Ich habe in der Arbeit oft das Phenomen, dass die Netzteile von unseren
PCs kaputt gehen. Wir arbeiten viel mit Kohlefasern und sind uns sicher,
dass es etwas damit zu tun hat. Die Netzteile machen einen lauten knall
und es schlägt ein Funkt raus und dann ist Stille.
Ich habe eines dieser kaputen Netzteile aufgebaut, kann aber rein
optisch nichts sehen.
Hat hier jemand einen Tip für mich an welcher Stelle ich anfangen könnte
zu suchen?
Gruss
Tonyo
> Die Netzteile machen einen lauten knall> und es schlägt ein Funkt raus
dann ist wohl was kaputt.
> Hat hier jemand einen Tip für mich an welcher Stelle ich anfangen könnte> zu suchen?
nach deiner beschreibung da wo's bissel verbrannt aussieht.
was sind denn das für PCs? bzw. was für netzteile? bild rein!
Also wenns knallt, ist meist der Elko schuld.
Die sprengen bisweilen sogar Löcher in die Platine.
Andererseits könnte der Knall auch nur durch die Luftausdehnug bei der
Erhitzung durch das Verglühen einer Kohlefaser sein. Was dann kaputt
ist?
Alle nicht-kurzschlussfesten ICs, Schalttransistoren, Lüfter,
möglicherweise auch Tantal-Perlen, Kerkos oder Spulen.
Es kann auch sein, dass da 'ne Windung im Transistor durchbrennt, das
sieht man nicht auf den ersten Blick. Ihr solltet die PC's in
staubgeschützte Gehäuse packen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch
mal der Rest flöten geht!
> Also wenns knallt, ist meist der Elko schuld.
unsinn. der ist nur in dem sinne schuld, daß da die energie rauskommt,
aber das soll so sein. nur vielleicht nicht ganz so schnell.
der knall wird wohl eher das "adios" eines primären schalttransistors
gewesen sein.
boah das seh ich ja jetzt erst:
> Es kann auch sein, dass da 'ne Windung im Transistor durchbrennt,
nee das kann definitiv nicht sein weil ein transistor hat im normalfall
keine windungen... Oo
Der Knall kann alles mögliche sein:
Elkos sind meist sehr laut, da sich ein großer Druck innerhalb aufbauen
kann, ehe der Deckel abhebt. Kleine Elkos ohne Sollbruchstelle sind
daher lauter als große.
Explodierte Halbleiter, Widerstände, Kurzschlüsse auf der Platine usw.
Wie schon geschrieben wurde: Meist sieht man es optisch recht deutlich
wo was passiert ist.
> Wir arbeiten viel mit Kohlefasern und sind uns sicher,> dass es etwas damit zu tun hat> Hat hier jemand einen Tip für mich an welcher Stelle> ich anfangen könnte zu suchen?
Nicht wirklich, die Kohlefaser, die den Kurzschluss erzeugt hat,
hat sich dabei wohl in Luft aufgelöst.
Kurz sind die Abstände z.B. bei den Transistoren am Kühlkörper,
aber auch auf der Platinenrückseite.
Vielleicht findest du noch ganz feine Schmauchspuren, aber was
nützt dir das? Du willst verhindern, daß so was wieder passiert.
Immerhin blasen Netzteile die Luft raus, die Kohlefaster muss
also durch den ganzen Rechner bevor sie im Netzteil landet.
Dummerweise sind solche Rechnergehäuse schwer abzudichten,
viel zu viele Spalten, und das CD-Laufwerk lässt sich gar nicht
ganz abdichten.
Daher solltet ihr die Rechner in einen Schrank sellen der gross
genug ist um die warme Luft aufzunehmen und über seine Oberfläche
wieder abgeben kann (Blechschrank, Spind) aber dicht ist und
keine Luft reinlässt (Moosgummidichtungen an der Tür oder so).
Kabeldurchführungen sind dann entsprechend zu schnitzen und mit
Gummistopfen abzudichten
die kondensatoren in den netzteilen explodieren aber nicht, und erst
recht nicht mit einem hellen blitz. egal, ich brauch schon mal nen bild
davon, vielleicht kenne ich das netzteil ja. gibt z.b. welche von FSC
kisten, wo zuerst der schalttransistor mangels kühlung oder so stirbt,
als nächstes verdampft der stromshunt und danach macht das regler-IC den
deckel auf.
Ben _ schrieb:
> die kondensatoren in den netzteilen explodieren aber nicht
Oh doch, das tun sie! Habe ich schon mehrfach selbst erlebt und der
Knall kommt definitiv an einen China Böller ran.
Meist zerlegt es den Elko auf der Sekundärseite des Standby Netzteils,
da die Regelung primärseitig geschieht und dort ein kleiner Elko oft
austrocknet weshalb die Spannung ungeregelt hochläuft.
Was auch häufig zu einer Elkoexplosion führt: Den Schaltung von 230V auf
115V umstellen...
So ein PC-NT hatte ich auch mal.
Genau das gleiche Phänomen, allerdings ging das NT danach anscheinend
noch. Der PC hat nach dem Absturz jedenfalls Fall sofort neu gebootet.
Ich habs dann aufgemacht, auf der Platine war nicht die geringste Spur
zu erkennen. Die meisten Elkos hab ich ausgelötet und vermessen - ohne
Ergebnis.
elko-china-böller? bau doch mal einen D böller in so ein gehäuse ein und
zünde den - splitter fliegen zwar keine (ohne gewähr, falls es wirklich
jemand probiert!) aber das gehäuse bekommt 'ne schicke delle. das
schafft so ein kondi nicht, die haben einen hellen klang und keinen
richtigen bumms.
wenn du bei einem ordentlichen netzteil den spannungswahlschalter auf
115V umschaltest und 230V einspeist fliegen dir zwei varistoren um die
ohren und das war's. keine elkos, sowas wäre sogar noch reparabel. bei
billigschrott wo die varistoren gerne mal eingespart werden wird das so
ziemlich alles in dem ding zerreißen, außer die kondensatoren werden
schnell genug niederohmig.
die elkos der standby-netzteile machen wirklich oft dicke backen, das
stimmt. was nicht stimmt ist, daß das an einem ausgetrockneten elko auf
der primärseite liegt. wenn dieser nicht mehr die erforderliche
kapazität hat bricht die stromversorgung des regel-ICs zusammen, das
netzteil schwingt entweder nicht mehr richtig an oder es pumpt (läuft
nach dem anschwingen nicht weiter sondern startet ständig neu). ehrlich
gesagt weiß ich gar nicht wieso diese standby-elkos so oft sterben. ich
denke wenn es nicht an einer defekten regelung liegt, dann einfach daran
daß der elko den anforderungen an diesem einsatzort nicht gewachsen war.
transistoren haben manchmal die frechheit so aufzuplatzen, daß man es
nicht gleich sieht. etwa an der seite oder auch gerne auf der rückseite
zum wärmeleitpad hin. dann muß man wirklich genau hinschauen um
schmauchspuren zu finden. so ein waschechter krater im gesicht macht das
einfacher. oder wenn er seine innereien unten an den beinchen
herauspustet die dann so edel-schwarz auf der platine kleben bleiben,
daß man die kaum noch sauber bekommt.
und nun her mit dem bild!!
Dann wären da noch die beliebten billigen 85-Grad-Elkos, die keine Wärme
auf Dauer vertragen zu ergänzen.
Im obigen Kohle-Fall würde ich auch gern eim paar Bilder sehen.
Wahrscheinlich hat die Schaltung noch ein paar "zusätzliche
Kohleschichtwiderstände" bekommen, die so nicht geplant waren?
Es könnte auch genügend üblicher Hausstaub für fehlende Kühlung sorgen.
Deshalb hatten manche Tower auch Luftfilter, die leider mangels Wartung
oft verstopft sind.
Ben _ schrieb:
> was nicht stimmt ist, daß das an einem ausgetrockneten elko auf> der primärseite liegt. wenn dieser nicht mehr die erforderliche> kapazität hat bricht die stromversorgung des regel-ICs zusammen, das> netzteil schwingt entweder nicht mehr richtig an oder es pumpt
Nein.
Bei der Billigvariante gibt es kein Regel IC: Über eine Hilfwicklung läd
sich ein Elko auf und nimmt dem Transistor die Basisspannung weg.
Siehe z.B. hier 2. Schaltplan:
http://pitts-electronics-home.de/electron/schplsnnt.htm
Wenn der 1µF 50V Elko nicht mehr vorhanden ist (da der ESR zu groß
wird), dann läuft das StandBy Netzteil weiter, nur ungeregelt...
Oh... So viele gute Antworten. Ich komme leider erst am Montag wieder in
die Arbeit um Fotos zu machen (aber nützen euch die Fotos was; es sind
ganz unterschiedliche Netzteile von vielen verschiedenen PCs).
Allerdings ist auf der Schaltung rein äußerlich auch nichts zu sehen.
Ich hab das Teil völlig auseinander genommen. Aber es sind keine großen
Schwarzen Flecken irgendwo und auch keine verformten Bauteile. Das
einzige was ich gesehen habe, ist auf einer Spule. Da sind ganz winzige
schwarze Rückstände drauf. Ich werde am Montag auch mal ein paar von den
anderen kaputten Netzteilen aufbauen und gucken ob dort das selbe zu
sehen ist und sie vielleicht auch mal unters Mikroskop legen. Aber kann
es überhaupt eine Spule sein. Die sind doch sicher isoliert, oder?
Die Idee mit der schnellen Luftausdehnung durch den Kohlekurzschluss hat
mir ganz gut gefallen. Aber erklärt das auch warum das Netzteil
dauerhaft kaputt ist. Auf der anderen Seite hatten wir auch schonmal
einen Fall bei dem es den lauten Knall gab, der FI rausflog und das
Netzteil danach noch ging.
>Daher solltet ihr die Rechner in einen Schrank sellen der gross>genug ist um die warme Luft aufzunehmen und über seine Oberfläche>wieder abgeben kann (Blechschrank, Spind) aber dicht ist und>keine Luft reinlässt (Moosgummidichtungen an der Tür oder so).>Kabeldurchführungen sind dann entsprechend zu schnitzen und mit>Gummistopfen abzudichten.
Daran haben wir natürlich auch schon gedacht. Aber es handelt sich um
einen raum mit etwa 14 Computern. Wenn wir dafür einen passenden Schrank
mit ausreichender Kühlung kaufen wird das echt teuer. Da wäre es
billiger wenn wir die nächsten 10 Jahre jeden Monat zwei Netzteile
sprengen.
Ich kann also an der Ursache für die Zerstörung nichts änderen. Ich
würde aber gerne wissen was zerstört wird, damit ich gucken kann ob es
Hersteller gibt, die dieses Empfindliche Bauteil nicht verwenden oder es
besser isolieren können.
Man kann einen PC vielleicht nicht staubdicht abdichten, aber man
koennte einen moeglichst dicken Gehaeuseluefter mit gutem Filter
nachruesten, der einen Ueberdruck im Gehaeuse erzeugt. Dadurch saugen
die anderen Oeffnungen keinen Staub an, und das Gehaeuse bleibt
staubfrei. Theoretisch ;)
Sind die leise. Das sollten sie nämlich sein wenn wir 14 davon in einem
Büro unterbringen. Sehr teure Komponenten versorgen wir in den Laboren
z.B. mit Druckluft um Überdruck im Gehäuse herzustellen. Aber das wäre
viel zu laut in einem Büro. Das hört sich aber leider auch sowieso recht
teuer an. Die PCs werden ja auch von Zeit zu Zeit ausgetauscht.
Tonyo schrieb:
> Sind die leise. Das sollten sie nämlich sein wenn wir 14 davon in einem> Büro unterbringen. Sehr teure Komponenten versorgen wir in den Laboren> z.B. mit Druckluft um Überdruck im Gehäuse herzustellen. Aber das wäre> viel zu laut in einem Büro. Das hört sich aber leider auch sowieso recht> teuer an. Die PCs werden ja auch von Zeit zu Zeit ausgetauscht.
Nein, leise ist das wahrscheinlich nicht. Natuerlich gibt es leise
PC-Luefter, aber ich denke, dass man da was potentes braucht ;)
Tonyo schrieb:
> Daran haben wir natürlich auch schon gedacht. Aber es handelt sich um> einen raum mit etwa 14 Computern. Wenn wir dafür einen passenden Schrank> mit ausreichender Kühlung kaufen wird das echt teuer. Da wäre es> billiger wenn wir die nächsten 10 Jahre jeden Monat zwei Netzteile> sprengen.>>
Ausfallzeiten der Rechner und Arbeitszeit zum tauschen der Netzteile
sind also keine Kostenfaktoren?
Oder fahrt Ihr die Rechner-Versorgung redundant, sodaß Ihr die NT "hot
swap" tauschen könnt?
Wenn das netzteil kaputt ist, muss das irgendeine Ursache haben. Starte
das mal am Trenntrafo, und miss mal an der Stelle, wo der
Schalttransistor an der Spule hängt. Wenn da ca 400 V gemessen werden,
nachsehen, ob irgendwelche Impulse an der Basis dieses Transistors
anliegen.
Gruss
Robert
das kann er sich sparen wenn es da drin geballert und geblitzt hat. mit
euren schlauen ideen 2kw trenntrafo und es dann erstmal mit 400V richtig
ausbrennen bis nichts mehr dampft macht ihr alles nur noch schlimmer.
das ist nicht daddys altes röhrenradio, sondern eine halbleiterbestückte
schaltung.
zur vermeidung der vermeintlichen ursache (falls es wirklich daran lag)
könnte man ein lüftungssysten bauen was seine luft von außerhalb bezieht
und für einen kleinen überdruck in den PCs sorgt. oder halt wirklich
über filter, wenn die PCs keine CD/DVD- oder diskettenlaufwerke haben
bekäme man mit viel aufwand auch die gehäuse dicht, daß die kiste nur
noch luft durch den filter einsaugen kann.
viele PCs und viele netzteile... okay das schließt einen serienfehler
aus.
schau dir mal die transistoren auf dem primärseitigen kühlkörper genauer
an, dort wo der ruß am trafo klebt. wahrscheinlich findest du da was.
bei bislang allen standby-netzteilen so billig sie auch waren hab ich
nur regelungen über einen optokoppler mit TL431 oder so gesehen. die
primärseitige "regelung" ist eher eine notlösung die einen totalausfall
bzw. ein hochlaufen der spannung verhindern soll wenn an der
eigentlichen regelung über den OK ein fehler auftritt.
>Sind die 230V aus der Steckdose auch 230V? Liegen Störspitzen darauf?
Das ist es ehr nicht. Unser Hausnetz ist recht gut abgesichert, wir
haben einige Cluster und Messanlagen da dran hängen. Und es gehen
praktisch ausschließlich die Computer kaput die von Leuten benutzt
werden die in den Kohlefaserlaboren arbeiten. Also von, sagen wir mal 30
Netzteilen die kaput gegangen sind, haben die Leute vorher was mit
Kohlefaser gemacht.
verdammt ich hatte sowas auch schon in der hand... sogar kohle/kevlar.
ob jetzt mein netzteil kaputtgeht? ;) scherz.
die kisten brauchen entweder einen filter oder frischluft mit überdruck
von woanders. in meiner hobby-autowerkstatt wird der PC jetzt auch von
außen mit luft versorgt nachdem das ding einige male wegen dem
schleifstaub verreckt ist. da sind aber nicht die netzteile explodiert,
sondern die dinger laufen irgendwann nicht mehr stabil und in den
lüftern setzt sich irgendeine schwarze masse ab die man auch nicht mehr
ab bekommt.
Warum ersetzt ihr die PC's nicht durch Micro-ITX-Clients?
Die brauchen (jedenfalls einige) keine aktive Kühlung, sodass das
Problem beseitigt ist und dann müsst ihr nur noch die Anschlüsse
staubfrei halten.
Valentin
PC nach nebenan stellen und Verlängerungskabel für Peripherie durch die
Wand ziehen? Dann sind die Rechner staubgeschützt, und man hört sie
sogar nicht mehr...
Das wird wohl auch nicht so einfach gehen, außer die Leute in den Büros
neben uns sind damit einverstanden, dass wir ihnen 14 Computer ins
Zimmer stellen. Außerdem müssten ein paar von denen wohl ausziehen damit
unsere Computer Platz fänden. Da sehe ich ein gewisses
Konflicktpotential in dieser Lösung.
Nochmal eine etwas technischere Frage: Kann es an der Spule liegen, auf
der ich die schwarzen Rückstände gefunden habe? Also ist es möglich eine
Spule durch Kohlefaser zu zerstören?
**grmpf** offensichtlich werden meine postings wohl nicht gelesen.
naja, prinzipiell kann man fast alles mit einer kohlefaser zerstören. es
ist alles eine frage der geschwindigkeit. aber da die spulen/trafos in
diesen netzteilen mechanisch eher robust und fast vergossen sind und die
kohlefaser bestimmt nicht ausreichend schnell aufschlug würde ich diese
möglichkeit ausschließen. interessiert dich aber sowieso nicht,
überliest du nur wieder. such und vermute ruhig weiter, stecken ja noch
diverse bauteile drin die mehr oder weniger wichtig für die funktion
dieses dingens sind. aber egal was du tust - schau nicht nach den
leistungstransistoren auf dem primärseitigen kühlkörper, sonst könntest
du glatt den wirklichen fehler finden! denkst du eigentlich allen
ernstes du packst das mit deinem halbwissen zu reparieren? meine, mit
genug glück... wenn es NUR einen leistungstransistor zerlegt hat
durchaus möglich, aber was ist wenn doch etwas mehr ins nirvana
geschossen wurde? ich verrate jetzt mal nicht, daß das oft der fall ist
sonst könnte dir glatt die lust am wir-raten-defekte-bauteile vergehen.
übrigens lassen sich PCs prima stapeln. auf jeden fall besser als
schlafende büroangestellte. die raumausnutzung der büros sollte sich
durch diese maßnahme also deutlich steigern lassen.
>**grmpf** offensichtlich werden meine postings wohl nicht gelesen.
Tut mir ja leid.
>naja, prinzipiell kann man fast alles mit einer kohlefaser zerstören. es>ist alles eine frage der geschwindigkeit. aber da die spulen/trafos in>diesen netzteilen mechanisch eher robust und fast vergossen sind und die>kohlefaser bestimmt nicht ausreichend schnell aufschlug würde ich diese>möglichkeit ausschließen.
Also, wie gesagt. In dem Raum in dem ich bin haben die Leute sehr viel
mit Kohlefaser zu tun. Bei vierzehn PCs gehen im Monat ca. 2 hoch. In
schlechten Zeiten sind es auch mal mehr. Und in dem Haus sind wir die
einzigen deren PCs ständig kaputt gehen. Deshalb liegt die
Kohlefaserhypothese schon sehr nah.
>interessiert dich aber sowieso nicht, überliest du nur wieder.
Nochmal entschuldigung :-(
und ok das:
>schau dir mal die transistoren auf dem primärseitigen kühlkörper genauer>an, dort wo der ruß am trafo klebt. wahrscheinlich findest du da was.
hab ich tatsächlich überlesen. Werde ich aber am Montag gleichmal
nachholen.
>denkst du eigentlich allen ernstes du packst das mit deinem halbwissen zu >reparieren? meine, mit genug glück... wenn es NUR einen >Leistungstransistor
zerlegt hat durchaus möglich, aber was ist wenn doch >etwas mehr ins nirvana
geschossen wurde? ich verrate jetzt mal nicht, daß >das oft der fall ist sonst
könnte dir glatt die lust am wir-raten-defekte->bauteile vergehen.
Naja, ich hab das eigentlich studiert. Ich hab nur noch nie etwas
praktisches mit Bauteilen gemacht. Aber irgendwan muss man ja
anfangen.:-) Oder warst du einer dieser glücklichen Menschen der es
konnte ohne das es ihm beigebracht wurde. Nichts für ungut.
Übrigneds will ich diese Teile nicht reparieren. Bei den Preisen die für
uns intern verrechnet werden wäre es wohl sinnvoll die Dinger weiter in
die Luft fliegen zu lassen, bevor wir anfangen sie zu reparieren.
Es ist eher persöhnliches Interesse. Es geht bei meinem Plan also nicht
darum was wir machen, wenn die Teile kaput sind, sondern was wir tun
können damit das nicht passiert. Bei den Laptops in den Laboren setzen
wir auf rough Laptops. Aber die kosten das Vierfache und haben nur ein
Viertel der Performanz. Aber wenn es an einem einzigen Bauteil liegt,
für das es irgendeine Alternative gibt, lohnt es sich vielleicht mal die
Netzteile von einer Firma entsprechend präparieren zu lassen.
Netzteile auseinandernehmen ist bestimmt ganz interessant für Dich.
Zum Reparieren ist besonders bei Schaltnetzteilen "etwas" Erfahrung und
eine abschließende Hochspannungsprüfung nötig. Schon das Öffen der
Gehäuse kann in ungünstigen Fällen die LAGE mancher wohl überlegt
verlegten Drähte so verändern, daß später heiße Teile die Isolation
berühren!
Wenn ihr so viel Kohlefaser in der Luft habt, daß reihenweise Netzteile
kaputt gehen, solltet ihr euch eher um eure Lungen sorgen, als um
Netzteile !
Ernsthaft.
nasenfilter... **rofl**
bei PC-netzteile kann man ruhig aufschrauben, die drähte in diesen
dingern liegen sowieso wie's beim zumachen gerade hingequetscht wird.
vor allem die kabel der PFC drossel liegen gerne einmal quer durchs
komplette netzteil. die 230V führenden drähte sind bei guten netzteilen
alle gut/dick genug isoliert, wenn nichts an kanten scheuert oder
zerdrückt wird dann schlägt da auch nichts durch.
edit: nein, eine verdreckung mit leitendem kohlefaserstaub liegt nicht
an einem speziellen bauteil. außer du meinst den fehlenden filter, aber
PC netzteile sind in der regel kaum für den betrieb unter solchen
bedingungen vorgesehen.
kann gut sein, daß die regelung in deinen netzteilen noch funktioniert.
wenn durch eine kohlefaser ein lichtbogen an der primärseite des trafos
gezündet wurde führt das fast unweigerlich zur zerstörung der
schalttransistoren. meistens bekommt die regelung bzw. die
treiberschaltung für die transistoren bei deren abgang trotzdem was ab.
meine Lösung für euer Netzteilproblem währe die Idee mit den
geschlossenen ITX-teilen, und dann nen paar fette Server irgendwo in nem
Serverraum ganzwoanders. Dort könnt ihr dann per Remote Desktop
draufarbeitet. Im Endefekt hätet ihr wohl mehr Prozessorpower und ne
deutlich höhere verfügbarkeit, kostensparend können sich evt auch
mehrere Leute einen Server teilen, es wird wohl nicht jeder dauernd den
Rechner auslasten.
>Wenn ihr so viel Kohlefaser in der Luft habt, daß reihenweise Netzteile>kaputt gehen, solltet ihr euch eher um eure Lungen sorgen, als um>Netzteile !
Hab ich auch schon gedacht!
Ansonsten mal Lüfterlose Netzteile testen.
@Valentin ja, hast du, aber Tonyo hat das mit den großen Maschienen
woanders nicht realisiert. (....zu leistungschwach...)
Die ITXe müssen ja nur den Bilschirminhalt darstellen! (ok, und Daten
übers Netzt schaufeln)
Hab ich auch ne Zeitlang gemacht, von meinem Rechner aus auf die
Simulationsrechner imnachbarraum zugegriffen, hätte man auch vor Ort
machen können, aber so hatte ich einen deutlich größeren Bildschirm, und
konnte nebenher was anderes tun währen Simuliert wurde.
Leider habe ich nicht rausgefunden wie man überprüft ob ein
Schalttransistor in Ordnung ist. Hast du da einen Tip für mich?
Ich habe mir inzwischen die Spule, die etwas seltsam aussieht unter
einem Mikroskop angeschaut und ich habe gesehen das die Isolation an
vielen Stellen kleine Löcher hat. Ich versuche diese Woche mal eine
Aufnahme unter einem Computermikroskop zu bekommen, dann kann ich mal
ein paar Bilder reinstellen.
Wie wäre es mit einem Multimeter?
Die meisten Digitalmultimeter beherrschen den Test von Transistoren und
sonst nimmst du einfach den Diodentestmodus.
Die Löcher in der Spule...
Vielleicht ein bisschen warm geworden.
Valentin