfolgreich?
0.5% aller Fahrräder sind Elektrofahrräder?
>15 W sind etwa 10% dessen, was man als gut trainierter Normalradfahrer>über 1 Minute als Spitzenleistung auf die Pedale bringt...
wenn man einen 10% Berg mit 8km/h hochfährt mit 90 kg Gesamtgewicht dann
macht das nach
m*g*h/t = 90*9,81*0,18 = 158W
und das schafft man als trainierter Normalradfahrer stundenlang und
nicht nur eine Minute ...
>Wenn ich mich körperlich betätigen will brauche ich keinen Motor.>Im Turnverein übernimmt auch kein Motor ein Teil meiner Tätigkeit sonst>würde ich gar nicht gehen.
oder betreibt Motorsport ;-)
>Und wenn ich motorisiert vorwärts kommen will kaufe ich kein Fahrrad mit>Hilfsmkotor sondern was richtige motorisiert ist.
das kannst Du natürlich machen, aber hast du ein Problem wenn andere was
anderes machen was z.B. weniger Energie verbraucht als eine fette BMW?
Oder auch nur ein poppliger Roller mit Verbrennungsmotor, der Verbrauch
ist ja wohl für jeden Ingenieur eine Zumutung.
>Was heisst erfolgreich?>0.5% aller Fahrräder sind Elektrofahrräder?
und 1% aller Fahrräder werden wirklich, d.h. täglich benutzt ...
Bernd schrieb:
>>15 W sind etwa 10% dessen, was man als gut trainierter Normalradfahrer>>über 1 Minute als Spitzenleistung auf die Pedale bringt...> wenn man einen 10% Berg mit 8km/h hochfährt mit 90 kg Gesamtgewicht dann> macht das nach> m*g*h/t = 90*9,81*0,18 = 158W> und das schafft man als trainierter Normalradfahrer stundenlang und> nicht nur eine Minute ...
Du vergißt, daß das Fahrrad nicht 100% Wirkungsgrad hat.
Im Übrigen empfehle ich, das mal auf einem geeichten Fahrrad-Ergometer
auszuprobieren. Das hälst du nicht stundenlang durch...
>Du vergißt, daß das Fahrrad nicht 100% Wirkungsgrad hat.
die Kette hat angeblich 95%
>Im Übrigen empfehle ich, das mal auf einem geeichten Fahrrad-Ergometer>auszuprobieren. Das hälst du nicht stundenlang durch...
Lance Amrstrong schafft immerhin 400W über Stunden
die ca. 150W habe ich auch mit Hilfe eines Motors verfiziert
Zitat:
"Das betrifft z.B. die Beschleunigung aus dem Stand oder den Antritt
beim Endspurt im Bahnradsport. Hierbei sind innerhalb von 10 bis 15
Sekunden kurzzeitige Leistungsspitzen von über 2000 W freizusetzen."
Uhu Uhuhu schrieb:
> Bernd schrieb:>>>15 W sind etwa 10% dessen, was man als gut trainierter Normalradfahrer>>>über 1 Minute als Spitzenleistung auf die Pedale bringt...>> wenn man einen 10% Berg mit 8km/h hochfährt mit 90 kg Gesamtgewicht dann>> macht das nach>> m*g*h/t = 90*9,81*0,18 = 158W>> und das schafft man als trainierter Normalradfahrer stundenlang und>> nicht nur eine Minute ...>> Du vergißt, daß das Fahrrad nicht 100% Wirkungsgrad hat.>> Im Übrigen empfehle ich, das mal auf einem geeichten Fahrrad-Ergometer> auszuprobieren. Das hälst du nicht stundenlang durch...
Demnach bringt man also sogar mehr auf die Pedale als die genannten
158W...
Aber ob man das "dauerhaft" möchte ist ne andere Sache.
... m*g*h/t = 90*9,81*0,18 = 158W ...
10 % Steigung bedeutet auf einer horizontalen Basis von 100 m ,10 m
Höhe.
8 Km/h sind ca. 2,22 m/s.
Um die Höhe zu erreichen werden Wurzel(100² + 10²) m, ca. 100,5 m
gefahren.
Dazu werden ca. 45,3 s benötigt.
Die kinetische Energie der Gesamtmasse 90 Kg 10 m 9,81 m/s² = 8828
Ws
Die Energie geteilt durch die Zeit ergibt 8829 Ws / 45,3 = 194,9 W
Bernd schrieb:
>>Du vergißt, daß das Fahrrad nicht 100% Wirkungsgrad hat.> die Kette hat angeblich 95%>>>Im Übrigen empfehle ich, das mal auf einem geeichten Fahrrad-Ergometer>>auszuprobieren. Das hälst du nicht stundenlang durch...> Lance Amrstrong schafft immerhin 400W über Stunden
Bist du Lance Armstrong? Bist du gedopt?
Ohne Doping schafft das keiner und ich sprach vom "gut trainierten
Normalradfahrer"...
> "Das betrifft z.B. die Beschleunigung aus dem Stand oder den Antritt> beim Endspurt im Bahnradsport. Hierbei sind innerhalb von 10 bis 15> Sekunden kurzzeitige Leistungsspitzen von über 2000 W freizusetzen."Kurzzeitig - aber nicht dauerhaft. Und ob das ein Normalradfahrer
bringt, darf bezweifelt werden - dem würden seine Sehnen um die Ohren
fliegen und die Chance, sich dabei einen Bandscheibenvorfall
einzuhandeln, sind auch nicht schlecht.
@ Martin
musste das auch nachrechnen.
http://schulen.eduhi.at/riedgym/Physik/9/schiefe_ebene/start_schief.htm
FG = m*g = 90kg*9,81m/s = 882,9N
Da man aber nicht 90° nach oben will,
FH = FG*sin(alpha)
10% Steigung sind auf 100m waagerecht 10m senkrecht.
arctang(0,1) = 5,7° = alpha
FH = FG*sin(5,7°) = 87,68N
Die Kraft muss man aufbringen um seine Position zu halten.
Möchte mann noch bei dieser Steigung mit 8km/h = 2,2222m/s
vorwärtskommen, dann muss man folgende Leistung spendieren.
Arbeit = Kraft * Weg
W = F * s
Leistung = Arbeit/Zeit
P = W/t
P = 87,68N * 2,222m/s = 194,8W
Wollte nur mal wissen, ob ich das noch rechnen kann.
Reibung und Wind nicht dabei.
Hi,
da mich wie immer die technische Seite interessiert, habe ich mal bei
ebay nach entsprechenden Controllern gesucht. Was mir Kopfschmerzen
bereitet, sind die dünnen Drähtchens an den Teilen.
http://www.pda-tech.de/Elektro-Antriebe/Zubeh/controller.JPG
Gut, die Teile begrenzen auf 17-20Ampere. Aber trotzdem...
4-6mm² Anschlusskabel gehören da drann, oder?
Gleichwohl interessant ist auch hier die selbstverständliche Art der
Verschaltung der Lithium Akkus.
Ich dem Falle nicht als Faltkorb im Opel Corsa Kofferraum.
Dafür nun in den Satteltaschen. Es gibt aber auch hier Balancer Systeme.
Sieh an, sieh an ;-)) Wird als BMS geführt.
Seht euch im pedelec-forum mal um. Ist recht interessant.
Je mehr ich über die LiFePO4 Akkus lese
-Ne anders-
Wenn ich auch aus anderen Quellen herauslese, das die LiFePo4
tatsächluch soo harmlos seien, glaube ichs bald auch...
Siehe hier http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=1760
Seehr interessant. Leider habe ich kein Fahrrad ;-((
Wie kommt es, das die "Powercrocco" Brushless Motoren aus dem Modellbau
so wesentlich mehr Leistung umzusetzen scheinen zu können? (ähem..)
Ich mein, auf http://www.powercroco.de/megacroco.html wird man ja wohl
nicht spinnen, also die gemessenen Werte am unteren Ender Seite werden
ja wohl stimmen.
Dann allerdings könnte man die Motore doch am Ende viiel kleiner
ausführen,
als die großen Teile in den Vorderrädern, die einschlägig zu sehen sind?
Viele Grüße
Axelr.
Ungeachtet dessen was die Anderen schreiben würde ich es einfach
versuchen!
Ich hab es mal mit einem Lüftermotor ausprobiert. Das Ding ist
beängstigend schnell geworden! Und das owohl die Übersetzung alles
andere als passend war!
> Kostet komplett 1600€
> Ein Bausatz leider 1200 € , plus Fahrrad
> Ein Satz Akkus (NiMh) alleine 450€
> Axel
Bei Westfalia gibt es alles komplett für:
899,99 Tiefeinstieg-Rad oder
799,99 Normal-Damenrad
Bei Powercrocco wird die Leistung über die Drehzahl erreicht. Wenn ein
normales Rad (sagen wir mal mit 24'' Rädern) einen Radnabenmotor
Powercrocco hätte und sich das Rad mit 1500U/min dreht würde man sich
mit
24Zoll*0,0254m/Zoll*PI*4761U/min/60s/min = 152m/s = 547km/h bewegen. Ich
sach ma': Helmpflicht oder fettes Getriebe verwenden!
Drehmoment haben die Motoren halt nicht so viel: 1500W = M *
2*PI*4761U/min/60s/min => M = 3Nm
Martin schrieb:
> ... Lüftermotor ...>> Hast du den Versuch direkt am Fahrrad durchgeführt? Wenn ja, poste doch> bitte ein paar Details.
Ich habe auf die Welle des Motors ein kleines Zahnritzel geschweißt. Mit
dem Ding bin ich rumgefahren (also kein Test im Keller sondern drausen
auf der Straße). Der Motor habe ich an ein selbstgebauten Motorhalter
geschraubt. Der Halter hab ich ans Fahrrad geschweißt. Seitlich habe ich
eine Halterung für die Batterie angeschweißt. Als Batterie habe ich eine
12V 65Ah-Bleisäure Autobatterie genommen.
Uhu Uhuhu wrote:
> ...schon als Gesamtschnitt über 400 km über einen Monat hinbekommen...
ROTFL
Das ist eine Geschwindigkeit von 400km/(24h*30) = 0,5555 km/h
Da kannst du das Fahrrad sogar sehr langsam schieben ;-)
Fazit:
Traue nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
Martin schrieb:
> @ Gast>> 24 Zoll * 0,0254 m/Zoll Pi 1500 U/min / 60 s/min = 47,87 m/s => 172,36 km/h>> @ Alex>> Gibt es auch ein Foto? Die Sache interessiert mich brennend.
Vom Fahrrad nicht, aber vom Kett-Kar das ich aus den Fahrrad-Teilen
gebaut habe!
Der Motor muß durch einen Mikrocontroller gesteuert/geregelt werden.
Auch der Akku benötigt eine sorgfältige und schonende Ladung. Fazit: Den
Thread bitte verschieben (µC & Elektronik).
Martin schrieb:
> Der Motor muß durch einen Mikrocontroller gesteuert/geregelt werden.> Auch der Akku benötigt eine sorgfältige und schonende Ladung. Fazit: Den> Thread bitte verschieben (µC & Elektronik).
Ich habe keinen uC oder irgendeine Elektroik dranngebaut! Es geht auch
ohne!
Fazit: Der Thread bleibt wo er ist^^
@ Alex
Meine Gedanke ist, daß einfach mehr Leute diesen Thread lesen und
konstruktive Beiträge leisten. Hier im Offtopic sind es einfach zu
wenige. Fazit: Den Thread bitte verschieben (µC & Elektronik).
Bin auch nur durch Zufall drauf gestoßen!
Habe eigentlich µc&Elektronik und Analogtechnik direkt in den Favoriten
zu stehen. Die waren irgentwie w wie wech ;-))also bin über die
Hauptseite und da stand das dann rechts: "NABENMOTOR AM FAHRRAD"
(aufein)
Das der Thread im Bereich "Offtopic" gepostet wurde, habe ich garnicht
mitbekommen.
Solong Axelr.
Also ich war mal hier bei uns in den einschlägigen
Fahrrad(fach)geschäften um mich über die Möglichkeiten, mein Rad im
Nachhinein mit einem Motor auszustatten, zu erkundigen.
Leider waren die Händler vor Ort nicht vom ElektroFieber gepackt, sodass
verschiedene Reaktionen zu verzeichnen waren:
- Die Nachrüstsätze sind der grösste Chinaschrott, der im Netz
angeboten wird. Unsere Motore der Markenhersteller haben dahingegen
richtig Leistung von bis zu 250 Watt.
- Ja klar, kein Problem. Welche Radgröße? Welche Leistung? 500Watt
illegal, achso? Kein Problem. Kostet 1398 Euro(die eingespeichte
Vorderradfelge mit Motor ohne alles)
- Hamwa nich, aber alles kein Problem. Bekommen wir alles innerhalb von
24Stunden ran. Sie müssen uns nur sagen, was genau sie haben wollen.
Von Bafang, 154ern und 205ern Motore und von LiFePo4 Akkus habe ich dann
doch lieber garnicht erst angefangen.
http://wilkotec.de/Fahrradmotoren-Set/Vorderrad-Nabenmotor-FH154-28-48V-350W::50.html
Ja - wenn ich einen Motor mitbrächte, könnte man mir diesen
einspeichen. Welche Speichen verwendet werden sollen, so rein wegens der
Belastung, hatte mich der Mann gefragt. WEISS ICH DOCH NICHT! Er ist der
Fachmann. Ist er auch, sicher. War ja auch sehr nett. Aber mit Elektro
hamse alle noch keine Erfahrung. Zumindest nicht bei mir hier in der
Ecke.
Interessant ist das pedelecforum für mich auf jeden Fall. Ich werde dort
öfter mal reinlesen, bis ich mir eine eigene Meinung gebildet habe,
denke ich. Dort scheint es doch recht kompetente Mitglieder - auch ausm
Berliner Raum - zu geben.
Evtl. kann man sich einbringen.
Mal 'nen verpolten Controller reparieren oderso :-)
Viele Grüße
Axelr.
Ich habe mir ein E-bike gebaut mit nem Frontmotor 250 W von Wilkotec
(Ninecontinent) 3 accus a 12V/12AH.
Ich hab mir nur nen Gashahn angebaut wie beum Mofa. Denn ich will
regulieren wann der Motor angeht oder nicht.
Dazu eine Mofa versicherung abgeschlossen.
Am Rad musste hinten wegen der hohen Belastung stärkere Speichen verbaut
werden.
Alles wie in http://www.ebike-net.de beschrieben.
So weit so gut. Alles läuft nach wunsch so das ich mir gedacht habe
versuchst doch mal die Räder komplett zu verkaufen.
Aber nach 3 Monaten die ich mich jetzt kümmere, habe ich langsam das
Gefühl der Deutsche Markt verschläft sein Potentioal. Die Räder die
angeboten werden sind schrott(ab 450€) oder so teuer das Sie kaum einer
will außer Enthosiasten(2500€).
Ich kann ein Ebike mit Standart Komponenten für rund 1200 Neu anbieten.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260458289695&ssPageName=STRK:MESELX:IT
Dieses Nutzt die Übersetztung der Gangschaltung. Was meiner Meinung nach
das effizienteste ist. Nabenmotoren legen immer die gleiche Kraft auf
einer Stufe an. Das kann bei Steigungen zu ungünstigen
Krafteverhältnissen führen und zu überlastungen.
cbueche@cbueche.de
> oder so teuer das Sie kaum einer will außer Enthosiasten(2500€).
Dafür bekommt man auch schon einen guten E-Roller der 50 km/h läuft, für
die 1200 gibt es schon nen billigen E-Roller der auch 50 läuft (aber nur
mit Blei).
Warum den Motor am Getriebe? Ist das Getriebe nicht mit Verlusten
verbunden? Bei einer guten Kettenschaltung sind die wohl ziemlich
gering... aber trotzdem...
Gibt es eigentlich auch Rennrad Pedelecs? :)
Also Motor + Rennrad ohne Gangschaltung (die ist auf sehr hohen Gang
fixiert, der Rest des Fahrrads ist soweit möglich auch auf Leichtbau
getrimmt). Beim Anfahren würde der Motor die meiste Arbeit leisten und
wenn man dann erstmal auf touren ist kann man schön schnell radeln
(vielleicht auch weiterhin mit Motorunterstützung, auch wenn nicht
zugelassen).
<<<25km/h, ist das alles?>>>
Nein nur bis zu dieser Geschwindigkeit ist alles Legal
ist vom Gesetz her keine Helmpflicht.
ist vom Gesetz her keine Versicherung.
Unterstützt der Motor und Schaltet sich dann aus
und schneller geht immer solange die Beine ...
<<<Für das Geld kauf ich mir ein Moped das ordendlich Krach macht und 50
läuft!>>>>
Aus dem Alter bin ich raus, und freue mich wenn ich mal die Natur höre
wenn ich fahren lasse.
<und 50 läuft!>
Baue grad ein Neues Rad mit nem 48 V 500W Motor. und 4 * 12V 12AH Accus
Das wird mich dann ungefähr 800€ Kosten und mit den Arbeitsstunden werde
ich wohl um die 1300 € verlangen.
Mal sehen ob ich dich damit einhole.
Und meine Spritkosten belaufen sich höchstens auf 1/3 des Mopeds ;-)
Diese Einschätzung kann ich zu 100% bestätigen. Wie oft ich mir schon
vorwursvolle ,abschätzige ,als Unsinn und nur von "faulen" zum Mitleid
aller in Anspruchnehmers eins "HILFS" Motors eingeschäzter Zeitgenosse
Kommnentare anhören musste, grenzt schon an Fanitismus.
Aber alle die bis jetzt auf meinem Rad saßen kamen mit einem Grinsen im
Gesicht zurück. Und manche fingen an, Ihrer Zeit nachzusinnen, als Sie
ihre Mofas mit allen Mitteln schneller machten. Also ist eine Ambivalenz
zur Nutzng vorhanden. Es muss nur aus den Köpfen das es "nur" ein
Fahrrad wäre. Für mich ist "nur" ein Fahrad alles ohne Motor. Es hat
sich für mich schon als Effizientssteigerung meiner Person erwiesen.
Sozusagen ein "add on" neudeutsch. Ich bin nicht nur mobil sondern
ausdauernd mobil.
http://www.ebike-net.de
Hallo erstmal...
zufällig bin ich auf diesen thread gestossen, den ich äußerst
interessant finde, da ich mich mit dem Gedanken trage, ein bike zu
"elektrifizieren".
Ins Auge gefasst habe ich dabei ein Fahrrad, das derzeit in einer trüben
Garagen-Ecke sein Dasein fristet und auf seine Wiederauferstehung
wartet.
Es handelt sich um ein Rad mit 6-Gang-Automatik.
Ja, richtig gelesen: Automatik
Mit anderen Worten: das Rad schaltet selbstständig, je nach Drehzahl
(Ketten-Schaltung) rauf oder runter.
Ich hatte das Rad mehrere Jahre äußerst zufrieden im Alltags-Einsatz,
bis vor Kurzem die Tretlager den Geist aufgegeben haben.
Mich würde einfach der Gedanke reizen, ein Pedelec mit Automatik zu
basteln.
Falls jemand mit sowas bereits Erfahrungen hat, bin ich für gute Tipps
immer empfangsbereit.
Hatte von der Firma Helkama (hab leider die Webadresse nicht war glaub
ich eine finnische Firma) mal ein Pedelec-Fahrrad mit Automatkschaltung
hier. Die verbauen dort den Pamnasonicantrieb (wie er auch vom Flyer
benutzt wird) der auch die Trittkraftmessung mit beinhaltet,
möglicherweise lässt sich so was als Ersatzteil beschaffen.
Ohne Messung der Trittkraft ist die Steuerung des Antreibs über Pedale,
vor allem wie bei den Billigheimern über die die Trittfrequenz
hernehmen, wenig sinnvoll. Da ist der Einbau eines Motors in das
Vorderrad und Steuerung über einen 'Gas'Drehgriff sinvoller die
Automatikschaltung kann ja dann so bleiben. Einzelkomponenten dazu gibt
es beispielsweise hier www.dmg-movement.de. Oder bei Ebay einen der
Chinamotoren kaufen, die Motoren selbst sind meisst recht gut, nur die
Steuerungen die dazugeliefert werden sind in der Regel Müll (haben noch
nicht mal einen Verpolungsschutz).
Ich persönlich fand die Automatik im dem hier bergigen Gelände eher
hinderlich, ist wohl eher was für den Stadtverkehr oder Flachland.
Ja, das mit dem Motor im Vorderrad scheint mir, nach dem Studiom
zahlreicher Seiten, am besten in diesem Fall zu sein. Da habe ich dann
auch am wenigsten umzubauen.
Bei Ebay sind die China-Motoren zwar recht günstig, aber ich tendiere da
doch eher zu einem von Wilkotec. Kostet vieleicht ein paar Euro mehr,
dafür scheint mir aber auch das übrige Equipment besser zu sein.
Glücklicher Weise hat's bei uns wenig "Berge" und die hiesigen
Steigungen sind sehr bescheiden. Das einzige ist die Auffahrt zu einer
Brücke, aber auch die hat das Radl immer recht gut gemeistert.
Faszinierend ist, dass da Motore bis 500W angeboten werden. Um aber die
rechtlichen (Zulassungstechnischen) Bedingungen nicht zu strapazieren,
werde ich wohl auf einen 250W Motor zurückgreifen.
>...aber ich tendiere da>doch eher zu einem von Wilkotec...
ich glaube nicht, das diese Motore anders oder gar besser sind.
Wenn es nicht sogar die gleichen China-Motoren sind ;)
Ich würde statt dessen aufs Gewicht achten und vergleichen, ob ein Motor
mit integriertem Planetengetriebe oder eher ein langsam laufender
Direktantrieb für mich in Frage kommt.
Den Controller würde ich selberbauen - aber spätestens beim Gasgriff
hört bei mir das mechanische Können auf. Hier würde ich auch zu
hochwertigen Komponenten greifen.
Was mich bislang abgeschreckt hat, sind die Akkus!! Schwer oder
sauteuer, schadeschade...
Gruß
Axelr.
Ich habe Motoren von deutschen und chinesischen Herstellern getestet und
kann sagen, dass die Chinesischen qualitativ nicht schlechter sind. Das
liegt daran, dass die Chinesen auf dem Gebiet Elektrofahrräder viel mehr
Erfahrung haben, schließlich ist diese Fahrzeuggattung dort schon lange
sehr verbreitet. Und vom Preis braucht man hier gar nicht zu reden.
@axelr: stimmt, die Akkutechnik ist meist das Problem. Bei uns im Shop
gibt es aber ein Modell, welches für die Leistung sehr leicht und
Kompakt ist und noch dazu relativ günstig:
http://www.elektrofahrrad-einfach.de/products/Umbausaetze/Bafang-Umbausatz-Vorderrad.html
Den Controller selber zu bauen kann ich nur bedingt empfehlen, da die
auf dem Markt befindlichen Produkte eigentlich ganz gut sind. Aber wem
es Spass macht oder wer Extrawünsche hat, bleibt dies natürlich offen
:-)
Gruß,
Andreas
Danke für den Tip,
gerde ein Bafang käme mir nicht ins Haus. Ich brauche mir keinen
Brushlessmotor einzubauen, wenn am Ende doch wieder Verschleiß und
Abrieb durch ineinandergreifende Teile zu verzeichnen ist.
http://redel-ma.de/index.php/home/trike-hp-scorpion/bafang-motor-oeffnen
Googelt man nach "Bafang Umbau", kommen übrigens noch andere Anbieter
:))
Ich wohne leider im 5.Stock und das Rad müsste definitiv jeden Tag mit
nach oben - fällt also eh aus, das ganze.
Was mir noch aufällt: Der Controller regelt bei 14 Ampere ab.
1
passender Controller vorhanden, der den Motor mit der Betriebsspannung von 36V und maximal 14 A Strom versorgt
36 x 14 = 504
Der Motor ist nominell mit 250 Watt angegeben, wie lange wird der das
mitmachen.
Man kann insgesamt sagen, das die Sache aus elektronischer Sicht sehr
interessant ist.
Allein die Größe des Controllers lässt auf frühe neuziger Jahre
schliessen, hi ;-)
ABER: die Fähigkeiten der Kundschaft verlagern sich eben auf andere
Bereiche, wo ICH wieder passen muss. Schon das Werkzeug zum
Auseinanderbauen des Bafang Motors aus obigen Link hätte ich so nicht
hinbekommen - ganz erlich!
Fahhradbasteln setzt wohl in den meisten Fällen Haus und Hof vorraus.
Ein beheizbarer Schuppen mit Licht ist jedenfalls das mindeste.
Wenn er dann noch abzuschliessen geht - noch besser.
Viele Grüße auch an alle Mitleser
axelr.
Axel Rühl schrieb:
> Was mir noch aufällt: Der Controller regelt bei 14 Ampere ab.>
1
passender Controller vorhanden, der den Motor mit der
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> Betriebsspannung von 36V und maximal 14 A Strom versorgt
> 36 x 14 = 504> Der Motor ist nominell mit 250 Watt angegeben, wie lange wird der das> mitmachen.
Der Controller lässt maximal 14A durch. Dieser Strom wird aber nur kurz,
z.B. beim Anfahren für weniger Sekunden gezogen oder wenn man langsam
einen steilen Berg hochfährt. Im Normalbetrieb zieht der Regler nicht
mehr als 7 A
Du könntest das Rad auch unten stehen lassen und nur das wichtigste
Teil, den Akku gegen Diebstahl und zum laden mit in die Wohnung nehmen.
Zumindest bei dem Akkumodell, dass wir anbieten. Dieses kannst Du mit
einem Handgriff einfach abnehmen und mit nach Hause oder ins Büro
nehmen.
Und einen Verschleiß des internen Getriebes hat man beim Bafang Motor
kaum. Zumindest nicht, wenn man ihn mit der empfohlenen Spannung von 36V
betreibt. Manche übervolten diesen Motor ja mit bis zu 72V für mehr
Speed. Doch bei einer solchen Belastung gehen die Zahnräder dann doch
irgendwann einmal kaputt (für so etwas gibt es Zahnräder aus Stahl zum
Ersatz). Aber ein original Bafang Motor hält auf jeden Fall 5.000,
vermutlich sogar eher bis zu 10.000km, bevor das Getriebe gewechselt
werden müsste.
Wer weiß, vielleicht wird das ja in einer späteren Motorgeneration mal
so gemacht. Aber bei einem 250W Motor ist das eigentlich nicht nötig.
Ich kenne niemanden, dem im normalen Pedelec Betrieb ein Bafang Getriebe
kaputtgegangen wäre. Auch nicht nach mehreren tausend Kilometern
Fahrstrecke.
>36 x 14 = 504>Der Motor ist nominell mit 250 Watt angegeben, wie lange wird der das>mitmachen.
Zumindest die getriebelosen Motoren die ich bisher in der Mache hatte
stecken das ohneweiteres auch ne halbe Stunde lang weg. Ein eigentlich
für 24V und 200W ausgelegter Chinamotor (Marke unbekannt) läuft bei mir
seit Jahren an einem Controller mit 36V Akku und Strombegrenzung bei
15A. Der wird auch nach längerem Betrieb im Hügelland kaum warm (Ein
Heinzmann 250W schaltet bei gleicher Belastung da meist schon wegen
hoher Temperatur ab).
Nachtei ist aber das der Wirkungsgrad bei starker Überlast auch stark
zurückgeht und so der Akku weniger weit reicht.
Übrigens sind die China-Motoren weit besser als ihr Ruf, mir ist noch
keiner abgebrannt. Oft sind die, der niedrige Lohn machts möglich, von
Hand gewickelt und so da der Draht enger am Kern liegt als bei
Automatenwicklung effektiver.
Achten sollte man aber vor allen auf eine guten Schutz des Kabels an der
Austritsstelle und das Isoliermaterial der Kabel. Die meisten
Motorausfälle kommen durch ein beschädigtes Kabel zustande (mitunter ist
das Isomaterial so schlecht das es weich wird oder gleich ganz
wegschmilzt, am besten nimmt man nur welche mit teflonisolierten
Kabeladern).
Und ganz wichtig! Eine ordentliche, stabile Drehmomentsicherung
vorsehen, die Aufnahme der Gabel ist den wirkenden Kräften allein nicht
gewachsen. Ohne eine solche macht sich das Motor-Rad schnell selbständig
und man liegt auf der Nase.
> (Ein Heinzmann 250W schaltet bei gleicher Belastung da meist schon wegen> hoher Temperatur ab).
Erstmal danke für deine Ausführngen.
Kann es sein, dass ich da einiges durcheineander bringe? Hat der Motor
von Heinzmann einen Temperaturschutz oder den Controller im Motor
verbaut?
Oder wird der (externe) Controller so heiß, das, wenn dieser einen
Heinzmann treiben muss, nicht der Motor, sondern der Regler
abschaltet?(komisch viele Kommas-sry).
Ich kenn die Brushlessregler vom Modellbau. Von daher wundert mich
schon, das ein 14-15-16 Ampere Regler so groß und schwer wie ein
Schuhkarton samt Inhalt(Winterstiefel) ist.
Ich glaube mal gelesen zu aben, das es tatsächlich Motore gibt, bei
denen Der Regler/Controller im Motor verbaut wurde. Obs nun ein
Heinzmann war, weiss ich nicht mehr genau.
Sehr spannunen das alles....
Axelr.
Beim Heinzmann ist der Controller extern verbaut. Und es ist so, dass
beim Heinzmann teilweise der Controller so heiß wird, dass er abschaltet
und den Motor nich weiter antreibt. Das kommt aber wenn überhaupt nur
bei langen sehr steilen Hügeln for, wenn der Controller ständig unter
Volllast steht.
Einen internen Controller, der gleich mit im Motorgehäuse verbaut ist,
gibt es momentan nur beim Bauer BIFS Umbausatz.
Ja vergleichen mit kleinen 100A Modellbaucontrollern sind die
Elektrofahrrad Controller riesig. Aber bei den Modellbaucontrolelrn ist
es ja so, dass diese die 100A auch nur kurz abgeben und keine 100A
Dauerstrom liefern und zum anderen werden diese in der regel vom
Fahrtwind gekühlt.
Da ein Elektrofahrrad nun aber bei legalen 25 km/h nicht besonders viel
Fahrtwind zur Kühlung des Controllers bekommt und dieser aber bei langen
Bergstrecken dauernd unter Volllast steht, ist es eben nötig, dass
dieser baulich nicht so kompakt sein kann, wie ein Modellbaucontroller
und ein großes Gehäuse mit Kühlrippen benötigt, um die Wärme wieder
abzuleiten.
Guten Abend.
Ich frage hier nach, weil Ihr hier scheinbar Erfahrung habt.
Und zwar möchte ich im Zuge meines Abschlussprojekts (Schule), es geht
um ein Ein-Mann-Leichtfahrzeug, einen BLDC-Nabenmotor verwenden.
In meinem Gefährt kann ich konstruktionsbedingt schlecht Reifen > 16"
verbauen und brauche für eine Geschwindigkeit von 36km/h daher 480U/min.
Die üblicherweise erhältlichen Nabenmotoren für Fahrräder sind aber für
Reifen im Bereich 24 - 28" ausgelegt - mit Nenndrehzahlen zwischen 250
und 300 U/min. Da ich mir die Steuerung selbst bauen kann/will/werde
wollte ich fragen, ob sich Probleme ergeben wenn ich einen Motor der für
250 U/min konstruiert ist einfach mit dem Regler auf 480 U/min
hoch"zwinge".
Ich denke, dass sich hier bestimmt jemand finden lässt, der mal aus rein
wissenschaftlichem Interesse versucht hat sein E-Fahrrad ein wenig zu
frisieren ;-)
beste Grüße,
und einen schönen Abend,
Flo
Hi Flo,
also wenn Du es nicht eilig hast, kann ich einen Motor bestellen, der
für 480 U/min bei 36V gewickelt ist.
Die Höchstgeschwindigkeit ist immer abhängig von der jeweiligen
Motorwicklung. Deswegen brauchst Du für Deinen Fall einen Motor, der für
hohe Umdrehungszahlen gewickelt ist. Denn selbst wenn Du einen für 20"
nimmst, hat der 255 U/min bei 36V. Für Dein Ziel müsstest Du den Motor
dann mit fast 72V betreiben um auf Deine Geschwindigkeit zu kommen und
in diesem Fall bekommst Du dann wieder einen hohen Verschleiss beim
Planetengetriebe.
Gruß
Andy
Hallo, Andy,
vielen Dank für die prompte Antwort =)
Nur, damit ichs verstanden hab, höhere Drehzahl kann ich erreichen mit
höherer Frequenz seitens der Ansteuerung; wird wsl. unbelastet auch ohne
Spannungserhöhung funktionieren; wenn ich aber nicht die Leistung
wegschmeißen will muss ich mit dem Motorstrom ... also eigentlich mit
der Spannung raufgehn ?! ja?
Du sagtest, du könntest einen Motor bestellen der so gewickelt ist -
Wo? Wie? Kosten? Dauer?
Ach und nur so nebenbei - ich hab 24V als Versorgung.
Und noch was, weil du ein Getriebe angesprochen hast - es gibt doch
Nabenmotoren ohne Getriebe? Warum gibts welche mit und welche ohne
Getriebe?
Imho ist ein Getriebe doch zu vermeiden?! (Wirkungsgrad,Abnutzung)
Grüße,
Flo
Hi Flo,
also einfach gesagt:
Mehr Spannung = mehr Umdrehungen (mehr Geschwindigkeit)
Unter http://www.elektrofahrrad-einfach.de verkaufen wir solche
Umbausätze.
Ein Motor alleine kostet 189,- €
36 km/h mit 24V wird schwer zu schaffen sein. Du solltest lieber einen
48V Akku daraus machen.
Es gibt natürlich auch Nabenmotoren ohne Getriebe, sogenannte
Direktläufermotoren. Allerdings sind diese fast doppelt so schwer.
Außerdem muss man, wenn man ohne Motorunterstützung fährt, bei
Direktläufern immer gegen den Widerstand des Motors antreten muss.
Getriebemotoren haben einen Freilauf, dadurch kann man auch ohne
Motorunterstützung noch ganz normal Fahrradfahren. Außerdem bieten
Getriebemotoren ein wesentlich stärkeres Drehmoment als Direktläufer.
Guten Morgen, Andy
Also zum Einen, es geht nicht um ein Fahrrad bei dem der Motor den
Fahrer unterstützen soll sondern um ein mit einer
Wasserstoff-Brennstoffzelle (daher nur 24V) versorgtes
Dreirad-Leichtfahrzeug für eine Person.
Die benötigte Abgabeleistung des Motors würde sich laut Simulationen auf
etwa 350-400W belaufen.
Zum Anderen, wieso sollte die Spannung (alleinigen) Einfluss auf die
Drehzahl haben? Meines Wissens nach (kann natürlich mangels Erfahrung
Blödsinn sein) hängt die Drehzahl eines Synchronmotors (BLDC ist ein
Synchronmotor) von der Drehzahl des vom Controller generierten
Drehfeldes ab.
Mir würde es durchaus logisch erscheinen wenn ich für eine höhere
Drehzahl bei gleichem Moment eine höhere Spannung (= Strom) benötigen
würde; aber unter der Annahme, dass ich das Moment hauptsächlich beim
Beschleunigen (niedrige Drehzahlen) brauche müsste das doch hinhaun?
Oder habe ich hier einen Denkfehler?
Hierbei eine Frage: kann so ein Elektro-Fahrrad aus dem Stand nur mit
dem Motor beschleunigen? (Synchronmotoren bringen ja im untersten
Drehzahlbereich nicht umbedingt ein ausreichendes Moment sondern fallen
außer Tritt)
Grüße, Flo
Hi Flo,
ich bin Elektroniker. So genau kenne ich mich mit der elektronischen
Steuerung nicht aus. Gut möglich, dass Du recht hast. Ich bin von
höherer Drehzahl bei gleichem Drehmoment ausgegangen.
Natürlich kann ein Fahrrad mit einem solchen Motor aus dem Stand heraus
beschleunigen. Das habe ich ja schon oft getestet.