Morgen!
Ich bin aus Prinzipgründen letzte Woche auf Linux umgestiegen. Hab mir
da auch gar keine Sorgen gemacht, da es ja Pony angeblich auch für Linux
gibt. Gibts auch. Nur bin ich absoluter Noob in Sachen Linux und hab
folgendes Problem:
Lancos.com bietet diese Downloads für Linux an:
- Source-Codes und
- Fertiges Build (Für DEBIAN 6.x)
Ich wiederum hab aber SUSE9.2 am Laufen, darum will wohl die
Debian-Version nicht laufen und mit den Sources kann ich nix anfangen.
Hat jemand zufällig ein Suse9-Build da oder weiß ausweg. Hab leider im
netz auch kein Tutorial für PonyProg unter Linux gefunden. Ach wie
furchtbar!
Bin für jeden Tip dankbar!
bayluga@freenet.de
Jens
> Ich bin aus Prinzipgründen letzte Woche auf Linux umgestiegen.
Dann geschieht es dir auch recht, wenn du die nächsten Monate Streß mit
deinem klickibunti Suse hast.
@bullshit bingo
Na, das klingt doch vernünftig. Wie gesagt, bin ich ein vollblutnoob in
sachen x. könntest du mir vielleicht n kleinen tip geben, wie ich das
anstelle? thx.
Hallo,
@Jens Mander:
er hat irgendwo einfach recht...
Wenn die Linuxer mal merken, daß es Leute gibt, deren Hauptbeschäftigung
die Benutzung des Systems für ganz andere Sachen als dem
Selbst-Compilieren von Anwendungssoftware besteht, dann steigen auch
deren Chancen im Homebereich.
Das hat mit Mikroweich recht wenig zu tun, selbst ein Amiga-User hate
manchen Programmierer vor 10 Jahren schon zum Teufel gejagt, wenn es für
sein Super-Tool keinen Installer gegeben hätte...
PS: Linux als Samba-Server, als DSL-Router usw. Gern und immer wieder.
Als Desktop-System immernoch nicht.
Gruß aus Berlin
Michael
Moin,
ich hab´ PonyProg noch nie selbst compiliert, weil die Binärversion
einwandfrei läuft (unter SuSE, Kubuntu und Gentoo). Aber meinen wir
dieselbe Seite? Ich finde unter lancos.com eine Source-Version und 3 (!)
Versionen für RedHat?! Nix mit Debian... Die RedHat-Version für Kernel
2.2. solltest Du meiden, die anderen für Kernel 2.4 sollten laufen.
Die Binärversionen sind .tar.gz-Files, also einfach auspacken und
loslegen. Ist auch auf der Seite beschrieben.
@Michael U.:
Wenn die Hauptbeschäftigung nicht im Compilieren und Installieren von
Programmen besteht, ist´s doch kein Drama, wenn man es mal machen muß!?
99% der Software installierst Du unter Linux wesentlich einfacher als
unter Win.
Sebastian
Hallo
Ich konnte die binary ponyprog2000 version auf meiner Gentoo box
installieren . Ponyprog started , weiter kann ich im moment nicht testen
, ich habe gerade keinen avr hier,
nash bin # tar xvfPz /nfs/Down/ponyprog-2.06c-rh70.tar.gz
/usr/lib/libVx.so
/usr/lib/libVx.so.1
/usr/lib/libVx.so.1.25
/usr/local/bin/ponyprog2000
nash bin # ls -la /usr/lib/libV*
lrwxrwxrwx 1 root root 13 Nov 19 14:41 /usr/lib/libVx.so ->
libVx.so.1.25
lrwxrwxrwx 1 root root 13 Nov 19 14:41 /usr/lib/libVx.so.1 ->
libVx.so.1.25
-rw-r--r-- 1 root root 472153 Jul 16 2001 /usr/lib/libVx.so.1.25
Gruss
Joerg
Also mit einem vernünftigen Paketmanager ist das Installieren unter
Linux wirklich keine Hexerei mehr.
Oder ist z.B.
emerge ponyprog
wirklich zuviel verlangt?
@Jens Mander
Die Version für RedHat6.2 wird mit Kernel >= 2.4 nicht funktionieren.
Also es lade dir diese Version herunter:
http://www.lancos.com/e2p/V2_06/ponyprog-2.06c-rh70.tar.gz
Dann muss du die Bibliothek libVx.so.1.25 in z.B lib kopieren und
anschliessend ein mal als root ldconfig ausführen. Diese Bibliothek ist
nämlich auf meisten Distributionen nicht installiert.
Natütlich läuft diese Version von Ponyprog nur auf einem 32bit
kompatiblen PCs, aber welche Linux-Distribution du dabei verwendest ist
irrelevant.
Die ponyprog2000 selbst kannst dahin kopieren wo du willst.
Sollte das Programm dennoch nicht starten, starte über eine Konsole und
schau welche Bibliotheken noch fehlen(die restlichen Bibliotheken sind
meistens schon da).
Noch eines so weit ich weiss kann Ponnyprog keinen USB-RS232 Konverter
benutzen.
Danke Martin! Funktioniert bestens! Da Du ja Profi zu sein scheinst noch
eine frage: Ich kann nur als root auf parport zugreifen. Kannst du mir
sagen, wie ich einem anderen Nutzer zugriff auf parport0 erlaube?
Parport als root chmod'den hat nicht geklappt... Danke schmonmal, Jens
Gib mal in einer Shell (als root) folgendes ein (ohne das >) oder sieh'
dir die Berechtigungen von /dev/parport0 mit dem Dateibrowser deiner
Wahl an:
>ls -la /dev/parport0
Wenn dabei sowas rauskommt:
crw-rw---- 1 root lp 99, 0 20. Nov 11:53 /dev/parport0
mußt du deinen Benutzer nur in die Gruppe "lp" (oder welche Gruppe da
dann auch stehen mag) aufnehmen:
>groupmod -A meinusername lp
Steht als Gruppe beim Device "root", dann gib folgendes ein:
>find /etc/udev/rules.d -exec grep -H "parport" {} \;
Sollte dabei sowas ähnliches rauskommen, wie:
/etc/udev/rules.d/50-udev-default.rules:KERNEL=="parport*", NAME="%k",
GROUP="root"
mußt du in der entsprechenden Zeile der Datei
/etc/udev/rules.d/50-udev-default.rules bei GROUP die Gruppe "lp"
eintragen.
Wenn da nichts bei rauskommt, fehlt eine Regel für den udevd, der die
Devices anlegt, dann meldest du dich nochmal hier und ich erkläre das in
einem zweiten Post;-)
Hey, Christian!
Danke für die Tips. Ich dachte halt, wenn ich parport ein RWX für others
gebe, ist er für alle offen. Ist aber wohl nicht so. parport0 gehört der
Gruppe root. die eingabe von
linux:/dev # find /etc/udev/rules.d -exec grep -H "parport" {} \;
liefert nichts. Entweder hab ich die Syntax versaut, oder Du hast Dich
vertippt, denn Deine Variante (man beachte die Klammern) liefert eine
Fehlermeldung. Wenn mein bisschen unix-halbwissen aber ausreicht sucht
der befehl in o.g. verzeichnis eine datei mit einer zeile, in der
parport vorkommt. Also nix. Ich habe eine Datei namens: 50-udev.rules
In der ist allerdings der parport nirgends erwähnt.
Und jetzt fehlt mir also ne regel? OMG...
Vielen Dank für Deine Mühe!
Thomas
Moin,
ein Büchlein kaufen und sich in die Materie einlesen ist nie verkehrt.
Ein ganz brauchbares und sogar in Teutsch und z.Zt. online verfügbar ist
z.B. folgendes:
http://www.oreilly.de/german/freebooks/rlinux3ger/linux_wegIVZ.html
Außerdem www.tldp.org, manpages, ...
Zurück zu deinem Problem:
Ich habe mich nicht vertippt, der find macht genau das was er soll. Aber
eigentlich wollte ich nur erst mal ein Feedback von dir haben, bevor ich
weiter rumrate. Ferndiagnosen sind da immer etwas schwierig.
Kannst als root überhaupt etwas mit PonyProg programmieren, oder geht
nur der Programmstart? Möglicherweise hast du einen device node
parport0, aber kein Device.
>lsmod | grep ppdev
sollte dir anzeigen, ob überhaupt der Devicetreiber geladen ist. Ich
habe das hier mal an einer SLES10 überprüft, der ppdev ist per default
nicht geladen.
Wenn der Treiber da ist fehlt dir halt noch die Regel für den udevd, der
sich darum kümmert, daß beim Laden eines Treibers auch der entsprechende
Node angelegt wird.
Du kannst eine entsprechende Regel in
/etc/udev/rules.d/50-udev-default.rules eintragen, oder eine neue Datei
z.B. 99-udev-custom.rules mit folgendem Inhalt anlegen:
KERNEL=="parport*", NAME="%k", GROUP="lp"
Dann den Treiber neu laden mit:
>modprobe -r ppdev && modprobe ppdev
Jetzt solltest du ein Device parport0 mit den passenden Berechtigungen
haben. Wenn dein Benutzer jetzt noch Mitglied in der Gruppe lp ist, dann
klappts auch mit PonyProg. Wenn nicht, dann hast du wahrscheinlich ein
anderes Problem.
Sollte das soweit funktionieren und du möchtest, daß ppdev automatisch
geladen wird, kannst du das in /etc/sysconfig/kernel unter
MODULES_LOADED_ON_BOOT eintragen (oder mit Yast unter Hardware -
/etc/sysconfig Editor - Kernel - MODULES_LOADED_ON_BOOT).
Vielen Dank, Christian!
Erstmal: Ja, ich kann als Root programmieren, als user startet pony,
aber es kommt beim RD/WR eine Fehlermeldung (port not available - 16
o.s.ä.)
Dann: Prima link zu dem OREILLY-Buch
Und: Ich hab allet so jemacht, wie de jeschriem hast und jetzte is wat
janz komischet bei rausjekomm' :
Der parport0 ist weg. Oder siehts nur so aus? Denn unter [/dev], wo er
ja vorher noch war, ist er nun nicht mehr zu finden.
Ich werde wohl nochmal alles rückwärts und wieder von vorn machen.
Danke nochma, bist 'n guter : )
Jens
Danke für die Blumen, Spendenkonto folgt.
Du kannst jederzeit mit lsmod prüfen, ob der ppdev-Treiber geladen ist.
Bzw. solltest du dann ppdev, parport und parport_pc angezeigt bekommen,
weil ppdev die mitzieht, wenn sie noch nicht da sind. Und wenn ppdev
geladen ist, ist auch der Devicenode da. Angelegt wird der auch ohne die
Regel für den udevd (allerdings mit den falschen Berechtigungen). Wenn
die Regel eingetragen ist, muß sie allerdings auch richtig sein (die
oben ist richtig :-).
Du kannst das Laden des Treibers übrigens auch mit dmesg überprüfen.
Parallel dazu solltest du dich aber noch etwas einlesen und nicht
einfach meinen Salmon abtippen (ein 'man <befehl>' hilft auch oft
weiter). Die ganze Sache ist schon ein wenig advanced, nichts, mit dem
ein Anwender normalerweise in Berührung kommt und bietet für einen
Anfänger genügend Fallstricke.
Aber, wenns dich interessiert, lernst du etwas über das System und
vermeidest, eine Anwendung unnötigerweise als Root laufen zu lassen.
Viel Spaß.
Also ich bin mir ziemlich sicher dass unter suse9.2 der Treiber für
parallel Port standardmässig geladen wurde.
Wird denn unter suse9.2 udev verwendet ?
Ich kann mich daran erinnern das auf suse9.2 reichte einmal:
chown root:users /dev/parport0 (bzw 1,2,3)
und dann:
chmod 770 /dev/parport0
Und schon war parallel Port für alle Benutzer zugänglch.
SuSe benutzt ab 9.2 udev.
Ich kann das hier nur gegen eine SLES10 prüfen und da werden zwar
parport und parport_pc, aber nicht ppdev per default geladen.
Mit chmod sollte es auch klappen, allerdings müsstest du dann irgendwo
ein Script einhängen, das die Berechtigungen nach dem Laden des Treibers
setzt. Und genau da soll sich ja der udevd drum kümmern.
"Ich liebe Windows, setup.exe starten und gut ist."
Ja klar.
Und da kann dann auch ganz Deutschland Deinen Parport mit nutzen.
Ist doch toll.
Gruss
Axel
Auf suse9.2 wars es eben nur ein mal nötig berechtigung zu setzten, so
als ob node auch nach dem treiber neu geladen wurde nicht neu erzeugt
wurde, oder anders gesagt nache einem Neustart dem Systems blib die
Berechtigung erhalten.
Du musst dich echt verlesen haben, Debian 6.x gibts (noch) nicht.
@Aufreger: ich hoffe, das wenn du mal nen winproblem hier postest, das
dann nur die antwort: "setup.exe anklicken und gut ist" kommt.
geh zu heise