Moin,
(wo) bekommt man gutes mechanisches Werkzeug im Laden? Gibt es
irgendwelche zuverlässigen (Geheim-)Quellen?
Im Baumarkt kann man Glück oder Pech haben. Ich habe da gute große
Schraubenzieher gefunden, aber kleine gab es nur im Zehnerset für 5€.
Aktuell ginge es zum Beispiel um einen Rollgabelschlüssel. Gibt es
Baumärkte, die im Allgemeinen auch gutes Werkzeug im Sortiment haben?
Oder gibt es sonst Läden, in denen man gutes Werkzeug bekommt?
(Eigentlich allgemein gefragt, aber speziell auch in München)
Mir geht es um die Situation, man arbeitet an irgendwas, hat das
Werkzeug nicht und fährt mal kurz los, um es zu holen.
Im Baumarkt gibt es kein gutes Werkzeug.
Schau am besten ob es Großhänlder für industriebedarf oder ähnliches bei
dir in der nähe gibt.
Gutes Werkzeug ist aber teuer, das kauft man nicht eben so.
Im Raum München würde ich mal bei Keller&Kalmbach vorbeischauen. Die
haben viel (ähnlich Baumarkt), richten sich aber an Handwerker.
Handwerker sieht man aber nie wieder, nachdem man ihnen Schrott verkauft
hat.
Ansonsten finde ich, dass die Aussage "Baumarkt hat nur Schrott"
überholt ist. Es ist wie überall: Pay peanuts, get monkeys. Baumarktware
kann auch gut sein, aber natürlich nicht zum
"Hergestellt-aus-Popeln"-Tarif.
Im Raum Dachau gibt's noch die EVG mit Zielgruppe Landwirtschaft
(sprich, deren Werkzeuge fallen etwas größer aus), Forsttechnik Reiter
(sollte aber auch woanders Forsttechnikhändler geben). Schrauben Kusch
war mal ein Eldorado für Werkzeug und Schrauben aller Art, verkauft aber
nichts mehr an Privatkunden.
Dussel schrieb:> (wo) bekommt man gutes mechanisches Werkzeug im Laden? Gibt es> irgendwelche zuverlässigen (Geheim-)Quellen?
Also in Hamburg könnte ich dir welche nennen, wenn Sie nicht (Geheim-)
wären ;-) .
Ob es bei dir einen Fachhandel gibt dessen Linecard die guten Marken hat
wirst du wohl selbst herausfinden können.
Hazet, Gedore, Bernstein, Sandvik sind ja bekannt. Wer Bosch (blau oder
grün) führt stellt sich bei mir hinten an.
Google "Seitenschneider Solingen" ist evtl. interessant. Von da dann
z.B. bei NWS in die Händlersuche.
Max M. schrieb:> "BAUHAUS" führt Knippex, Wera...
und? Das hat Conrad auch ;-).
mukel schrieb:> Schau am besten ob es Großhänlder für industriebedarf ..
HerBärtiger schrieb im Beitrag #5907390:
> einen Kfz-Ersatzteilhändler, der auch Werkstättem ..
In München dürfte Stahlgruber ein Händler mit ordentlicher Ware sein.
Ansonsten fragst Du G* mal nach 'Hoffmann Group', deren lokale Händler
haben gutes Werkzeug zu heftigen Preisen.
Die Zeiten der Eisenwaren- und Werkzeugläden sind endgültig vorbei. Was
sie noch haben ist nur das gängige Programm. Schon die 12-Kant-Nuß gab
es im Baumarkt nicht.
Am besten ans Internet klemmen und die diversen Händler durchforsten und
bei demjenigen bestellen, der die meisten der gesuchten Teile hat. Die
Auswahl ist umwerfend groß und die Auswahl erfordert viel Zeit. Sonst
bleiben nur noch Amazon oder "ebieh" bei unkalkulierbarer Qualität.
Außerdem zahlt man im Laden heutzutage drauf, fürs "guten Tag sagen".
HerBärtiger schrieb im Beitrag #5907390:
>, wie Schneitenseider
Den Scheitensieder bekommt man heutzutage nur noch in Einzelanfertigung
mit Lieferzeit. Hufeisen bekommt man auch kaum noch...
mfG
Auch wenn ich jetzt gleich geschlagen werde:
Conrad
Zwar komplett überteuert aber haben auch besseres Werkzeug im Programm
wie z.B. Knipex und Wiha. Dafür kostet der Seitenschneider aber gleich
mal das doppelte als wo anders.
Aber wie schon erwähnt worden, selbst im Baumarkt kriegt man
vernünftiges Werkzeug, man muss nur entsprechend Geld auf den Tisch
legen.
Eisenwarenhandler haben immer noch ihre berechtigung und bessere
Qualität und man kann mal eben hin und bekommt alles was man braucht
sofort und nicht erst morgen. Hab hier ullner & ullner Würth und ....
Liebe es einfach mal zu shoppen.
Einfach Freundin mitnehmen und schauen wann sie durchdreht?.
Es ist echt viel besser beim Eisenwarenhändler Werkzeug zu holen das
nicht nach billigem Plastik stinkt. Oder anständige Schrauben auch
einzeln, welche nicht den Kopf verlieren, wenn man sie mal fest
anzieht.?
Das schafft weder Obi Hornbach noch sonst wer.
Hallo
Tja - 24h 7d Woche kann man auswählen und bestellen.
Aber schon das bezahlen dauert bei vielen Systemen nicht wenige
Sekunden, obwohl eigentlich nur Elektronische Daten zwischen den
verschiedenen Involvierten ausgetauscht werden (da wird doch kein echter
Mensch mehr irgendwas überprüfen - oder?) wenigstens mehre Stunden oder
auch mal 2 Tage.
Dann kommt noch die oft - selbst bei den ganz großen- langsame
Abarbeitung vor Ort - gerne ist auch in der Realität nicht das vorhanden
was der schöne Onlineshop behauptet zu haben.
Ist das mal erledigt kommt noch die ganze Versandkette - ironischer
Weise sind die langen Strecken meist recht schnell - nur die letzten
Meilen von irgendeiner Zentralen bis zu Hause an der Tür oder den
Briefkasten dauert es viel zu oft zu lange - weil Samstags Mittag ist ja
bis Montags Morgens Schicht im Schacht (Ich spreche jetzt nicht von den
armen Billiglohnsklaven in den Logistikzentren selbst - das ist eine
ganz andere Hausnummer).
Und so wird aus der gar nicht mal so neuen "Alles Online sofort kaufen
können Welt" ganz schnell die Geduldsprobe wo es für dich und mich als
Privat Kleinkunden auch nicht schneller geht als 1985 mit Bestellkarte
und Zahlkarte...
Zumindest wenn es nicht um Schuhe, "normale" Bücher oder
Konsumelektronik der Preisklasse nicht ganz billig (Module aus dem
Bastelbereich - ist aber auch keine Konsumerdelektronik) oder ganz teuer
geht - aber all das bekommt man auch immer noch Problemfrei vor Ort.
Irgendwie verkehrte Welt...
Warten ist einfach nur xyxeqtrw! - Vor allem wenn man in einen Bereich
arbeitet wo von einen sofortiges handeln verlangt wird und 24h 365d per
Anno immer Leute vor Ort sein müssen, und nein Alternativen gibt es für
mich und die meisten anderen Vollschichtler eben nicht, wir waren auch
nicht zu doof oder faul zum Lernen oder irgendwas anderes was viele
ausserhalb der "Schichtlerwelt" so gerne behaupten -
Traurig ist nur das es von niemanden wirklich gedankt wird und es als
Selbstverständlichkeit hingenommen wird und Viele bei Vollschicht auch
nur an die üblichen Verdächtigen denken - vor allem von (bei) denen die
Montags zwischen 6:00 und 10:00 Uhr im Büro erscheinen müssen (Gleitzeit
- lol ein Traum in nahezu allen Bereichen wo Vollschicht läuft) und
Freitags natürlich spätestens 14:00 Uhr der letzte das Licht
ausschaltet.
Und nein das ist kein Neid sondern nur mal ein Hinweis aus einer von
vielen unbekannten und ignorierten "Parallelwelt" und das die Leute
dafür sorgen das der Laden läuft - und zwar nicht nur im Gesundheits und
Sicherheitsbereich sondern auch in vielen "unsichtbaren" Bereichen die
es aber nie in den Medien und das Bewusstsein der "Masse" schaffen.
Die schöne bunte Werbewelt verspricht halt wieder mal zuviel
mahwe schrieb:> Hab hier ullner & ullner
Ah, die gibt es noch - schön :-)
Ansonsten kann man die üblichen Handelsmarken der Werkzeughändler
empfehlen: Format, Forum, etc.
Solide Ware zu vernünftigen Preisen.
Richtig Glück hatte ich offenbar mit dem großen Knarren-/Nuss-/Bitkasten
von Lidl. Keine Ahnung, wie man das für 79 Euro brutto produzieren kann,
aber der Kram hat schon viele größere Einsätze klaglos überstanden.
Eigentlich war der nur für's Haus, Fahrrad etc. gedacht, aber er zog
schnell in die Produktionshalle um, so dass ich noch einen zweiten
angeschafft habe ;-)
Edit: den Koffer gibt es sogar noch: POWERFIX® Steckschlüsselset,
216-teilig, jetzt sogar für 65 Euro. Wenn das noch die Qualität ist, die
ich hier hab, dann ist das ein sehr guter Einstieg für jede
Bastlerwerkstatt.
Mein Werkzeug kauf ich eigentlich nur noch im Internet. Oft gibts ja für
die verschiedenen Werkzeuge Standardhersteller: Gabelschlüssel - Gedore;
Zangen - Knipex; Schraubenzieher - Wiha; Schraubzwingen - Bessey;
Körner, Splintentreiber - Rennsteig... Das ist mir jetzt spontan
eingefallen. Die Preise find ich auch nicht übertrieben.
Bei exotischeren Sachen darfs auch mal ein Billigteil sein.
Das Problem im Handel ist die fehlende Auswahl. Beim Baumarkt gibts eh
nur zweierlei, ein Markenprodukt und die "Eigenmarke". Beim
Eisenwarenhändler oft nur ein Markenprodukt. Für die oben genannten
reicht das eigentlich auch auch, wobei dann auch nicht alle
Größen/Varianten zu bekommen sind. Online bekommt man schnell einen
Überblick, was der Markt so bietet. Letztlich dann eins rauszusuchen ist
aber doch ein größerer Aufwand, wer die Wahl hat hat die Qual...
@TO
In München gibt es doch die Toolarena GmbH
(https://www.toolarena.de/Startseite). Die haben eigentlich gute
Werkzeuge. Ich kaufe dort öfter ein und bin bisher zu frieden. Dort
bekommt man auch Werkzeuge die man in keinem Baumarkt bekommt, z.B.
überlange Gewindebohrer, Gewindebohrer <M3 sowie diverse Normteile
(Schrauben, Halbzeuge etc.)
Das ist zwar ein Versandhändler, aber vielleicht kann man die Sachen
auch vom Lager abholen - fragen kostet nix. Die Lieferzeiten liegen so
bei 2 bis 3 Tagen wenn die Materialien lagerhaltig sind.
Dussel schrieb:> (wo) bekommt man gutes mechanisches Werkzeug im Laden?
Da fehlt noch was.
Wozu soll es sein?
Für die Oma mal ein Bild aufhängen?
Schmiedewerkstatt für den Mittelaltermarkt?
Gläserne Werkstatt zur Auto-Restauratur?
...
michael_ schrieb:> Dussel schrieb:> (wo) bekommt man gutes mechanisches Werkzeug im Laden?>> Da fehlt noch was.> Wozu soll es sein?
Er möchte an seiner Stromliniendampflok die lose gewordenen
Luftleitbleche für die nächste Abnahme wieder befestigen.
mfG
Früher ab es mehr Werkzeughändler in Mannheim
Schneider hat einen neuen Besitzer und ist umgezogen, existiert aber
noch
https://www.stober-online.de/standorte-oeffnungszeiten
auch Karlsruhe und Stuttgart
Werkzeug-Pfeiffer heisst jetzt Bruegger-Tools und hat sein Zentrum bei
Zürich, ein weiterer Laden auch in Hamburg
https://www.brw-tools.de/1/Toolshop/1/intro
Ob ich als Privatperson dort noch etwas kaufen kann? Früher ging das
noch, meine ersten 0,8mm Hartmetallbohrer für Platinen hatte ich von
Pfeiffer und z.B. ein hartmetallbestücktes Kreissägeblatt passender
Größe (16cm Durchmesser scheint recht selten) von Schneider.
Christoph db1uq K. schrieb:> Ob ich als Privatperson dort noch etwas kaufen kann?
Bei Geschaeften fuer Gewerbekunden gibt es oft Rabattstaffelungen. Als
gewerblicher Kunde steigt man gleich mit Rabatt ein, der unrabattierte
Grundpreis liegt aber bei UVP oder gar hoeher. Die Preise fuer den
Privaten, wo auch noch Steuer drauf kommt sind dann schon happig. Wenn
man etwas vor Ort kaufen kann, hat das natuerlich auch einen Wert.
Durch dringenden Ersatzteilbedarf während der Fahrt bin ich letztens in
die Filiale des Autoteilelieferdienstes "Heil und Sohn" in Celle
geraten.
Die haben eine richtig schöne Werkzeugauswahl, vernünftige Hersteller,
Hazet Leuchtreklamen erzeugen ein heimeliges Gefühl, bestimmt 200m2
Fläche - Nur Mechanikwerkzeuge mit der allgemeinen Ausrichtung Automobil
- aber ein Bastlertraum. Man fühlt sich 25 Jahre in der Zeit
zurückversetzt. Nur alles voll mit aktueller Ware.
Ich bin schnell mit meinem Lichtmaschinenregler wieder raus, damit ich
nicht noch spontan Bedarf entwickle. Auch im Nachbarort gibt es noch
einen kleinen Werkzeughändler - mit dem Fokus auf Maschinenbau.
vg
Maik
Mach schrieb:> Christoph db1uq K. schrieb:>> Ob ich als Privatperson dort noch etwas kaufen kann?> Bei Geschaeften fuer Gewerbekunden gibt es oft Rabattstaffelungen.
oft? - immer!
Ich kauf Werkzeug z.T. beim meinem HSLK Grosshändler. Freitags ist oft
noch "Hausmesse" wo irgendein Hersteller mit seinen Zirkus vorbeikommt
und ein vollquatscht und verkaufen will (auch über den Preis).
> Als> gewerblicher Kunde steigt man gleich mit Rabatt ein, der unrabattierte> Grundpreis liegt aber bei UVP oder gar hoeher.
Eben. Der "Ihr Preis" entspricht oft in etwa "Baumarkt".
> Die Preise fuer den> Privaten, wo auch noch Steuer drauf kommt sind dann schon happig.
Privatkunden sind igitt.
Man muss Preisschilder aufhängen.
Die ganzen Retouren sind die Hölle
und dann die ganzen Fragen: Ich will ein Bild aufhängen - Welchen Hammer
soll ich kaufen?
Wie grault man die weg? Mit dem Preis.
mukel schrieb:> Im Baumarkt gibt es kein gutes Werkzeug.
Blödsinn.
Es gibt diverse (größere) Baumärkte mit Markenwerkzeug - zuweilen etwas
abgetrennt vom Ramsch fürs Geiz ist Geil - Volk. Sollte im Netz
herausfindbar sein.
Feinmechanik bzw. sowas Profanes wie Schraubendreher gibts auch bei
Conrad (Wiha).
Es ist durchaus sinnvoll, sich vor dem großen Basteln das passende
Werkzeug zu besorgen. "Schnell mal losfahren" klingt nach einer eher
erratischen Random-Arbeitsweise. Naja....
Die Öffnungszeiten sind für privates werktätiges Volk wie mich auch noch
ein Problem. Samstag und später Freitagmittag sind nicht drin.
Aber die Erfahrungen mit Baumarkt Billigkrempel kann ich auch
bestätigen, gut wenn es auch noch Fachhändler gibt. Ein kleines
Vorhängeschloss, früher hatte Bauhaus in der Größe noch Abus im
Programm, heute nur noch Billig-Eigenmarke. Nach zwei Wochen ist das
Billigschloss auseinandergefallen, im Schlüsseldienstladen gab es noch
Qualitätsware, die hält bis heute.
Ich habe durch das Band alles, von noname 'GWS' bis zu Makita und
Stahlwille, Proxxon und Rodcraft.
Ich kaufe das Werkzeug bei https://www.fluidonline.de/ die führen
Rodcraft, Stahlwille und Proxxon.
Viele sagen Proxxon ist Schrott, kann ich so nicht bestätigen. Gibt im
Web ein PDF wo eine Firma noname gegen Markenware seriös verglichen hat.
Im Allgemeinen nehmen sich noname und Markenware heutzutage nicht mehr
viel.
Für einen Hobbyschrauber reicht Noname locker. In einer KFZ Werkstatt wo
das Werkzeug täglich im Gebrauch ist lohnt sich evtl. mehr auszugeben.
Dussel schrieb:> bekommt man gutes mechanisches Werkzeug im Laden?
Klar.
> Gibt es irgendwelche zuverlässigen Quellen
Sicher.
Was meinst du, wo Handwerker ihr Werkzeug kaufen ?
Philipp G. schrieb:> Im Allgemeinen nehmen sich noname und Markenware heutzutage nicht mehr> viel.>> Für einen Hobbyschrauber reicht Noname locker.
Unsinn.
Wer die Unterschiede nicht erkennt muß blind sein oder hat keine
Vergleichsmöglichkeiten.
Du hast nicht schon mal mit einem Maulschlüssel ne Mutter auf machen
müssen bei dem der Schlüssel urplötzlich gebrochen ist und Du Deine Hand
übelst aufgeschlagen hast? Bei mir kommt so ein Werkzeug jedenfalls
nicht mehr ins Haus...
ennen schrieb:> bei dem der Schlüssel urplötzlich gebrochen ist
Sowas passiert bei Billigzeugs nicht, stattdessen öffnet sich der
Maulschlüssel zum Krokodilmaul.
Ich hatte mal nen Inbus, sw 6 oder so, der sich beim Drehen spiralförmig
so etwa wie ein Zopf verwunden hat. Sah lustig aus.
W.S.
Hallo Dussel,
Dussel schrieb:> Schraubenzieher gefunden, aber kleine gab es nur im Zehnerset für 5€.
So etwas habe ich auch. Für meine Anwendung reicht das aus.
> Aktuell ginge es zum Beispiel um einen Rollgabelschlüssel. Gibt es
Für welche Anwendung?
Rollgabelschlüssel sehe ich als ein Notfallwerkzeug an.
Starre Gabelschlüssel und Sechskantnüsse sind besser.
> Baumärkte, die im Allgemeinen auch gutes Werkzeug im Sortiment haben?
Im Allgemeinen fahre ich hier in Hannover am liebsten zu Hornbach, aber
Werkzeug wie Nüsse, Gabel/Ringschlüssel, Sonderformate wie Torx und
Innenvielzahn gibt es zu bezahlbaren Preisen bei Hagebau. Hornbach hat
in dem Bereich nur ein beschränktes Angebot. Die Qualität bei Hagebau
(Marke: Connex) kann ich nicht beurteilen. Das ist eine matte Ware,
Hochglanz ist immer verdächtig und auch nicht griffsicher.
Eine Grundausstattung habe ich sowieso, ich fahre nicht mal eben in den
Baumarkt, um einen Knarrenkasten zu kaufen, damit hält sich das Risiko
eines Fehlkaufs bei einem Werkzeug in Grenzen.
Darüber hinaus hat gefühlt jeder Eisenwarenladen auch Werkzeug im
Angebot, der KFZ-Ersatzteilhandel sowieso.
> Oder gibt es sonst Läden, in denen man gutes Werkzeug bekommt?
Selbst in der niederrheinischen Kleinstadt Viersen mit 65000 Einwohnern
gibt es einen gut sortierten Eisenwarenhändler und zwei
KFZ-Ersatzteilhändler.
Deutsches Werkzeug gibt es an jeder Ecke der Republik. Man muss halt nur
ein bisschen vor Ort suchen, wer wieviel Ware vorhält. Das sind nicht
unbedingt die billigsten Anbieter.
Dussel schrieb:> irgendwelche zuverlässigen (Geheim-)Quellen?
Geheimquellen versiegen bei öffentlicher Bekanntgabe, sind selten und
nicht "mal eben" erreichbar.
Im übrigen taucht Deine Frage hier zyklisch immer wieder auf.
Gut organisierte Vertriebsabteilungen von Werkzeugherstellern stehen
parat, um Dich aufzuklären, wen Sie an Deinem Wohnort beliefern!
Christoph db1uq K. schrieb:> Die Öffnungszeiten sind für privates werktätiges Volk wie mich auch noch> ein Problem. Samstag und später Freitagmittag sind nicht drin.
Doch, das geht. :)
In Hannover z.B. verkauft der Autowerkstattverleih ATD auch Werkzeug.
Die Öffnungszeiten zum Wochenende hin schlagen jeden regulären
Alternativanbieter.
Maik .. schrieb:> Durch dringenden Ersatzteilbedarf während der Fahrt bin ich letztens in> die Filiale des Autoteilelieferdienstes "Heil und Sohn" in Celle> geraten.>> Die haben eine richtig schöne Werkzeugauswahl, vernünftige Hersteller,> Hazet Leuchtreklamen erzeugen ein heimeliges Gefühl, bestimmt 200m2> Fläche - Nur Mechanikwerkzeuge mit der allgemeinen Ausrichtung Automobil> - aber ein Bastlertraum. Man fühlt sich 25 Jahre in der Zeit> zurückversetzt. Nur alles voll mit aktueller Ware.
Guter Tip, auch wenn Celle weiter weg ist. "Keep on basteling!"
Heil&Sohn ist ein Branchenriese. Hier in Hannover gibt es z.B. auch PV.
Die verkaufen auch an privat, dann aber zum Listenpreis.
Muss man halt wissen, ob der Wagen fertig werden soll, oder das
Portemonnaie geschont werden soll.
Christian S. schrieb:> Die Zeiten der Eisenwaren- und Werkzeugläden sind endgültig vorbei. Was> sie noch haben ist nur das gängige Programm. Schon die 12-Kant-Nuß gab> es im Baumarkt nicht.
Fehlende Marktkenntnis?
Guck mal in Aachen bei TBS herein.
Die 12-Kant-Nuß brauchst Du ja nur bei beengten Platzverhältnissen.
Da rutscht das Material einfach weg und Du drehst Dir was rund.
Besser wäre eine 6-Kant-Nuss, alternativ eine Gelenknuss.
ennen schrieb:> Du hast nicht schon mal mit einem Maulschlüssel ne Mutter auf machen> müssen bei dem der Schlüssel urplötzlich gebrochen ist und Du Deine Hand> übelst aufgeschlagen hast? Bei mir kommt so ein Werkzeug jedenfalls> nicht mehr ins Haus...
Blödsinn, mir ist z.B. neulich auch der 27er Stahwille Ringschlüssel
beim anziehen von der Schraube gerutscht. Das Ding war einfach
verschlissen. Ist mir was passiert? Nein, weil wenn man so etwas macht
dann rechnet man damit.
Und wenn der Schlüssel hält dann dann auch die Schraube abreißen.
Also nicht die eigenen Fehler aufs Werkzeug schieben. Einfach mal
ehelich sein, daraus lernen und versuchen zukünftig sicherer zu
arbeiten.
Peter M. schrieb:> test schrieb:> Und wenn der Schlüssel hält dann dann auch die Schraube abreißen.>> M18-Schrauben abreißen? :)>> https://schraube-mutter.de/schluesselweiten-von-sechskantmuttern/
Nun gut, ich habs noch nicht geschafft. Kommt bei M18 vermutlich auch
eher selten vor ;-)
Das abreißen bezog sich auch eher auf kleinere Schrauben.
MeierKurt schrieb:> mukel schrieb:>> Im Baumarkt gibt es kein gutes Werkzeug.>> Blödsinn.> Es gibt diverse (größere) Baumärkte mit Markenwerkzeug - zuweilen etwas> abgetrennt vom Ramsch fürs Geiz ist Geil - Volk. Sollte im Netz> herausfindbar sein.
So ist es; Obi hat z.B. das Knipex- und Wera-Programm, Hornbach Wiha...
und online kann man sogar gucken, ob‘s im eigenen Markt vorrätig ist...
W.S. schrieb:> Sowas passiert bei Billigzeugs nicht, stattdessen öffnet sich der> Maulschlüssel zum Krokodilmaul.test schrieb:> Blödsinn, mir ist z.B. neulich auch der 27er Stahwille Ringschlüssel> beim anziehen von der Schraube gerutscht. Das Ding war einfach> verschlissen. Ist mir was passiert? Nein, weil wenn man so etwas macht> dann rechnet man damit.
Genau wie bei einem Unfall. Du machst niemals einen, da Du ja beim
Autofahren damit rechnen wirst.
----
Soso, ihr wisst also das mir das nie passiert ist :D
Selbst billige Inben können einfach abreissen. Aber da Ihr ja so viel
Erfahrung habt ist das natürlich Unsinn.
Cu
Wo bezieht eigentlich Feuerwehr, THW und Militär ihre Werkzeug her?
Die haben doch gerade Bedarf an zuverlässigem Heavy Duty Werkzeug wenn
mal wieder ein rasender Depp aus einem Wrack rauszuschneiden ist.
Schnelle Spritze Felicitas schrieb:> Wo bezieht eigentlich Feuerwehr, THW und Militär ihre Werkzeug> her?
Beim wirtschaftlichsten Bieter. Die Leistungen der öffentlichen Hand
müssen wenn immer möglich im Wettbewerb vergeben werden. Wenn bestimmte
Auftragswerte voraussichtlich überschritten werden, sind die Leistungen
öffentlich auszuschreiben. Grundlage des Vergabeverfahrens sind
Leistungsbeschreibungen/Technische Richtlinien, die die geforderten
Eigenschaften (im Regelfall) produktneutral definieren.
Jetzt frage ich mich doch irgendwie: Wo benötigt man denn bei
Mikrocontrollern einen Schraubenschlüssel insbesonders für M18?
Mich würde eher interessieren wo man vor Ort für Elektronik geeignetes
Werkzeug erhält: Lötspitzen (z.B. JBC), Flussmittel und Lötzinn
(bleifrei), sowie Pinzetten, SMD Behälter und andere ESD gerechte
Werkzeuge in guter Qualität. Wo gibt es mechanische Bauteile
(Metallgehäuse, Abstandshalter, Bolzen etc.), um Platinen einzubauen,
wenn man nur kleine Mengen ad hoc benötigt?
Hallo
Alles problemfrei (na ja...) Online.
Darfst halt nicht Freitags Nachmittag oder vor irgendwelchen Feiertagen
bestellen, und entweder schon mal beim jeweiligen Versender bestellt
haben und/oder Paypal nutzen.
In 5 Minuten ausgewählt und bestellt - im besten (Hobby untypischen
Fall) in zwei Tagen im Briefkasten oft genug aber erst eine Woche später
- denn irgendwie ist unabhängig vom Versender bei allen 15:00 bis 16:00
Uhr Lokalzeit Feierabend... Freitags gerne früher und vom Wochenende gar
nicht zu reden.
Sollte das mal nicht so sein werden die Versandkosten auf "magische"
Weise (lol -"Versandkosten"- gleiche ausrede wie "Betriebsbedingte
Störung" bei Versätung bei Bus und Bahn) locker mal verfünffacht - und
somit für uns Hobbyisten untragbar.
Jemand
"Das meiste davon gibt's bei Segor, der ist als Ladengeschäft aber nur
für Berliner interessant."
Wenn Segor keine absolute Ausnahme sein sollte:
Onlinepreis multipliziert 4 bis 5 und in überschaubarer Auswahl (weil es
gibt ja nur einen Lötspitzentyp, Abstandhalter passen generell in einer
Länge und Metall geht immer, mehre Lötzinne? - Ist doch Unsinn...).
Öffnungszeiten wie in den 1980er Jahren "War schon immer so...",
manchmal (da mag ich Segor unrecht tun kenne ihn halt nicht) recht
spezieller Umgang mit den Kunden-wobei im es im Elektronikbastelhobby
allerdings gehäuft schon recht "ungewöhnliche" Kunden gibt...
Friss, bezahl Freudenhauspreise oder stirb wird wohl auch dort, wie bei
"allen" anderen verbleibenden Vorort Elektronikläden der Fall sein - und
das jammern der Inhaber (auch in anderen Bereichen _Modellbau,
Aquaristik, "Spezialläden") ist immer das gleiche - nur ändern -ne das
geht nicht, was 1985 gut wahr ist heute auch noch gut und das kein
Umsatz (Gewinn) mehr gemacht wird liegt natürlich am bösen Kunden und
der "unfairen" Onlinekonkurrenz...
Wer sich nicht anpassen kann (Preise oder halt besonderer Service,
Aktionen, Hilfen... der Online nicht möglich ist) ist halt schnell raus
aus den Geschäft (teilweise sogar wörtlich) - nicht schade drum.
Jemand
Einen Laden 'runterzumachen, in dem man nie gewesen ist, ist schon etwas
speziell...
Jemand schrieb:> wobei im es im Elektronikbastelhobby> allerdings gehäuft schon recht "ungewöhnliche" Kunden gibt...
Offensichtlich.
Überschaubare Auswahl - natürlich. So ein Laden hat kein Kaufhaus-Format
und daher begrenzte Verkaufsfläche. Öffnungszeiten wie anno dunnemals,
jaaa, schon.
Umgang mit den Kunden ist einwandfrei, auch wenn der
Halbleiterspezialist mttlerweile in Rente ist und Freudenhauspreise
sind's auch nicht.
Etwas vor Ort ad hoc kaufen zu können, dabei die Konditionen des
Versandhandels zu bekommen und zusätzlich noch individuelle
Fachberatung, das sind zusammengenommen unrealistische Erwartungen.
Bestell' halt online, wenn dir das eher liegt. Musste halt auf den
Paketboten warten.
Textverständnis ? Gezieltes überlesen? Aus den Zusammenhang reißen?
"...manchmal (da mag ich Segor unrecht tun kenne ihn halt nicht) recht
spezieller Umgang ..."
"Manchmal": Welche bedeutung hat wohl dieses Wort...?
"Da mag ich Segor unrecht tun, kenne ihn halt nicht" ist vielleicht
nicht die schönste Formulierung bin ja auch kein Romanautor, aber jeder
welcher deutsch als Muttersprache hat dürfte verstehen was gemeint
ist...
"Etwas vor Ort ad hoc kaufen zu können, dabei die Konditionen des
Versandhandels zu bekommen und zusätzlich noch individuelle
Fachberatung, das sind zusammengenommen unrealistische Erwartungen."
Tja und dementsprechend sterben halt die meisten Fachgeschäfte vor Ort
weg - oder die wenigen die (sehr)gut überleben können haben sich halt
angepasst
Zum Beispiel wenn auch aus einer ganz anderen Welt: Private
Legogeschäfte die mit gebrauchte Wahre und seltenen Besonderheiten
handeln, allerdings auch Online - diese Läden bieten aber auch halt
einige Extras an die es Online nicht geben kann und erstmal auch nicht
direkt Geld bringen - letztendlich aber schon.
Dann diese E-Rauchwarenläden die (leider, aber das ist ein anderes
Thema) wie Pilze aus den Boden schießen und einige weitere Spezialläden
deren Inhaber erkannt haben was heute notwendig ist um einen richtigen
Laden, mit höheren Preisen für das einzelne Produkt, erfolgreich
betreiben zu können.
Bahr, Praktiker und Toom haben den Ruf deutscher Baumärkte auf die
Qualität eines Händlers für Ausschusswaren herunter gezogen. Zum glück
sind die erste beiden inzwischen verschwunden.
Hagebau ist extrem teuer und man hat zumindest die wahl zwischen teuer
und schlecht und extrem teuer und Markenwerkzeug, aber eher schlecht
sortiert.
Bauhaus und Hornbach sind zu empfehlen, bei Werkzeug ein recht hoher
Anteil an Qualitätsmarken. Aber der Umfang des Sortimentes ist stark
ortsabhängig.
Ansonsten sind auch die großen Autoteilehändler (also nicht ATU, sondern
so Ketten die Primär Werkstätten beliefern (wie Matthies, PV,
Holzheimer, Wesselsmüller) für Handwerkzeuge sehr zu empfehlen. Die
haben zwar keine großen Ausstellungsflächen, aber trotzdem unheimlich
viel auf Lager oder am gleichen Arbeitstag aus einer anderen Filiale
beschafft- muss muss nur wissen was man möchte.
In meiner Liste für den Rhein-Neckar-Raum fehlt noch Hommel
https://www.hhw.de/de/Kataloge/Hauptkatalog
(schon auf hessischem Boden, aber noch in Reichweite für mich)
Der zweiteilige Katalog ist sehr umfangreich. In den AGB steht nicht
ausdrücklich, dass keine Privatpersonen beliefert werden, aber
"Diese Bedingungen gelten nur gegenüber Unternehmern..."
Gtx F. schrieb:> [...] Toom haben den Ruf deutscher Baumärkte auf die> Qualität eines Händlers für Ausschusswaren herunter gezogen.
Das ist wahr. Ich stell mir immer vor, wie der Einkauefer eins auf den
Deckel kriegt, weil die Qualitaet zu gut ist. "Da gibts doch bestimmt
noch miesere Ware. Sie kennen die Vorgaben, Herr XY."
Ich habe neulich einen Kunden bei Obi beobachtet, der eine Zange
umtauschen wollte, weil sie sich beim Einsatz verbogen hat. Zu meiner
Überraschung hatte er Erfolg, und zwar ohne jegliche Schwierigkeiten.
Die Frau holte einen Vorgesetzten dazu, der guckte kurz und gab umgehend
grünes Licht.
Gtx F. schrieb:> Bahr, Praktiker und Toom haben den Ruf deutscher Baumärkte auf die> Qualität eines Händlers für Ausschusswaren herunter gezogen. ..> Hagebau ist extrem teuer und man hat zumindest die wahl zwischen teuer> und schlecht und extrem teuer und Markenwerkzeug, aber eher schlecht> sortiert.>> Bauhaus und Hornbach sind zu empfehlen,
Du schreibst pauschalen Unfug, vielleicht mag das in Einzelfällen so
passen.
Ich habe bislang in jedem Baumarkt zweifelhafte Ware gesehen, aber ganz
sicher nicht, dass dort alles schlecht ist.
Hagebau ist ein Franchise-Name, Zusammenschluß eigenständiger Märkte.
Dort habe ich viel gekauft, und zwar stets günstiger als bei den anderen
drei. Aber, Hagebau dürfte nicht so ganz zum Thema dieses Forums passen,
ich glaube kaum, dass Dussel sich für Maurerkellen oder
Durchbruchsbohrer interessiert.
Jemand schrieb:> Textverständnis ? Gezieltes überlesen? Aus den Zusammenhang reißen?
Der war gut. In einem Thread mit der Überschrift "gutes Werkzeug vor Ort
im Laden" als Antwort auf eine On-Topic-Nachfrage nach
Elektronikwerkzeug vor Ort im Laden den Online-Einkauf weder vor Ort
noch im Laden empfehlen, Läden vor Ort ziemlich pauschal 'runtermachen
und anderen mangelndes Textverständnis vorwerfen.
Genau mein Humor...
Zum Thema Baumärkte: Da gibt' eine Menge billigen und schlechten Kram,
aber auch manch Brauchbares - das Dumme daran ist, dass man beides
schlecht auseinander halten kann. Der erfahrene Bastler kann mit ein
wenig Glück Werkzeug aus Butterstahl erkennen, aber gerade bei
Schraubenschlüsseln kann NoName-Zeug erstaunlich robust sein - kann,
muss aber nicht. Sowas kann man im Laden aber nicht testen, wie soll das
gehen? Richtig billig ist (meist) auch richtig schlecht, klar, aber ein
hoher Preis allein ist leider kein Garant für ebenso hohe Qualität.
Praktiker das war doch der mit der Tiernahrung. Auch die
Elektronikbauteile Fachgeschäfte sind hier leider inzwischen
verschwunden oder verkaufen jetzt Lampen, Computerkabel und Handyzubehör
für den Haushalt.
Hallo,
wie hier schon von einigen genannt, haben Industriebedarf bzw.
KFZ-Bedarfsläden meist ziemlich gutes Werkzeug.
Bei Baumärkten gibt es zumindest bei Hornbach auch Markenwerkzeug.
Bei sonstiger "Baumarktware" habe ich mit Zeug was ein "VPA"-Prüfsiegel
hat bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Es ist wirklich
erstaunlich, was z.B. ein Schraubenschlüssel der im 10er-Pack 8€ kostet
alles aushält.
Auch mit den Hausmarken vom "Toom-Baumarkt" durfte ich was Werkzeug und
Farbe angeht bisher ausschließlich positive Erfahrungen sammeln.
Was ich bei der ganzen Diskussion nicht verstehe, ist die frage was ein
Typisches Pfuschwerkzeug - je nach nachdem wen man fragt Engländer,
Franzose oder Rollgabel genannt nun mit Qualitätswerkzeug zu tun hat?
zweifelnde Grüße
Michael
Hallo Michael Ohl,
Peter M. schrieb:>> Aktuell ginge es zum Beispiel um einen Rollgabelschlüssel. Gibt es>> Für welche Anwendung?> Rollgabelschlüssel sehe ich als ein Notfallwerkzeug an.> Starre Gabelschlüssel und Sechskantnüsse sind besser.
das habe ich oben schon erwähnt.
Rollgabelschlüssel sind so ein Artikel für "Shopping-Kanäle" im
Fernsehen.
Aber das ist dort alles nicht ESD gerecht und somit müsste man es
doppelt kaufen und peinlich darauf achten, damit keine bestückten PCBs
zu schrauben oder Kabel daran zu bearbeiten. Ich nehme doch stark an,
dass wer mit Halbleitern hier arbeitet, auch auf einen ESD Arbeitsplatz
und Erdung am Handgelenk und entsprechenden Kittel achtet.
Stefanus F. schrieb:> Rollgabelschlüssel habe ich mal ausprobiert, kann ich nichts mit> anfangen.
Ich bin zum Beispiel gerade umgezogen und werde bald nochmal umziehen.
Da ist es einfacher, einen Schlüssel mitzunehmen, als einen ganzen Satz.
Ansonsten lese ich hier noch mit. Danke für die guten Antworten. Ich
habe nur keine Lust auf die trollverseuchte Diskussion.
Ich meide einfach Bauteile, die sehr empfindlich auf elektrostatische
Ladungen reagieren. Anstelle der ganz kleinen MOSFET Transistoren kann
man meisten genau so gut bipolare Transistoren verwenden. Die größeren
ab 500pF Gate Kapazität sind unempfindlich genug, davon habe ich noch
keinen versehentlich kaputt gemacht. Und alle mir bekannten IC's
enthalten sowie schon einen integrierten Schutz.
Wenn ich jedes Jahr hunderte Geräte fertigen würde oder für
Fehlfunktionen haften müsste, würde ich das nicht so locker sehen. Aber
für mich ist das alles ja nur ein Hobby. Da reicht mir eine
unbeschichtete Holzplatte und Baumwollkleidung.
Dussel schrieb:> Oder gibt es sonst Läden, in denen man gutes Werkzeug bekommt?> (Eigentlich allgemein gefragt, aber speziell auch in München)
Bürklin in Oberhaching könnte eine Adresse sein.
Michael_Ohl schrieb:> Was ich bei der ganzen Diskussion nicht verstehe, ist die frage was ein> Typisches Pfuschwerkzeug - je nach nachdem wen man fragt Engländer,> Franzose oder Rollgabel genannt nun mit Qualitätswerkzeug zu tun hat?
Einen Rollgabelschlüssel als Pfuschwerkzeug zu bezeichnen, zeugt von
Umwissen.
Ein Engländer und ein Franzose sind unterschiedliche Bauformen eines
vertstellbaren Schlüssels!
Ich besitze hochwertige Schraubenschlüssel, aber auch einen
Rollgabelschlüssel - der ist 15-Zoll lang und öffnet bis 47mm Maulweite.
Zum Auswechseln einer Heiungspumpe oder großer Verschraubungen in
nicht-metrischem Maß macht das Teil Sinn.
Die Frage nach "Qualitätswerkzeug" greift auch da, eine eing tolerierte
Verstellschnecke und saubere Führung sind gefragt, sonst gibt es
vergnaddelte Muttern.
Dussel schrieb:> Ich bin zum Beispiel gerade umgezogen und werde bald nochmal umziehen.> Da ist es einfacher, einen Schlüssel mitzunehmen, als einen ganzen Satz.
Diese Argumentation kaufe ich nicht, eine Werkzeugrolle mit einem Satz
Ring-Maulschlüssel ist so untragbar groß nicht.
Manfred schrieb:> Ich besitze hochwertige Schraubenschlüssel, aber auch einen> Rollgabelschlüssel - der ist 15-Zoll lang und öffnet bis 47mm Maulweite.> Zum Auswechseln einer Heiungspumpe oder großer Verschraubungen in> nicht-metrischem Maß macht das Teil Sinn.>> Die Frage nach "Qualitätswerkzeug" greift auch da, eine eing tolerierte> Verstellschnecke und saubere Führung sind gefragt, sonst gibt es> vergnaddelte Muttern.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Du mit Deinem Rollgabelschlüssel
eine Achsmutter, die mit 500 Nm festgezogen wurde, lösen willst.
Es ist bestimmt auch spannend, wenn man Deinen Schlüssel mit einem Rohr
verlängert.
Ich habe keine Ahnung, welche Momente solche Schlüssel aufnehmen können
- Vermutlich gibt es bei Deiner Anwendung große Maulweiten und kleine
Momente.
Beim Basteln am Auto würde es nicht passen.
Peter M. schrieb:> Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Du mit Deinem Rollgabelschlüssel> eine Achsmutter, die mit 500 Nm festgezogen wurde, lösen willst.
Ich auch nicht.
> - Vermutlich gibt es bei Deiner Anwendung> große Maulweiten und kleine Momente.
Richtig!
> Beim Basteln am Auto würde es nicht passen.
Auch da wirst Du Recht haben.
Ein Rollgabelschlüssel ist kein Ersatz für einen Satz normaler
Schraubenschlüssel.
Peter M. schrieb:> Es ist bestimmt auch spannend, wenn man Deinen Schlüssel mit einem Rohr> verlängert.
es ist bestimmt auch spannend, wenn man die Mischbatterie an der
Badewanne mit 500Nm anzieht.
Peter M. schrieb:> Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Du mit Deinem Rollgabelschlüssel> eine Achsmutter, die mit 500 Nm festgezogen wurde, lösen willst.>> Es ist bestimmt auch spannend, wenn man Deinen Schlüssel mit einem Rohr> verlängert.>
Auf so eine Idee kommst nur du.
> Beim Basteln am Auto würde es nicht passen.
Am Auto wird auch nicht "gebastelt"!
Natürlich habe ich sowas im Hand-Werkzeugkasten.
Vorzüglich geeignet, um die Muttern an alten Elkos anzuziehen.
Ehe ich in die Garage gehe und die entsprechenden Schlüssel
rauszusuchen, welche dann auch noch vewrschmutzt sind.
Ich verstehe sowieso die Baumarkt-Meckerer nicht.
Wahrscheinlich haben sie nur Dollars in den Augen und sehen nur die
Billigregale in Gangmitte. Oder waren noch nie in einem Baumarkt.
Normal sehe ich bei Werkzeug nicht hin, da ich fast alles habe.
Aber hier lacht einem bei Elektrowerkzeug METABO an und an der
Seitenfront Knippex.
Dazu noch ein weiterer Anbieter mit ähnlichen Preisniveau.
Ist BM STABILO.
Ich hatte aber Estrich/Beton geholt.
Sicher schlagen hier gleich Baufachleute auf, welche mir einreden
wollen, dass da alles gleich wieder einfällt...