Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage an erfahrene Elektriker:
In einem Einfamilienhaus (Baujahr 2017 in Deutschland) wurde die Unterverteilung so aufgebaut, dass der erste Stromkreis-Reihe, z. B. Herd (Festmontiert), Geschirrspüler (Steckdose), Kühlschrank (Steckdose), Backofen (Steckdose), diverse Licht einschalter, Gasheizungsgerät (Steckdose), Rollos - nicht durch einen FI-Schalter (RCD) geschützt sind. Die nachfolgenden Reihen - Stromkreise (Kindzimmer, Bad, Terrasse usw.) haben jeweils eigene FIs, also dort ist es in Ordnung.
Meine Frage: Gilt das in einem Neubau von 2017 noch als normgerecht oder ist das ein klarer Installationsfehler?
Soweit ich weiß, schreibt die DIN VDE 0100-410 seit 2009 einen RCD-Schutz ≤ 30 mA für alle Endstromkreise ≤ 32 A in Wohngebäuden vor – unabhängig davon, ob das Gerät fest angeschlossen ist oder nicht.
Bin für jede fachliche Einschätzung oder Erfahrungswert dankbar!
Wie oft wird der Ort von Kühlschrank, Backofen oder Geschirrspüler
geändert?
Wichtiger wäre doch wohl, ob die Steckdose zugänglich und damit für
andere Geräte nutzbar ist.
Kann man argumentieren, aber was spricht gegen einen RCD außer höhere Kosten?
Wenn man Angst um den Kühl/Gefrierschrank hat kann man den extra über einen RCBO absichern.
Gerade Geräte wie Spülmaschine wo Wasser und Strom zusammen kommen, bzw. generell die Küche wo immer Wasser mit im Spiel ist, würde ich den RCD für sinnvoll halten.
Kann man argumentieren, aber was spricht gegen einen RCD
Der Kühlschrank bzw. die Tiefkühltruhe.
Kommt man aus dem Urlaub wieder, und hat aus irgendeinem Grund der FI ausgelöst, weil irgendwo ein Furz querghangen hat, mag man die Tür gar nicht erst aufmachen, sondern gleich einen Spanngurt drumherum zerren und das Ding ungeöffnet entsorgen.
Die normalen Menschen nicht zugängliche* VDE-0100 wird alle paar Jahre überarbeitet. Vor noch gar nicht so vielen Jahren waren FIs nur für Bad und Küche vorgeschrieben (und bei der Küche auch nur für zugängliche Steckdosen, d.h. eben nicht für den Stromkreis, an dem der Kühlschrank hängt), und mittlerweile ist das überbordende Sicherheitsdenken mehrere Schritte weiter. Deswegen braucht man jetzt auch gigantische Zählertafeln mit Tanzsälen davor für die Netzbetreiber, damit die den Zählerwechseltango ohne anzuecken tanzen können.
Kurz: Wenn Du (Threadstarter) Dich /unwohl/ fühlst, wenn Du Kinder hast, und den Eindruck, daß das Leben ganz total doll gefährlich ist, dann lass' Deine Elektroinstallation umbauen.
Andere stellen sich die Frage, welches Problem dadurch gelöst werden soll, das Kochfeld oder den Backofen an einen FI zu hängen.
*) man darf devot drum betteln, "Einsicht" zu erhalten, oder abartig viel Kohle abdrücken.
Kommt man aus dem Urlaub wieder, und hat aus irgendeinem Grund der FI
ausgelöst, weil irgendwo ein Furz querghangen hat, mag man die Tür gar
nicht erst aufmachen, sondern gleich einen Spanngurt drumherum zerren
und das Ding ungeöffnet entsorgen.
Wenn man in den urlaub fährt und der Kühlschrank ist voll, dann springt einen der Inhalt sowieso an, wenn man wiederkommt. Das ändert also nichts. Ansonsten gilt: Die Blumen sollten ja auch gegossen werden, der Briefkasten gelehrt. Der oder diejenige, die das tun, können dann auch schauen, ob die Gefriereinheit noch arbeitet und im Zweifel intervenieren.
ob die Gefriereinheit noch arbeitet und im Zweifel
Man sollte die Sicherungen von Kühlgeräten sinnvoll kombinieren, dass ein Ausfall frühzeitig auffällt, da das Gefriergut nur ca. 24h kalt bleibt. Ein Ein FI NUR für den Gefrierschrank kann lange unbemerkt ausgelöst bleiben.
Die normalen Menschen nicht zugängliche* VDE-0100 wird alle paar Jahre
überarbeitet.
...
*) man darf devot drum betteln, "Einsicht" zu erhalten, oder abartig
viel Kohle abdrücken.
Dies ist eine Frechheit ohnegleichen.
Mir ging es damit wie mit diversen DIN-Normen ebenso. Bei Baumängeln zitieren Sachverständige in gerichtlich eingeholten Gutachten gerne diese Normen, ohne sie im Wortlaut auszuführen.
Es bedurfte stets einer wütenden Beschwerde an das Gericht, damit dieses den Sachverständigen aufgab, jedenfalls die im Gutachten zitierten Normen im Wortlaut nachzureichen. Denn nur so konnte ich sicherstellen, dass der Sachverständige die Norm korrekt angewandt hatte.
Ergo kann ich zu den FI-Schaltern in der Küche wenig sagen. Eine Kollegin hat allerdings beim Putzen einer Dunstabzugshaube mal kräftig eine gewischt bekommen. So gesehen halte ich persönlich es für ratsam und konsequent, alle Leitungen abzusichern. Bei mir - Haus Baujahr Ende 70er Jahre - ist dies jedoch auch noch nicht der Fall. :(
Mir ging es damit wie mit diversen DIN-Normen ebenso. Bei Baumängeln
zitieren Sachverständige in gerichtlich eingeholten Gutachten gerne
diese Normen, ohne sie im Wortlaut auszuführen.
es steht ihnen frei, zur nächsten Hochschulbibliothek zu reisen und sie dort einzusehen. Das geht prinzipiell mit allen. Nur Kopien darf man davon nicht machen.
Ansonsten: ja, lieber zu viele, als zu wenige RCDs. Je mehr man hat, desto unwahrscheinlicher werden auch Fehlauslösungen, weil insgesamt die überwachten Netze und damit deren Ableitströme geringer werden. Ich habe z.B. in meinem Haus insgesamt 10 RCDs und seit nunmehr 15 Jahren noch nicht eine Fehlauslösung.
es steht ihnen frei, zur nächsten Hochschulbibliothek zu reisen und sie
dort einzusehen.
Das ist sowas von Letztes Jahrhundert. Ähnlich wie Aushänge der Gemeinde an einem Kasten vor dem Standesamt.
Solche wichtigen Regularien, die z.T. fast Gesetzescharakter haben sollten Allgemeingut sein und frei zugänglich. Und auch wenn das Internetz für einige Politiker immer noch Neuland ist heißt das heute: Im Internet verfügbar!
Zumindest sollten sie nicht in der Hand eines privaten Unternehmens sein, dass darauf auch noch ein Monopol hat.
Der EUGH hat das ja im Falle der ISO Normen eindeutig klargestellt.
Die Blumen sollten ja auch gegossen werden, der
Briefkasten gelehrt.
Jaja, damit der Kasten mal auf die Briefkastenuni gehen kann! Meiner braucht nicht voll von (für einen Kasten) unnützem Wissen sein, sondern muss viel leeren Platz für die Post bieten.
Wichtiger wäre doch wohl, ob die Steckdose zugänglich und damit für
andere Geräte nutzbar ist.
Richtig! Aber solange du den Stecker ziehen kannst (auch wenn der im Falle der Spülmaschine hinter der Küchenzeile ist), ist das halt ortsveränderlich.
Das ist sowas von Letztes Jahrhundert. Ähnlich wie Aushänge der Gemeinde
an einem Kasten vor dem Standesamt.
Ja, willkommen im Deutschland des 21. Jahrhunderts. Und solange der Beuth Verlag darauf sein Monopol hat, wird es das auch nicht im Internet geben. Ist halt so. Aber du kannst natürlich den Elektroinstallationsbetrieb danach fragen, die müssen die da haben. Ob sie dir aber Einsicht gewähren, das weiß ich nicht.
Und solange der
Beuth Verlag darauf sein Monopol hat, wird es das auch nicht im Internet
geben. Ist halt so.
Das das derzeit so ist habe ich nicht angezweifelt. Meine Aussage war nur die, dass ich das nicht richtig finde. Und dass der EUGH das für die ISO Norm genauso gesehen hat.
Aber hier in Deutschland regieren leider viel zu oft die Lobbyisten und solche Abzockvereine wie Beuth oder genauer inzwischen die DIN Media GmbH können sich auf ihrem Monopol ausruhen.
Da gründet sich also ein Verein der sich zur Aufgabe gemacht hat bestimmte Vorgehensweisen und Anforderungen allgemeingültig zu beschreiben. Diese Arbeit muß ja bezahlt werden, zum Spaß machen die Jungs/Mädels das nicht. Also kommt man überein, die Ergebnisse der Arbeit AUSSENSTEHENDEN nur gegen ein Entgelt zur Verfügung zu stellen woraus ein Teil der Arbeit bezahlt wird.
Und diese Veröffentlichungen sind kein Gesetz oder "Vorschrift"! Nur haben unsere Richter erkannt daß man ja nun bei Gerichtsverfahren eine halbwegs unabhängige Expertenmeinung braucht ohne jedes Mal einen Gutachter beauftragen zu müssen. Daraus dann die einfache Frage in so einem Fall: entspricht die Installation den allgemein anerkannten Regeln der Technik (hier also VDE)?
Wenn ja, alles gut, wenn nein......
Man kann seine Installationen ausführen wie man will nur muß man sich dann im Streitfall nicht über die (teils harten) Konsequenzen wundern.
Und als Eli würde ich Arbeiten an einer "gebastelten Anlage" ablehnen. Soll der Erbauer sehen wo er bleibt.
Mancher Hersteller, wie Hager gibt auch in gewissem Umfang Hinweise zur DIN. Sonst könnte er sein Zeug nicht DIN-gerecht anbieten. Frage bleibt natürlich immer, ob noch ausreichend Platz im Schrank ist, um alle Wünsche zu erfüllen!
Da gründet sich also ein Verein der sich zur Aufgabe gemacht hat
bestimmte Vorgehensweisen und Anforderungen allgemeingültig zu
beschreiben. Diese Arbeit muß ja bezahlt werden,
Das ist ein Verein - da muss überhaupt keine Arbeit bezahlt werden ...
Da gründet sich also ein Verein der sich zur Aufgabe gemacht hat
bestimmte Vorgehensweisen und Anforderungen allgemeingültig zu
beschreiben. Diese Arbeit muß ja bezahlt werden,
Das ist ein Verein - da muss überhaupt keine Arbeit bezahlt werden ...
es steht ihnen frei, zur nächsten Hochschulbibliothek zu reisen und sie
dort einzusehen.
Die Welt hat sich seit den 1980er Jahren weiter entwickelt Die Reise zur nächsten Hochschulbibliothek sollte inzwischen auch für die DIN-Normen durch einen Internetzugang abgelöst sein. Keiner legt mehr Wert auf Ringhefter mit auf totem Baum gedruckten Texten, regelmäßige Austauschseiten und Versand per reitendem Boten.
In welcher Welt leben wir denn?
Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage an erfahrene Elektriker:
In einem Einfamilienhaus (Baujahr 2017 in Deutschland) wurde die
Unterverteilung so aufgebaut, dass der erste Stromkreis-Reihe, z. B.
Herd (Festmontiert), Geschirrspüler (Steckdose), Kühlschrank
(Steckdose), Backofen (Steckdose), diverse Licht einschalter,
Gasheizungsgerät (Steckdose), Rollos - nicht durch einen FI-Schalter
(RCD) geschützt sind.
Ist nicht zulässig und es ist zulässig, erschwert ungemein die Fehlersuche wenn es dann ein Fehlerstrom gibt. Sinnvoll ist pro Reihe ein FI und evtl. Kühlschrank / Gefrierschrank je einen FI/LS zu setzen.
Die Frage ist was ist ortsveränderlich/ortsfest Kühlschrank ist zb beides je nach Größe genau wie die Gefriereinheit.
Sprich alles ohne Hilfsmittel unter <50kg kann man als ortsveränderlich betrachten. Der Backofen, körperlich festverbaut aber Steckdose muss eigentlich ein FI besitzen da man ja evtl einer räumlichen Nutzungsänderung einplanen muss. Der Herd als Festanschluss ja gut kann muss aber nicht aber wenn schon fast alles FI hat warum den Herd nicht auch...
Link Seite 2 unten
file:///D:/Downloads/22DE0189-tip-h-36-din-vde-0100-4102018-10-web.pdf
Die nachfolgenden Reihen - Stromkreise
(Kindzimmer, Bad, Terrasse usw.) haben jeweils eigene FIs, also dort ist
es in Ordnung.
Meine Frage: Gilt das in einem Neubau von 2017 noch als normgerecht oder
ist das ein klarer Installationsfehler?
Es zählt, ohne Änderung, die Norm die bei Errichtung zu traff!
Sollten jetzt gravierende Änderung, Austausch einer Steckdose zählt nicht dazu, eintreten, zb neue Leitungen verlegen, HV/UV neu, sind die aktuellen Normen anzuwenden.
VDE-Bestimmungen - Kontrovers
Hallo,
ich habe hier gerade mal reingeschaut. Wie so oft erscheint ausgesprochen oder nicht die Frage nach dem gesetzlichen Hintergrund. Es gibt das Energiewirtschaftsgesetz. Darin in §49 "Anforderungen an Energieanlagen". Energieanlagen sind so zu errichten und betreiben ..... nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die Einhaltung wird vermutet, wenn die VDE Regeln eingehalten worden sind (eigene Kurzform - Entschuldigung). Der Text ist nicht geheim, sondern kann von Jedermann aufgerufen werden. Übrigens nicht verwandt oder verschwägert mit irgendeinem Mitarbeiter etc. von VDE.
Darin in §49 "Anforderungen an
Energieanlagen". Energieanlagen sind so zu errichten und betreiben .....
nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die Einhaltung wird
vermutet, wenn die VDE Regeln eingehalten worden sind (eigene Kurzform -
Entschuldigung). Der Text ist nicht geheim, sondern kann von Jedermann
aufgerufen werden.
Und dann gehören diese VDE-Regeln (idR. also DIN) natürlich jedermann/frau öffentlich leicht und kostenlos zugänglich!
Nicht nur jemanden, der nahe einer Auslagestelle wohnt und sich nach Öffnungszeiten, etc zu richten hat, sondern in meinen Augen seit über 20 Jahren frei ins Internet!
Was aktuell im Technikbereich Recht ist, als ob man sich ein Machwerk von Precht kaufen müsste, um zu erfahren, wie man sich in moralischen, ethischen, philosophischen Dingen zu verhalten hat, um sich nicht strafbar zu machen.
Und die Werke von Lesch sollte man sich in Leder gebunden zulegen..😎
Da gründet sich also ein Verein der sich zur Aufgabe gemacht hat
bestimmte Vorgehensweisen und Anforderungen allgemeingültig zu
beschreiben. Diese Arbeit muß ja bezahlt werden, zum Spaß machen die
Jungs/Mädels das nicht.
Du hast echt keinen Schimmer wie Normenarbeit läuft. Tipp, die die Arbeiten bekommen keinen Cent.
Ist nicht zulässig und es ist zulässig, erschwert ungemein die
Fehlersuche wenn es dann ein Fehlerstrom gibt.
Spanien machts dann viel besser:
Zweipolige Absicherung (N und L) ... BGVA3 ist da viel einfacher
Sicherung raus und messen und nicht den N suchen...
Und auch doppelte Isolierung der Adern ...
Ich hab in den letzten 3 Jahren zwei Mietwohnungen sanieren lassen sowie meine Werkstatt.
Alles über FI bzw. über Kombi FI/LS von Hager.
Die Elekriker die ich in Schleswig-Holstein kenne, da wird alles pikobello gemacht, in Nachbarland Hamburg sieht es anders aus, nur Schrott.
Vor vielen Jahren hatte unser damals kleiner Sohn sonnstags morgens, als wie noch schliefen, Entenangeln in der Poppkornmaschine versucht. Gut das wir einen FI hatten.
Übrigens: Richtige Geschirrspüler brauchen 3x 16 A.
Die billigen Wasserspüler natürlich nur 1 x 10 A.
Die Elekriker die ich in Schleswig-Holstein kenne, da wird alles
pikobello gemacht, in Nachbarland Hamburg sieht es anders aus, nur
Schrott.
Naja, zuviel Herbertsstrasse?
Da sind die Steckkontakte etwas anders genormt.
Aber da geht es natürlich alles auf die Schnelle.
Ich gehe lieber in die Schmuckstraße, da gibt es nur Stecker.
Übrigens: Richtige Geschirrspüler brauchen 3x 16 A.
Die billigen Wasserspüler natürlich nur 1 x 10 A.
Deine Angeberei kennen die meisten hier schon.
Schön ist immerhin, dass Du damit klarkommst.
Im Gegensatz zu HH..
Danke, ich frage aber mich nur, warum so viele Leute soviel Scheiß kaufen.
Beim Geschirrspüler nur die billigsten BSH und Konsorten, aber die teuren Tab´s.
Und warum haben Temu und Shein soviel Erfolg, weil viele Käufer nur noch verblödet sind. Tut mir leid, daß ich zur Zeit auf Miele stehe, ist aber auch nur eine Frage der Zeit. Und solange in unserem schönen Land alle nur noch Influencer werden wollen, Ärzte, Handwerker direkte Dienstleister ( Köche, Kellner, Mühlwerker oder ähnlich ) fehlen und Flüchtlinge mit Ausbildung nicht arbeiten dürfen stimmt doch was nicht.
HolgerR
Danke, ich frage aber mich nur, warum so viele Leute soviel Scheiß
kaufen.
Beim Geschirrspüler nur die billigsten BSH und Konsorten, aber die
teuren Tab´s.
Bei den Maschinen haben die meisten ein begrenztes Budget, im SB oder auch Pulverfachmarkt ist die Endsumme tragbar.
Auch wenn das Pulver überteuert und ggf. total unnötig ist.
Und warum haben Temu und Shein soviel Erfolg, weil viele Käufer nur noch
verblödet sind.
Nicht nur.
Der "normale" Mensch kann Qualität und Schrott nicht unbedingt erkennen.
Erst recht nicht online.
Tut mir leid, daß ich zur Zeit auf Miele stehe, ist aber
auch nur eine Frage der Zeit.
Kannst Du doch gerne, prinzipiell sind sie BSH weit überlegen, aber auch im Preis.
Und bei den Gewerbemaschinen haut es richtig rein.
Wenn es Dich glücklich macht, alles ok.
Und solange in unserem schönen Land alle
nur noch Influencer werden wollen, Ärzte, Handwerker direkte
Dienstleister ( Köche, Kellner, Mühlwerker oder ähnlich ) fehlen und
Flüchtlinge mit Ausbildung nicht arbeiten dürfen stimmt doch was nicht.
Ich schätze, die Realität sieht anders und besser aus.
Und es ist kein Kantinengeschirrspüler sondern ein Spüler für gehobene
Ansprüche.
Nenne Ross und Reiter, oder willst Du ernsthaft verantworten, daß hier Leute dumm sterben?
(Ich frag' mich schon, was ich mit meinem BSH-Geschirrspüler großartig falsch mache - dreckiges Geschirr und Besteck rein, Spülmittel rein, anmachen, abwarten, sauberes(!) Geschirr und Besteck rausholen.
Gut, es ist nicht autoklaviert, aber ich habe nicht den Eindruck, daß das das entscheidende Element ist, das meiner Haushaltsführung wirklich fehlt. Allerdings: Mein BSH-Geschirrspüler ist jetzt auch schon ein Vierteljahrhundert alt.
Da gründet sich also ein Verein der sich zur Aufgabe gemacht hat
bestimmte Vorgehensweisen und Anforderungen allgemeingültig zu
beschreiben. Diese Arbeit muß ja bezahlt werden, zum Spaß machen die
Jungs/Mädels das nicht.
Du hast echt keinen Schimmer wie Normenarbeit läuft. Tipp, die die
Arbeiten bekommen keinen Cent.
Ich habe nicht behauptet daß die wie Arbeitnehmer bezahlt werden. Allerdings bekomme ich für die Teilnahme an einem DKE Arbeitskreis eine Aufwandsentschädigung. Das Geld fällt ja wohl nicht vom Himmel?
Du hast echt keinen Schimmer wie Normenarbeit läuft. Tipp, die die
Arbeiten bekommen keinen Cent.
Ich habe nicht behauptet daß die wie Arbeitnehmer bezahlt werden.
Allerdings bekomme ich für die Teilnahme an einem DKE Arbeitskreis eine
Aufwandsentschädigung. Das Geld fällt ja wohl nicht vom Himmel?
Also ich kenne das so, dass mein Arbeitgeber mich dafür freistellt, und daher die eigentlichen Kosten trägt. Ich bekomme vom Arbeitskreis Kaffee, ein Glas Wasser, und manchmal auch einen Keks. Das war's dann aber auch schon an Unkosten (na gut, ein Besprechungsraum mit Licht, Internet und Heizung wird auch gestellt).
Natürlich ist der Preis der Normen, an die sich dein Elekriker zu halten hat, absichtlich so hoch, dass du vom Kauf zur Kontrolle seiner Arbeit Abstand nimmst.
Der Verband schützt sich schon.
Und selbst wenn du sie in einer Auslagestelle einsiehst und deinem Elektriker sein Versäumnis vorhältst, sagt der nur 'zeig mir wo es steht, ich mach das schon immer so wie ich das gelernt habe' so dass dir die Auslagestelle rein gar nichts nützt.
Ist wie hier im Forum, wo Betonköppe keine Aussage akzeptieren die nicht verlinkt ist.
Es gibt das Energiewirtschaftsgesetz. Darin in §49 "Anforderungen an
Energieanlagen".
Beim Lesen von Gesetzen muss man genau beachten, was die verwendeten Begriffe tatsächlich bedeuten. Dafür ist es immer auch wichtig, den Zweck eines Gesetzes zu berücksichtigen. Ggf. steht das in der Präambel oder man erkennt es am Namen des Gesetzes. EnergieWIRTSCHAFTSgesetz sagt schon einiges. In §1 ist der Zweck sogar explizit definiert, und der ist "gute" Versorgung, nicht Sicherheit im Haushalt.
In §3 ist überdies das Wort "Energieanlagen" definiert:
"Anlagen zur Erzeugung, Speicherung, Fortleitung oder Abgabe von Energie, soweit sie nicht lediglich der Übertragung von Signalen dienen, dies schließt die Verteileranlagen der Letztverbraucher sowie bei der Gasversorgung auch die letzte Absperreinrichtung vor der Verbrauchsanlage ein"
Zugegebenermaßen kann man sich als Deutschlehrer darüber streiten, was mit "Verteileranlagen der Letztverbraucher" gemeint ist. Man hätte es besser formulieren sollen, und in der Tat hat es auch einen entsprechenden Änderungsantrag an den Bundestag gegeben, mit der von niemandem bestrittenen Begründung, dass eben nicht das gemeint ist, was sich hinter den Hausanschlüssen (also in den Wohnungen o. Ä.) befindet. Die Profis gähnen da nur, die sind sich auch ohne Änderung einig. Übrigens erkennt man die gemeinte Bedeutung auch an dem Hinweis zur die Gasversorgung.
Und genau deswegen bist du auf der falschen Baustelle.
Der Text ist nicht geheim, sondern kann von Jedermann
aufgerufen werden. Übrigens nicht verwandt oder verschwägert mit
irgendeinem Mitarbeiter etc. von VDE.
Der Gesetzestext ist nicht geheim, richtig. Aber die mangelnde Zugänglichkeit von DIN-Normen (zu denen letztendlich auch die VDE-Normen gehören), ist einfach ein Skandal. Die Auslegestellen in Bibliotheken sind nur ein dummes Alibi.
Ergebnis davon ist de facto eine Schädigung der Allgemeinheit. Wenn nämlich jemand plötzlich eine Norm braucht und sie sich nicht sofort beschaffen kann, wird er sie vielleicht nicht beachten. Er kann sich Zeitverluste oder gar Reisen nicht leisten.
Und: Nur bei elektronischer Zurverfügungstellung kann man eine Volltextsuche nutzen, andernfalls kann es dazu führen, dass man bestimmte Dinge übersieht.
1950 mit den damaligen drölfzig Normen mag das alles weniger problematisch gewesen sein – heute sieht es aber völlig anders aus. Die relevante Informationsmenge hat sich verhundertfacht.
Kurz: Wenn Du (Threadstarter) Dich /unwohl/ fühlst, wenn Du Kinder hast,
und den Eindruck, daß das Leben ganz total doll gefährlich ist, dann
lass' Deine Elektroinstallation umbauen.
Andere stellen sich die Frage, welches Problem dadurch gelöst werden
soll, das Kochfeld oder den Backofen an einen FI zu hängen.
Bei jedem Gerät mit Heizelementen, egal ob stationär oder nicht, ergibt ein FI Sinn. Bei unserem Backofen ist das untere Heizelement zerbrochen und der blanke Heizdraht hat das Gehäuse berührt. Natürlich hat da der FI sofort ausgelöst. Dass das Heizelement kaputt war, konnte man nicht sehen, da es unter dem Gehäuse verdeckt war.
Wenn du wirklich der Meinung bist, dass das so ungefährlich ist, dann berühre doch bitte so einen Fehlerfall ohne FI und erzähl uns danach, ob du immer noch zu deiner Meinung stehst oder sie geändert hast.
Die Priesterschaft war der Ansicht, dass Laien (also das „einfache Volk“) die Bibel nicht richtig verstehen könnten – und deshalb lieber gar nicht oder nur gefiltert Zugang bekommen sollten. Deshalb war die Bibel in der "heiligen Sprache" Latein verfasst und nicht in der Volkssprache.
Dadurch wurde auch Kontrolle über die Lehre ausgeübt: Nur wer Latein verstand (also die Priester, Mönche, Theologen), konnte „offiziell“ sagen, was in der Bibel steht und was nicht.
Das wär dann schön blöd wenn die Elis nochmal zum nachbessern antanzen müssen... Lieber Normen bemühen um seine Zunft zu schützen, verschweigen wenn sie stören.
wurde die
Unterverteilung so aufgebaut, dass der erste Stromkreis-Reihe...
nicht durch einen FI-Schalter (RCD) geschützt sind.
Ermittelt durch abnehmen der Abdeckung und Inspektion des Leitunngsverlaufs, oder weil die Verbraucher der ersten Reihe alle noch laufen, wenn alle FI abgeschaltet sind?
Die erste Reihe könnte durchaus von einem FI weiter unten mitversorgt werden.
Und es ist kein Kantinengeschirrspüler sondern ein Spüler für gehobene
Ansprüche.
Nenne Ross und Reiter, oder willst Du ernsthaft verantworten, daß hier
Leute dumm sterben?
(Ich frag' mich schon, was ich mit meinem BSH-Geschirrspüler großartig
falsch mache - dreckiges Geschirr und Besteck rein, Spülmittel rein,
anmachen, abwarten, sauberes(!) Geschirr und Besteck rausholen.
War bei unserem BSH Gerät nicht der Fall. Der BSH-Techniker sagte noch ganz frech und schriftlich, dreckiges Geschirr gehört da nicht rein. Aufgrund des blöden Schreiben mußte der Küchenlieferant das Gerät zurücknehmen. Hab dann die Miele genommen mit 3x230 Volt und bin sehr zufrieden. In 17 min mit Warmwasseranschuß pikobello sauberes Geschirr ohne Vorspülen und reinigen der Teller.
Miele PG 8082 SCI XXL. Gibst aber nicht mehr aber einen Nachfolger.
HolgerR
Bei jedem Gerät mit Heizelementen, egal ob stationär oder nicht, ergibt
ein FI Sinn. Bei unserem Backofen ist das untere Heizelement zerbrochen
und der blanke Heizdraht hat das Gehäuse berührt. Natürlich hat da der
FI sofort ausgelöst. Dass das Heizelement kaputt war, konnte man nicht
sehen, da es unter dem Gehäuse verdeckt war.
Und was hat da der FI dem Leitungsschutzschalter vorausschauend abgenommen?
Genau nix.
An unserer ehemaligen BSH ist nach vielen Jahren treuen Dienstes an einem der in die Türe führenden Verbindungsdrähte die Isolierung gebrochen.
Ja, da hats dann gans doll gepatscht und die Sicherung hat ausgelöst. Fertig. Ein FI hätte nur zusätzlich ausgelöst.
Bei einem doofen Fehler in der Heizung der Spüma oder des Backofens löst der FI nur dann und wann mal "vorbeugend" aus und Du findest den Fehler gar nicht erst.
VDE Normen sind keine Gesetze, aber sie gelten als anerkannter Stand der Technik. Dies geschieht Bspw. dadurch, das man im §49 des EnWG auf diese verweisst.
Natürlich kann man von Normen abweichen, muss dies aber im Zweifel auch begründen können... Wer sich aber beim VNB eintragen lassen will und er im Handwerk tätig sein will, der tut gut daran, sich mit den anerkannten Normen auseinander zu setzen, da es der Rest auch tut.
Wie jetzt schon einige geschrieben haben, RCD oder RCBO sind nicht mehr die Kostentreiber, schaffen aber Personen- und Brandschutz, schon allein aus diesem Grund ist der Einsatz sinnvoll, mal abseits der immer wiederkehrenden Normendiskussion.